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Hi !
Ich bin seid März 2009 in einer Klinik in der Psychiatrie.....wegen meinne Attacken und Anfällen der Panik...Ich habe es schlich und ergreifend nicht mehr ausgehalten. Die Therapie die ich masche, ist tiefenpsychologisch. Viele Srtunden der Therapie aber auch selbstfindung...ich habe grade mein freies Wochehende doch morgen abend muss ich wieder in die klinik.....
Hat jemand vom euch eine Therapie schon gemacht?
Und was könnt ihr nun darüber sagen
Lg Frani

31.05.2009 02:55 • 02.06.2009 #1


12 Antworten ↓


Hiho,

ich habe vor kurzem mein stationäre Therapie abgeschlossen. Diese ging 8 Wochen. Habe da sehr viel über mich selbst gelernt und über die Angst. Für mich als Mann war es am Anfang am schwersten die Attacken überhaupt als Angst anzuerkennen, weil ich immer gedacht habe, das es doch ein körperliches Problem sein könnte.
Ich habe eine tiefenpsychologische Konfrontationstherapie gemacht. Diese war zumindest zu Anfang sehr hart. Habe mich zu Anfang fast nur in meinem Zimmer versteckt und die Therapien waren eine Qual. Allerdings nach ein paar Tagen als ich dann so langsam Kontakt zu den ersten Mitpatienten zugelassen habe, gings immer weiter bergauf. Ich merkte das ich ja doch nicht so alleine mit meinem Problem bin. Zusammenfassend muss ich sagen, ich habe viel gelernt, viel Spaß gehabt und eine Menge interessanter Leute kennengelernt. Die Therapie hat mir sehr geholfen.

Greetz Marcel

31.05.2009 10:18 • #2



Therapie

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hallo marcel,
sag mal, was denkt man wenn man in eine klinik geht? ich leide auch an PA, würde aber glaube ich, nicht in eine klinik gehen, da ich denke das es mir nichts bringt oder man über mich denkt ich sei nicht richtig im kopf. wie bist du damit umgegangen? in welcher klinik warst du? hast du noch PA??Wie gehst du jetzt mit den PA um??
lg stefan aus bochum


Zitat von Cell82:
Hiho,

ich habe vor kurzem mein stationäre Therapie abgeschlossen. Diese ging 8 Wochen. Habe da sehr viel über mich selbst gelernt und über die Angst. Für mich als Mann war es am Anfang am schwersten die Attacken überhaupt als Angst anzuerkennen, weil ich immer gedacht habe, das es doch ein körperliches Problem sein könnte.
Ich habe eine tiefenpsychologische Konfrontationstherapie gemacht. Diese war zumindest zu Anfang sehr hart. Habe mich zu Anfang fast nur in meinem Zimmer versteckt und die Therapien waren eine Qual. Allerdings nach ein paar Tagen als ich dann so langsam Kontakt zu den ersten Mitpatienten zugelassen habe, gings immer weiter bergauf. Ich merkte das ich ja doch nicht so alleine mit meinem Problem bin. Zusammenfassend muss ich sagen, ich habe viel gelernt, viel Spaß gehabt und eine Menge interessanter Leute kennengelernt. Die Therapie hat mir sehr geholfen.

Greetz Marcel

31.05.2009 22:21 • #3


ZZerRburRuSs
Hallo Tommie33

Was lässt dich denken das dir ein Aufenthalt in einer Klinik nichts bringen würde?

lg ZZ

01.06.2009 01:20 • #4


ich weiss nicht, ich mache mir wahrscheinlich zu viele gedanken was meine freunde und verwandten von mir denken, schliesslich weiss nicht jeder über mein problem bescheid.

lg stefan

Zitat von ZZerRburRuSs:
Hallo Tommie33

Was lässt dich denken das dir ein Aufenthalt in einer Klinik nichts bringen würde?

lg ZZ

01.06.2009 11:07 • #5


Mich würd das was Tommie fragt auch mal interessieren......

01.06.2009 12:16 • #6


Die Klinik, bzw. der vollstationäre Aufenthalt, gibt Dir die Freiheit, dich unabhängig des Drucks der Gesellschaft und der alltäglichen Verpflichtungen:

-mit der Krankheit bewußt auseinanderzusetzen...
-unter ärztlicher Aufsicht auf Medis eingestellt zu werden...
-mit Leidensgenossen angstauslösende Situationen zu probieren und zu besprechen
-Discofox zu Schlagermusik zu lernen und die Zig. nur an der frischen Luft genießen zu können

01.06.2009 12:36 • #7


ich will aber keine medikamente nehmen. hab angst das ich davon nicht mehr runter komme. bis jetzt habe ich noch keine genommen und das soll auch so bleiben.

Zitat von Zamira:
Die Klinik, bzw. der vollstationäre Aufenthalt, gibt Dir die Freiheit, dich unabhängig des Drucks der Gesellschaft und der alltäglichen Verpflichtungen:

-mit der Krankheit bewußt auseinanderzusetzen...
-unter ärztlicher Aufsicht auf Medis eingestellt zu werden...
-mit Leidensgenossen angstauslösende Situationen zu probieren und zu besprechen
-Discofox zu Schlagermusik zu lernen und die Zig. nur an der frischen Luft genießen zu können

01.06.2009 12:39 • #8


Dein Körper gehört Dir

Ich zähle nur die Möglichkeiten auf....keiner kann Dich zwingen, Medis zu schlucken...ich nehm auch keine.

01.06.2009 12:41 • #9


ok, dann bin ich schonmal beruhigt. ich dachte amn wird dann auf medikamente eingestellt, das will ich nämlich überhaupt nicht

01.06.2009 12:44 • #10


Thommy...

ich kenne Dein Krankheitsbild überhaupt nicht....es fällt mir also schwer, da direkt was antworten.

Grundsätzlich solltest Du Dir erstmal von den Ärtzten anhören, was sie Dir anbieten können, damit Du Deine Angst in den Griff bekommst.

Geh nicht gleich so ablehnend an die Sache ran.

Wenn Du hier im Forum schaust, wirst Du eine Menge Leute finden, denen Medis extrem viel helfen und die nicht süchtig sind.

Es gibt viele verschiedene Medis...also erst informieren, dann überlegen, dann entscheiden.

Ich selber bin eine Vertreterin der absoluten Medikamentenverweigerung, das liegt aber daran, dass ich schon soooo lange krank bin, dass meine Diagnose erstmal nicht gestellt werden konnte, weil es den Ärzten schlichtweg nicht bekannt wasr dass es sowas gibt

Dadurch war ich jahrelag gezwungen, ohne Medis mein Leben in den Griff zu bekommen und auch die PAs....warum sollte ich also nach 40 jahren dann mit Medis anfangen?

01.06.2009 12:55 • #11


ja du hast recht, ich mache mir mit meinen 36 jahren echt zu viel gedanken, ich werd mal meinen therapeuten fragen was er zu nem klinikaufenthalt sagen würde. bis jetzt geht es ja noch ohne aber ab und an denke ich schon das ich durchdrehe

01.06.2009 13:03 • #12


Huhu Tommie,

also als ich da angekommen bin dacht ich echt, nur Irre hier Oo. Aber nach paar Tagen hab ich dann mitbekommen, daß viele ähnliche Probleme hatte und das es sich bei den meisten da drin um ganz normale Leute handelt. Halt nur mit Problemen die sie halt alleine nicht bewältigen konnten. Naja die Akzeptanz in der Gesellschaft ist so ein Problem, meine Familie steht da voll hinter mir, allerdings haben einige in meinem Freundeskreis schon erst mal doof geschaut. Aber das hat sich auch wieder gegeben. Habe sogar noch Kontakt zu Leuten die ich da drin kennengelernt habe. Klar hab ich auch Momente gehabt wo ich mich gefragt habe, verdammt gehörst du echt hier hin? Aber als ich nach ca. 5 Wochen da meine erste Hose im Alleingang gekauft habe, was ich ewig nicht mehr gemacht habe, war ich sicher das ich am richtigen Ort war.


Mfg Celle

02.06.2009 18:25 • #13



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