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Guten Abend liebe Community!

Ich würde gerne euren Rat/eure Meinung zu folgender Sache hören

Seit einem Partyurlaub vor 3 Jahren habe ich eine spezifische Phobie, die mich schon sehr belastet.
Ich hatte die Phobie schon vorher, nur bei weitem nicht so ausgeprägt... natürlich bin ich mir nicht sicher ob der Urlaub schuld dran ist oder es einfach so mehr geworden ist!
Schließlich ist ja an so nem Partyurlaub als junger Mensch nichts schlimmes dran.

Nunja jetzt planen wir wieder so einen Partyurlaub...und bin mir jetzt unsicher, eigentlich habe ich da schon total Lust drauf, nur hab ich auch Angst dass sich meine Phobie dadurch wieder verschlimmert.

Mein Therapeut meinte ich solle mich auf gar keinen Fall aufhalten lassen davon, weil es ja eine Art Vermeidung wäre.

Was haltet ihr von dieser Sache? Wäre es eine Art Konfrontation oder einfach nur unvernünftig wenn ich da mitfahre?

Ich danke schonmal für euren Rat!
Lg

14.02.2017 22:38 • 18.02.2017 #1


16 Antworten ↓


ollie69
Hi Michael,
beschreib doch mal schnell,um welche Art von Phobie es sich handelt und wie drückt sie sich aus? Was war genau der Auslöser im Partyurlaub? Die Phobie tritt ja anscheinend bei dir im Alltag auf und belastet Dich...

Ansonsten hat dein Therapeut absolut recht: Fahr auf jeden Fall in den Urlaub! Das häßliche an der Angst ist, daß sie dich immer mehr zurückdrängt. Mit jedem Vermeidungsverhalten gehst Du einen Schritt zurück und es wird immer schwerer auf den alten Normallevel zurückzukommen...

Die Angst vor der Angst ist absolut typisch und führt ja zu diesem Vermeidungsverhalten,weil man sich vor diesem Kontrollverlust und den körperlichen Symptomen fürchtet..

Ich habe meine Angst (generalisierte) schon vor Jahren überwunden,weil ich ihr die Stirn geboten habe und sie danach ihren Schrecken verloren hat...das kostet natürlich am Anfang Mut und Kraft,aber es lohnt sich.

Nach einer gewissen Zeit des Leidens habe ich eine Wut dagegen entwickelt...Die muß man ausnutzen,denn Wut ist,wie auch Angst, eine Kraft, die ich dazu genutzt habe, meine Angst zu zerstören.

Der Auslöser der Angst ist nur ein Auslöser,wenns nicht der Urlaub gewesen wäre,dann vielleicht etwas anderes...

denn eine Phobie ist unter der Oberfläche schon lange da und wartet darauf irgendwann befreit (Auslöser) zu werden..

18.02.2017 14:38 • #2



Der Urlaub als Angstauslöser-wiederholen?

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---Jessy---
Hallo ollie69,

Ich kann jetzt nicht wirklich beim Hauptthema helfen, aber mich würde interessieren, wie du das alles in den Griff bekommen hast? Was hast du genau gemacht? Ich kann mir nicht vorstellen das es mal weg geht

18.02.2017 14:44 • #3


ollie69
Hi Jessy...und, gehts Dir ein bischen besser mit der Abwesenheit deines Freundes?


tja,wie habe ich die schlimmste Angst überwunden? Es war eine Mischung aus verschiedenen Dingen:

-positives verständnisvolles Umfeld (Familie,Freunde)

-Ruhe und Wunden *beep* (nachdem eine Arbeitsstelle endete, bei der ich mich nicht wohlfühlte und wo ich auch während und vor der Arbeit angsttechnisch echt gelitten habe)


-danach Psychotherapie und gleichzeitig einen Arzt (Medis)

-danach eine coole 8 wöchige Kur in einer psychosomatischen Kurklinik,wo ich echt klasse Leute kennengelernt habe und eine Superzeit hatte. Da habe ich gemerkt,daß ich nicht der Einzige bin,der an Angst leidet,was echt gut tat. Das therapeutische Angebot war klasse:Gruppengespräche,Einzelgespräche, Sport etc.

-Sport bzw. Bewegung (hilft immer gegen Angst!)-einfach losrennen/-gehen

Als es mir etwas besser ging, habe ich wie gesagt eine Wut entwickeln und die Angst wie einen nervigen Menschen behandelt, das war quasi meine Taktik

18.02.2017 15:09 • #4


ollie69
...achja,was auch superwichtig war,die Angst vom Hurricane zu einem unbedeutenden Tiefdruckgebiet abschwellen zu lassen:

Ich habe angefangen mich Alltagssituationen zu stellen,die mir Angst einflößten wie z.B. Einkaufen im Supermarkt mit dem Klassiker in der Schlange an der Kasse mit vollem Einkaufswagen gefangen sein und dann kommt die Angst

Ich habe das mit einem Trick geschafft und hier wird wieder klar,warum Bewegung so wichtig bei der Angstbewältigung für mich war: Ich habe vor dem Einkaufen eine große Runde (20-30min) auf dem Weg zum Supermarkt gedreht und war danach beim Einkaufen ruhig und entspannt. Es wirkt wie ein Beruhigungsmittel und Stimmungsaufheller. Die Bedrohung war weg

Ich habe quasi die Angst (Kraft) in Bewegungsenergie umgelenkt und damit abgebaut.So war ich in der Lage u.a. den Albtraum Supermarkt zu überwinden.

Die gleiche Taktik wende ich heute noch bei Sachen wie z.B.Vorstellungsgesprächen oder innerer Unruhe auf der Arbeit an...

18.02.2017 15:39 • #5


---Jessy---
Leider gar nicht.
In der Woche war ich entspannter, habe kaum geweint.
Seit gestern ging es wieder los. Ich hatte eine ganz schlimme Nacht. Bin also am Freitag nicht zur Arbeit weil ich morgens schon wieder Panikattacken hatte. Ich habe mich dieses Mal gezwungen zu Hause zu bleiben. Jetzt bin ich bis einschließlich Montag krank geschrieben. Und die Nacht von gestern auf heute war eine richtig schlimme. Habe kaum geschlafen, habe wirklich total dummes Zeug geträumt und bin ständig wach geworden. Ich habe viel über die Arbeit nachgedacht. Ich habe versucht das abzustellen, aber es ging nicht. Und dann ständig pulsierende ohrengerausche die mich wach gemacht haben.
Ich bin völlig fertig weil meine Eltern nun morgen in den Urlaub fahren für eine Woche, dann kann ich noch nicht einmal dort hin. Ich bin nur am weinen, weil ich mich so schrecklich alleine fühle. So einsam. Ich kann das nicht, ich kann das alleine sein nicht gut ab.
Mein Freund schläft jetzt schon weil es dort mitten in der Nacht ist, das heißt ich habe gar keinen zum reden fühle mich kaputt und ausgelaugt. Ich hatte alles so gut in den Griff bekommen und nun kommt so ein doller Rückschlag. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.
Meine Oma sagt ich habe extreme verlustängste.
Ich weiß nicht ob sie recht hat, aber es Kammzug sein.

Der Angst stellen mache ich eigentlich. Also ich vermeide keine Situationen. Auch wenn es mir schlecht geht dabei. Damit wurde bei mir auch alles besser. Ich würde nur auch gerne diese schlimmen negativen Gedanken weg bekommen. Nicht mehr weinen und einfach glücklich sein...

18.02.2017 16:08 • #6


ollie69
Kopf hoch ..man muß halt jeden Tag neu beginnen, es gibt gerade bei Angst gute und schlechte Tage...das kenne ich ja selber...

und du sagst ja auch,daß die erste Woche ganz entspannt verlaufen ist und das war ja eigentlich nicht zu erwarten... ist doch schon mal klasse und eine Erfolg

Klar , und jetzt kommt wieder das Wochenende, andere freuen sich drauf,aber Du mußt ja wahrscheinlich dann nicht arbeiten und bist dir und deinen Ängsten quasi wieder ausgeliefert,weil Du den ganzen Tag Zeit hast zu grübeln und in deinen eigenen Saft schmorst...

Dein Problem ist ja wohl diese depressive Stimmung,die natürlich dazu führt,daß die Angst größer wird (kenn ich auch sehr gut)... eine Therapeutin hat mal gefragt,was bei mir zuerst da war,die schlechte Stimmung oder die Angst...

Mein Rezept,welches mir immer für den Tag geholfen hat: raus aus der Wohnung und eine große Runde (mindestens 30min,es soll Dich etwas auspowern) drehen...sich für das Ende eine Belohnung planen z.B. im Supermarkt sein absolutes Lieblingsessen für den Abend kaufen...
Damit habe ich mehre Sachen gleichzeitig erreicht: es ging mir in der Zeit draußen besser,meine Stimmung war danach besser/gut, ich war den restlichen Tag ruhig, ich konnte gut schlafen und ich habe die Zeit totgeschlagen,die ich sonst zuhause gelitten hätte...

Ich weiß, es fällt manchmal unheimlich schwer sich aufzuraffen,aber es hat mir wirklich immer geholfen,sobald ich den ersten Schritt aus der Haustür gemacht habe.. ich mach das auch heute noch

Und wenn alle Stricke reißen, kannst Du doch bestimmt noch zu deinen Schwiegereltern,oder?

18.02.2017 17:04 • #7


---Jessy---
Ja, im Grunde schon. Doch leider hat der Vater nicht mehr ganz so viel Verständnis für alles. Er sagt das kann doch nicht sein das ich den ganzen Tag weine und so weiter. Hinzu kommt, das ich eine Katze habe und ich ihn nicht so einfach mal eben alleine lassen kann.

Mich Überwinden raus zu gehen... hie ist ein richtiges schmuddel Wetter...
Wenn ich so alleine durch die Straßen gehe, fühle ich mich noch schlechter. Dann fühle ich mich noch einsamer. Es ist ganz komisch.

18.02.2017 17:09 • #8


ollie69
naja, Katzen sind Einzelgänger, die können auch mal problemlos eine zeitlang alleine bleiben...

...diese komischen Gefühle vergehen , je länger Du gehst und je öfters Du das machst..
.Du mußt einfach das Ziel,was Du erreichen willst im Kopf behalten (innere Ruhe)...seh es einfach als sportlichen Weg zum Supermarkte etc.,was es ja eigentlich auch ist und nicht als zielloses Rumgelaufe...zuhause wirds nicht besser
Ein Antidepressiva hat auch am Anfang Nebenwirkungen bevor es wirkt..


Das kalte Schmuddelwetter (bei uns auch) hat auch den Vorteil,daß die kalte Luft einen richtig belebt,man spürt sich und seinen Körper doller und man freut sich dann einfach auch wieder in die warme Wohnung zu kommen...man ist dann auch ein anderer Mensch als der,der die Wohnung verlassen hat ..

Ja,das ist normal bei gesunden Menschen,daß denen irgendwann das Verständnis fehlt,weil die sich da einfach nicht reinversetzen können

18.02.2017 17:40 • x 1 #9


---Jessy---
Du has recht, die frische Luft tut echt gut. Es entspannt. Und wenn mir die Tränen kommen, dann lasse ich sie einfach laufen. Dann komme ich entspannt zurück und habe meinen Druck abgebaut.

Tabletten nehme ich gar keine. Darüber bin ich auch echt froh. Wenn ich von den ganzen Entzugserscheinigungen hier lese, ist es auch besser so. Ich habe ganz am Anfang opipramol genommen diese aber schnell wieder abgesetzt. Ich war so neben mir das die Tabletten mir Angst gemacht haben. Seit dem nehme ich auch nichts mehr.
Über eine Klinik habe ich schon einmal nachgedacht. Die Frage die sich noch stellt ist, ob man da vollgepumpt wird mit Tabletten oder ob man da immer mit mehren auf einem Zimmer ist. Ich kann nicht mit fremden in einem Zimmer schlafen das würde mich nur stressen. Und ich möchte gar nicht erst anfangen Tabletten zu nehmen.
Welche Klinik ist gut und welche nicht?

18.02.2017 17:50 • #10


ollie69
...nein,nein, auf einer Kur hat jeder sein Einzelzimmer-keine Sorge...das wär ja auch echt ein Knaller!

opipramol? Echt,die wollte ich auch mal gegen innere Unruhe probieren...hab viel Gutes darüber gehört...bei Dir war wohl die Nebenwirkung Benommenheit zu stark oder? Haben die gar nicht beruhigt? Hast Du die nur am Tag genommen?

Ja,ich glaube echt eine Kur könnte dich auf neue Gedanken bringen,man gewinnt etwas Abstand zu seinem Alltagsleben...
mir hat sie viele positive Impulse und Strategien im Umgang mit der Krankheit mitgegeben...vieles,was dort gemacht wurde, ist mir erst nach einiger Zeit klargeworden, nachdem ich die Zeit dort verarbeitet habe..

Ich war in der Curtius Klinik in Malente (Schleswig-Holstein) und da wars von der Lage,Austattung,Essen und dem Programm echt klasse...

Wo man hinkommt entscheidet,glaub ich, die Krankenkasse..aber man kann die bitten heimatnah untergebracht zu werden oder eine Wunschklinik vorschlagen...

18.02.2017 18:18 • x 1 #11


---Jessy---
Ich habe schon gelesen das man mit mehreren oder mindestens zu zweit auf einem Zimmer war. Das könnte ich wirklich nicht.

Von den Tabletten habe ich drei Stück am Tag genommen. Jeweils 50mg. Ja, in der Tat. Ich war so ruhig das ich nicht mal mehr grinsen konnte. Ich stand völlig neben mir. Als ich nach drei Tagen aufgehört habe die zu nehmen ging es mir besser, da ich mir selber nicht mehr so fremd vor kam. Ich weiß Normalerweise muss man erst einmal ein paar Tage Tabletten nehmen um darauf eingestellt zu sein, aber ich habe es echt nicht mehr ausgehalten.
Die Angst und Panik blieb natürlich trotzdem noch -.-
Als das erste mal diese Krankheit bei mir ausbrach, war mein Freund für 6 Wochen in Japan. Ich denke mein Unterbewusstsein denkt daran als er weg war kam das alles... nicht das es jetzt wieder los geht.

Malente ist gar nicht so weit weg von mir, gerade mal eine Stunde.
Woe war es dort mit den Tabletten? Müsstest du welche nehmen? Wie lange warst du dort?

18.02.2017 18:25 • #12


ollie69
echt,drei Stück am Tag, das hört sich nicht wenig an...vielleicht hättest Du die Dosis etwas absenken sollen...meinst Du, die würden bei innerer Unruhe (Flugzeuge im Bauch,Nervosität etc.) gut helfen? Da brauch man dann nach Bedarf vielleicht nur morgens eine..

In bestimmten Fällen kann man zusammen mit anderen einquartiert werden z.B. bei Suizidgefahr etc. ich selber hab das auf der Kur bei Eßgestörten Jugendlichen gesehen, aber es kann auch sein,daß die das auf eigenen Wunsch so wollten...oder der Therapeut hat das empfohlen...
Im Kurantrag gibt man an ,ob man auf ein Einzelzimmer besteht...keine Sorge,keiner zwingt dich dazu in einem Mehrbettzimmer zu schlafen...ist ja ne Kurklinik und kein Krankenhaus...du sollst dich erholen

Ja,Malente ist auch nur ca. 1h Stunde von mir entfernt,deswegen wollte ich da unbedingt hin,damit ichs am WE nicht so weit habe..

Ich war dort 8 oder 9 Wochen (wurde einmal verlängert)...Tabletten habe ich keine bekommen,das klärst Du beim Eingangsgespräch mit dem Arzt...
achso,doch.. ich hab mir am Anfang Baldrian geben lassen,bis ich merkte, ich muß die Dinger jeden morgen persönlich im Schwesternzimmer abholen
dann hab ich das nach einer Woche einfach mal vergessen und bekam dann promt einen Einlauf...hab sie dann beim Arzt wieder abgesetzt

18.02.2017 18:53 • #13


---Jessy---
Die helfen auf jeden Fall. Also so ruhig war ich noch nie in meinen Leben davor
Aber für mich waren sie zu heftig. Ich fühlte mich echt sehr runtergefahren.
Leider bin ich damals trotzdem in der Nacht aufgewacht, aber ich war nicht mehr so extrem unruhig. Ich fühlte mich dann sehr fremd in der Nacht, eben wie auch den Tag über.

Ich nehme hoch dosiertes johanneskraut und abends trinke ich 2-3 schlaftees. Damit ich abends runter komme.

Gab es denn dort weitere Personen mit einer Angst und Panikstörung?
Wie sieht der Tag dort so aus? Was war für dich besonders positiv oder eher negativ?
Ist seit dem deine Angst weg?
Müssen das eigentlich 8-9 Wochen sein?
Ich leide unter dem alleine sein und weiß nicht ob ich das so lange kann von zu Hause weg. Das gute daran ist, man ist den ganzen Tag ja dort nicht wirklich alleine da es noch viele weitere gibt.
Ich habe auch etwas über die Diana Klinik in Bad bevensen erkundigt. Dort ist man wohl gezwungen Tabletten zu nehmen. Auch soll es dort nicht gerade wirklich ruhig sein.

18.02.2017 19:01 • #14


ollie69
ja, hochdosiertes Johanneskraut (Laif 900) nehme ich auch seit einiger Zeit...

ja klar,gabs da auch andere mit Angst und Panik... mit denen kann man sich natürlich gut austauschen...naja,man lernt da meistens seine Leute kennen mit denen man,was unternimmt etc...ich habe auf der Kur sehr viel gelacht,weil da echt witzige Typen waren..
Die eigentliche bedrohliche Angst ist weg, was geblieben ist: an schlechten Tagen innere Unruhe,Nervosität,psychosomatische Beschwerden wie Schwindel Kopfschmerzen,Anspannung...das kann an einem schlechten Tag mal auftreten, ist aber dann eher nervig als bedrohlich...eben wie eine Erkältung...und gegen Abend oder nach der Arbeit klingt,das wieder ab...
Du bekommst einen Stundenplan,dessen Inhalt du teilweise mitbestimmen kannst. Da stehen deine Termine drauf...es gibt auch Tage,wo du mal keinen hast und relaxen kannst..
Ich glaube,eine Kur dauert normaleweise 5-6 Wochen und kann,dann verlängert werden..
Ich fand alles gut an der Kur und was mir hauptsächlich auch sehr geholfen hat,waren die Leute dort mit denen man viel Spaß hatte...da nimmt man sich wieder besser war wie man auf andere wirkt...

18.02.2017 19:24 • x 1 #15


---Jessy---
So wie du es schreibst klingt es wirklich echt gut:)
Es hört sich an wie eine Klassenfahrt für erwachsene.
Irgendwo habe ich Angst davor. Angst total zurück zu Falken durch die Kur. Oder danach alleine nicht klar zu kommen. Wie war es bei dir nach dem ganzen?

18.02.2017 19:36 • #16


ollie69
Yep, es WAR(!) eine Klassenfahrt für Erwachsene mit heimlichen gegenseitigen Besuchen auf unseren Zimmern inclusive Zimmerparty!

Nein,du fällst nicht zurück, sondern wieder auf die Füße...es ist wie eine Urlaubsreise ,wo DU relaxt UND an dir arbeitest! Du kannst es dir da richtig gut gehe lassen...aber nicht zu gut,weil das Essen ziemlich gut ist und man vor allen Dingen abends (Büffee) eigentlich essen könnte bis man platzt!

Danach bist Du kurz ,wie auch bei einer normalen Superurlaubsreise oder einem coolen Konzert, etwas traurig und es kommt dir vor als wärst du grad aus einem schönen Traum aufgewacht...man kennt das:morgens noch am sonnigen Strand unter Palmen am Nachmittag wieder im verregneten Norddeutschland ...das vergeht aber schnell wieder und DU fängst an die Erlebnisse positiv zu verarbeiten...

Du wirst auch auf die Zeit danach durch Gespräche etc. vorbereitet..

18.02.2017 19:52 • x 1 #17



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