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carohoney
Hey ihr Lieben, die letzten 2 Jahre waren wirklich aufwühlend. Meine Reha wurde abgelehnt, genau wie der Wiederspruch, also habe ich die Rentenversicherung verklagt und gestern kam nach 2 Jahren Kampf der Brief, dass ich gewonnen habe Ich darf nochmal zur Reha fahren Auch meine Wunschklinik wurde genehmigt. Ich war da schon 5 mal, weil es immer so wundervoll war. (Die ersten 4 x waren nicht wegen der Psyche) Ich habe schlimme Angst davor, freue mich aber auch darauf. Ich denke so April Mai geht's los ️ Hat vielleicht auch jemand eine Reha genehmigt bekommen und möchte vielleicht mit mir zusammen dort hin gehen? Ich fahre nach Hessen ️ Ihr habt immer freie Klinikwahl und könnt euch umeinweisen lassen. Vielleicht gibt das etwas halt und Kraft nicht alleine zu sein. Ich bin w 30 Jahre alt ️ Falls jemand Hilfe beim Reha beantragen braucht oder fragen hat, ruhig her damit, ich bin Profi was das angeht und helfe gerne!

10.02.2024 21:18 • 04.04.2024 x 5 #1


23 Antworten ↓


peaceofmind210
Moin und high five Super, Gratulation!
Ich wünsche dir eine super erholsame Reha ! Bist du in Bad Wildungen ?

11.02.2024 09:01 • #2


A


Rentenversicherung verklagt & gewonnen / Reha

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carohoney
@peaceofmind210 Vielen vielen Dank ️ nein Bad Orb

18.02.2024 18:31 • x 1 #3


peaceofmind210
@carohoney Cool. Bad Orb kenne ich nur vom hören. Ich habe mir auch eine Reha/Kur beantragt und muss noch was nachreichen und dann hoffe ich auch auf einen super Weg. In diesem Sinne, gute Erholung nochmals und tolles Ambiente !

23.02.2024 10:57 • #4


B
Hallo,
Erstmal super das es geklappt hat
Mich freut es wirklich sowas zu hören weil es neben der richtigen Behandlung für dich einem anderen Mut gibt.


Vielleicht kannst du mir ja auch helfen Ich befinde mich seit ca. 10 Tagen in einer Reha aber ich habe das Gefühl (bzw eigentlich ist es ziemlich klar) das ich hier falsch bin.
Kann man während der Reha die Klinik wechseln?

01.04.2024 14:14 • #5


D
Zitat von Bredo:
Kann man während der Reha die Klinik wechseln?

Alleine organisatorisch ist es wohl unwahrscheinlich, dass dies klappen könnte.
Aber natürlich kannst Du die Reha abbrechen. Einfach gehen solltest Du aber nicht, sondern das natürlich mit dem zuständigen Arzt dort abklären. Welche Konsequenzen das Abbrechen für Dich haben könnte, lässt sich aber schlecht einschätzen. Kommt ja auch auf die Gründe an, weshalb man abbricht.

01.04.2024 15:34 • x 1 #6


B
@Disturbed Danke für die Antwort.
Ich denke ich rede mal mit den Ärzten und Therapeuten und frage was man da machen kann.

01.04.2024 15:56 • x 1 #7


B
@Bredo ich sehe das genauso, ein Wechsel wird vermutlich rein organisatorisch nicht möglich sein (es müsste ja eine Klinik in der Nähe sofort einen Platz für dich frei haben). Dafür sind die Wartezeiten in der Regel zu lang.

Berichte mal gerne, was die Ärzte gesagt haben, wenn du es ansprichst.

02.04.2024 10:42 • x 1 #8


V
@Bredo
Hast du die Reha selbst beantragt, oder hat dich die Rentenversicherung dorthin geschickt?
Ich frage deshalb, weil mein Mann vom Rentenamt dorthin geschickt wurde. Er hat einen Antrag auf Erwerbsmindertenrente beantragt. Dann ist es nicht ratsam die Reha abzubrechen.
Falls du noch berufstätig bist und nach der Reha wieder arbeiten gehst, dann dürfte es leichter sein, die Reha abzubrechen.

02.04.2024 10:55 • x 2 #9


V
Noch ein kleiner Tipp. Solltest du Vorhaben, nach der Reha nicht mehr ins Berufsleben einzusteigen, weil du es krankheitsbedingt nicht schaffst, musst du als nicht arbeitsfähig entlassen werden

02.04.2024 10:59 • x 1 #10


D
Zitat von Violetta:
Noch ein kleiner Tipp. Solltest du Vorhaben, nach der Reha nicht mehr ins Berufsleben einzusteigen, weil du es krankheitsbedingt nicht schaffst, musst du als nicht arbeitsfähig entlassen werden

In der Regel wird man Arbeitsunfähig nur entlassen, wenn man direkt aus der Arbeitsunfähigkeit in die Reha kam. Die Reha mach auch nur eine Prognose der Erwerbsminderung sofern eine festgestellt wurde, für die nächsten 6 Monate. Also beispielsweise erwerbsfähig für über 3 bis unter 6 Stunden, oder unter 3 Stunden (was eine Erwerbsunfähigkeit bedeutet), oder eben voll erwerbsfähig.

Das bedeutet aber nicht, dass man sich nicht am Tag nach der Entlassung von seinem Arzt weiter Krankschreiben, also Arbeitsunfähig schreiben, lassen kann.
Selbst wenn die Reha eine volle Erwerbsminderung feststellt und daraus eine EMR resultiert, wäre diese ohnehin zunächst befristet.

Die Unterschiede zwischen Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit ( der Begriff wurde ausgemustert) bzw. Erwerbsminderung (voll oder teilweise) muss man da schon kennen.
Daher ist ein Abbruch einer Reha aus gesundheitlichen Gründen, weil man eben tatsächlich nicht rehafähig ist, nicht automatisch negativ für eine eventuelle EMR. Denn ausschlaggebend ist die eigene Mitwirkung, die eigene Gesundheit verbessern zu wollen und nicht ob man dazu auch tatsächlich in der Lage war. Ein Abbruch weil es einem einfach nicht in der Reha gefällt, wäre aber, besonders wenn man das durchblicken lässt, eher kontraproduktiv.

02.04.2024 11:19 • x 1 #11


V
Mein Mann hat sich vom Hausarzt weiter krank schreiben lassen.
Eine EMR ist immer befristet.
Ich kam direkt in die Reha, ohne vorher arbeitsunfähig zu sein, wurde nach der Reha weiter krank geschrieben und dann wieder eingegliedert

02.04.2024 11:25 • x 1 #12


D
Zitat von Violetta:
Eine EMR ist immer befristet

Im offiziellen Flyer der DRV steht ab Seite 18, dass eine EMR auch unbefristet sein kann und das trifft auch unter Umständen zu. Aber dann muss einiges zusammenkommen. In der Regel wird sie aber befristet.

Meine Mutter bekam sie damals direkt unbefristet, weil klar war, dass sie eben auf Dauer nicht mal mehr unter 3 Stunden noch irgendwas arbeiten kann und sich das aufgrund ihres Alters eben auch nicht mehr ändern wird.

02.04.2024 11:40 • #13


V
Vielleicht ist es auch altersabhängig, ob eine Erwerbsmindertenrente befristet oder unbefristet ist. Das weiß ich aber nicht. War nur so ein Gedanke

02.04.2024 11:53 • #14


D
@Violetta Das Alter spielt natürlich eine Rolle, ebenso wie die Erkrankungen. Jemandem der defacto nie mehr ohne fremde Hilfe die zum Leben absolut notwendigen Dinge wie selbstständig Essen zu können nicht mehr schafft und auch nicht mehr schaffen wird, dem wird höchstwahrscheinlich sofort die unbefristete volle EMR zuerkannt. Jemand der mit 40 (nur) einen Burnout hat, sehr wahrscheinlich nicht, selbst wenn er den angestammten Beruf besser nicht mehr ausüben sollte.

02.04.2024 12:01 • #15


B
Zitat von Disturbed:
selbst wenn er den angestammten Beruf besser nicht mehr ausüben sollte

Deshalb wird in der Reha idR geguckt, ob die AU nur für den zuletzt ausgeübten, den gelernten, oder jeden Beruf gilt. Und danach wird dann unterschieden.

02.04.2024 12:22 • #16


D
@Becky2024 bitte den Unterschied zwischen AU und Erwerbsfähigkeit beachten.
In der Reha wird ausschließlich eine Erwerbsfähigkeit geprüft. Und zwar eine generelle, ganz egal was man bis dato gearbeitet hat und in welchem Beruf. Berufsunfähigkeit ist wieder ein anderes Thema. Nur weil jemand nicht mehr als Bäcker arbeiten kann, wegen Stauballergie, könnte der ja trotzdem noch im Büro arbeiten. Im Zweifelsfall müsste er ne Umschulung oder Ausbildung machen. Erwerbsfähig wäre er aber.

02.04.2024 12:40 • x 1 #17

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B
Hey.
Ja also ich bin quasi von der Krankenkasse aufgefordert worden. Aber ich wollte sowieso so eine Reha machen, nur leider denke ich das diese Einrichtung nicht geeignet ist wegen dem Krankheitsbild.
Heute hatte ich einen Termin zu Besprechung und ich hab das echt total vergessen zu erwähnen.
Ich finde es prinzipiell gar nicht schlecht hier, nur würde ich gerne wieder richtig fit werden weil ich arbeiten möchte, ich musste schon bei den letzten beiden Jobs aufgrund der Symptomatik aufhören.
Eine EMR wurde mir schon von zwei Ärzten geraten ( hab ziemlich lange mit den Beschwerden zu kämpfen aber mich immer „Motiviert“ nur kriege ich das irgendwie nicht mehr hin)
Naja ich werde es beim nächsten Termin auf jeden Fall ansprechen da ich es mir jetzt notiert habe.
Dann melde ich mich wieder

Gestern 12:00 • x 1 #18


D
@Bredo Nun, über Dein Krankheitsbild ist ja hier nichts zu lesen und auch nichts über die Fachbereiche der Rehaklinik. Daher ist es nicht zu beurteilen, ob die Klinik die richtige sein könnte, oder nicht.

Eins scheint jetzt aber klarer zu sein. Wenn die Krankenkasse Dich aufgefordert hat, bist Du wohl im Krankengeld Bezug und natürlich möchte die Krankenkasse, dass eine andere Institution für deinen Unterhalt aufkommt. Das ist ja schon der Fall, wenn Du Übergangsgeld während der Reha bekommst und sich aus der Reha eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben ergeben würde.

Sollte das so sein, dann ist das finanzielle nicht mehr Sache der Krankenkasse. Allerdings wäre es das spätestens bei einer Aussteuerung auch der Fall, aber ich weiß ja nicht, wann die anstehen könnte.

Gestern 12:58 • x 1 #19


B
@Disturbed
Vielen Dank für die Nachricht.
Genau ich bin aktuell im Krankengeld Bezug, bzw jetzt Übergangsgeld.
Ich denke du hast sehr recht mit dem was du sagst.
Ich vermute die wollte mich als „Kostenfaktor“ loswerden, ich bin aber froh das ich überhaupt eine Reha bekomme. Mein Verdacht das es die falsche Klinik ist erhärtet sich aber immer mehr. (Ich hatte vorhin ein kurzes Gespräch an der Pflegestation und die haben da was „durchblicken“ lassen aber ich solle es lieber mit dem Chefarzt besprechen - ich vermute die wollen sich da nicht soweit aus dem Fenster lehnen )
- ich nehme aber erst mal mit was ich kriegen kann.
Ich bin in einer Klinik für Psychosomatik aber bei mir geht es um Trauma, Depressionen, Burn-out.

Gestern 19:27 • #20


A


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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf