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Hallo meine Lieben

Also ich leide ja schon seit gut 8 Jahren an der Angst vorm Erbrechen und das eben auch so schlimm, dass ich schon bei leichter Übelkeit starke Panikattacken bekomme.
Auf jeden Fall hab ich es diese 8 Jahre auch geschafft mich nicht übergeben zu müssen, nur ist dann leider vor kurzem der fall eingetreten, wovor wir emetophobiker ja die größte angst haben.. das brechen -.-
Also ich schätze ich hab mir n magendarmvirus eingefangen ( arbeite mit behinderten kindern = starke kontakt mit jeglichen bakterien).
Und erst hatte ich extreme magenschmerzen, bin dann nach hause zu meinem freund gefahren und habe dann sehr starke angstzustände bekommen weil die übelkeit immer schlimmer wurde.. nach ungefähr einer viertel stunde musste ich mich dann übergeben, trotz größter widerspenstigkeit.

Wahrscheinlich denkt ihr jetzt: " woooo ist bitteschön das erfolgerlebnis?".. und das kommt jetzt also meine panik vor dem erbrechen war echt schlimm, musste auch weinen, aber ganz im ernst.. als es dann soweit war, war die panik weg. ich hab richtig gemerkt wie sich mein körper eben auf den einen prozess beschränkt hat und es einfach wie automatisch passiert ist. Natürlich war es kein schönes gefühl, aber das gefühl danach war sagenhaft für mich, da ich gemerkt hab, dass ich während des eigentlichen brechens garkeine panik hatte. und auch danach nicht.. ich war sogar sehr stolz auf mich, dass ich es überstanden hatte!

Also ich wollte das eben nur mit euch teiölen, da mir auch aufgefallen sit, dass hier ehr viele mit diesem problem sind und wollte euch nur sagen, dass dieser prozess selbst einen emetophobiker nicht um den verstand bringt.. der zustand vorher ist wirklich schlimmer als der zustand währenddessen oder danach. Also falls es mal wirklich so sein sollte, dass ihr mit aller gewalt versucht das besagte zu unterdrücken.. lasst es zu und ihr habt eine unangenehme minute aber das wars dann auch anstatt ewigem kämpfen mit schmerzen und übelkeit:)
Natürlich kann ich verstehen wenn ihr sagt " die ist doch bescheuert, niemals werde ich das tun!". Irgendwo denke ich das auch immernoch. Das erlebnis hat mich zwar keineswegs geheilt, und ich hab nach wie vor aus irrationalen gründen angst davor.. aber trotzdem weiss ich, dass es mich nicht umbringt

Wenn ihr noch fragen oder weiteres habt, dann lasst hören

04.01.2012 01:12 • 10.01.2012 #1


2 Antworten ↓


habe das auch...

und ich sage auch immer das kotzen ist bestimmt gar net so schlimm.. es ist halt nur die angst...

ich zu meinem teil kann mich gar net übergeben.. 2008 (in dieser zeit war die angst weg...) hätte ich mich übergeben müssen, der arzt sagte ich hätte mir den magen übersäuert... aber es kam nichts.. und auch ich war die ruhe in person.. keine angst nichts...

aber es freut mich für dich das du das überlebt hast denke mal das würden wir alle.. es ist halt nur die angst.. und das kopfkino was mir und ich denke mal den anderen auch so schwer fällt..

04.01.2012 08:54 • #2


wie Recht du hast, mir geht es ganz genau so!!

Heute ist auch wieder so ein Tag an dem ich schon den ganzen Tag ein flaues Gefühl im Magen habe und an fast nichts anderes mehr denken kann als : ... blos nicht brechen, blos nicht brechen....!
Aber je länger ich darüber nachdenke, desto bescheuerter finde ich es weil brechen nun mal wirklich nicht das schlimmste der Welt ist und in 1 Minute überstanden!

Danke für die Erkenntnis des Tages

10.01.2012 18:56 • #3




Prof. Dr. Borwin Bandelow