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G

Galgenmännchen
Gast

Sammelthema
Hallo zusammen,
ich weiß nicht, ob das Thema in dieser Rubrik richtig ist, aber ich wüsste auch nicht, wo das sonst hin passt. Es ist ja rubriken-übergreifend.

Mich interessiert Eure Erfahrung mit Therapien. Haben sie geholfen oder nicht?

07.05.2021 #1


138 Antworten ↓
silverleaf

silverleaf
Mitglied

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Mitglied seit:
Für mich waren die traumatherapeutischen Verfahren anstrengender bzw. kaum zu bewältigen, mit der Schematherapie hatte ich weniger Probleme. Ich empfand diese als weniger tiefgreifend.

Was die Begrifflichkeit angeht, sehe ich das wie @cube_melon, Traumatherapie ist ein sehr weit gefasster Begriff, der in vielen Therapieformen in der einen oder anderen Art Berücksichtigung findet.

Ich würde es eher vom aktuellen Therapieziel abhängig machen, das Du gerade erreichen möchtest.

Die Schematherapie hat starke verhaltenstherapeutische Elemente, es geht im Wesentlichen darum, problematische Verhaltensweisen im Hier und Jetzt zu verändern. Man erarbeitet zwar zuerst sein persönliches Modus-Modell (welche Anteile/Modi finden sich bei Dir in welcher Ausprägung), da geht es auch um biographische Aspekte (wie sind verschiedene Modi entstanden (verletztes Kind, strafender Elternteil etc...), dann geht der Fokus aber darauf, den 'gesunden Erwachsenen' zu stärken und die anderen Modi im Alltag zu erkennen, zu verstehen und zu begrenzen (Therapeuten stellen dann Fragen wie: Kann es sein, dass da Ihr distanzierter Beschützer aktiv war? Wie kann Ihr gesunder Erwachsener jetzt in dieser Situation Ihrem verletzten Kind beistehen? usw...). Das ist zu Beginn interessant, aber irgendwann hat man das Prinzip verstanden und verinnerlicht, ab dem Moment empfand ich es als nicht mehr notwendig, dieses in den Therapiestunden weiter zu thematisieren (nur mal zwischendurch, wenn es Probleme gab).
Die Therapieform wird (wie @cube_melon schon sagte) viel bei Persönlichkeitsstörungen eingesetzt, manchmal auch im Rahmen einer DBT-Therapie, findet sich aber auch in der Behandlung anderer, weniger tiefgreifenden Erkrankungen wieder, auch z.B. bei leichten Depressionen, ist also nicht unbedingt die tiefgreifendste Methode und eher auch "anfängertauglich", würde ich sagen, und kann gut ambulant bewältigt werden. Natürlich kann man auch hier ein gutes Level an "Tiefgang" erreichen, muss dies aber nicht. Auch gibt es sehr viele Therapeuten, die damit arbeiten, inzwischen gibt es meiner Erfahrung nach nur noch wenige Therapeuten, die diese Therapieform nicht in ihrem Repertoire haben, das ist ein Vorteil, da es so sehr einfach ist, einen Therapeuten hierfür zu finden (Alle meine stationären Mitpatienten, die mit dieser Therapieform ambulant weiterarbeiten wollten, haben einen Therapeuten dafür gefunden. Das sieht bei spezifischen Traumatherapeuten schon anders aus, da suchen einige meiner stationären Mitpatienten bis heute erfolglos.)

Traumatherapeutische Verfahren waren für mich bislang eine ganz andere Hausnummer. Da geht es vielmehr darum, trauma-typische Symptome wie Intrusionen, Flashbacks, Hyperarousal... zu reduzieren, die ja dadurch entstehen, dass das Gehirn traumatische Erinnerungen anders abspeichert als "normale" Erinnerungen, wodurch diese nie wirklich "abgelegt" werden können, fragmentiert sind und dadurch Symptome hervorrufen. In der Traumatherapie geht es dann darum, sich intensiv den traumatischen Ereignissen zuzuwenden (auf verschiedenen Wegen, EMDR funktioniert z.B. ganz anders als IRRT), sich mit den Situationen auseinanderzusetzen, sie zu erzählen, sich mit ihnen zu konfrontieren, damit auf diesem Weg die traumatischen Erinnerungen zu "normalen" Erinnerungen "umgebaut" werden können und dann vom Gehirn richtig abgelegt werden können, wodurch sich dann die Symptome reduzieren.
Dafür muss man stabil sein, im Vorfeld muss der Patient lernen, sich selber beruhigen zu können, da die Konfrontation mit dem traumatischen Material sehr destabilisierend sein kann. Es ist eine Konfrontations-/Expositions-Therapie. Viele Patienten entscheiden sich daher dafür, die ganz "harten" traumatherapeutischen Phasen in einer Klinik zu machen, um in dieser schwierigen und anspruchsvollen Phase in einem gesicherten Umfeld zu sein.
Das Problem ist, dass die typischen Verfahren wie EMDR sehr viel besser bei Mono-Traumata einsetzbar sind als bei Komplex-Traumata. Es gibt zwar abgewandelte Verfahren, um diese auch bei Komplex-Traumata einsetzen zu können, aber es bleibt schwierig.

Ich konnte problemlos (auch in sehr frühen Therapie-Stadien) schematherapeutisch arbeiten, bei traumatherapeutischen Verfahren habe ich bislang immer abbrechen müssen, weil ich zu instabil und zu dissoziativ war. Auch nach Jahren der Therapie fällt es mir noch immer schwer, mich den Traumatisierungen anzunähern. Aber es bleibt mein Therapieziel, das irgendwann zu schaffen und diese Erinnerungsinhalte zu integrieren.

Meine Erfahrungen sind daher: Traumatherapie ist für mich persönlich heftiger als Schematherapie.

07.05.2021 04:10 • x 5 #139


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Eure Therapie-Erfahrungen

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P

PhoenixG
Gast

Im Großen und Ganzen sehe ich es so wie Namb, ich habe mich auch größtenteils selbst therapiert. Ich glaube was eine effektive von einer erfolglosen Therapie unterscheidet ist dass die eigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und zielgerichtet eingesetzt werden, also dass auch die tatsächliche Wurzel des Problems behandelt wird. Diese ist oft sehr schwer aufzufinden was wahrscheinlich oft zu Misserfolgen führt. Man muss allerdings im Kopf behalten dass keine Veränderung durch Therapie bereits ein Erfolg sein kann, weil man ohne die Therapie vielleicht total eingebrochen wäre. Ist natürlich schwer zu verifizieren, was wäre passiert wenn

Es ist auch so dass die menschliche Psyche extrem kompliziert ist und es daher quasi unendlich viele verschiedene Kombinationen geben kann, wie die Persönlichkeit des Patienten, die des Therapeuten und die von ihm oder ihre praktizierte therapeutische Schule bzw. Methode zusammenkommen. Daher kann man denke ich wenige allgemeingültige Aussagen machen ob Therapie nun wirkt oder nicht, es kommt immer auf die Konstellation im Einzelfall an.

Sehr wichtig ist dabei mMn die persönliche Reife des Therapeuten/der Therapeutin. Wenn er oder sie selbst noch sehr viele ungelöste Baustellen hat, wird dies die Beziehung und damit die Therapie stören, außerdem neigen solche dazu sich rigide an ihren theoretischen Vorgaben festzuklammern anstatt spontan auf den Patienten und seine/ihre Bedürfnisse einzugehen. Die oben beschriebene Therapeutin die auch praktische Übungen erklärt, Hausaufgaben aufgibt usw. wäre zB. für manche Analytiker undenkbar, die reagieren eher indem sie fortfahren mit dem Bleistift auf ihren Notizblock zu tippen und zu murmeln, interessant, erzählen Sie mir mehr, was hätte Ihre Mutter dazu gesagt

Meiner Erfahrung nach gibt es auch verschiedene Phasen, in denen entweder die Aufarbeitung der Vergangenheit oder die konkrete Bewältigung der Gegenwart im Vordergrund stehen, die sich immer wieder abwechseln.

Vielleicht interessieren dich auch zwei frühere Beiträge von mir, falls du sie noch nicht gesehen hast:
post1268681.html#p1268681
erfolgserlebnisse-f59/selbsthilfebuecher-meine-top-10-t84397.html

@juwi Klingt nach Wiederholungszwang. Hat ein Elternteil dich vielleicht nie zu Wort kommen lassen?

27.09.2017 19:50 • x 2 #31


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Also mir persönlich haben die therapien nicht viel gebracht.
LG Sinem

x 3 #2


J
Ich habe schon drei Therapeuten durch und muss leider sagen, keine Therapie hat wirklich etwas gebracht. Bin aber dennoch ein großer Befürworter von Psychotherapie. Man muss halt das große Glück haben, einen guten und passenden Therapeuten zu finden.

x 1 #3


N
Servus

Unter dem Strich ist man selbst sein bester Therapeut. Mit einem guten Zugang zu sich selbst, klarer Vorstellung von dem, was man ändern möchte, selbstkritischer Betrachtungsweise, viel Stärke, etwas ändern und bewirken zu können, einem stabilem Umfeld, kann einem die schlechteste Therapie schon gut helfen.

Anders herum kann der beste Therapeut und die teuerste Therapie nichts bewirken, wenn die Einsicht und die Empfänglichkeit für Hilfe nicht vorhanden ist.

Selbstverständlich hilft Therapie und Therapeut einen im Vorhaben etwas zu verändern bzw etwas besser zu verarbeiten. Aber die Bereitschaft eines jeden selbst ist der Schlüssel zum Erfolg.

Ich persönlich bin sehr dankbar für die therapeutische Unterstützung, da man in seinem Vorhaben bestätigt, korrigiert und letztlich gefestigt wird. Und Stabilität ist, welches Problem man auch immer hat, eine gute Grundlage Erfolge zu erzielen.

Ich hoffe es hilft dir ein bissl, LG Namb

x 8 #4


G
Danke für eure Rückmeldungen.
Ich wollte gar keine Bestätigung oder Gegenargumente für eine Therapie haben. Ziel ist eher ein Thread zum gemeinsamen Austausch.

Ich selber bin erst seit 5 Sitzungen in Einzeltherapie. Da ist also noch alles offen.
Davor hatte ich ein halbes Jahr Klinik-Therapie. Diese hat mir allerdings null gebracht, muss ich leider zugeben.

Ich sehe das absolut genau so, dass man aktiv mit arbeiten muss, um was zu bewirken. Aber hier liest man auch recht häufig, dass die Therapie(n) manchen überhaupt nichts gebracht haben.

#5


Schisserle
Ich war früher schon einmal in Therapeutischer Behandlung da ich total überlastet war und zusammen brach! Die Therapie hat mir gut geholfen und ich verstand auch vieles!
Jetzt bin ich zu Zeit in Behandlung (gleiche Therapeutin) wegen den Panikattacke und Angstzustände! Ich habe meine Ängste und Attacken im Griff durch viele Tipps und Tricks aber ich verstehe die Therapie nicht so richtig. Ich finde den Auslöser nicht und komme mir vor als ob ich auf der Stelle trete.

#6


F
Ich habe sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht,sei es in Kliniken oder ambulant.
Die ersten beiden Klinikaufenthalte,die ich hatte haben mir viel gebracht,mir ging es danach deutlich besser.
Bei den letzten beiden war es eher umgekehrt.
Ambulant hatte ich anfangs die schrägsten Typen als Therapeuten (bei denen hatte ich das Gefühl,die brauchen mehr Hilfe als ich).
Aber jetzt eeendlich habe ich eine ganz ,ganz tolle Therapeutin gefunden.
Schon beim ersten Zusammentreffen hab ich gemerkt,dass die Chemie absolut stimmt und obwohl ich erst ein paar Stunden bei ihr hatte,bin ich absolut begeistert.
Heute hatte ich wieder eine Sitzung bei ihr und wir haben beide richtig laut loslachen müssen im Gespräch,ihr Humor ist einfach eine super Hilfe und lockert alles auf.
Ich hatte echt Schiss am Anfang,dass sie mich irgendwie negativ bewertet oder so aber im Gegenteil,sie nimmt mir meine Ängste und Selbstzweifel.
Aber wie gesagt,vorher hab ich auch oft Niederlagen erlebt bei der Therapeutensuche,mein Fazit ist:
Am Ball bleiben,bis es "funkt",ist fast wie bei der Partnersuche...

x 2 #7


YesItsMe0
Zitat von Sinem:
Also mir persönlich haben die therapien nicht viel gebracht.
LG Sinem


Ich habe eine lange Therapie bei einem Psychologen hinter mir. Es hat mir nicht viel gebracht, da ich meine Suchterkrankung nur selbst wiederwinden kann. Klar etwas Unterstützung und Hilfe war es schon aber ich hatte mir mehr erhofft.

x 2 #8


G
Ich bin mit meiner Therapeutin auch super zufrieden. Zumindest auf menschlicher Ebene. Ein Erstgespräch bei einem richtigen Wi..er hatte ich davor.
Da ich noch nicht so lange bei ihr bin, bin ich extrem gespannt, was ich bei ihr lernen werde. Ich hoffe wirklich, dass sie was gutes aus dem Hut zaubert, denn versucht habe ich viele Jahre selber einiges, aber ohne Erfolg.

An die Leute mit guter Erfahrung: WIE haben es die Therapeuten / die Therapie geschafft, euch zu helfen?

#9


S
Zitat von YesItsMe0:

Ich habe eine lange Therapie bei einem Psychologen hinter mir. Es hat mir nicht viel gebracht, da ich meine Suchterkrankung nur selbst wiederwinden kann. Klar etwas Unterstützung und Hilfe war es schon aber ich hatte mir mehr erhofft.


Denke genau so.

#10


F
Zitat von Galgenmännchen:
An die Leute mit guter Erfahrung: WIE haben es die Therapeuten / die Therapie geschafft, euch zu helfen?


Meine hat mir zunächst einen Kurs Autogenes Training an´s Herz gelegt.(Wird fast vollständig von der Kasse übernommen),so dass man lernt,sich selbst runterzufahren.
Dann hat sie mir gesagt,es muss eine Art "Spur" im Gehirn angelegt werden für Selbstwert.
Dazu muss ich mir 3,5 Monate täglich 100 Mal sagen:"Ich bin o.k.,so,wie ich bin."
(Funktioniert so ähnlich wie Mantras bzw. Autosuggestion)
Ausserdem hat sie mir aufgetragen,alle Grübelgedanken und selbstabwertende Gedanken aufzuschreiben.
Die gehen wir jetzt nacheinender durch und sie kann fast alle komplett entkräften,so dass die Negativgedanken keine Macht mehr haben bzw.immer weniger und die Schuldgefühle,die einen enorm ausbremsen nachlassen.
Und ich sollte eine "Timeline" schreiben mit allen für mich bedeutenden Ereignissen in meinem Leben und wie ich mich dabei gefühlt habe bzw. welche Symptome ich dabei hatte(Ursachensuche).
Heute haben wir die Ursache für meine Angsterkrankung gefunden: sie meint,ich hab mit dem Verstand =frontaler Cortex(der nur ein kleines Arreal im Gehirn ausmacht - sie erklärt sowas immer sehr ausführlich)versucht mein Unterbewusstsein (das viel mächtiger ist als das Bewusstsein) in eine Richtung zu steuern,in die es nicht will.
Habe mich damit sozusagen gedanklich selbst in eine Zwangsjacke gesteckt und so hatte ich innerlich quasi immer Krieg und das macht Angst.
Wenn man die Ursache kennt,fühlt man sich weniger hilflos und kann gezielt dagegen vorgehen.
Und das alles in nur 5 Stunden.

x 1 #11


B
Zitat von Namb:
Unter dem Strich ist man selbst sein bester Therapeut.

Eine gute Therapie, führt einen auch zu dieser Unabhängigkeit!
Ziel ist immer Eigenständigkeit und Autonomie.

#12


J
Danke für deinen Erfahrungsbericht, @Flame

Wahnsinn... so läuft also eine Therapie eigentlich ab! In meinen Therapien redete ich halt über meinen Alltag, was gerade so los war bei mir (war nie viel) und der Therapeut/die Therapeutin hat zugehört und kommentiert. Waren immer so Gespräche, die ich mit einem Laien genauso gut bereden hätte können, mit demselben Effekt (nämlich keinem). In der jetzigen Therapie komme ich weniger zu Wort, weil die Therapeutin viel über sich redet. Ich komme mit meinen Themen kaum durch.

#13


F
Zitat von juwi:
Waren immer so Gespräche, die ich mit einem Laien genauso gut bereden hätte können, mit demselben Effekt (nämlich keinem).


Ja,sowas hatte ich auch schon,hab mich danach immer gefragt,warum ich das alles eigentlich erzähle...

#14


B
Sowas hatte ich auch mal, es waren eher Kaffeekränzchen. Gebracht hat es, daß ich jemanden zum reden hatte, aber auch nicht mehr.

x 3 #15


J
Ich frage mich, wieso ich gleich dreimal an so jemanden geriet. Das muss auch an mir liegen.

x 1 #16


B
Du wußtest es damals halt noch nicht nicht besser. Heute würde ich das auch nicht mehr machen, aber sie hat dabei verdient. Wink

x 1 #17

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F
Zitat von juwi:
Das muss auch an mir liegen.


Das liegt garantiert nicht an Dir.Das liegt daran,dass gute Therapeuten rar gesät sind.

x 1 #18


Icefalki
Mein Therapeut hat mir Unmengen von Material gegeben. Entspannungstechniken, und was ganz wichtig war, mir überhaupt erklärt, was bei Panik abläuft. Auch, wie die Medis im Körper wirken und warum. Er hat mir erklärt, wie er vorgeht, auf was sein Fokus gerichtet ist, was wir zusammen machen werden.

Ich muss zugeben, dadurch, dass ich 20 Jahre mit Psychologen gearbeitet habe, wusste ich, was Therapie insgesamt bedeutet.

Meine Rettung waren die Antidepressiva, ich wurde dadurch angstfrei. Und deshalb war ich in der Lage,sehr viel selbst an mir zu arbeiten. Mein Psychiater hat mich dabei ermuntert, gesteuert, geführt. Und mich nie gedrängt, sondern viel selbst entwickeln lassen. Alles ist ok, wenn es mir dabei gut geht. Mich viel gelobt und bei Fragen hat er mir ehrlich geantwortet.

Drum gebe ich den auch nicht auf. Bin schon über 14 Jahre bei ihm. Gut, jetzt nur noch 4 mal ne halbe Stunde im Jahr. Bei Krisen durfte, darf ich sofort kommen. War der erste und sofort der Richtige. Hab echt Glück gehabt.

x 1 #19


YesItsMe0
Zitat von juwi:
Danke für deinen Erfahrungsbericht, @Flame

Wahnsinn... so läuft also eine Therapie eigentlich ab! In meinen Therapien redete ich halt über meinen Alltag, was gerade so los war bei mir (war nie viel) und der Therapeut/die Therapeutin hat zugehört und kommentiert. Waren immer so Gespräche, die ich mit einem Laien genauso gut bereden hätte können, mit demselben Effekt (nämlich keinem)


haha so ist es bei mir auch. Ich gehe eigentlich nur noch hin weil ich halt noch ein paar Stunden der Therapie übrig hab und ich sie nicht abbrechen will.

#20


A


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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