Hallo,
@Delphin
Ja, bin auf der Suche nach einem Traumatherapeuten, welcher sich auch ein bischen mit EMO auskennt, ohne nützt das nicht wirklich viel, weil wichtige Inhalte dann zu wenig behandelt werden.
Um ehrlich zu sein, ich nehme schon seit über 2 Jahren verschiedene Medikamente ein, die mir helfen sollen. Bis zu einem gewissen Punkt funktionieren sie. Aber Beruhigungsmittel o.ä. ist nicht dabei.
Mittlerweile ist die Phobie im bereich, dass mir selbst schlecht wird, auf einem halbwegs normalen Niveau (ich Zittere zwar, und hab Angstzustände in den Momenten, ab schwerer Übelkeit bis zum schlecht werden, aber das ist Zumutbar), aber ich fürchte mich extremst, dass sich jemand (Menschen, Kinder, Tiere) übergeben kann, und ich das mitbekomme (sehen, hören, riechen usw.). Auch kann ich kontaminierte Stellen nicht mehr einfach betreten, sondern mache darum einen großen Bogen.
@mumuflake
Danke, ja, aber das Übergeben von mir an sich, ist schon viel besser geworden, und ich weiß es meistens schon früh genug, dass ich mir eine Toilette suchen kann. Dankenswerterweise kenne ich meinen Körper doch recht gut. (Hab mit dem Übergeben in der Kindheit u. Jugend, mindestens 1x jährlich (Magen-Darm), genügend Erfahrung gemacht)
@Lizzerd
Danke, ich kenne das auch, aber wenn die Übelkeit von der Psyche her kommt, kann ich das durch ein wenig Ablenkung ganz gut abfangen, und es geht dann schon wieder. Wenn es körperlich ist, kann ich es auch durch Ablenkung nicht verhindern. Aber Fernsehen hilft, dass man sich nicht mehr ganz so fest auf den Körper und die Übelkeit konzentriert, was es ein bisschen leichter macht.
@krausix
Danke, aber ich würde mir normalerweise NIE den Finger in den Hals stecken. 1. kommt das bei mir sowieso hoch, wenns sein muss, und ich sehe darin keinen Sinn. Ich finde auch, man soll sich der Angst im Kampf erst stellen, wenn man vorher schon genügend das Selbstbewußtsein stärkt, sonst wird man dadurch nur noch Ängstlicher..und alles schlimmer. Aber du hast schon recht, man muss sich Ängsten stellen! (Leicht ist das aber niemals!)
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Nun ja, es ist schon so, dass ich mich vor vielen Sachen relativ schnell ekle, und gerne Hände wasche, muss aber sagen, dass meine Hände noch halbwegs in Ordnung sind. (Hatte mal einen Job, wo ich ständig mit den Händen im Wasser und mit Spülmittel waschen musste, daher weiß ich, wie schlimm Hände werden können, wenn zuviel "Hygiene" betrieben wird) Außerdem muss ich durch andere Erkrankungen (lt. Ärzten und Krankenschwestern) besser auf die Hygiene achten, speziell der Hände.
Es kann auch sein, dass dadurch die EMO noch verstärkt wird, weil ich es eklig finde. Auch kann ich mich gefühlsmäßig sehr gut in andere Personen reinversetzen, und wenn sich jemand übergibt, hab ich auch diesen eklig-faden-Geschmack im Mund, ich muss mich aber trotzdem nicht mit-übergeben.
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Wie gesagt, es war schon viel schlimmer, kurz davor, dass ich mich vor der Gesellschaft abgespalten hätte, aber da bin ich jetzt wenigestens wieder so halbwegs im Leben.
Mich stört eben am meisten, dass ich mich speziell vor Säuglingen und Hunden /Katzen so fürchte, weil die niemals vorwarnen, wenns losgeht. Kinder jammern wenigstens vorher.
Und eine meiner Freundinnen hat einen Säugling, der wirklich nach jeder Mahlzeit in hohem Bogen alles wieder los wird.. Das hält mich davon ab, sie zu besuchen, und das stört mich gewaltig!
Sorry, für meine immer so langen Texte....
Schöne Grüße an alle!