Hallo ihr lieben,
Ich muss mir hier mal einiges von der Seele schreiben.
Ich weiß nämlich nicht wohin mit meinen Gedanken und ich hoffe dass ist ok?!
Bevor ich zum eig Thema komme, möchte ich meine Situation schildern.
Ich bin 21 Jahre jung.
Diagnosen: Panikstörung mit agoraphobie, depressionen, ptbs, emotional instabile Persönlichkeitsstörung,Herzneurose und Benzo abhängigkeit.
Mein Leben war nie besonders leicht. Als Kind wurde ich zwischen Heimen und pflegefamilien hin und her geschoben, war als Jugendliche in einigen psychiatrien und später aufgrund einer Magersucht in einer spezialklinik.
Ich hatte nie ein ' normales leben' aber ich liebte meine Freiheit.
Das war alles was ich hatte.
Ich war ständig unterwegs und wünschte mir für meine Zukunft, zu reisen.
Doch es sollte anders kommen.
Quasi über Nacht schlugen die Panikattacken bei mir ein und am Anfang hielt ich diese noch für Kreislaufprobleme.
Doch, schnell merkte ich, dass etwas nicht stimmte.
Ich bekam während einer Busfahrt so eine schlimme Panikattacken dass ich mich übergeben musste und so fing ich an, busfahren zu meiden.
Ich bekam dann auch in anderen Situation aufeinmal herzrasen, Todesangst...Ihr kennt es.
Nichts war wie vorher.
Es hat ein Jahr gedauert bis ich einen Psychiater aufsuchte.
Er verschrieb mir antidepressiva aber keins half mir. Dann bekam ich bromazep 6 mg verschrieben.
Sollte diese nur im Notfall nehmen aber hielt mich nicht daran.
Mittlerweile bin ich abhängig ( 6-9 mg täglich) und das Medikament wirkt nicht mehr.
Mittlerweile nehme ich es schon fast 3 Jahre und bin total isoliert.
Ich kann weder zu einem Therapeuten noch mir irgendwie sonst Hilfe suchen.
Seit gut einem Jahr verlasse ich das Haus nicht mehr als 100 Meter.
Ich schaff das einfach nicht.
Ich hab versucht zu kämpfen aber ich habe das gefühl, keine kraft mehr zu haben.
Es macht mich so wütend und traurig zugleich.
So hilflos.
Alle anderen in meinem Alter machen normale dinge. Für mich ist aufstehen schon ein Kampf.
Ich weiß nicht weiter.
Mir wurde geraten in eine Reha zu gehen aber wie in Gottes nahmen soll ich das schaffen?
Wie soll ich dahin kommen ohne 100 Panikattacken zu bekommen?
Wie soll ich da bleiben und was wenn es nichts bringt?!
Es ist alles einfach zu viel.
Ich entschuldige mich für den Roman aber ich musste das mal loswerden

Liebste grüße