hat das noch wer ?

Die tierische Angst vorm Erbrechen oder sich mit der Magen Darm Grippe zu anstecken?

Ich leide tierisch darunter ich meide Menschen (gab sogar eine Zeit wo ich nicht raus bin)vor allem Menschenansammlungen (strassenbahn/U Bahn/Einkausgeschäfte usw)
Ich bin ein einer im alles Desinfizieren ich Desinfiziere einfach alles (ich weiß es ist nicht gesund), ich sage immer ich bin Lysoforms bester Kunde *gg*
ich habe nämlich alles und wennn ich was angreife oder mich wo anhalte wo sich andere Menschen angehalten haben werden meine Hände desinfisziert ich trage immer so Fresch Hands in der Tasche das ich sofort meine Hände waschen kann

Bei mir wird der Beipackzettel jedes Medikamentes studiert und steht darin Übelkeit Erbrechen hab ich das sofortige Black Out und das Medi wird strickt verweigert

ich hoffe ich bin nicht alleine mir dem Problem und würde mich freuen wenn sich noch ein paar outen würden

08.02.2011 16:45 • 17.06.2011 #1


13 Antworten ↓


Hallo!

Ja, auch ich bin ein Ex-Emo! Im Rahmen einer sozialen Phobie hatte ich ständig Angst zu erbrechen und damit meine Kontrolle zu verlieren.

Damals habe ich alle MHD studiert, bevor ich rausging nichts gegessen. Ich habe alle Menschen beobachtet und studiert, ob sie nicht gleich erbrechen könnten. Weder Partys noch schwangere Frauen konnte ich ertragen.

Meine Gedanken kreisten nur um das mögliche Erbrechen. Habe ich morgens ein Bauchgrummeln wahrgenommen, blieb ich den Tag im Bett.

Durch eine stationäre Therapie habe ich meine Phobien in den Griff bekommen und es ist kein Vergleich zum Leben mit der Emo.

Ich hoffe, du suchst dir kompetente Hilfe, damit auch du mal unbeschwert durchs Leben gehen kannst!

14.02.2011 10:10 • #2


Ich hab seit knapp 10 Jahren Emetophobie (bin 17..)
Ich hab nie eine Therapie oder sowas gemacht und meine Angst heute größtenteils im Griff.
Geholfen haben mir v. a. Akkupressur und Ablenkung.
Machen kann - und will - ich deswegen auch noch nicht alles (würde z. B. nie Achterbahn fahren), aber damit lässt sich leben..

14.02.2011 16:43 • #3


Ich hab es auch schon seit ich denken kann. Nur ist irgendwie von Jahr zu Jahr immer schlimmer geworden... war dadurch auch 5 monate nicht zur schule & dann im krankenhaus & jetzt hab ich bald den nächsten termin bei einer anderen psychologin & gehe momentan auch nur 2 schulstunden zur schule zwischendurch gibt es allerdings tage wo ich wieder gar nicht hin gehen kann. Raus gehen unter leute & so ist auch nicht drin, ich drücke mich immer so oft davor wie es nur geht & habe dadurch auch sehr viele freunde verloren weil ich nie zeit habe.... finde es aber schön zu wissen nicht der einzige mensch zu sein der an sowas leidet... denn es gibt wenige die es kennen & leute die es nicht haben reagieren sowieso richtig dumm drauf. -.-

07.04.2011 10:47 • #4


Ich hatte Glück, dass ich als ich Angst hatte zur Schule zu gehen noch so klein war, dass mich meine Eltern & mein Bruder einfach hingezerrt haben.. In Sachen Phobie hat mir eigentlich immer nur eins geholfen: Konfrontieren. Machen wovor man Angst hat. Man kommt nicht drumrum.
Klar gibts Sachen die ich nicht machen würde, die ich auch noch nie probiert habe (Achterbahn- / Schifffahren etc.), aber die sind eben nicht soo fürs tägliche Leben von Bedeutung wie zur Schule gehen.

07.04.2011 13:12 • #5


ja, ich leide auch darunter, mom. ist es meine größte Angst (von allen zig anderen, die ich sonst noch habe).

Die Angst war schon immer vorhanden, aber seit einer MD-Grippe vor 3 oder 4 Jahren ist es täglich fast ununterbrochen Thema in meinem Kopf.

22.04.2011 23:02 • #6


Hi,
ich habe eine Freundin die sofort ohnmächtig wird wenn sie sieht dass sich jemand erbricht oder wenn sie selber muss.
Hat das einer von euch auch oder habt ihr davon schonmal gehört? Was kann man dagegen tun?

24.04.2011 19:00 • #7


Hat davon wirklich noch keiner gehört? Ich hab ihr erzählt, dass ich gelesen habe wie diese Phobie heißt und sie war ganz überrascht dass es dafür einen Namen gibt und dass das noch andere haben. Wir würden gern üben, bloß ist das schwer wenn sie jedesmal direkt ohnmächtig wird... Hat jemand einen Tipp wie wir da ran gehen können? Ich hab ne Spinnenphobie und eine Angststörung, also ich kenn mich mit der Materie generell aus, Konfrontationstherapie usw aber von dieser speziellen Phobie hatte ich vorher noch nie gehört, insbesondere mit dieser Komplikation. Hab nur mal gehört dass manche Leute ohnmächtig werden wenn sie Blut sehen, das ist dann ja wahrscheinlich was ähnliches?

27.04.2011 21:11 • #8


Hallöchen

ich leide seitdem ich denken kann an dieser SCHEI** Angst vorm erbrechen. Als ich damals noch Klein war habe ich mich beim erbrechen auf den Boden gewälzt und laut um Hilfe geschrien ...Heute ist das zwar nicht mehr der Fall aber dafür in anderen Hinsichten schlimmer geworden. Ich konnte eine Zeit lang sogut wie keine Straßenbahn, kein Bus etc fahren, weil ich immer Angst hatte mich da übergeben zu müssen. Bei jedem essen habe ich Angst das ES passiert. Und die schlimmste Krankheit die es gibt für mich ist Magendarm Grippe !! Ich habe eine Therapie angefangen, muss jedoch leider meinen Therapeut wechseln, da sich mein jetziger nicht auf mein eigtl. Problem konzentriert sondern um Kleinigkeiten drumherum. Aber ich möchte endlich normal Leben können. Durch diese nervige Angst bin ich auch schon lange Medikamenten Abhängig. Ich lasse mir immer MCP Tropfen verschreiben oder neheme andere tabletten jeglicher Art gegen Erbrechen und Übelkeit und vieles vieles mehr Es ist schon nicht einfach damit zu leben.. Und das seit knapp 23 jahren...

ich wünsche allen Gleichgesinnten viel Erfolg und auch Glück!

03.05.2011 19:44 • #9


Nayla
Hier! *meld*
Noch so jemand, der Angst vor Ebrochenem, Erbechenden und vor dem Erbechen hat. Selbst das Wort ist schon grausam... aaaaah!
Nun ja. Ich habe mich als Kind fast nie übergeben. Ich hatte ansonsten auch als Erwachsene nur zweimal ein MD Grippe und dann kam das Jahr 2007, Silvester. Am frühen Morgen erbricht sich meine damals einjährige Tochter ins Bett. Ich habe da noch keine Panik gehabt und mir gedacht "machen wirs halt weg", doch dann gings rund, sie sitzt im Wohnzimmer und es war richtig heftig, ich habe gedacht, "woher diese Massen?"
Beim Arzt gewesen, Noro Virus. Na danke. Dann kam der späte Nachmittag und ich spürte wie es bei mir rummelte und dann kamen Krämpfe und ich habe die schlimmste MD meines Lebens gehabt. Ich habe nach dem 20. Mal aufgehört zu zählen und habe geglaubt meine Organe hochzuwürgen. Es war die Hölle. Und dann war sie da, die Angst vorm Erbrechen. Nie wieder, nein, nein.

Das wirkt sich auf mein Leben aus, ich habe Angst wenn meine Tochter hustet, das sie spucken muss, ich habe Angst das sie nachts plötzlich alles vollreiert, was vor zwei Monaten auch passiert ist, nun ja. Und ich habe damals mal eine Sonderreinigung im Fahrstuhl machen sollen, weil da ja angeblich rumgeschmiert wurde. Das Ende vom Lied, alles vollgek.... es stank sooo furchtbar.
Wenn ich Kopfschmerzen habe, dann habe ich auch Angst spucken zu müssen.

Was habt ihr denn in euren Therapien gelernt?
Was genau hat es denn mit der Emetophobie auf sich?

03.05.2011 22:04 • #10


Hallo!
Ich bin neu hier und erhoffe mir von euch einige Tipps zu bekommen, wie ihr mit der Emetophobie umgeht bzw mich mit gleichgesinnten austauschen zu können.
Also kurz zu mir...
Ich bin 20 Jahre alt und leide vor der Angst vorm Erbrechen schon eine längere Zeit, wobei ich nicht genau definieren kann wie lange diese schon andauert.
Dieses Gefühl der Angst kommt bei mir immer ganz plötzlich...die Angst äußert sich dann, wenn ich nur ein kleines Grummeln im Magen verspüre, selbst wenn es nur Luft im Bauch ist und ich aufstoßen muss macht sich sofort der Gedanke breit : " Oh Gott - bitte nicht....bitte bitte nicht erbrechen..." Ich spinn mir in diesen Situationen die schlimmsten Filme zusammen...Bespiel:
Ich habe jemanden kennengelernt wo es ernster mit werden könnte...er macht der Vorschlag ich könne bei ihm übernachten....im Prinzip hab ich da nichts gegen nur dann kommt der Gedanke "was ist wenn mir übel wird?" die nervenden fragen an mich selbst was wäre wenn....
geht es euch auch so?

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen und mir tipps geben um mein leben wieder zu genießen....

Danke euch schonmal im vorraus...

Liebste Grüße
Perle

07.06.2011 19:34 • #11


Zitat:
Ich habe jemanden kennengelernt wo es ernster mit werden könnte...er macht der Vorschlag ich könne bei ihm übernachten....im Prinzip hab ich da nichts gegen nur dann kommt der Gedanke "was ist wenn mir übel wird?" die nervenden fragen an mich selbst was wäre wenn....
Ja was wäre denn wenn? Meine bessere Hälfte wusste ja zu diesem Zeitpunkt "erste Übernachtung" von der Angst - also was wäre wenn? Wenn dus ihm erzählst wovor du Angst hast? Dann brauchst du keine Angst vor der Angst haben wenn er versteht wies für dich ist - und wenn er das nicht tun.. naja

08.06.2011 15:53 • #12


er weiß davon und respektiert es auch...
nur ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll...beim kleinsten magengrummeln bekomm ich panik und fang an nevös zu werden und zu zittern...im schlimmsten fall kommen mir vor angst die tränen...es ist einfach so unerträglich....
und mir ist es in gegenwart andere mehr als unangenehm und peinlich....ich hab angst, dass andere mich für verrückt halten können...bzw kein verständnis haben könnten....noch besser gesagt ich hab dadurch fürchterliche angst nicht akzeptiert zu werden

09.06.2011 15:41 • #13


Kannst du dich denn nicht mit irgendwelchen "Tricks" wenigstens ein bisschen beruhigen? z. B. Akkupressur oder sowas? (was nicht medikamentöses!)

Zitat:
und mir ist es in gegenwart andere mehr als unangenehm und peinlich
aber doch nicht vor deinem Freund?

17.06.2011 10:12 • #14




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