App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

108

Karimma

Karimma
Mitglied

Beiträge:
2190
Themen:
25
Danke erhalten:
2504
Mitglied seit:
In 3 Wochen ist es soweit und ich fahre in die Reha.
Eigentlich habe ich immer geschwankt zwischen Angst und Vorfreude auf die Reha. Je näher der Termin rückt, desto mehr drehe ich am Rad.
Ich habe vor allem Angst und kann schon nicht mehr schlafen. Angst vor der Anreise mit dem Wagen, obwohl mein Mann mich fährt . Angst vor den Menschen dort, vor dem nicht zuhause sein, vor dem Alleinsein, vor den Wochenenden. . vor allem irgendwie.
Wem ging es ähnlich und wie habt ihr die Reha bewältigt?
Hat jemand gute Tipps?

29.03.2023 x 2 #1


70 Antworten ↓
E

Ex-Mitglied
Gast

Zitat von Karimma:
Heute morgen habe ich mal ein paar Dinge zusammen gelegt, die ich mitnehmen möchte. Finde es schwierig für 5 Wochen Dinge zu packen. Denke aber, ich komme mit 2 mittleren Koffern und einer Tasche aus. Was nicht passt, kommt in eine kleine Reisetasche, die mein Mann mir bei einem Besuch mitbringen kann und dann kann ...

du brauchst wirklich nicht allzuviel Klamotten! Ich komme mit einem mittleren Koffer und einer Sporttasche aus.
Mir erging es genauso wie dir, habe mich zuerst riesig gefreut und die letzten drei Wochen stieg dann etwas Panik auf.
Mein Kopf war voll mit Gedanken.
Gepackt habe ich das Wochenende davor.
Und nun bin ich da und genieße einfach mein eigenes Zimmer mit TV und Balkon, die Therapien und das neue Lebensgefühl etwas schaffen zu können. Kontakte schließt man automatisch, du musst ja nicht gleich mit jedem Kaffee trinken gehen, das könnte stressig werden. Bestimmt sind da einige dabei mit denen du auf einer Wellenlänge bist.

Also mir geht es sehr gut, und die zwei Wochen sind vergangen wie im Fluge. Zum Glück habe ich noch 4 vor mir-
Alles Gute dir, das wir toll glaub mir! 👍

28.02.2023 00:37 • x 6 #25


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor der Reha

x 3


L

lisa_6731
Mitglied

Beiträge:
766
Themen:
36
Danke erhalten:
456
Mitglied seit:
Hallihallo, ich kann auch von meinen Reha Erfahrungen berichten.
Ich war in Bad Bramstedt, und hatte auch Angst-so weit weg von zu Hause, keine Bezugspersonen, was wenn ich weg will und nicht kann und so weiter.
Was soll ich sagen, ich würde es jederzeit wieder machen.
Die ersten 4 Tage lag ich nur im Zimmer und habe geweint, ich habe meinem Partner immer wieder geschrieben er soll mich abholen ich schaffe es nicht. Ich dachte wirklich wie soll ich diese 6 Wochen überstehen. Aber auch wenn du es gerade nicht glaubst, du wirst dich so schnell eingewöhnen und Kontakte knüpfen, und dann wird es dir viel leichter fallen! Ich hätte am Ende sogar gerne noch verlängert Smile
Da sind so viele Menschen denen es gleich geht wie dir, und in ein paar Tagen kommen vielleicht schonwieder neue Leute dazu die sich genauso einsam fühlen wie du vielleicht gerade. Man kommt also ganz automatisch mit den anderen Patienten ins Gespräch. Ich drücke dir die Daumen, und hoffe du kannst die Zeit ein wenig genießen! Habe mir am Anfang auch kleine Ziele gesetzt wie „3 Tage versuche ich noch auszuhalten“ und schwupps habe ich mich eingewöhnt und ganz schnell waren die 6 Wochen vorbei. Du schaffst das!

21.03.2023 20:41 • x 4 #61


Zum Beitrag im Thema ↓


T
Wohin kommst du?Also ich kann von mir behaupten das die Reha mir sehr sehr gut getan hat....du bist da unter Menschen denen es genauso so oder ähnlich geht wie dir und du wirst schnell Anschluss finden und dich angenommen fühlen.Hab keine Angst sondern sieh es als Chance für dich,es wird alles gut

x 4 #2


M
Zitat von Karimma:
Eigentlich habe ich immer geschwankt zwischen Angst und Vorfreude auf die Reha.

Immerhin...! Smile

Zitat von Karimma:
Hat jemand gute Tipps?

Versuche - erst mal den Ort, also die Gegend in der die Klinik angesiedelt ist, geistig in "Deine Welt" zu integrieren. Zeige Interesse an der Umgebung, an dem dortigen Dialekt, schau Dir im WWW Bilder an. Erkenne die Ähnlichkeiten zu Deiner Heimat, erzeuge Lust auf die Unterschiede.

Dann schau Dir die Reiseroute dorthin an. Schau Dir die Orte und die Gegend an, wo Ihr durchkommen oder dran vorbeikommen werdet. Wo möchtet Ihr Pause machen, tanken etc.

Freunde Dich mit dem Auto an, das ihr benutzt. Es ist ein Teil Deiner "Heimat". Sehe es nicht nur als Vehikel, sondern bereits als hiesiger Teil Deiner Reha.

Hinterfrage und definiere evtl. den Begriff "Reha" neu. Mach Dir ein eigenes Bild davon. Nicht Du gehst "auf Reha", sondern Du machst Reha... zwinkern

x 7 #3


E
Also ich wollte nicht, sondern musste von der Berufsgenossenschaft hin...
Es war sehr schön, ich habe da eine liebe Freundin gefunden, bei der ich tatsächlich auch Trauzeugin geworden bin...
Wir waren eine nette Truppe aus verschiedenen Berufen, es war Recht schön..würde es immer wieder tun!
Du könntest Dir auch schon einmal Bilder von dem Gebäude und der Umgebung ansehen im Internet...
LG Schnitzelchen

x 3 #4


E
Ich habe da sehr viel von mitgenommen 😊
Auf der Hinfahrt haben wir noch einmal angehalten...einen Kakao getrunken, und dann ging's weiter...
Habe es mir vorher im Internet angeschaut..
War in Bad Bramstedt...
Jederzeit wieder!
LG Schnitzelchen

x 3 #5


Karimma
Danke für eure lieben Antworten.

Die Reha liegt in der Nähe von Köln, sprachlich also praktisch Heimat. Ich habe mir schon einiges im Netz angeschaut und Ziele in der Umgebung angeschaut. Die Fahrt wird vermutlich nur 1,5 Stunden dauern, eine Pause habe ich tatsächlich auch eingeplant. Ich möchte nicht schon gestresst ankommen.
Aber es gibt trotzdem so viele Dinge die ich nicht planen kann und als Kontrollfreak ist allein das schon schwer für mich.
Ich fahre z.B. nicht Aufzug. Also plane ich schon....Koffer in den Aufzug , hochrennen, hoffentlich kommt der Aufzug dann.....usw.
Warum frage ich nicht um Hilfe?

x 2 #6


N
Keine Sorge, es braucht 1-2 Wochen, um sich umzugewöhnen, aber es ist meistens eine total wertvolle Zeit und man lernt tolle Leute kennen.
Ich bin seit letzter Woche das 2. Mal aus eigener Initiative in Reha gegangen, kanns nur empfehlen.

x 4 #7


Karimma
Gerade vor der ersten Zeit habe ich Panik. Ist eigentlich Blödsinn, den anderen wird es nicht besser gehen.

x 2 #8


E
Genau, die sind doch alle ( !) ein wenig aufgeregt....wäre doch schlimm, wenn wir alle obercool wären oder?
Das macht uns doch aus, und ich finde das überaus sympathisch 😊
LG Schnitzelchen

x 2 #9


Schlaflose
Zitat von Karimma:
Aber es gibt trotzdem so viele Dinge die ich nicht planen kann und als Kontrollfreak ist allein das schon schwer für mich.
Ich fahre z.B. nicht Aufzug. Also plane ich schon....Koffer in den Aufzug , hochrennen, hoffentlich kommt der Aufzug dann.....usw.

Dein Mann wird doch wohl noch so lange da bleiben, um dein Gepäck mit dem Aufzug hochzubringen.
Bei meiner Reha wurde ich bei meiner Ankunft von einer Praktikantin (Psychologiestudentin) am
Empfang abgeholt und sie half mir mit meinem Gepäck und brachte mich zu meinem Zimmer. Kurze Zeit später erschien meine Patin, um mir alles in der Klinik zu zeigen und dann sind wir zusammen zum Mittagessen in die Kantine gegangen. Sie hat sich dann noch die ersten Tage etwas um mich gekümmert. Das Patenprinzip ist ist, denke ich, überall so. Mir war das gar nicht recht, weil ich sehr selbständig bin und immer alles lieber allein mache. Ich habe sie aber dann schnell "ageschüttelt" 😄

x 2 #10


Karimma
Zitat von Schlaflose:
Dein Mann wird doch wohl noch so lange da bleiben, um dein Gepäck mit dem Aufzug hochzubringen. Bei meiner Reha wurde ich bei meiner Ankunft von ...
leider dürfen Begleitperson nicht mit ins Haus. Corona Verordnung.
Aber wenn ich es anspreche, gibt es bestimmt auch Hilfe. Ich denke auch, das sich jemand um einen kümmert wenn man ankommt.

#11


E
Da werden aber bestimmt die " Paten " sein...
LG Schnitzelchen

x 2 #12


Karimma
Jetzt haben wir uns überschnitten 😁

#13


Karimma
Heute morgen habe ich mal ein paar Dinge zusammen gelegt, die ich mitnehmen möchte. Finde es schwierig für 5 Wochen Dinge zu packen.
Denke aber, ich komme mit 2 mittleren Koffern und einer Tasche aus.
Was nicht passt, kommt in eine kleine Reisetasche, die mein Mann mir bei einem Besuch mitbringen kann und dann kann ich auch gleich Schmutzwäsche mitgeben.
Vorteil.....ich muss nicht ganz so viel schleppen.
Mein Planungsfreak kommt wieder voll durch Very Happy

x 2 #14


Abendschein
Zitat von Karimma:
In 3 Wochen ist es soweit und ich fahre in die Reha. Eigentlich habe ich immer geschwankt zwischen Angst und Vorfreude auf die Reha. Je näher der Termin rückt, desto mehr drehe ich am Rad. Ich habe vor allem Angst und kann schon nicht mehr schlafen. Angst vor der Anreise mit dem Wagen, obwohl mein Mann mich fährt . ...

Ich habe keine guten Tipps, weil die Reha mir auch noch bevor steht und zum allerersten Mal. Sad
Aber eine Ortophädische.

x 2 #15


T
@Karimma also in der Reha Klinik in der ich damals war gab's Waschmaschinen ,da brauchte man (frau) nicht sooviel mitnehmen....erkundige dich doch mal dort...vielleicht gibt's da ja auch Waschmaschinen. Liebe Grüße

x 1 #16


Karimma
Zitat von Abendschein:
Ich habe keine guten Tipps, weil die Reha mir auch noch bevor steht und zum allerersten Mal. Sad Aber eine Ortophädische.

Wann geht es denn für dich los?

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Karimma
Zitat von Tante Emma:
@Karimma also in der Reha Klinik in der ich damals war gab's Waschmaschinen ,da brauchte man (frau) nicht sooviel mitnehmen....erkundige dich doch ...

Ja, die haben Waschmaschinen und Trockner. Für die Sportsachen brauche ich es auch sicherlich. Aber ich möchte auch so viel waschen.

x 1 #18


Karimma
Nicht so viel waschen sollte es heißen

#19


E
Tja, meine Erfahrung ist schlecht. Eine (psychotherapeutische) Behandlung mit Maske ist nicht zielführend. Es fehlen äußerst wichtige Kommunikationsbestandteile und Wahrnehmungen. Man hielt mich doch glatt für einen Gewalttäter, weil man meinen Gesichtsausdruck nicht sehen konnte. Habe die Reha frustriert nach 3 Wochen abgebrochen. Gut dass ich seit letzes Jahr Februar einen Therapeuten habe, der das genau so sieht und dessen Antrag auf maskenfreie Behandlung aus medizinischen Gründen (Behandlung mit Maske unmöglich) stattgegeben worden ist.

Immerhin, ab dem 7.4 ist auch im Krankenhaus damit Schluss. Für Personal und Bewohner von Pflegeinrichtungen sogar schon übermorgen. Dürftest also grösstenteils in den Genuss einer zielführenderen Reha kommen.

x 1 #20


A


x 4


Pfeil rechts




Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
App im Playstore