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Feigenbaum

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Hallo mein Name ist Katharina bin 35 Jahre alt und lebe in Münster. 5 Jahre lang lebte ich mit Panikattacken die plötzlich weg gingen. Seit den habe ich Zwangsgedanken. Wo das anfing hatte ich immer Angst vor meinen Gedanken aber irgendwie ist meine Angst weg. Und das verstehe ich nicht. Müsste ich nicht Angst vor meinen Zwangsgedanken haben ? Und ein 2 weitere Probleme sind das ich Angst habe verrückt zu werden und meine Vergesslichkeit. Angst verrückt zu werden ist halt das ich Sachen mache die ich nicht will. Und ich muss dazu sagen ich spüre keine Angst trotzdem denke ich ich werde verrückt. Und das will ich nicht. Ich möchte wieder normal leben. Zu der Vergesslichkeit ich denke über was nach und manchmal vergesse ich einfach was ich denke. Oder danach weiß ich nicht mehr was ich dachte. Manchmal kommt mir der Gedanke hoch : ,,Wo bist du überhaupt´´ ! Heute war meine beste Freundin zu besuch und dann dachte ich : Was ist wenn ich durchdrehe und sie umbringe. Ich könnte sowas nie aber der Gedanke kommt immer. Ich würde manchmal gar nicht mehr meine Wohnung verlassen. Ich fühle mich zur Zeit echt komisch... Vorallen weil ich keine Angst bei all den spüre gutes oder schlechtes Zeichen... ?

06.10.2013 19:19 • 19.08.2019 x 1 #1


6 Antworten ↓


nordstern


Das hört sich alles ziemlich heftig an. Aber kannst du dir nicht ungefähr vorstellen, wo dies seinen Ursprung hat? Ich bin mal in mich gegangen und habe überlegt wo die Wurzel der Probleme liegt.
Bist du in der Kindheit eher überbehütet worden? Oder spielt eine eventuelle Scheidung der Eltern eine Rolle?

VG

06.10.2013 19:58 • #2


schneematsch


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Hallo Feigenbaum.

Zu Zwangsgedanken kann ich leider auch eine Menge erzählen.

In deinem ersten Beitrag fällt mir auf, dass du sehr viel von Gedanken sprichst. Angst vor Gedanken. Denken. Angst keine Angst vor Gedanken zu haben. Denken und das Gedachte vergessen. Liebe Feigenbaum, denk nicht so viel nach. *smile*

Du sagst, du hast keine Angst mehr vor deinen Zwangsgedanken. Willkommen in der normalen Welt. Fast jeder Mensch hat doofe Gedanken. Normalerweise verschwinden sie sofort. Aber bei Leuten mit Angst, hält die Angst die Gedanken fest und es entstehen Zwangsgedanken. Die Angst ist dann daran schuld. Du fragst dich, ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, dass die Angst verschwindet? Das ist ein GUTES Zeichen, würde ich sagen. Du bist gerade dabei diese fürchterlichen Gedanken abzubauen, kann das sein? Wenn man längere Zeit Angst vor bestimmten Gedanken hat und sie dadurch immer wieder denkt, werden die Gedanken zur Normalität. Sie gehören praktisch zum Leben. Der erste Schritt um die Gedanken zu besiegen, ist die Angst zu verlieren. Wenn die Angst langsam verschwindet (das passiert gewiss nicht sofort), dann bleiben die Gedanken ja noch bestehen, weil sie einfach viel zu lange gedacht wurden und Teil der Gewohnheit sind. Nun, da du die Gedanken nicht mehr aus Angst denkst, sondern aus alter Gewohnheit, hast du die Chance, die Gedanken los zu werden. Mach weiter so! Lass dir bloß nicht wieder von deiner Angst einreden, du würdest etwas falsch machen! Dadurch bist du nämlich gezwungen, dich mit diesen Gedanken zu beschäftigen. Sie sollen aber verschwinden. Und wenn sie halt noch hin und wieder auftauchen. Das ist doof, aber wenn man Zwangsgedanken hat, ist man leider in der misslichen Lage, dass es eben so ist. Das wird mit der Zeit aber besser.

Ich wünsche dir alles Liebe!
Schneematsch

06.10.2013 20:02 • #3


Schinkencrossia.


Hallo grüß Dich Katharina,

Herzlich willkommen bei uns und viele Spaß...
Wir sind alle ganz nette Leute und helfen gern dich zu unterstützen...


das ist schon ein komisches Problem.....

Es könnte sein, deine Panikattacken haben sich nun in Ängste gewandelt, die Vergesslichkeit kenne ich auch teilweise und das ist hin und wieder ein Problem.....

Vielleicht ist dein Unterbewusstsein ein Grund für die Angst?
Hast Du das Problem mal mit deinem Arzt gesprochen?

Könnte ich mir schon vorstellen, das es eventuell eine Ersatzhandlung deines Unterbewusstseins sein.....

Wie lange geht das schon?
Gibt es bestimmte Situation in der die Angst kommt oder in irgendeiner Weise stärker ist?

VLG

06.10.2013 20:43 • #4


Leonika


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Hallo,
Ich bin neu hier und würde mich sehr über Erfahrungen, Abregungen und Tipps freuen..
Ich leide schon sehr lange unter Angst- und Zwangsgedanken, welche auch ständig wechseln , zB Angst, Freund nicht mehr zu lieben , Angst vor Psychosen, Vertücktwerden, Angst , dass ich irgendwann vor allem Angst habe und teilweise auch aggressive ZG ...Kennt das jd von euch und auch das Wechseln? Es kann eigentlich auch irgendein Gedanke sein, "Hauptsache er macht mir Angst" ...am Schlimmsten hab ich das, wenn ich in einer engen Beziehung bin...als ob mir die Ängste wieder mal alles kaputt machen wollen...würde mich riesig über Antworten und "Beruhigungen" freuen ...Bin eig sehr therapieerfahren, aber diesen Mist krieg ich nicht los...am schlimmsten ist meine Angst vor Verrücktwerden, obwohl schon viele Ärzte meinten, dass ich das nicht werde ...
Danke

27.04.2018 18:16 • #5


Alex

Alex


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Leonika


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Hallo,

ganz genauso geht es mir immer noch. Hauptsache Angst kriegen. Gedanke wie: Was wäre wenn.... Was wäre, wenn ich vor jedem Gedanken Angst kriege, vor mir selbst, vor meinem Freund, vor, vor vor....Was wären, wenn ich nur noch schlimme Gedanken habe oder sogar Angst vor normalen Gedanken...und es sind ständige Wechsel meiner ZG..

BEi mir ist es besonders schlimm, wenn ich eine Beziehung habe.. Das macht mich so traurig, weil ich meinen Partner nicht verlieren will.
Können diese Gedanken mit einem traumatischem Verlusterlebnis in der Kindheit zu tun haben? Oder dass ich immer noch emotional abhängig von meinen Eltern bin und Angst habe, sie zu verlieren, zu verletzen, zu enttäuschen? Übrigens bin ich bereits 44 Jahre alt

Würde mich riesig über Antworten freuen.
Vielen lieben Dank, Steffi

19.08.2019 10:18 • #7



Prof. Dr. Borwin Bandelow


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