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Guten Tag,
ich bin mal zu mal in einem sehr kritischen Zustand. Medikamente aller Art (moderne ADs und NL) helfen nicht oder wenn nur höchstens bedingt - beruhigenden Effekt - aber die Panikattacken kommen trotzdem wenn ich unter Streß stehe. Was kann ich da noch tun? Würdet Ihr da auch körperliche weiter schauen oder auf Hormone? GLG Christian

07.12.2016 12:20 • 08.12.2016 #1


5 Antworten ↓


Guten Tag @phoenix210

Wie lange nimmst du diese Medikamente ein, wenn überhaupt tritt in der Regel eine Wirksamkeit erst nach mehreren Wochen ein. Mir persönlich haben diese nie geholfen. Körperlich weiterführende Untersuchungen auch Hormone? Wasser hat keine Balken, in der Regel ist es bei mir auch so gewesen dass ich alles mögliche untersuchen ließ aber ohne Befunde. Es hilft nichts und du musst versuchen Notfalls einen Reha Platz zu bekommen, suche da genau aus was du willst und erkundige dich bitte wenigstens einmal nach Kliniken die nach dem 12 Schritte Programm behandeln, ist nicht einfach da was zu finden aber gibt es noch! Es ist ratsam das du da auch erst mal erfährst wie diese Art von Therapie funktioniert, da kommen Sachen auf dich zu die nicht jeder verstehen wird/kann. Mir hat es damals aber meinen Hals gerettet weil ich mich drauf einlassen konnte!

Alles gute dir ...

07.12.2016 12:49 • #2



Medikamenten und Psychotherapie helfen nicht

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Ja, die meisten THerapeuren empfehlen einen stationären Aufenthalt. Weil man da sein gewohntes Umfeld verlässt was einen in der Regel so krank gemacht hat.
Wenn du Probleme mit Stress hast, dann mach dir kein Stress. Es müssen Mittel und Wege gefunden werden.
Irgendwann wirst du ein bisschen Stress abkönnen und kannst dich dann von Quartal zu Quartal steigern.

Mach erst mal ne Woche das was dir gut tut.

07.12.2016 16:02 • #3


Vielen Dank! Aber ich habe schon sooo viele Kliniken, Kurs hinter mir ... Ich bin mir klar, mir helfen keine Psychotherapien oder Psychopharmaka, auch wenn ich sie länger nehme. Glaube ich werde mich mal aus diesem Forum abmelden

07.12.2016 18:40 • #4


Schade, es gibt nicht immer für jeden eine Lösung hier oder eine Fallanalyse. Du selber bist am meisten gefragt bei Panikstörungen und nur du alleine kannst, auch vom gesunden Bauchgefühl heraus, für dich den geeigneten und richtigen Pfad finden. Therapie und Medikamente sind nur als Unterstützung angedacht oder zum Anstoß. Ich habe auch schnell erfahren das Medikamente nicht die Heilung bringen, später bekam ich ein Bild davon dass es eine "Heilung" im eigentlichen Sinn gar nicht geben wird weil eine Panikstörung keine Erkrankung ist wie ein Tumor oder Rheuma. Und einen wirklich guten Psychotherapeuten finden ist ebenso schwierig. Es dauert auch sehr lang bis man selber erkennt was einem gut tut und wirklich hilft, zu 99% aber ist es dein eigenes ich was dir aus der Krise hilft, bestimmte Regeln die du dir setzt, welche dass sind wirst du im Laufe einer guten Therapie erfahren oder selber für dich finden.

08.12.2016 00:17 • #5


Genau @ minos, manchmal geht man eben andere Wege um an artgerechte oder konstruktivere Lösungen zu gelangen. Ich merke, das Psychologen garnicht an die eigentlichen Ursachen bisher gekommen sind, warum soll dann der 10. neue Therapeut es wage? Ich neige zu bezweifeln, das die bisherigen Psychologen ihren Job verfehlt haben. Psychopharmaka haben einfach zu viele Nebenwirkungen. Ich lasse jetzt andere Dinge durchführen... auch wenn mir ein neuer Arzt dabei hilft.. Ich schaue mal was machbar ist Vielen Dank nochmal

08.12.2016 16:12 • #6




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