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Hallöchen.
Ich habe generalisierte Angststörung, Panikstörung Argoraphobie und somatisierungsstörung und möchte gerne eine Reha beantragen.
Nun wollte ich mir einfach mal Erfahrungen einholen.
Habt ihr schon mal eine gemacht? Hat es geholfen? Seit ihr mit Kind? Welche könnt ihr empfehlen?
Freue mich über eure Erfahrungen
Lg

07.02.2017 21:16 • 08.12.2019 #1


14 Antworten ↓


Ich selbst bin ohne Kind zur Reha, aber auf dieser Reha waren einige mit Kind. Der Punkt ist, ob du mit Kind fährst oder das Kind mit dir. Es ist manchmal schwierig, wenn du den ganzen Tag auf der Reha Termine und Anwendungen hast (Kind ist ja betreut) und du es dann um 16 Uhr in Empfang nimmst und dann beginnst, etwas mit dem Kind zu unternehmen, denn meistens ist man nach einem Reha-Tag ziehmlich fertig. Damals hatte eine Mutter mit Kind gemeint, sowas macht sie nicht wieder.
Wahrseinlich aber kommt es auf die Reha an und wie die Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder sind und dem Alter der Kinder und ob du dich jeden Tag in der Reha 'auspowerst'.

Grüße

08.02.2017 09:53 • x 1 #2



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einfach spontan nach dem lesen ... wir würden ein Kind nicht mal in die Nähe einer dieser dubiosen "Reha Einrichtungen" bringen.

24.03.2017 10:50 • #3


Schlaflose
Ich war in der Klinik Berus, wo auch Mütter/Väter mit Kindern im Alter von 3-ca. 11 Jahren waren. Die jüngeren Kinder wurden von 9-17 Uhr im klinikeigenen Kindergarten betreut, die älteren gingen auf örtliche Grundschule und nachmittags wurden sie auch im Kindergarten mit betreut. Soweit ich das erlebt habe und beurteilen kann, war das für alle Beteiligt sehr positiv.

Zitat von saratoga:
einfach spontan nach dem lesen ... wir würden ein Kind nicht mal in die Nähe einer dieser dubiosen "Reha Einrichtungen" bringen.


Wieso dubios? Rehakliniken sind meist ausgestattet wie Hotels.

24.03.2017 12:03 • #4


Muss es unbedingt eine Rhea sein oder könnte es bei deinem Krankheitsbild auch eine Klinker für psychische Probleme sein?

24.03.2017 14:28 • #5


08.12.2019 17:38 • #6


Safira
Warum müssen Deine Kinder unbedingt mit? Gibt es keine Betreuungsmöglichkeiten und wie alt sind die beiden?

ich persönlich würde meine Kinder nicht zu einem stationären Aufenthalt in einer Psychosomatischen mitnehmen. 1. Kannst Du Dich nicht 100%ig auf Dich konzentrieren und 2.tens sind alle Menschen dort sehr auf ihre Krankheitsbilder fixiert, was jetzt nicht unbedingt Thema der Kinder sein sollte, welches sie ja nun doch zwangsläufig mitbekommen.

Da wäre doch eine Mutter Kind Kur viel besser.

08.12.2019 18:49 • x 1 #7


Hedwig
Hier werden einige Dinge vermischt.

Um was genau geht es denn
Eine Kur ist eine Kur und eine Reha eine Reha.....und zusätzlich gibt es noch psychosomatische Kliniken

Eine Kur ist eine präventiv Einrichtung. Mutter Kind Kur ist zu 95% stationär und klar wie der Name sagt mit Kind.

Eine Reha hat eher den Hintergrund wieder tauglich für den Alltag/Arbeit zu machen, wenn der kritische Teil der Erkrankung überstanden ist. Reha gibt es stationär mit Kind, dass ähnelt vom Aufenthalt für das Kind der Mutter Kind Kur. Psychosomatische Reha geht auch als Tagesklinik. Da werden aber meist keine Kinder innerhalb betreut, da muss man Betreuung durch Familie, Kita am Wohnort organisieren.

Psychosomatische Kliniken sind eher Therapie im "Akutfall"wenn man noch nicht stabil für Reha ist. Da gibt es aber kaum Kliniken die Kinder überhaupt aufnehmen.

08.12.2019 19:15 • x 1 #8


Ich kann meine Kinder leider nicht durch Verwandte betreuuen lassen und durch ihren Vater schon gar nicht so lang. Er hat mir lange Zeit physische und psychische Gewalt zugefügt ( Stalking, Selbstmorddrohungen und Gewalt), weshalb ich nach der Trennung viele psychosomat. Beschwerden bekommen habe und plötzlich nicht mehr konnte. Durch diese Beschwerden ( Herzstolpern, Bluthochdruck, Druck u Schmerzen im Brustkorb) habe ich Panikattacken bekommen und eine daraus resultierende Angststörung. Dachte mir,dass eine Mutter Kind Kue vielleicht nicht das geeignete ist,da ich diese Beschwerden und Panikattacken ja schon habe. Oder kann ich auch mit diesen im Gepäck zur Kur? Eine Alternative wär vielleicht eine Tagesklinik, da könnte ich eine Haushaltshilfe über die Aok beantragen, die sich in meiner Abwesenheit um die Kinder kümmert. Die 2 sind 2 und 4 Jahte,also noch sehr jung.....

08.12.2019 20:31 • #9


Hedwig
Eine Kur hilft denke ich nei diesen Beschwerden nur bedingt.
Eine Reha wäre ein Versuch wert. Ich war mit den Kids schon in einer Familienreha. Im großen und ganzen war das nicht schlecht. Deine Kids müssen eben an Fremdbetreuung gewöhnt sein, weil sie während den Therapien, außer bei Eltern- kind- Interaktionen, nicht dabei sein dürfen.

Wenn du dich für eine Reha nicht fit fühlst, dann wäre eine psycho somatische Tagesklinik und Haushaltshilfe eine gute Möglichkeit.

Ich finde es gut, dass du eine Möglichkeit suchst und nicht gleich sagst ich kann nicht in Therapie weil ich Kinder habe. Es findet sich immer ein Weg.

08.12.2019 21:24 • x 3 #10


Zitat von Hedwig:
Eine Kur hilft denke ich nei diesen Beschwerden nur bedingt. Eine Reha wäre ein Versuch wert. Ich war mit den Kids schon in einer Familienreha. Im großen und ganzen war das nicht schlecht. Deine Kids müssen eben an Fremdbetreuung gewöhnt sein, weil sie während den Therapien, außer bei Eltern- kind- Interaktionen, nicht dabei sein dürfen.Wenn du dich für eine Reha nicht fit fühlst, dann wäre eine psycho somatische Tagesklinik und Haushaltshilfe eine gute Möglichkeit. Ich finde es gut, dass du eine Möglichkeit suchst und nicht gleich sagst ich kann nicht in Therapie weil ich Kinder habe. Es findet sich immer ein Weg.

Ich tu es besonders wegen den 2 Mäuschen,natürlich auch wegen mir. Meine körperlichen Beschwerden behindern unsre Beziehung ganz schön. Ich nehme mir jede stressige Situation mit ihnen so zu Herzen,dass mein Körper sofort reagiert, sei es durch Bluthochdruck, Schwindel, Herzstolpern usw. usw. So geht es einfach nicht weiter, für die Kinder nicht und für mich auch nicht. Werde am Di mal mit dem Mitarbeiter der Aok sprechen,ob ich statt auf Kur, auch in eine stat. Rehaklinik kann. Denke mit guter therapeutischer Unterstützung könnte das schon klappen. Mal schauen was er meint. Sonst kümmere ich mich um die Tagesklinik und eine Haushaltshilfe. Setze alles in Bewegung,dass der Spuck bald vorbei ist. Meine Angst weitet sich schon enorm aus. Heute Mittag hatte ich wieder eine Panikattacke, da meine Eltern über den Tod eines Bekannten gesprochen haben. Das kann einfach so nicht weitergehen. Die Angst schränkt mein Leben so sehr ein. Dinge die ich früher gerne gemacht habe,machen mir heute Angst. Wahrscheinlich liegt das wirklich an meinem Ex. Er schlich Monate nachts um mein Haus, versteckte sich im Nachbarsgarten und beobachtete mein Haus. Ich machte zum Teil schon abends um 9 alle Lichter aus und schlich gebückt durchs Haus, nur dass er denkt ich schlafe. Er drohte mir mit Selbstmord wenn ich ihn verlasse, oder damit mich zu töten. Er schlug mich, schnitt mich in den Finger ( ich wollte das Messer ihm entwenden das er auf sich richtete und schnitt mir dabei eine Fleischwunde). Mein Gehirn kannte nur die Angst, Flucht und Furcht. Dann ging er gott sei Dank in eine Therapie und als er weg war, kamen diese körperlichen Beschwerden meinerseits und damit die Angst und Panik wieder, nur diesmal auf was anderes gerichtet, auf mich selbst, auf meinen Tod. Es ist die Hölle.

08.12.2019 21:39 • x 1 #11


Hedwig
Selbst wenn es nur eine Kur wird. Ich denke hauptsache mal Abstand. Viell tut dir das mal gut. Abschalten und nur an dich denken.

08.12.2019 21:55 • #12


Zitat von Hedwig:
Selbst wenn es nur eine Kur wird. Ich denke hauptsache mal Abstand. Viell tut dir das mal gut. Abschalten und nur an dich denken.

Da hast du garantiert recht. Vielleicht gibt es ja auch eine Kurklinik,die genau für solche Probleme da ist und die mir dabei hilft,das ganze zu verarbeiten. Ich erinnere mich zum Teil auch nur noch an Fetzen aus dieser Zeit. Zum Beispiel rannte ich damals um mein Leben, ich rannte zum Haus meiner Eltern.... Warum weiss ich nicht mehr. Ich weiss nur noch dass es geregnet hat. Den Rest hab ich vergessen )-:

08.12.2019 22:00 • #13


Hedwig
Hast du Kontakt zu Beratungsstellen? Die haben oft auch gute Ideen zu Kliniken etc.

08.12.2019 22:05 • #14


Zitat von Hedwig:
Hast du Kontakt zu Beratungsstellen? Die haben oft auch gute Ideen zu Kliniken etc.

Nein,habe ich bisher noch nicht. Ich spreche am Di mal mit dem netten Berater der Aok und am Donnerstag hab ich sowieso einen Termin in der Ambulanz der Klinik ( Psychiatrie), die für mich da sind,solang ich noch keinen festen Therapieplatz habe. Was eine Tagesklinik betrifft, können sie mir sicher weiterhelfen. Ach man echt, bin schon echt sehr traurig wie mein Leben gerade verläuft. Hätte nie gedacht, dass diese Vergangenheit mich mal so verfolgen wird. War einfach nur froh als er weg war. Hätte nie gedacht dass er meine Seele so verletzt hat und ein Ungeheuer namens Angst und Panik in mir wächst.

08.12.2019 22:15 • #15



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf