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efy
Hallo liebes forum,

bin nun schon eine weile hier, und habe mit meinem arzt bzw psychologen gesprochen und es wurde mir geraten einen behindertenausweis zu beantragen. vorallem bei meinen diagnosen, ich habe schon gemerkt das ich auf der arbeit ständig anecke und keiner hat verständniss dafür.


Kurz zu mir: ich bin männlich in den 20er Jahren alt und komme aus niedersachse.
Ich war in einer Psychosomatischen klinik und dort wurde mir gesagt das ich eventuell einen Behidertenausweis beantragen könnte, da es mir dadurch beruflich eventuell leichter fällt einen job zu finden und im alltag klar zu kommen.

den job hab ich nun. unzwar rellativ untypisch für meine diagnosen, mache ich eine ausbildung zum examinierten altenpfleger. ich bin nun schon 1 jahr dort und was mir wichtig wäre zu wissen wäre: wenn ich jetzt einen behindertenausweis beantrage, MUSS ich das der arbeit dann definitiv mitteilen?


meine Diagnosen sind:

Agoraphopie mit Panikstörung [ F40.01G]
Persönlichekitsstörung [F60.9G] mit schizoiden und paranoiden anteilen

Ich weiß nicht was ich dazu noch eintragen lassen kann, ich habe noch chronisches Asthma zählt so etwas auch dazu?


was schätzt ihr grob, was für ein GDB ich dafür bekommen würde? wichtig ist mir auch, das mir niemand versucht das auszureden, ich habe den entschluss gefällt und möchte gern eure erfahrungen wissen.

wo genau kann ich das machen und geht das auch online?


mfg

29.06.2014 16:06 • 30.06.2014 #1


4 Antworten ↓


Schlaflose
Den Antrag muss man beim Versorgungsamt stellen. Die Antragsformulare gibt es bestimmt auch zum Downloaden. Dass man es online ausfüllt, kann ich mir aber eher nicht vorstellen. Das Versorgungsamt schreibt dann jeden Arzt bzw. Therapeuten an, den du angibst und lässt sich von denen die Diagnosen schicken. Dein Therapeut kann noch zusätzlich ein schriftliche Stellungnahme dazu schreiben.
Den Ausweis bekommt man erst ab GdB50. Es ist schwierig vorherzusagen, was bei deinen Diagnosen rauskommt.
Ich habe mit der Diagnose "ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung", "Soziale phobie" und "mittelschwere rezidivierende Depressionen" nur GdB30 bekommen, obowhl mein Therapeut 50 gefordert hat. Ich hatte auch schon einen 8-wöchigen Klinikaufenthalt und mehrere Therapien hinter mir gehabt, als ich den Antrag stellte.

29.06.2014 16:28 • #2



Behinderten ausweis beantragen: Frage

x 3


Ich habe meinen Schwerbehindertenschein beim örtlichen Bürgeramt beantragt ,
dort ist extra eine Stelle die alle Formalitäten erledigt , kostenlos.
Die heißt Stelle für Schwerbehindertenangelegenheiten.
Habe bei dem Sachbearbeiter alle behandelnden Ärzte angegeben ,
die er dann anschrieb um die Krankenakten anzufordern. Er klärte auch
alles weitere mit dem Versorgungsamt , nach 4 Wochen schickte er mir den Ausweis zu.

Chronisches Asthma wird selbstverständlich auch als Behinderung berücksichtigt,
war bei mir auch so .

Ein Schwerbehindertenschein könnte dir zu mehr Urlaubstagen im Jahr verhelfen,
bei mir waren es 5 Tage ab 50 % Schwerbehinderung.

Gruß Claire

29.06.2014 16:54 • #3


Ich kann mir nicht vorstellen, dass du einen Schwerbehindertenausweis über 50% bekommst.
Eine Bekannte von mir, die schon 70 ist, hat neben ihren psychischen Problemen (Agora, Panikstörung etc), auch noch eine Bandscheiben-Op, Wirbelsäulen-OP, halbsietige lähmung des Gesichtes und Erblindung auf einem Auge. Und bekam trotzdem nur 50%. Das war in Rheinl.-Pfalz.
In Berlin wurde ein Schwerbehindetenausweis abgelehnt: Neben Agoraphobie und Panikstörung sowie Klausto. war noch Asthma dabei. Da gabs nix.

Kommt sicher aufs Bundesland an.

Ein Schwerbehindertenausweis muss bei der Arbeitsstelle genannt werden. Sie dürfen dich deswegen nicht benachteiligen. Der Arbeitgeber erfährt nicht warum du ihn hast. LG

29.06.2014 17:01 • #4


Hallo Efy!

Guck mal hier: www.myhandicap.de
Da kannst Du auch selber Fragen stellen.

Alles Gute von Jess

30.06.2014 10:51 • #5




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