Ja genau, das bin ich.

Könnte eigentlich um 23 uhr pennen gehen um morgen zu lernen. Also in ausgeschlafener Verfassung.

Aber "es kribbelt", deswegen musste ich raus. Um Menschen zu sehen statt Bücher.


Jetzt bin ich noch gefrusteter als zuvor.

Meine (männl.) Begleitung verhält sich auch irgendwie komisch und beleidigt, nur weil ich vorschlug nach 1 Stunde die Location zu wechseln. Dort war dann jeder STuhl und Tisch besetzt und auch in 1 oder 2 anderen Kneipen.

Dann ging das Genöle und Genörgele los, warum wir nun durch die KÄLTE ziehen müssen und mir würde das ja gefallen plan- und ziellos rumzulaufen um dann irgendwann in McDonalds zu landen.

Ironischerweise hab ich das dann auch vorgeschlagne und gehofft sein Genörgele würde mit einem vollen Magen aufhören. Die Stimmung war aber nachher nicht besser, hab mir das dann nicht bieten lassen . Er wollte fahren also ließ ich ihn ohne Verabschiedung mit der Straßenbahn fahren, ich nahm die gleiche aber nach eine Stelle ging ich raus und nahm die nächste, demonstrativ.

Meine Frage:
Warum kann nicht einmal im Leben was "gut" laufen ? Bin ich so ein komischer Kauz dass ich komische Leute verdient habe ? Ist das logische Konsequenz? Dann lieber einsam sein,oder ?

Natürlich hat er ein Recht auf eine eigene Meinung aber andere gehen ja zu 5. oder 6. weg und haben keinen so Streß und finden einen Platz.


Jetzt bin ich noch frustrierter als vorher.

Ja ich bin aggressiv sogar und gereizt. Ein schei. Abend und morgen nicht fit fürs Lernen.

Schöne schei.!

14.01.2012 01:16 • 20.01.2012 #1


20 Antworten ↓


Hinzu kommt die Dreier-Erkenntnis:
1. Es ist Wochenende
2. Du hast keinen großen Freundeskreis, noch nichtmal einen kleinen.
3. Du hast keine Freundin, jeder hat eine.

14.01.2012 01:26 • #2


Hi, mir ging es früher oft ähnlich, mittlerweile bin ich deutlich abgebrühter. Ich habe heute meinen besten Freund aus der Wohnung geworfen, nachdem er wieder ausfallend geworden ist, weil er zu viel getrunken hatte.

Meiner Meinung sind solche Abende auf folgendes zurückzuführen:

1. Du erwartest zu viel von anderen Menschen (dass sie auf dich eingehen, dass sie verständnisvoll sind, dass sie Kompromisse schließen). So sind andere Menschen leider nicht.
2. Du ziehst durch deine Art einen gewissen Menschenschlag an, nämlich Leute, die schon glücklich sind, wenn überhaupt jemand für sie da ist. Vielleicht bist du zu gutmütig und nachsichtig.

Versuche einmal, solche Abende anders anzugehen. Wenn deine Begleitung immer nur meckert, mach eine klare Ansage, dass du alleine weitergehst, wenn er mit dem Genöle nicht aufhört, weil du jetzt Spass haben willst. Habe gleichzeitig Verständnis in der Hinsicht, dass es eben "nur" ein Freund ist und er einen eigenen Kopf hat. Selbst wenn ihr im Streit auseinander geht, könnt ihr euch danach trotzdem wieder vertragen.

Mache das, auf was du Lust hast und schließe keine faulen Kompromisse! Und immer positiv denken: vielleicht wird der nächste Abend ja besser ...

14.01.2012 03:24 • #3


zu 2.
Der Kerl hat eigentlich seine 5-10 freunde und auch eine freundin, nur wohnen die 50km weg. ist auch in einem verein. führt also ein "normales leben".
wenn er also nicht dorthin fährt am wochenende bleibe "nur" ich als weggehgefährte.
er weiss dass ich sonst niemand habe und anscheinend nutzt er dies aus und meint er könnte sich viel rausnehmen.
mir ist das aber mittlerweile egal, ich habe ja gezeigt, dass ich mir das nicht bieten lasse, obwohl ich sonst niemanden habe.

wie gesagt, ich brauche keine freunde mehr oder ähnliches. habe mittlerweile vieles erlebt.
ich brauche eine freundin. das ,wie ich gemerkt habe, geht aber auch nicht gut, weil irgendwann geht das gemeckere los "du hast ja gar keine freundin obwohl du schon 200 jahre dort lebst ".

14.01.2012 10:09 • #4


Der nächste Abend wird vielleicht besser, aber nicht gut. Tja, was bedeutet nun gut ?
Eins weiss ich: dazu brauch man zumindest mehr als 2 Leute. Dann macht es mehr Spaß.
Da kann dann auch die beschissenste Musik laufen oder sonst alles im Eimer sein.

14.01.2012 10:15 • #5


Wir hatten früher eine Stammkneipe mit einem Stammtisch,
da gab es dann solche Probleme erst gar nicht ...

14.01.2012 10:46 • #6


Ich hab viel im Internet gelesen, Tipps gegen Einsamkeit, Flirtratgeber. Manches habe ich versucht umzusetzen, manche Tipps waren für mich unpassend. Ich bin einsam, kann aber gut alleine.

Die Einstellung "ich brauche eine Freundin", um glücklich zu sein, ist nicht zielführend. So geht es meinem besten Freund genauso, nur dass er im Moment gar nicht beziehungsfähig ist.

Wirkliches Glück kommt von innen heraus, dann kommen die Menschen von alleine. Wie aber erreicht man diese Zufriedenheit, dieses Glück, wenn man immer auf der falschen Seite steht? Ich weiß es nicht. Zumindest erreicht man es nicht, wenn man sich immer auf die negativen Aspekte konzentriert. Das versuche ich umzusetzen - und ich habe Fortschritte erzielt. Viel Erfolg auch dir!

14.01.2012 11:38 • #7


Danke.

Bleibt noch festzustellen , dass ich ständig an Leute gerate ,an denen irgendetwas nicht normal ist. Ich ziehe die an wie ein Magnet, da ich anscheinend sonderbar bin.

zur Ausstrahlung:

das bekloppte ist doch: ich bin unglücklich weil ich einsam bin. und wegen dieser unglücklichen haltung finde ich keinen anschluss. ein teufelskreis.

14.01.2012 19:41 • #8


Ich ziehe diese Menschen ebenfalls an wie ein Magnet. Mein ganzes Leben lang. Ich war in der Vergangenheit zu gutmütig, aber damit ist jetzt Schluss.

Den Teufelskreis der Einsamkeit kenne ich genauso. Wenn man sich einsam fühlt, zieht man sich zurück, wird ruhiger - und kommt bei anderen Menschen damit automatisch schlechter an.

Ein selbstbewusstes Auftreten kann man sich zum Glück antrainieren. Ich habe mir folgende Dinge angewöhnt: sich aktiv durch Menschenmengen drücken und nicht warten, bis man vorbeigelassen wird; immer aufrecht sitzen mit beiden Beinen auf dem Boden; ein selbstzufriedenes Gesicht mit einem kleinen Lächeln (welches sich auch nicht ständig ablenken lässt, man darf ruhig etwas desinteressiert wirken); nie auf den Boden schauen, wenn dann nach oben; durch energische Bewegungen Aktivität zeigen (bzw. vortäuschen); nach Uhrzeiten fragen bzw. im Laden die Verkäuferin selber ansprechen und nicht warten, bis sie kommt

ganz wichtig: ordentliche Kleidung, damit man rein äußerlich keine große Angriffsfläche bietet

klare Wortwahl und deutliches Artikulieren (ich benutze oft Wörter wie "selbstverständlich", "das ist richtig", "ich bitte doch entschieden darum", "entschuldigen sie vielmals")

Falls ich Unsicherheiten bei anderen Menschen sehe, ermutige ich sie die Initiative zu ergreifen (beispielsweise wenn in der Kneipe der Barkeeper nicht hört, dass der Kunde zahlen will). Ebenfalls suche ich viele Möglichkeiten zum Flirten und für Smalltalk.

Die Erfolge sind wirklich da. Ich hoffe, dass sich nicht alles als ein Pyrrhus-Sieg herausstellt.

14.01.2012 20:49 • #9


Zitat von 30secondstomars:
Meine (männl.) Begleitung verhält sich auch irgendwie komisch und beleidigt, nur weil ich vorschlug nach 1 Stunde die Location zu wechseln. Dort war dann jeder STuhl und Tisch besetzt und auch in 1 oder 2 anderen Kneipen.

Du hast doch mit der Wechslerei angefangen und über Locatioin *1 "genörgelt".

Wenn es nicht nach Deinem Kopf geht, dann scheint alles doof zu sein. Wundere Dich dann halt, warum es immer doof ist.

14.01.2012 21:09 • #10


Mein Rat:

Entweder eine feste Kneipe mit Stammtisch,
oder immer Klappstühle dabei haben . . .

15.01.2012 11:16 • #11


Zitat von 30secondstomars:
Hinzu kommt die Dreier-Erkenntnis:
1. Es ist Wochenende
2. Du hast keinen großen Freundeskreis, noch nichtmal einen kleinen.
3. Du hast keine Freundin, jeder hat eine.


Das kenne ich doch.....

Also ich kann dir sagen, ich bin auch Student, das Wochenende gehört DIR. So solltest du es auch sehen. Mir hat es geholfen, als ich im Abistress war, einfach etwas zu tun was du sonst unter der Woche einfach nicht tust und die innere Stimme: "Das fehlt noch und das fehlt noch..." einfach klein zu kriegen und sich zu sagen, die Bildung ist gut, aber meine Privatsphäre, mein körperliches und seelisches sind mir genauso viel wert als meine Bildung.

2. Auf einen großen Freundeskreis kommt es gar nicht so an, sondern eher auf die Qualtät der Freunde. Ich habe auch lange gebraucht welche zu finden aber die die ich nun habe die sind fix und sind grad 4 Stück. Vlt. kommt es auf das Glück auch an, oder darauf, wie sehr man bereit ist, sich mit ihnen einzulassen, dass man sich gegenseitig respektiert und wichtige als weg zu gehen usw. auch wie sehr man bereit ist, dem anderen Gegenleistungslos erstmal zu helfen.

Zu 3. Kann ich dir keinen Tipp geben, da brauche ich selbst einen.... Du bist also da nicht allein. Nur ob Freundin dann auch glücklich heißt oder ob man es mit glücklich gleichsetzen kann weiß ich nicht.

Grüßle

15.01.2012 13:38 • #12


Zitat von saidndone:
Zitat von 30secondstomars:
Meine (männl.) Begleitung verhält sich auch irgendwie komisch und beleidigt, nur weil ich vorschlug nach 1 Stunde die Location zu wechseln. Dort war dann jeder STuhl und Tisch besetzt und auch in 1 oder 2 anderen Kneipen.

Du hast doch mit der Wechslerei angefangen und über Locatioin *1 "genörgelt".

Wenn es nicht nach Deinem Kopf geht, dann scheint alles doof zu sein. Wundere Dich dann halt, warum es immer doof ist.


Zu Recht habe ich genörgelt. Die Location war top, aber ausgerechnet in der Ecke wo nur der DJ und 2 andere waren (der Rest des Ladens war gut gefüllt, nicht voll)waren wir und mit über 1 Stunde auch lange genug.

Wenn ich alleine ein B. trinken will, kann ich das zu Hause genauso. Und viel billiger.

15.01.2012 20:19 • #13


Zitat von 30secondstomars:
Zu Recht habe ich genörgelt. Die Location war top, aber ausgerechnet in der Ecke wo nur der DJ und 2 andere waren (der Rest des Ladens war gut gefüllt, nicht voll)waren wir

Hab ich mir jetzt ein paar mal durchlesen müssen um den Sinn zu erfassen.

Ich meine, wohin man sich platzt, da sitzt man. Notfalls geht man halt an einen anderen Platz.

WAs soll man sonst noch dazu schreiben... In einem Ristorante sitzt man auch nicht länger als eine Stunde. Andererseits bist Du doch ins Getümmel gegangen, um den Abend rumzubringen. Noch andererseits wolltest Du die Zeit verbringen und nicht den Abend spetzeiell mit dem Kerl, wofür sich wieder das Raus-aus-dem-Laden-Argument ergibt. *grübel*

Voriger ABsatzt steht nur zu Dokumentation da und soll aussagen, dass es unklar ist, welche Prioritäten Dir wichtiger waren und somit die Erreichung des Zieles mit wlechen Mitteln (nörgelen oder nicht nörgeln) mehr oder weniger zielführend war.

Ergo: Vielleicht wolltest Du auch nur Deinen eternischen Standpunkt klarstellen (top location aber murphys ecke) und somti war der Abend ein voller Erfolg.

Zitat von 30secondstomars:
nicht voll)waren wir

Sonst wärs euch doch auch egal gewesen. *kicher*

15.01.2012 21:03 • #14


bitte nochmal auf deutsch und in vollständigen sätzen.

15.01.2012 21:06 • #15


Du hast erreicht was du wolltest du konntest meckern

15.01.2012 21:17 • #16


Früher im Beatschuppen gabs diese Probleme nicht,
ja, früher war eben alles besser ... nörgelfrei ...

16.01.2012 09:10 • #17


Zitat von Beobachter:
Früher im Beatschuppen gabs diese Probleme nicht,
ja, früher war eben alles besser ... nörgelfrei ...



ma off topic : früher hatten wir kein I net, früher hatte ich kein Frührerschein, kein auto, ich war schüchtern und introvertiert... nee fürher war nicht alles besser *ebenfalls nörgelfrei*

es ist niemals alles Gold was glänzt und ich könnte mir ohne probleme ein Schöneres Jetzt vorstellen als ich habe, dennoch es gibt dinge die heute mit absoluter sicherheit besser sind als damals


Lg

Rosenpirat

16.01.2012 10:30 • #18


Hallo RosenPirat82

Jain.

Früher (mindestens 35 Jahre vor unserer heutigen Zeit) waren die
Freiteitevents eher ein Treffen des Freundeskreises/Clique.
Hat man eine Kneipe oder Disco betreten, dann hat man dort viele
der anderen Leute gekannt.
Heute (so meine Beobachtungen) ziehen die Leute alleine oder in
Kleinstgruppen durch ansonsten fremde Locations, sie kommen dabei
also nicht am "Wohlfühlort" an, sondern sind immer auf der Suche.

Das Wunder dieser längst vergangenen Zeit war auch, dass alles
Trefftiming völlig ohne Internet und Handy super funktioniert hat.
Man wusste auch ohne diese Technik, wer wann und wo auf welcher
Tanzfläche zappelte, oder an welchem Tresen seinen Halt suchte.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

17.01.2012 11:16 • #19


Zitat von frederick:
Ich ziehe diese Menschen ebenfalls an wie ein Magnet. Mein ganzes Leben lang. Ich war in der Vergangenheit zu gutmütig, aber damit ist jetzt Schluss.

Den Teufelskreis der Einsamkeit kenne ich genauso. Wenn man sich einsam fühlt, zieht man sich zurück, wird ruhiger - und kommt bei anderen Menschen damit automatisch schlechter an.

Ein selbstbewusstes Auftreten kann man sich zum Glück antrainieren. Ich habe mir folgende Dinge angewöhnt: sich aktiv durch Menschenmengen drücken und nicht warten, bis man vorbeigelassen wird; immer aufrecht sitzen mit beiden Beinen auf dem Boden; ein selbstzufriedenes Gesicht mit einem kleinen Lächeln (welches sich auch nicht ständig ablenken lässt, man darf ruhig etwas desinteressiert wirken); nie auf den Boden schauen, wenn dann nach oben; durch energische Bewegungen Aktivität zeigen (bzw. vortäuschen); nach Uhrzeiten fragen bzw. im Laden die Verkäuferin selber ansprechen und nicht warten, bis sie kommt

ganz wichtig: ordentliche Kleidung, damit man rein äußerlich keine große Angriffsfläche bietet

klare Wortwahl und deutliches Artikulieren (ich benutze oft Wörter wie "selbstverständlich", "das ist richtig", "ich bitte doch entschieden darum", "entschuldigen sie vielmals")

Falls ich Unsicherheiten bei anderen Menschen sehe, ermutige ich sie die Initiative zu ergreifen (beispielsweise wenn in der Kneipe der Barkeeper nicht hört, dass der Kunde zahlen will). Ebenfalls suche ich viele Möglichkeiten zum Flirten und für Smalltalk.

Die Erfolge sind wirklich da. Ich hoffe, dass sich nicht alles als ein Pyrrhus-Sieg herausstellt.

Sehr gut und gratuliere dir zu deinen wachsenden Erfolgen!

Frederick, du hast mal geschrieben, dass du immer darauf wartest, von anderen eingeladen o.ä. zu werden und es nie selber machst. Hier fällt mit gerade auf, dass du deine Erfolgsmeldungen auch irgendwo in fremden, noch dazu negativen Threads "versteckst", anstatt z.B. einen eigenen Erfolgsthread aufzumachen oder es wenigstens in einem fremden Erfolgsthread zu posten.

So geht deine Erfolgsmeldung unter (wurde auch hier total ignoriert, was aber auch verständlich ist) und du kommst nie richtig ins Lager der Positiven!

Und damit schließt sich der Kreis zu deinem ersten Satz des zitierten Posts.
Nicht du ziehst solche Menschen magnetisch an, sondern du selbst hängst dich magnetisch an solche Menschen an. Obwohl du da gar nicht (mehr?) hingehörst.

20.01.2012 19:08 • #20




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler