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Melanie29

Melanie29
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Hallo zusammen
Heute hat es mich wieder total erwischt.
Ich bin so dermassen am Boden das es schon nicht mehr schön ist.
Ich habe letze Woche meine OP hinter mich gebracht alles war soweit super,meine Familie war zu besuch und mir ging es prächtig.
Dann heute morgen bekam ich so starke Oberbauchkrämpfe das ich davon wach wurde,mir war Übel und schwindelig.
Als ich blöde auch noch aus dem Fenster sah war alles geblich und ich dachte nur schei... da ist was schief gegangen.(das gelbliche kam aber durch das Unwetter das tobte).
Im laufe des Vormittages ging es mir besser nur das mir ständig schwindelig war und ich dachte ich kippe um oder mein Herz will aussetzten.
Ich war unruhig,gereizt und kam nicht mehr zur ruhe,was mich natürlich wieder soooo runterzog das die Schuldgefühle mich zerfrassen wegen meiner Kids und meiner Schwester die heute wieder gefahren ist(toller letzter Tag),meiner Mama und meinem Mann gegenüber.
Ich rief ihn auf der Arbeit an weil ich nicht wusste was ich machen soll,er versuchte mich zu beruhigen und riet mir mich hinzulegen,ich sagte ihm nur das ich sterben will weil das so kein Leben ist.
Ich habe mich hingelegt und gedöst,aber es ging/geht mir immer noch mies!
Ich habe ständig das Gefühl das bei mir gleich was aussetzt und mir bleibt die luft weg.
Ich war dann im KH,die haben noch mal die Werte zwecks Leber und entzündungen genommen(hatte ne Gallenblasenentfernung)und da war alles okay.
Ultraschall okay,Blutdruck und Puls okay,was ist los mit mir??
Ist das wieder ne Pa??
Wenn ja werden die gerade Heimtückisch und ich verliere den Mut,denn immer wenn ich denke ich hab den grund gefunden oder alles gut im Griff kommt nen Dämpfer.
Ich will nicht mehr ehrlich das ist doch kein Leben,werden wir bestraft oder was soll das alles??
Ich weis nicht wie lange ich das noch aushalte und schaffe.
Wenn ich net so nen Schisser wäre,glaub ich würd ich wirklich naja iihr wisst schon.
Ich fühle mich nur noch Hundeelden und schaffe es nicht auf nen Grünen Zweig zu kommen.
Sry musste das raus lassen.
Lg Melanie

Ich bin so dermaßen verunsichert,was soll ich tun?

27.09.2020 #1


31 Antworten ↓
M

MeinTraum
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Hallo zusammen,

Es fällt mir sehr schwer darüber zu reden und zu schreiben, aber ich muss es irgendwo loswerden sonst platze ich.

Ich hatte eine Fernbeziehung über 4 Jahre. ich liebte sie zeitlos. Nicht nur die Ferne sondern auch die gleichgeschlechtlichkeit war unser größtes Problem und Hindernis. Wir kamen einfach nicht zusammen und sie hatte keine Hoffnung mehr und hat sich von mir getrennt im Jahre 2011. ich hatte immer mich selbst beschuldigt. Ich war ein Feigling, ich stand nicht mutig bei ihr.

Ich habe alles versucht sie zurück zu erobern, aber leider ohne Erfolg. Schließlich hat sie sich nach 3 Monaten in jemand anderes verliebt. Nachdem sie mir das sagte brach ich den Kontakt ab und Ließ sie glücklich werden. Ohne zu wissen dass es auch eine Frau ist. Eine Arbeitskollegin.

6 Jahre waren wir auseinander. In diesen 6 Jahren kam sie immer wieder und versuchte mich zu kontaktieren, zu hören wie es mir geht etc. im 4. Jahr kam sie wieder, sie erzählte mir dass sie Schluss gemacht hat und gab zu wer diese Person ist. Ich war schockiert, es war ein Schlag ins Gesicht. Die andere wusste auch von mir nichts.

Wir waren kurz davor wieder eine Beziehung zu Beginnen, allerdings kam wieder zum S. Zwischen den beiden. Ich bin gegangen, erneut mit furchtbarem Schmerz. Ich musste eine Therapie durchmachen, um den Schmerz zu lindern, und am Alltag wieder zu funktionieren.

Am Ende des 6. Jahres kam sie erneut. Entschuldigend, bereuend, dennoch nicht ohne Die ex. sie hatte noch Gefühle. trotzdem konnte ich Ihr erneut nicht wiederstehen, denn ich liebte sie noch immer wie in den ersten Jahren ohne Veränderung. Ich hatte aber Angst, das vertrauen war zerstört.
Sie wollte zurück, aber hatte auch noch bedenken wegen der ex. Sie liebte sie noch. ich hätte da schon Stopp sagen müssen. Sie musste sich entscheiden, und entschied sich für mich, vielleicht mit der Hoffnung dass sich alles ändert und ich alles hinschmeiße und zu ihr gehe.

Das war leider nicht real. Ich habe fast ein Jahr gebraucht ihr zu vertrauen. Die Angst sie erneut zu verlieren war mein Begleiter der letzten 2 Jahre. Zudem war die Angst vor dem outen und dass unsere Beziehung bemerkt wird so groß sodass ich/wir keine großen/Radikalen Schritte machen Konnten. die Ferne wurde von Tag zu Tag unertäglicher und der Schmerz unaufhaltbar.
Sie gab mir meist Die schuld dafür, weil ich nicht immer bei ihr war.

Vor vier Monaten ist zu ihrer Mutter, eine andere Stadt. In der die ex nur 2 Straßen weiter wohnt.
Ich hatte es geahnt. Schicksal, sie haben sich auf der Straße getroffen. Mit der Mutter. Sie war am Boden zerstört. Ich auch weil ich das nicht erwartet habe, nicht in dem Maß. Sie hatte die Liebe unterdrückt.

Am nächsten Tag ist sie zu ihr, ich habe stundenlang versucht sie davon abzuhalten. Sie ist gegangen. 2 Tage später erneut, auch da habe ich gefleht und das stundenlang bis in den Morgengrauen. Ich konnte sie nicht davon abhalten. Bis zum letzten Tag hat sie sie gesehen.
2 Tage später bin ich in den Flieger gestiegen und zu ihr. Sie hatte mich nicht betrogen. Die ex wollte mehr aber sie hat es nicht zugelassen. mit tiefer Enttäuschung und tiefem schmerz, habe ich sie umarmt.

Wir waren wieder wie vor der Begegnung. allerdings kochte ich innerlich. Denn sie hat immer wieder einen Weg gefunden sie zu kontaktieren, erst hat sie für die ex Bewerbungen geschrieb, dann über Hilfsaktionen informiert usw. ich machte ihr klar dass das weh tut und nicht richtig ist. Sie soll es lassen. Sie könne es nicht, sie kann ihr nicht den Rücken drehen. denn sie liebt sie noch aber ich wäre ihre Zukunft.
Dann sah sie es ein und hat es unterlassen.

Wir hatten einen super, schönen Urlaub im August. Wir haben Pläne für nächstes Jahr gemacht, wir Planten eine gemeinsame Wohnung.

Bei mir baute sich aber nebenbei ständig ein mistrauen und enorme verlustangst auf. ich konnte nichts dagegen tun. ich hatte meine Gründe. sie sagte ständig es gibt kein Grund zur Besorgnis, sie gehöre doch mir. aber ich war besorgt und jede Nacht am weinen.

Sie versprach mir alles zu erzählen und sofort egal was passiert. Sie musste letzte Woche wieder zu Ihrer Mutter wegen der Scheidung ihrer Schwester. Schon ab dem ersten Abend Totenstille. Erst nach stunde spät in der Nacht und das nach Nachfrage gab sie mir nur kurze Worte als Antwort. Ich ließ sie in Ruhe, wollte nicht aufringlich weil wir eine Diskussion 2 Tage vorher deshalb hatten. Ich hielt mich zurück. Am nächsten Tag genauso, kein Anruf kein Bild kein Ton, nur ein paar Smileys. Erneut spät Nacht auf Nachfrage ein paar kurze antworten.

Ich begann nervös zu werden, hielt mich trotzdem zurück. am 3. Tag erneut dasselbe, aber diesmal wusste ich es, ich hatte es gespürt. Ich fragte sie was sei. Sie erzählte es nicht, morgen sagte sie. Am nächsten Tag konnten wir nur 2-3 Minuten sprechen, sie erzählte wieder nichts. Dann erneut kein Kontakt bis in die Nacht wo sie mit ein Foto geschickt hat, auf dem die ex und die Familie drauf waren. Unbeschreiblich schrecklich war die Enttäuschung und der Schmerz. Lt. Ihrer ausssge hätte Sie es mir nicht schreiben können, weil es mich gekränkt hätte in der Nacht. Sie wollte es am Telefon sagen aber dazu ist es nicht gekommen. Usw

Nach vielen grübeln entschied mich hinzufliegen. Wollte nur sehen, in ihre Augen schauen. Ich wollte sehen, dass ich wirklich beruhigt sein kann. ich wollte nur sie sehen, aber sie hatte sich auch für den Abend verabredet mit ex bei der Schwester. Ich wollte nicht einfach reinplatzen, habe stundenlang vor der tür gewartet. Um Sie nicht in Schwierigkeiten zu stecken, und der anderen Nicht weh zu tun. Ich wollte nur meine Freundin sehen, aber es kam es zur Begnung mit der ex, wir zu dritt. Und das weil meine Freundin es ihr gesagt hat, ich war nur Vorort und wartete dass sie zu mir kommt. Es eskalierte. Meine Freundin wollte zu ihr, sie Beschuldigte Mich für den Zustand, ich wäre nicht wegen ihr da sondern nur wegen der ex. Ich hätte dreckig gehandelt. Es war doch nichts zwischen den beiden, aber durch meine Aktion, fühlte sie sich ihr näher. wäre ich nicht gekommen wäre nichts passiert. Warum wäre ich nicht davor gekommen wo sie alleine war usw. waren ihre Worte. Die Nacht haben wir im Auto verbracht. Schrecklich schmerzhaft.

Am Nächten Tag wollte ich zurück fliegen sie ließ es nicht zu, wollte mich noch sehen. Aber am nächsten Tag konnten wir uns auch nicht treffen, denn Die ex war wieder zu Hause wegen dem Kind und Hund als Ausrede. Ich War wieder vor der Tür, konnte nicht rein, weil die Familie von mir nichts wusste.

Sie haben sich geküsst, sie hat es mir gesagt, ich dachte ich sterbe. Am nächsten Tag wollte sie mit mir reden. Sie erzählte mir wie sehr sie uns beide liebt. Die Nacht war sie mit mir. Die nächste mit ihr. Nachdem sie mich am Flughafen abgesetzt hat, mich umarmt und geliebt hat, ist sie wieder zu ihr. !

ich musste zurückfliegen, sie ist wieder Nachhause. Allerdings ist die ex gestern zu ihr gefahren

Kurz davor sagte sie erneut: Sie liebt uns beide, genauso viel. sie wird nicht gehen. ich soll nicht gehen. sie will mich behalten ich soll bei ihr bleiben. sie will uns beide behalten.

Nun sind sie zusammen. sie schreibt ab und zu.
Aber sie sind dort zusammen. und ich am Boden zerstört mit gesundheitlichen Problemen. Sie bleibt bis Sonntag. Ich überlege mir hinzufliegen aber was soll ich denn noch bewegen können?

Sie wollte anrufen, hat es nicht gemacht. Sie hat nur kurz nachgefragt wie mein Arztbesuch war. Ich konnte ihr es nicht erzählen.

Ich funktioniere nicht mehr. ich weine, ich schreie, ich schlage Gegenstände teilweise kaputt.

Ich weiß nicht mehr weiter.

20.10.2019 00:01 • x 1 #25


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A


Am Boden zerstört

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K

Katha34
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Danke für das liebe zusprechen von euch. Ich bin so froh das ein paar Antworten bekommen habe. Ich wollt euch einmal berichten wie mein Tag heute abgelaufen ist. Es war eigentlich ein Höllentrip aber He ich lebe immer noch und das sollte ich mir wohl endlich mal bewusst machen.
War heute morgen in der Klinik und hab mich in der Notaufnahme angemeldet naja aber was soll ich euch sagen die haben es nicht als Notfall gesehen da es ja nur Angstgedanken sind und ich diese halt selbst in den Griff bekommen muss und sie mir auch erstmal nur mit Medikamenten helfen können.
Nun gut für einen Platz um mich stationär behandeln zu lassen bin ich angemeldet und auf der warteliste aber dachte vielleicht können die einen schneller helfen wenn man so ins Krankenhaus geht.
Nachdem ich denn aus dem Krankenhaus los bis wo ich mit meinem Partner und meinen Eltern war sind wir nach hause und das ganze Spiel mit meiner angst ging von vorne los und ich wollte nicht zuhause bleiben nach 3 oder 4 Stunden weinen und mich meiner Angst nicht wirklich stellen können,Streit mit meinem freund und mit meinen Eltern hab ich es denn endlich geschafft in meinem zuhause zu bleiben . Nun Sitz ich mit meinem Freund auf der terrasse bin immer noch innerlich nervöse und unruhig und hab im Hinterkopf immer noch den Gedanken meine Eltern sind im Notfall soweit weg obwohl es nur 3 km sind und mein Freund ja bei mir ist. Ich hoffe ich schaffe bald mal gedanklich abschlaten zu können.

23.07.2016 20:57 • x 1 #22


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L
Hallo Melanie!
Das vergeht wieder,glaub mir!!Wenn es einem schlecht geht,kann man sich das kaum vorstellen ist aber so.
Das mit dem Umbringen vergiß ganz schnell wieder,war auch schon mal soweit.Du hast doch Kinder,oder? Denk doch einmal an die.Meine Mutter hat sich auch umgebracht da war ich noch ganz klein,ich hab sie dann tot im Bett gefunden,glaub mir daran denke ich heute noch.
Ich mache das immer so wenn ich es gar nicht mehr aushalte,nehme ich ein halbes Xanor,das wirkt Wunder man darf es nur nicht oft nehmen,da es abhängig macht.Möchte ja nicht unnötig Werbung für Medikamente machen aber für mich ist das oft meine Rettung,es reicht mir aber meistens allein schon das Wissen die Tabletten zu haben,nehme sie nur sehr selten,vielleicht einmal im Monat.

#2


H
Jede neue Attacke nimmt einem erstmal den Mut, dass es uns jemals wieder besser gehen wird! Versuche positiv zu denken! Die Kids brauchen Dich und sie lieben dich so wie du bist. Meine jedenfalls tun es ... wenn ich mal wieder einen "Aussetzer" habe, so mit gereizt sein und rumnörgelnd, entschuldige ich mich hinterher und erkläre, dass ich nicht alles so meine, wie ich es sage. Ich brauche nur zu sagen, dass es mir gerade mal nicht so gut geht und ich werde ganz lieb getröstet. Natürlich wissen sie nicht, dass ich unter Ängsten leide - das würde ihnen nur Angst machen.
Das Leben ist auf alle Fälle lebenswert - auch mit Ängsten. Lerne, Dich an kleinen Dingen zu erfreuen. Ich weiß, wenn man in einem Tief steckt, ist das leichter gesagt, als getan! Aber die Anstrengung lohnt sich!

Eine gute Freundin von mir leidet seid etwa einem Jahr an Krebs. Es sah so aus, als ob sie alles gut im Griff hätten und jetzt kam die niederschmetternde Nachricht, dass er zurück gekommen ist. Diesen Ausdruck in ihrem Gesicht werde ich nie vergessen. Sie war so voller Hoffnung und so positiv und die ganze Geschichte hat mich immer daran erinnert, dass es mir eigentlich verdammt gut geht. Jetzt dieser leere, hoffnungslose Blick! Und ich denke mir jedes Mal "Gott, mir geht es gut! Ich WERDE weiterleben!" Sie weiß es nicht ... Vielleicht müssen wir uns dann immer wieder vor Augen führen. Uns geht es zwar auch schlecht und an manchen Tagen verläßt uns der Mut, aber uns hat noch Niemand sagen müssen "Wir wissen nicht, wie lange Sie noch zu leben haben." Ganz ehrlich! Da ist mir die Diagnose "Sie sind Angstpatient." doch tausendmal lieber! Nachdem ich das erfahren habe, dass bei meiner Freundin der Krebs wieder da ist und sie jetzt sehen müssen, ob er noch weiter gestreut hat, habe ich oft abends in den Sternenhimmel geblickt und versucht mir vorzustellen, wie es sich wohl anfühlt nicht zu wissen, wie oft man sich das noch ansehen kann ... die Endlichkeit vor Augen!
Ich erzähle diese Geschichte, weil sie mir immer wieder aus meinen Tiefs raushilft. Ich bin trotz meines eigenen Elends unendlich dankbar, dass ich mich nicht mit sowas auseinandersetzen muß und bin unendlich traurig für meine Freundin. Ich lerne wieder Freude an Dingen zu haben, weil wir nie wissen können, wie lange wir sie noch erleben dürfen. Unser Dasein ist so selbstverständlich ... und wir trauern um den Verlust unsere Spontanität und Fähigkeit bestimmte Dinge nicht mehr tun zu können. Natürlich ist das schlimm - ich wäre auch lieber gesund und unbeschwert, aber dann denke ich an meine Freundin und erkenne dann, dass es weitaus Schlimmers gibt, als diese lächerliche Angst! Sie kann mir nichts tun ! Sie belästigt mich zwar manchmal, aber es ist in meiner Macht, sie zu verjagen und nicht als Dauerzustand zu akzeptieren.
Also: geht es uns nicht eigentlich doch noch ganz gut? Ich jedenfalls denke so.

#3


K

ich bin am boden!

hallo ihr alle,
also...mir ging es die letzten monate wirklich von tag zu tag besser,nach und nach verschwanden auch irgendwelche symptome.

und dann jetzt das: vor etwa drei tage,hatte ich ein art taubheitsgefühl am fußspann. wenn ich aber druüberstreifte war alles okay, also ich hab alles gefühlt. genau das gleiche fing dann an meiner hand,auch an der oberfläche an.
auch wenn ich hier drüberfahre,oder wasser drüberlaufen lass,fühlt es sich normal an.

ganz schlimm ist es seit gestern abend, da ich erkältet bin,ziemlich stark. in meiner schlimmen phase,habe ich von vielen ms beteiligten erfahrungsberichte gelesen und bei vielen hat das ganze mit einer erkältung angefangen..
ich hab angst,dass ich die krankheit wirklich habe. meine erkältung wird nicht besser, mein bein und meine hand wird immer schlimmer,auch mein fuß fühlt sich komisch an.


für alle die es noch nicht wissen: ich war bei drei unterschiedlichen neurologen,die alle tests gemacht haben, allerdings kein mrt oder sonstiges. dies hielten sie nicht für nötig.


achso, ich hatte es eigentlich bis gestern abend im griff,da ,wenn ich unterwegs war,alles weg war, also da hatte ich nix am bein oder an der hand. war gestern ne weile fotografieren udn hab alles vergessen.
aber die erkältung macht mir ganz arg große angst und dass,das mein bein und meine hand immer schlimmer werden.


ich hab angst und weiß nicht wohin damit...deshalb habe ich euch geschrieben!

#4


N
hallo kadi...

Ich kann deine sorge nachvollziehen aber ich glaub nicht das das ms ist wirklich nicht...

vielleicht machst du dir mehr gedanken das dir eh nicht gut geht wegen deiner erkältung

ja und taubsheitsgefühle können bei uns angsthasen durch verspannungen kommen...

ich hab auch mal taubsheitsgefühle ja und halt dich fest mein fuss und meine fingerspitzen rechts fühlen sich auch komisch an... ich war allerdings letzte woche auf neurologische station in kh und hab alle untersuchungen hinter mir ohne auffäligkeiten...

also das ist wieder mal die blöde AAANNNNGST

hoffe ich konnte dich einwenig beruhigen...

#5


K
danke dir für deine liebe antwort!
ich versuch mich gerade selbst zu beruhigen, dass eine erkältung ganz normal ist,wenn man mit ventilator und klimaanlage schläft:-)


oh man,ich hasse das wirklich! ich hatte alles so gut im griff,war so weit,hab ein ganz normales leben geführt und nu....
aber ich geh später um vier mit einer freundin was essen und heute abend auch weg!!
erst wenn ich nicht mehr laufen kann, muss ich zum arzt,oder?

drück euch

#6


big-mutti
hallo kadi
ich kenn das problem auch es sind wirklich verspannungen und wir angstpatienten steigern uns nur mehr rein
weil wenn es wirklich ernst wäre hättest du die sympthome auch wenn du dich ablenkst
und da merkst du ja nichts
mach dich nicht verrückt und wenn du wirklich nicht weiter weisst geh zum arzt dafür sind sie ja da

lieben gruss petra

#7


N
ach quatsch.... so weit kommt es nicht...


bist du in einer Therapie??


Ich suche mir gerade auch einen therapeuten hatte bis vor kurzem mein leben auch im griff... dachte ich zumindestens...

#8


K
hey,ja bin ich therapie und bin froh wenn freitag ist und ich wieder hinkann!
die therapie hilft mir eigentlich auch sehr arg,nur letztes mal nicht....!
oh mensch, dass mich eine erkältung mal so runterzieht habe ich auch nicht gedacht!

#9


N
hallo kadi wollte mal nachhören wie es dir geht??

#10


K
hey,das ist lieb und freut mich.
leider gehts mir eher schlechter als besser'!die taubheitsgefühle in der hand nehmen eher zu und auch das im fuß wird nicht besser......ich bin schon kurz davor wieder zum arzt zu rennen! und alles fängt so an wie vor zwei monaten, ich bekomme nichts mehr für die uni hin,schreib in drei wochen prüfungen und muss morgen das erste mal alleine unterricht halten bei einer 8ten klasse in der hauptschule.
das heißt,ich kann das alles wirklich nicht gebrauchen!

es nervt einfach,der schei. ms gedanke geht nicht weg!und die woche zieht sich und zieht sich und ich sollte doch lernen .-(

#11


N
Warst du beim Arzt? Konnte er dich beruhigen? Geh doch besser hin!! Gute Besserung!

#12


A
Liebe Kadi,

ich dachte, ich steh drüber über der Angst vor MS. Doch nun hab ich sie auch .
Vielleicht hilft dir das, wenn ich dir sage, dass ich mich nur mal so informiert habe (weil ja viele hier Angst davor haben) und seitdem habe ich Symptome, Angst und wieder Symptome . Komisch, oder? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir hier alle MS haben, aber unsere Psyche ist ziemlich mächtig! Und wenn ich lese, dass du dich so intensiv damit beschäftigt hast, dann wundert mich es nicht, dass es dir schlechter geht! Ich trau mich gar nichts zu lesen, weil ich dann mit Sicherheit die Anzeichen bekomme von denen ich lese.
Ich hatte z.B. schon vor bestimmt 12 Jahren ab und zu am Bein das Gefühl, als ob ich Wasserspritzer abbekomme. Dachte ich nicht weiter drüber nach, fand ich nur seltsam. Heute hab ich Angst, dass das vllt ein Zeichen von MS sein kann und nun hab ich das Gefühl ganz oft. Ist doch verrückt, oder? Ich denke, unser Körper schafft es echt nur durch "Einbildung" alles zu produzieren. Ich fange ja auch automatisch das Hinken an, wenn jemand neben mir hinkt. Im Übrigen hab ich auch Lehramt studiert und bin jetzt an der Grundschule. Wir arbeiten auch ständig "so nach vorne" und sind verspannt. Kein Wunder, dass wir Empfindungsstörungen in den Armen haben.

#13


K
liebe agathe,
erstmal cool,dass du auch lehramt studiert hast!
ich habe gerade mein einführungspraktikum und muss in einer stunde meine erste stunde ganz alleine halten ! achte klasse hauptschule.....ohoh!ich hab ganz schön angst,weil ich gerade sowieso angespannt bin.

und deine aussage beruhigt mich! ich hatte das ja auch schon mal,aber so heftig wie dieses mal noch nie! und irgendwie glaube ich eher an meinen rücken,dass es daher kommt,als nur von der psyche.
denn morgends nach dem aufstehen ist es weg, genauso wenn ich liege, erst wenn ich viel stehe und mich bewege.
oh man,ich geh später zum hausarzt!vielleicht kann der mich beruhigen.

wie bekommst du das denn in griff?
ja,das mit dem lesen kenne ich gut und vorallem, ging es mir gleich wie dir. ich hatte alle möglichen ängste, herz,lunge,magen und hab hier im forum ab und an die angst vor MS gelesen....hab immer gedacht, die angst bekomme ich nicht und zack da war sie!!

also ich muss los,drückt mir die daumen!
liebe grüße

#14


A
Zitat von kadi:
wie bekommst du das denn in griff?
ja,das mit dem lesen kenne ich gut und vorallem, ging es mir gleich wie dir. ich hatte alle möglichen ängste, herz,lunge,magen und hab hier im forum ab und an die angst vor MS gelesen....hab immer gedacht, die angst bekomme ich nicht und zack da war sie!!



Ich hab Ängste schon seit fast 18 Jahren! Ob ich sie im Griff habe, weiß ich nicht. Allerdings habe ich das "ZumArztrennen" hinter mir. Das war in den ersten Jahr ganz schlimm. Jetzt gehe ich nur noch zu den Routineuntersuchungen oder wenn was echt akut ist.

Dann hat bei dir die Angst vor MS genau so angefangen wie bei mir!
Als ich vor 4 Jahren totale Panik vor ALS hatte, wäre ich froh gewesen, wenn es nur MS gewesen wäre- verstehst du wie ich das meine? MS ist auch schlimm, klar- aber es gibt viele die damit ein fast normales Leben führen. heiraten, Kinder bekommen...
Müsste ich wählen zwischen blind, Hirntumor oder sonstigen schlimmen Sachen würde ich wahrscheinlich lieber MS haben. Gut, das wir uns das gar nicht aussuchen können.
Aber wir hätten bei MS ja natürlich den schlimmsten Verlauf, oder nicht
Ich tröste mich jetzt damit, dass ich bei meiner ALS- Angst, als ich mich im I-net informierte und auch Berichte von Betroffenen gelesen habe, auch nach und nach ganz viele wirklich zutreffende Symptome hatte- bis hin zu Schluckstörungen, mehr Speichel...
Als mir mein Hausarzt diese Angst genommen hatte, verschwanden alle nach und nach.
Muskelzucken hab ich immer noch mal hier und da, aber ich schenke dem keine Beachtung mehr. Nur das Trinken fällt mir manchmal schwer. Das heißt, wenn mich eine Situation an dieses eine Mal, als ich nicht mehr schlucken konnte erinnert, bekomme ich plötzlich auch nix mehr runter. Passiert aber nur selten und immer in angespannten Momenten. Und jetzt hab ich halt blöderweise Empfindungsstörungen an Armen und Beinen und du weißt ja auch, was Dr. Google dazu sagt. Allerdings habe ich Probleme mit der Halswirbelsäule ( leichte Skoliose) und hatte vor ein paar Wochen Ischiasbeschwerden. Aber seit ich das mit der MS weiß, achte ich natürlich extrem drauf.
Wir horchen einfach viel zu viel in uns hinein und sind halt sehr sensibel.
Ich würde mich nicht wundern, wenn ich Doppelbilder hätte.

Ich hoffe, deine Stunde ist gut gelaufen. 8. Klasse HS ist nicht ohne...
Ich war 2 Jahre MOB und musste von 1-9 alles machen- war nicht immer leicht. Jetzt habe ich eine erste Klasse und weiß wieder, warum ich diesen Beruf habe.

#15


K
Hallo ich bin seid paar Tagen hier erst angemeldet und hatte vor drei Tagen schonmal geschrieben. Mein Leben ist zur Zeit einfach im Eimer. Ich bin dabei alle Menschen die mir helfen wollen kaputt zu spielen da ich einfach nur noch denke das mir keiner helfen kann. Ich habe innerhalb von 14 Tage eine Angst aufgebaut die ich noch nie hatte ich traue mich gar nichts mehr nicht mal in meine eigenne Wohnung zu fahren und dort mit meinem Partner zu leben . Heute Nacht haben wir bei meinen Eltern geschlafen die 3 km von meiner Wohnung entfernt wohnen weil ich absolut nicht nach hause wollte da ich denn denke da kann mir keiner helfen und ich werde verrückt durch meine Angst. Nun ist es aber so meine Eltern halten das nicht mehr aus und mein partner auch nicht. Es gibt nur 2 Möglichkeiten entweder geh ich jetzt sofort in die klinik oder ich fahr nach hause und vor beiden habe ich riesen angst und kann mich dem nicht stellen ich weiß nicht mehr weiter und bin verzweifelt.

#16


Perle
Hallo Katha,

ich hatte vor zwei Jahren eine ähnliche Situation und ich kann Deine Verzweiflung absolut nachvollziehen. Deine Angehörigen sind mit der Situation vollkommen überfordert und das dürfen sie auch sein. Eine Angststörung ist für andere Menschen, die das nie gehabt haben, nicht nachvollziehbar.

Meine "Rettung" damals war die Psychosomatische Akutstation eines Krankenhauses. Dort war ich 6 Wochen und konnte zumindest soweit stabilisiert werden, um danach wieder in meiner Wohnung sein zu können. Im Anschluss bin ich noch für 6 Wochen in eine Tagesklinik gegangen und nochmals einige Zeit später für ebenfalls 6 Wochen in eine Rehaklinik.

Bitte zögere nicht und gehe stationär in Behandlung. Das ist mein gut gemeinter Rat an Dich.

LG, Martina

#17

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K
Hallo Martina

Das Problem ist das ich riesen angst habe in diese Klinik zu gehen da ich dort ohne eine vertraute bleiben muss weißt du ...Meine Gedanken machen mich wahnsinnig ich halte das nicht mehr aus

#18


Perle
Hallo Katha,

Du bist da nicht ohne Vertraute. Sicher, Deine Angehörigen sind in dem Moment nicht bei Dir aber dafür wirst Du auf ganz viele Menschen treffen, die ähnliche Probleme haben wie Du - und dadurch baut man eine große Verbundenheit miteinander auf.

Weiß Du, ich habe dort meine heutzutage beste Freundin kennen gelernt. Vielleicht erfährst Du auch so ein großes Glück wie ich. Aber trauen musst Du Dich schon, sonst wird sich Dein Leben nicht verändern. Sonst wirst DU Dich nicht verändern.

LG, Martina

x 1 #19


Icefalki
Katha, dein Zustand wird vom Nichtstun leider nicht besser. Und deine Vertrauten sind damit bald überfordert..

In der Klinik bekommst du Hilfe, und wie es Martina schreibt, dort gibt es Menschen, denen geht es genauso und dieses Verständnis tut dir dann gut.

Du nimmst das Umfeld gerade extremst feindselig war, war bei mir auch so. Aber das ist die Angst in dir. Und im Moment ist die Klinik der beste Ort.

Mach den Schritt, nimm jedes Quentchen Mut zusammen und geh dort hin. Hier gibt es viele User, die zu Beginn auch große Angst hatten, und anschließend total froh über diesen Schritt waren.

#20


A


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Dr. Christina Wiesemann
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