✔ Bereits empfohlene Antwort
Huhu Linus!
Ich habe auch keine Ahnung, wie man da raus kommt. Ich habe auch schon einiges versucht, wirklich. Vor den Panikattacken schützt mich jetzt wenigstens eine geringe Medikamentation (laut Nervenärztin eine "Babydosis", und damit kann ich leben). Aber die übrigens Krankheitsängste sind natürlich weiterhin da.
Ich habe trotz meiner Bemühungen (Therapie, Homöopathie, Schüssler-Salze, Ernährungsumstellung, Meditation uvm...) keine Besserung feststellen können. Eher im Gegenteil: Rückblickend wurde es besonders in den letzten 7 Jahren ganz, ganz schlimm. Immer in Verbindung mit unschönen Erlebnissen. Und seit ich meine Kinder habe, ist es eh besonders übel. Erstens mal die Angst, dass SIE was haben könnten - einfach eine grauenvolle Vorstellung... Was hab ich da schon für Aktionen hinter mir... Und dann die Angst, mir könnte was zustoßen und die zwei müssten ohne Mama aufwachsen. Dieser Gedanke ist genau so schlimm.
Wie gesagt: Aber ich sehe auch irgendwie keine Lösung, ganz ehrlich. Ich lenke mich viel ab, arbeite wie eine Irre und mache halt so Kleinigkeiten wie mit dem Googeln aufzuhören oder so. Immerhin lernt man in manchen Dingen doch dazu. Und ich finde, dass Googeln IMMER verunsichert. Ist doch klar! Wer hier alles schreibt - schon alleine diese Masse ist krass. Ich mach's auf jeden Fall nie wieder.
Ach ja, da fällt mir ein: Herpes hatte ich neulich auch. und zwar nicht nur einen, sondern zwei. Also an einer Stelle ging er weg, an einer anderen blühte er wieder auf. Ein ganz klarer Fall für ein schwerwiegendes Problem, wenn sich das Immunsystem so meldet... Aber wenn ich mir dann überlege, dass ich schon IMMER diese doofen Herpes-Bläschen hatte - warum sollen die auf einem bösartig sein? Solche Sätze sage ich mir dann immer. Man versucht sich dann ja durch irgendwelche Überlegungen zu beruhigen, ist es nicht so? ob diese Überlegungen auch nur ansatzweise Hand und Fuß haben, ist ja dann die zweite Frage. Aber da reimt sich der Verstand was zusammen und das beruhigt einen dann wieder. Schon krass... Aber bestimmt kennst du das auch: Kaum hast du mal kurz Ruhe bzw. eine Erklärung gefunden, kommt schon der nächste Zweifel bzw. das nächste Gegenargument. Geht mir grade auch so im Falle der besagten Schwester meiner Kollegin: Sie sieht aus wie das blühende Leben und habe angeblich NICHTS gespürt, und jetzt ist sie voll mit Tumoren und Metastasen. Aber: Vielleicht würde ICH ja in dem Fall was spüren, weil ich viel mehr auf mich achte? Im Grunde macht es also gar keinen Sinn, dass man sich irgendwas einredet, denn sicher ist ja gar nix. Der Mann meiner Freundin (die übrigens meine Ärztin ist) geht jedes halbe Jahr zum BAuch-Ultraschall - danach hat er wieder eine Weile Ruhe, dann geht die Angst wieder los. Seine Frau macht ihm die Untersuchung halt, damit er wieder einige Zeit beruhigt ist. Aber das KANN niemals die Lösung sein. Ich will nicht jeden Pups untersuchen lassen... *seufz*
Ach, ich bin abgeschweift. Nun muss ich mich mal wieder weltlichen Dingen widmen, nämlich dem Abendessen. Ich wünsch dir und euch allen einen weitgehend angstfreien schönen Abend!
Wonnie
PS: Mein Abend wird noch eine Weile sehr angstbeladen sein, weil mein Jüngster auf einem Geburtstag ist, der eine halbe Stunde von hier stattfindet. Er wird dann hergebracht - alleine die Tatsache, dass er mit Fremden fährt, macht mich wahnsinnig...
PPS: Das, was du sagst vom Bettenkauf, kenne ich auch. Beispielsweise beim Urlaub-Buchen. Da denk ich auch: Ob ich da noch dabei sein werde? Schon echt megakrank...