Hallo,

ich leide seit knapp über 2 Jahren daran, das ich häufig auf Toilette muss obwohl es gar nicht nötig wäre.

Das ganze fing damit an, als ich vor 2 Jahren in Amsterdam einen *beep* geraucht habe. Nach einer halben Stunde kam dieser Zwang als wir weggegangen sind. Seitdem hab ich auch nie wieder etwas mit Dro. zu tun gehabt.
Seitdem muss ich sehr oft auf Toilette wegen sehr geringen Mengen (ca. 100 ml oder sogar nur ein paar Tropfen). das problem tritt nur auf. wenn ich unterwegs bin oder in der arbeit bin. wenn ich zuhause bin oder auch sehr lange urlaub habe, tritt das problem nicht auf.
Ich war schon bei sehr vielen Fachärzten. Meine Blase sei nach deren Meinung in Ordnung und mein Gehirn auch (Gehirnströme wurden gemessen). meine psychologin hat mich auf ca. 4 monate auf fluoxetin gesetzt. was jedoch nicht geholfen hat. momentan nehme ich ein pflanzliches arzneimittel "Jarsin 750mg" zur beruhigung. meine Psychologin meinte, das ich nach ihrer meinung nach außen einen völlig gesunden eindruck mache und sie ist der meinung das ich einen zwang oder eine phobie habe.

deshalb wollte ich euch fragen, ob jemand auch so ein problem hat oder wie man mit phobien gut umgehen kann.

Für eure Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Wolf

16.12.2007 20:57 • 02.11.2009 #1


24 Antworten ↓


Bei mir fing das vor 3 Jahren an, als ich wirklich dringend musste und keine Toilette weit und breit war. Ich habe mich dann mitten in der Stadt hinter einem Gebäude entleert. Ich hätte keine Minute länger aushalten können. Seit dem plagte mich dieser ständige Drang auf immer nur wenn ich aus dem Haus gehen musste und unterwegs war. Bevor ich aus meiner Wohnung ging, bin ich bestimmt 10 Mal noch auf Toilette, obwohl nur 1 Tropfen rauskam. Wenn ich dann unterwegs war oder in der Bahn saß, verstärkte sich das so, dass ich sogar Panikattacken bekam. Bin ich dann zu hause, muss ich gar nicht auf die Toilette. Irgendwann hatte ich genug. Ich mache eine Therapie und unterhielt mich mit meinem Therapeuten darüber. Ich schilderte mir den Verlauf der Flüssigkeitsaufnahme bis zum Ausscheiden. Dann machte ich mich im Internet schlau. Die Blase kann bis zu 1 Liter Flüssigkeit aufnehmen und bei ca. 200 bis 300 ml fang ein "leichter" Druck an. Also rufe ich mir dieses Wissen immer wieder in Gedanken auf. Bevor ich aus dem Haus gehe, gehe ich noch mal auf die Toilette und sage mir, jetzt kann nichts geschehen, denn meine Blase ist leer. Vielleicht hilft dir dieser Gedanke ja auch. Auf jeden Fall geht es mir damit schon wesentlich besser.
Alles Gute
Sabine

21.12.2007 20:37 • #2


danke für den hinweis. was machst du den gerade für eine therapie?

21.12.2007 23:44 • #3


Ich mache seit ca. 1/2 Jahr eine Gesprächstherapie.

22.12.2007 18:59 • #4


Hallo Sabine und Wolf,
es tut gut zu lesen, dass man nicht die Einzige ist... die am liebsten immer ein Dixiklo hinter sich herziehen würde. Es ist furchtbar kaum gehe ich aus dem Haus verspüre ich diesen plötzlichen Harndrang.
Es gibt Tage da kann ich überhaupt nicht vor die Tür und halte mich nur in der Nähe der Toilette auf. Doch es gibt auch solche Tage an denen ich durch die Stadt ziehen kann und nicht mal einen Harndrang verspüre.
Geht es euch auch so?
Es schränkt einen so ein, es macht einen wahnsinnig. Von jetzt auf später rennt man fluchtartig aus dem Supermarkt und denkt man schafft es nicht mehr.
Ich bin jetzt seit 4 Monaten in einer Verhaltenstherapie und übe die Alltagssituationen mit meinem Therapeuten. Man kommt sich vor wie ein kleines Kind, dass zum Einkaufen und auf die Strasse mitgezogen wird.
Glaubt ihr daran, dass das irgendwann wieder besser wird?

Grüße

Sissi

30.12.2007 18:14 • #5


Hallo, ich habe dies Problem schon ein paar Jährchen. Aber bei mir ist es nicht der Harndrang sondern der Stuhlgang. Sobal ich wohin muss oder wo bin muss ich mal. Aber das schlimmste ist wenn ich unter Druck bin oder sehr nervös kann ich immer und das alle paar Minuten. Ich hatte vor ein paar Jahren einen Unfall. Und seit dem habe ich es. Ich denke das ich da mal musste und durch den Unfall abgelenkt wurde. Aber zur Zeit geht es aber dafür habe ich andere Attacken und die sind auch nicht besser.

30.12.2007 21:21 • #6


hallo,

wie du siehst es geht vielen leute so wie dir
ich kämpfe mit stuhldrang. es ist ehnlich, nur bei mir kommen die gedanken " hoffentlich muß keiner gleich nach mir auf die toilette". ich schäme mich so! manschmal verwechsle ich was mein körper möchte denke es ist wieder eine pa aber ich muß wirklich, gehe trotzdem nicht überall auf die wc
lg jes_s

01.01.2008 10:29 • #7


wenn ich daheim bin hab ich keine probleme. meine psychologin geht auch davon aus das es ne phobie ist. wenn ich mit freunden unterwegs bin und abgelenkt bin hab ich auch weniger probleme. wenn ich alleine irgendwo warte dann wirds schlimm. bei mir ist es auch von der situation abhängig.
habt ihr den eindruck das es ein wenig besser wurde?

07.01.2008 19:09 • #8


Hallo zusammen, auch ich habe dieses Problem.
Mitlerweile, gehe ich als erstes in die nähe einer Toilette und dann beruhige ich mich, dass ich jederzeit gehen könnte, wenn ich muss. Natürlich beruhige ich mich, dass ich zu Hause war und mich dort schon entleert habe. Bis jetzt hat es mir etwas gebracht mich nicht mehr verrückt zu machen.
Gruß Regi

09.01.2008 22:11 • #9


Zitat von Wolf:
Hallo,

ich leide seit knapp über 2 Jahren daran, das ich häufig auf Toilette muss obwohl es gar nicht nötig wäre.

Das ganze fing damit an, als ich vor 2 Jahren in Amsterdam einen *beep* geraucht habe. Nach einer halben Stunde kam dieser Zwang als wir weggegangen sind. Seitdem hab ich auch nie wieder etwas mit Dro. zu tun gehabt.
Seitdem muss ich sehr oft auf Toilette wegen sehr geringen Mengen (ca. 100 ml oder sogar nur ein paar Tropfen). das problem tritt nur auf. wenn ich unterwegs bin oder in der arbeit bin. wenn ich zuhause bin oder auch sehr lange urlaub habe, tritt das problem nicht auf.
Ich war schon bei sehr vielen Fachärzten. Meine Blase sei nach deren Meinung in Ordnung und mein Gehirn auch (Gehirnströme wurden gemessen). meine psychologin hat mich auf ca. 4 monate auf fluoxetin gesetzt. was jedoch nicht geholfen hat. momentan nehme ich ein pflanzliches arzneimittel "Jarsin 750mg" zur beruhigung. meine Psychologin meinte, das ich nach ihrer meinung nach außen einen völlig gesunden eindruck mache und sie ist der meinung das ich einen zwang oder eine phobie habe.

deshalb wollte ich euch fragen, ob jemand auch so ein problem hat oder wie man mit phobien gut umgehen kann.

Für eure Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Wolf

14.01.2008 16:53 • #10


Hallo alle zusammen. Auch mich betrifft dieses Problem, jedoch denke ich, das ich euch allen eventuell voraus bin, denn ich habe hier und da versucht, damit um zugehen und auch zu leben.

Es gibt zwar bestimmte Tage und Situationen, wo es mich nahezu auf der Toilette festtackkert, jedoch reiße ich mich dann hoch und zwinge mich regelrecht dahin.

Ich gehe damit seit 2 Jahren um und habe auch schon andere medizinische Probleme hinter mir, was mir auch einen enormen Ehrgeiz beschert hat und auch dieses Mal werde ich es schaffen und ich drücke euch auch alle die Daumen .

Was ich euch sagen kann, um es im allgemeinen in den Griff zu kriegen, ist es, sich abzulenken. Bestimmte Wege bestreite ich mit dem Fahrrad, denn da habe ich Musik im Ohr und konzentriere mich vollkommen auf den Strassenverkehr. Da ich aber nicht bis Lebensende mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, habe ich mir selber ein "Plan" zusammengestellt, den ich auch einhalte.

Stellt euch euren Ängsten, auch wenn es schwer fällt, denn nur so können sie bewältigt werden. Geht auf die Strasse, mit Freunden, ohne Freunde, mit einem Ziel, ohne ein Ziel, geht an menschengefüllten Orten ... das hilft, denn ich kann es bestätigen.

In diesem Sinne, viel Glück. MFG

15.01.2008 02:46 • #11


danke für deine antwort. ist sicher sehr hilfreich.

ich spiele meist mit meinem handy, wenn ich mit der bahn fahre. das hilft sehr gut. und wenn ich alle 3 std. mal muss ist es in ordnung. hab auch gelernt damit umzugehen. wenn ich unterwegs bin, trink ich zwischen 0,5 bis 1 liter.

wie oft geht ihr so am tag auf toilette?
bei mir sind es so ca. 6 - 10 mal

21.01.2008 20:56 • #12


Also um deine Frage zu beantworten, ich gehe mindestens 2x Stuhlgang am Tag, und wenn ich Obst esse, öfters. Ich muss mir erst überlegen was ich heute noch machen will und dann kann ich spezielle sachen essen. Da ich weiß ich bekomme nachher Durchfall davon. Also kann auch nicht alles essen. Und Wasser lassen, bestimmt 15x. Aber wenn ich aufgeregt bin ist es unzählbar. Wenn etwas ansteht, Familienfest, Fortgehen, Urlaub, Katasrophe dann. Ich kann dann alle paar Minuten. Egal ob groß oder klein. Und das ist nervig. Ich trinke und esse nur sehr wenig wenn ich draussen bin, dann bilde ich mir ein das ich nicht so oft muss.

22.01.2008 09:39 • #13


Hallo zusammen, es ist wirklich gut zu wissen, dass es nicht nur sich selbst so ergeht, sondern es wirklich einige gibt, die mit diesem Prolem(en) zu kämpfen haben.

Bei mir fing glaube ich alles an, als ich damals im Krankenhaus war (Kleinkindalter - kann mich aber an vieles noch erinnern) und zu schwach war, um auf die Toilette zu gehen, also in Windeln gesteckt wurde. Seit dem Tag ist es bei mir so (davon wurde mir zumindest von Seiten meiner Eltern berichtet und später habe ich es ja selbst gemerkt), dass ich sobald ich das Haus verlasse, ständig den Drang verspüre, auf die Toilette zu müssen. Also ist es so, sobald ich irgendwo hin möchte (zumeist sind es neue "Wege") renne ich garantiert 5x hintereinander auf die Toilette, obwohl kaum mehr als ein Tropfen herauskommt.

Seit ein paar Jahren kommt nun erschwerend hinzu, dass ich bei allem möglichen was mich nervös macht, oder neue Wege die ich fahren muss, neue Geschäfte die ich besuchen will usw. Durchfall bekomme, vor Lauter "Aufregung / Nervösität". Auch ich zwinge mich dann regelrecht von der Toilette zu gehen (was aber nicht immer klappt) und versuche mich abzulenken, leider meist ohne Erfolg. Ich traue mich manchmal auch gar nicht weg, hasse es neue Wege zu fahren, in bestimmte Geschäfte zu gehen, obwohl ich wirklich gerne etwas unternehme.

Ich habe mir schon oft überlegt, mir "helfen" zu lassen, weil ich eben denke, dass es von der Situation vom Krankenhaus anfing, und man es vielleicht durch REDEN bessern könnte.

Meine Freunde / Verwandte / Bekannte können es schön langsam nicht mehr mit anhöhren bzw. bekommen die Krise wenn ich wieder damit anfange, dass ich "erst mal noch schnell zur Toilette gehe"


PS: Ebenso habe ich ein weiteres Problem! Ich kann seit dem Tag nicht verstehen, warum manche Leute sich den Toilettengang verkneifen, oder so Sprüche bringen wie "ich muss voll auf die Toilette, hab aber keine Lust zu gehen"! Das macht mich extrem wütend! Ich verstehe nicht, wenn man die Möglichkeit hat, doch zu gehen, warum man dann so etwas macht - bitte haltet mich jetzt nicht für total gestört - ich weiß es hört sich krank an, aber das macht es mich auch! Ich habe deshalb, also wegen meinen Wutausbrüchen, schon viele Leute verletzt und wütend gemacht, aber ich kann mich da nicht bremsen

24.01.2008 10:18 • #14


Donnerwetter, hier gibt es tatsächlich alle Themen ...
Gerade das Problem mit der toilette kenne ich auch, wenn auch nicht als ausgeprägte Angst, aber gerade ind er Schule oder wenn ich länger unterwegs bin muss ich ständig auf die Toilette. Gibt schon genügend Leute die sichd eshalb über mich lustig amchen, zumal ich in der Schulzeit tatsächlich alle 45 Minuten aufs Klo gehe. Und ich trinke schon sehr wenig, in der Schule überhaupt nichts. ?

18.08.2009 08:40 • #15


Noch einmal ich. Habe festgestellt, dass es bei mir schlimmer wird. Hatte kürzlich Besuch über ein paar Tage ... und musste wirklich ständig auf die Toilette. Dazu kam, dass ich die ganze Zeit schreckliche Panik hatte, dass dennoch etwas daneben geht. Saß abends öfter auf seinem Bett wenn ich mit ihm geredet habe und obwohl ich direkt davor auf der Toilette war hatte ich die absurde Angst, ich würde, ohne es selbst rechtzeitig zu merken, versehentlich in die Hose machen. Manchmal besserte sich das auf Spaziergängen; da musste ich zwei oder drei Stunden lang gar nicht, bis auf einen Spaziergang als ich nach einer Viertelstunde am liebsten schon wieder umgekehrt wäre weil's wieder los ging.

Seitdem hatte ich das auch in der Fahrschule. Wurde kürzlich heimgefahren, vorher nochmal aufs Klo, mitten auf der Fahrt (von ca. 30 min) musste ich schließlich so dringend dass ich bei einer anderen Fahrschülerin auf die Toilette musste. Und bis ich daheim war musste ich schon wieder total dringend. Das ist doch nicht normal?? Und ich hab' in den letzten Monaten schon so extrem wenig getrunken, dass ich deshalb schon starke Schwierigkeiten bekommen habe.
Ich muss das irgendwie in den Griff kriegen, bevor wieder Klassenfahrten oder sowas anstehen ... keine Ahnung wie ich das schaffen soll. Habt ihr da irgendwie Ideen?

20.09.2009 08:56 • #16


wunna
Habe ja selbst Probleme, aber eher wegen Inkontinenz, die mal schlimmer mal besser wird. Aber ist bei mir nicht psychisch bedingt.

Da empfiehlt man eher Toilettentraining und eben sicherheitshalber gut saugfähige Binden tragen.

20.09.2009 09:44 • #17


Also ich bin froh euch hier zu treffen. Habs auch genau so.
Ist es bei euch auch so abwechslungsreich? Mal geht es und mal ist es sehr schlimm? Also momentan ist es bei mir wieder extrem. Ich kann nicht mal mehr 15 min raus ohne in Panik zu geraten. Immer wenn ich weiss das ich gleich raus muss, gehe ich vorher 5 mal auf Toilette. Schon kuriose Szenen gehabt, wo ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Für 3 - 4 Monate ist es manchmal so gut wie weg und denn taucht es wieder ganz extrem auf.
Bei mir liegt es wohl daran, das ich Angst habe, die Kontrolle zu verlieren. Ich bin ein ziemlicher Kontrollfreak. Das bedeutet ich versuche ständig meine Gedanken zu kontrollieren. Ich denke zum Beispiel was und das was ich in den Moment denke unterziehe ich einer Kontrolle. Ob es nun sinnvoll ist, ob falsch oder richtig, wieso ich sowas denke etc. Jetzt die Frage an euch: Seid ihr auch solche "Kontrolltypen"? Achtet ihr häufig darauf was ihr sagt, in der Gegenwart von anderen Leuten?
Ich denke das Problem existiert, weil ich zu viel nachdenke.
Beispiel: Was passiert wenn ich jetzt auf Toilette muss? Was denken die anderen Leute, wenn ich plötzlich in Gebüsch springe, um da mein Geschäft zu machen? Oder sollte ich es einfach laufen lassen? Hier ist auch garkeine Toilette in der Nähe. Ich bin verloren.
Ich glaube viele von euch kennen diese Gedankengänge. Wir sollten doch gemeinsam rausfinden können, woran das liegt. Oder nicht?
Es behindert einen doch total in den ganz normalen Alltagssituationen. Wie kann man dieses ständige Selbstkontrolle akzeptieren oder in welchen Situationen wird sie stärker?
Das sind meines erachtenes Zwanggedanken die wir haben. Genau wie ein Raucher beispielsweise, nach jedem Kaffee eine Zig. braucht, denken wir bei jedem Schritt, das wir unseren Stuhlgang gleich nicht mehr unter Kontrolle haben. Für müssen also unseren Zwang kontrollieren, stimmts? Kann man diesen Zwang kontrollieren? Ich denke nicht. Wir müssen uns diesen Zwang stellen, egal wie schwer das auch ist. Wir müssen uns den schwierigsten Situationen stellen, damit wir sehen, das es einfach nur ein Zwang ist.
Das problematische ist, das der Mensch bei Panik verkrampft und durch diese Krämpfe regen wir u.t.a unseren Magen an, es kann zumindest dazu kommen. Aber da Menschen mit diesen Zwang, sowieso schon ihre Gedanken auf die Magengegend gerichtet haben, verstärken sie ihre Gedanken nur noch mehr, gleich auf Toilette zu müssen.
Ich denke weiter, das jeder seine eigene Methode hat, diesen Zwang zu besiegen. Es klingt so einfach und ist doch so schwer: Mach dir doch keine Gedanken um die Zukunft - was zählt ist die Gegenwart. So wahr und doch so schwer.
Die Krankheit, ich geh soweit und nenne es eine Krankheit, muss akzeptiert werden und es müssen tiefer gehende Gründe gesucht werden. Es ist denkbar, das der Toilettenzwang nur ein Vorwand für das Gehirn, für die Gedanken sind, um irgendetwas anderes zu überspielen.
Ich bin nur ein Mitleidender, der nach Antworten sucht. Daher versteht diesen Text auch nur als Lösungsansatz.
Bitte schreibt Kommentare hierzu, nur so können wir aus diesen Teufelskreis entfliehen.
Ich bitte des Weiteren um Verzeihung für Rechtschreibfehler, bin noch nicht allzu Vertraut mit der deutschen Sprache.

Mfg Herbort

22.10.2009 14:09 • #18


Haha, wusste gar nicht dass andere auch dieses Problem haben. Bei mir ist es euch fast exakt so.

Ich hab eigentlich ne starke Blase, halte praktisch einen ganzen Tag durch ohne einmal auf Toilette zu gehen solange ich zu Hause bin. Aber kaum einen Schritt aus der Wohnung gemacht und Tür hinter mir geschlossen fühlt es sich so an als müsste ich auf Toilette. Ich krieg schon richtig Angst davor jeden Tag zur Arbeit zu gehen und auf der Arbeit hab ich Angst davor wieder nach Hause zu gehen. Das ist echt schlimm.
Es gibt manchmal eine Zeit da denke ich gar nicht daran und dann hab ich das Problem auch nicht, aber sobald ein Gedanke von mir bei "Toilette" landet muss ich nach 1-2 Minuten ganz dringend, egal ob ich erst 5 Minuten vorher auf Toilette war.

Aber es scheint leider keine effektive Heilmethode dagegen zu geben, außer nicht dran denken oder Windeln tragen. =.=

22.10.2009 14:42 • #19


Ich wette wenn man windeln trägt, müsste man gar nicht mehr auf Toilette, da es ja ein seelisches Problem ist und das nur auftritt, wenn man Angst davor hat.

23.10.2009 07:53 • #20




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Borwin Bandelow