Pfeil rechts
1

Grey Lupus
Hi mein problem ist das, dass wenn andere Männer in der nähe sind, ich mich innerlich eingeschüchtert fühle. Das fühle ich in mir und denke mir das diese typen besser sind als ich, dass sie mehr wert sind, warum auch immer. Das andere ist das ich es nicht nach außen zeige, da ist es eher anders herum, habe da viel von leuten gehört das ich richtig hart aussehe und andere sich nicht mit mir anlegen wollen, ich wundere mich nur warum mein inneres anders ist als das was ich ausstrahle
Ich weiß auch nicht wie es kommt das ich mich wertlos fühle, bei frauen ist es auch so ein ding, ich fühle mich eher Nervös und ihr nicht wert und habe ständig damit zu Kämpfen sie zu beeindrucken und ob sie nicht jemand anderes viel toller findet als mich. Was mir frauen aber sagen ist, dass ich sehr offen, Lustig und toll bin, da ist nichts von weniger wert und alle dem, wie kommt es nur das es so einen Starke unterschied gibt was ich ausstrahle und wie ich mich fühle

Das andere ist, ich habe zwar eine freundin doch dieses ist alles andere als hilfreich, sie zieht einen noch mehr runter, sie ist zwar da wenn es einem wirklich zeigbar schlecht geht doch gibt es ständig was an mir auszusetzen und ich kann nicht wirklich das zeigen wie es mir geht, da ich weiß das es mir nachher noch schlechter geht, aber das ist eine andere sache, trotzdem nicht gerade Hilfreich

Dazu kommt noch meine Soziale Phobie, die ich aber mit alle Kraft bekämpfe und es schon so gut ist, dass ich leute anreden kann, mit ihnen feiere und wie gesagt sehr offen herrüberkomme.

Das war ein kleiner einblick und ich hoffe das mir jemand erklären kann warum mein inneres und äußeres so Unterschiedlich sind

31.10.2016 01:14 • 01.11.2016 #1


3 Antworten ↓


cube_melon
Hallo,

Zitat:
ich wundere mich nur warum mein inneres anders ist als das was ich ausstrahle

a) Schau dir dein Profilbild und deinen gewählten Nickname mal genauer an.
b) Du hast Angst vor Männern. Diese Maskerade schützt dich davor das Opfer zu werden. Das geschieht mehr oder weniger bewusst. Und hier noch einmal zurück zu Punkt a).

Gruß
Cube

31.10.2016 16:17 • #2



Einschüchterung durch andere, Selbstwertgefühl am Boden

x 3


Hi Grey Lupus!
Du hast sicher keine Angst vor anderen Männern generell,sonst wäre Dein Alltag weit mehr eingeschränkt.
Du hast Angst vor dem sozialen Vergleich und davor, dabei schlecht abzuschneiden.

Das sind ja klassische sozialphobische Befürchtungen:Wie komme ich rüber? Wie kann ich standhalten in Relation zu Anderen?Wie sehen mich die Anderen?Bin ich liebenswert genug?Verhalte ich mich entsprechend den Erwartungen Anderer?
Gleichzeitig ist ein Sozialphobiker absoluter Experte darin eigene Stärken kleinzureden,eigene Schwächen zu dramatisieren,Andere auf ein Podest zu stellen oder sie zumindest nicht halb so überkritisch zu sehen,wie sich selbst.

Das alle führt zu den unangenehmen Gefühlen,die Dich beschäftigen.Es gilt die psychologische Regel:Gedanken- Gefühle - Verhalten.
Nun geht jeder anders mit unangenehmen Gefühlen um,besonders beliebt sind drei Möglichkeiten :Kämpfen,Fliehen,Totstellen.

Du scheint eher offensiv mit Deinen Gefühlen umzugehen,daher die Reaktion Deiner Umwelt.Es gibt den schönen Begriff "Vorwärtsvermeider",damit sind Menschen gemeint,die auf das was sie fürchten zugehen.Vor allem,um es schneller hinter sich zu bringen.

Aber die Gefühle bleiben.
Weil die Ursachen immer noch die gleichen sind:selbstabwertende automatisierte Gedanken und Befürchtungen.

Du mußt selber wissen,wie hoch Dein Leidensdruck ist,wie sehr Du in Deiner Lebensführung eingeschränkt wirst.

In Prinzip ist eine professionelle Therapie nie verkehrt.

31.10.2016 19:04 • x 1 #3


Grey Lupus
Hi Chingachgook,
Ja das mit dem Bewerten anderer stimmt schon, ich verstehe nur nicht, dass mein denken so bleibt. Habe schon viel geschafft in meinem Leben und das weiß ich auch nur ist das dann für ein paar tage das ich mich so fühle und nachher denkt man "Ist ja schon paar tage her jetzt ist es egal". Es gibt halt diese momente wo es aussetzt und ich so bin wie ich mich sehe, einmal wie oben beschrieben, dann wenn ich etwas mehr Alk. trinke (Bin in einem Club daher min 1 im Monat) und wenn ich viele neues sehe wie z.b wenn ich mal leute Besuche die wo wohnen wo ich noch nie war.

Wie ich oben beschrieben hatte Kämpfe ich gerne dagegen und bei meiner Sozialen Phobie hat es auch funktioniert, weil ich immer dachte "Es kann nicht sein das es mir schlecht geht und ich nicht mal rausgehe und versuche spaß zuhaben".

01.11.2016 23:58 • #4




Prof. Dr. Borwin Bandelow