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Hallo, ich habe mal wieder ein neues Problem :/
Ich war seit sechs Jahren nicht mehr beim Arzt (der letzte war der Kinderarzt), aber ich muss aus verschiedenen Gründen hin und ich schiebe das schon ziemlich lange auf.
Daher habe ich beschlossen, dass ich mich meiner Angst stellen werde und hingehe...
Einen Termin ausmachen wird die erste Hürde, denn ich kann es nicht leiden irgendwo anzurufen. Dann da reingehen und mit dem reden. Okay, das wird unangenehm und peinlich, aber das werde ich überleben. Denke ich zumindest, ich bereite das Ganze gut vor! Ich kann schon daran denken ohne das das ungute Kribbeln aufkommt, habe ich geübt

Das größte Problem ist jedoch, dass ich mich nicht anfassen lasse. Da verstehe ich keinen Spaß und das wird sich auch nicht von heute auf morgen beheben lassen.
Die Frage ist nun, wie verhindere ich, dass der Arzt mich anfasst (abgesehen von Handgeben das ist okay)? Wenn ich es einfach sage, schäme ich mich erstens in Grund und Boden und zweitens denkt der dann ich spinne! Oder soll ich es gar nicht sagen, aber dann laufe ich halt Gefahr, dass er es versucht.
Was soll ich machen?

26.11.2016 22:31 • 27.11.2016 #1


5 Antworten ↓


Icefalki
Maluu, wenn du den Mund nicht aufmachst, wird der dich untersuchen.

Du könntest insofern argumentieren, dass du Probleme mit Anfassen hast, und erstmals Vertrauen aufbauen musst.

Anhand der Reaktion des Arztes kannst du dann einschätzen, wie der so drauf ist.

Wenn der doof reagiert, was durchaus sein kann, denn beim Arzt wird eben untersucht, gehst du wieder.

Oder er ist nett, versteht das alles, ist geduldig und einfühlsam und du gewinnst Vertrauen.

Vergiss dabei nicht, es ist normal, wenn die das nicht verstehen können / wollen, denn Zeit ist Geld. Vielleicht hast du auch Glück und triffst auf jemanden, der damit umgehen kann.

Gehst du zu einem Hausarzt?

Die Reaktion, was tun sie dann hier, und wie soll ich wissen, was sie haben, wenn ich sie nicht untersuchen kann, kommt bestimmt.

Stell dich da lieber drauf ein, denn das stimmt ja.

Weiss ja nicht, was du hast. Könnte er dich abhören, BlutdruckMessen, Blut nehmen, abtasten?

26.11.2016 22:50 • x 1 #2



Erster Arztbesuch seit langer Zeit

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hallo!
ich lasse mich auch nur in absoluten notfällen angreifen.
inzwischen gehe ich ganz offen damit um, ich sage den ärzten, dass ich es nicht aushalten kann, wenn sie mich angreifen weil ich sexuell missbraucht und vergewaltigt wurde.
bis jetzt hat jeder arzt ganz toll reagiert und ist super auf mich eingegangen und hat die untersuchungen auf ein minimum reduziert.
liebe grüße

26.11.2016 23:25 • x 1 #3


Ja darauf bin ich gefasst, es ist ja auch so....
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht was gehen würde. Für Blutdruck messen und so könnte mich evtl zusammenreißen und das über mich ergehen lassen, aber abtasten wird mit größter Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren. Ich kann es aber echt nicht genau sagen, ich reagiere da immer sehr impulsiv.
Eigentlich geht es hauptsächlich um Impfen und naja, ich hab so Probleme mit Rücken und Genick. Ich weiß, dass das auch von Anspannung kommen kann, aber es hält mich mittlerweile vom Schlafen ab und da ich sowieso Probleme mit dem Schlafen hab ist das ziemlich ungünstig.
Vielleicht gibt es ja doch einen richtigen Grund dafür? Aber vom Anschauen wird das wohl kein Arzt herausfinden :/

27.11.2016 07:51 • #4


Schlaflose
Zitat von Maluu:
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht was gehen würde. Für Blutdruck messen und so könnte mich evtl zusammenreißen und das über mich ergehen lassen, aber abtasten wird mit größter Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren. Ich kann es aber echt nicht genau sagen, ich reagiere da immer sehr impulsiv.


Abtasten wird er dich wohl nur, wenn du entsprechende Beschwerden hast. Aller wahrscheinlichkeit nach wird Blut abgenommen, Blutdruck gemessen und mit dem Stethoskop abgehorcht.

27.11.2016 08:43 • x 1 #5


Icefalki
Weisst du was. Geh einfach und rede Klartext. Du glaubst nicht, was alles in den Arztpraxen gesagt wird. Und das ist auch richtig so. Wenn die einen guten Job machen, funktioniert das. Wenn nicht, gefangen bist du dort nicht.

Ich erziehe meine Kolleginnen mit Taten. Und siehe, es funktioniert. Empathie, Zuwendung, ein Lächeln und Freundlichkeit und die Patienten fühlen sich wohl.

Auch Ärzte sind Dienstleister.

Du schaffst das. Drück die Daumen.

27.11.2016 10:11 • x 1 #6




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