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S

Sonor
Mitglied

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Ich möchte bzw. muss meine Probleme ernsthaft angehen da ich immer deutlicher merke
dass das ganze immer schlimmer wird.
Diese wären: Depressionen, Schlafprobleme, Erschöpfungszustände, soziale Ängste.
Daher habe ich mich kürzlich in Psychotherapeutische Behandlung begeben.

Ich war jetzt einmal da und habe den nächsten Termin in einem Monat.
Generell erfolgen die Termine bei ihm so ca. in einem 3 wöchentlichen Turnus.
Eine Sitzung dauert 25min. (Früher waren das glaube ich mal 45min)

Jetzt stell ich mir die Frage was dabei raus kommen soll wenn man nur alle
3 Wochen für gerade mal 25min da hingeht? Wie muss man sich das vorstellen wie das
genau funktioniert, nach welchen Mechanismen läuft das ab?
Ich kann ihm ja offensichtlich nicht alle Probleme, Ängste und Sorgen bis ins kleinste Detail
erzählen. Dafür reicht diese Zeit ja hinten und vorne nicht.
Aber wie will er dann vernünftig therapieren? Ich stehe gerade irgendwie auf dem Schlauch.

Wie geht/ging es euch damit? Hat euch Psychotherapie geholfen? Wenn ja, wie muss man sich den
Ablauf vorstellen? Gibt es Alternativen, wenn ja welche?

17.01.2026 #1


3 Antworten ↓


Cbrastreifen
Zitat von Sonor:
Jetzt stell ich mir die Frage was dabei raus kommen soll wenn man nur alle
3 Wochen für gerade mal 25min da hingeht? Wie muss man sich das vorstellen wie das
genau funktioniert, nach welchen Mechanismen läuft das ab?
Ich kann ihm ja offensichtlich nicht alle Probleme, Ängste und Sorgen bis ins kleinste Detail
erzählen. Dafür reicht diese Zeit ja hinten und vorne nicht.
Aber wie will er dann vernünftig therapieren? Ich stehe gerade irgendwie auf dem Schlauch.

Psychotherapien wirken.
Bei der Beschreibung würde es auf eine stützende Psychotherapie hinaus laufen, bei der man eher lösungsorientiert vorgeht, da braucht man nicht jeden Stein umzudrehen.

Fang erst mal an, alles weitere wird sich zeigen.

Zitat von Sonor:
Wie geht/ging es euch damit? Hat euch Psychotherapie geholfen? Wenn ja, wie muss man sich den
Ablauf vorstellen? Gibt es Alternativen, wenn ja welche?

Es gibt gute außertherapeutische Maßnahmen. Bewegung ist fast immer gut, in der Natur noch besser, Beziehungen auch umarmt werden, Sex, Entspannungsverfahren, Meditation und etwas, bei oder mit dem Du Dich ausdrücken kannst, Schreiben, Musizieren, Malen, Theater, Tanzen ...

Die kannst Du kombinieren, mach das was Dir Spaß macht.

x 1 #2


A


Psychotherapie, kann das helfen?

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Sonja77
Mir persönlich hat Therapie bei Psychotherapeuten nicht geholfen ganz im Gegenteil es wurde im laufe der Jahre anstatt besser immer schlimmer

Erst meine Entscheidung zur Therapie bei einer Psychiaterin hat den Durchbruch gebracht und innerhalb kurzer Zeit ging es mir viel besser bis ich dann sogar 2 Medis absetzen konnte und nun seit einem Jahr völlig stabil bin

Bewegung hab ich immer viel gemacht weil für mich persönlich das immer das war was mir am besten geholfen hat draußen in der Natur aber auch zuhause
Dazu einige Hobbys und Leidenschaften die mir einfach gut getan haben
Mein Sohn der mein Sonnenschein ist und mein noch Ehemann der immer an meiner Seite war

Mit all dem hab ich es geschafft meine Erkrankung zu „überwinden“und nun kann ich ein relativ normales Leben führen was vorher für circa 7 Jahre nicht mehr möglich war ich konnte fast 18 Monate nicht mal mehr meine Wohnung verlassen und noch vieles mehr

Versuch das zu finden was dir gut tut was dir Spaß macht und dich auch gut ausfüllt
Ganz egal was das sein mag
Jeder muss seinen Weg finden

Mein wichtigster Bestandteil war eindeutig die Bewegung jeden Tag

#3


Luce1
Zitat von Sonor:
Wie geht/ging es euch damit?


Mir hat vorangig dieTagesklinik geholfen, dee Austausch mit den anderen, dort hat man auch immer einen Therapeuten, den man jeden Tag ansprechen kann und der einen begleitet

#4






Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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