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Frozen93
Hallo ihr Lieben mir ist aufgefallen das ich immer eine Bestätigung brauche das ich eine Zwangstörung habe und sobald ich tagsüber mal kein Atosil brauche bin ich beunruhigt und suche schon fast nach einem Grund um es zu brauchen. Kennt das jemand? Oder es beruhigt mich wenn eine Ärztin sagt ich bin nicht stabil. Ich müsste darüber doch traurig sein. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

13.10.2021 16:11 • 16.10.2021 #1


15 Antworten ↓


Mondkatze
Huhu
Vielleicht fühlst du dich dann sicher, weil sich dann jemand um dich kümmert?
Oder du dann Aufmerksamkeit bekommst?

13.10.2021 21:05 • #2



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Frozen93
@Mondkatze stimmt dann habe ich wieder die Bestätigung

14.10.2021 07:35 • x 1 #3


-IchBins-
Konntest du herausfinden, evtl. in einer Therapie, warum du die Sicherheit brauchst? Schutz/Beschützen vor irgendetwas? Geborgenheit? Bist du vielleicht überbehütet aufgewachsen und das Leben abgekapselt von Familie (Eltern zum Beispiel) machen dir Angst? Es gibt viele Gründe...arbeiten daran kannst du selbst, wenn du der Sache auf die Spur kommst. Manchmal hilft das, um zu erkennen, warum es so ist...

14.10.2021 08:28 • x 1 #4


Frozen93
@-IchBins- ich denke das es daran liegt weil ich wenig Geborgenheit hatte und ich viel auf mich alleine gestellt war. Also überbehütet aufjedenfall nicht.

14.10.2021 09:14 • #5


-IchBins-
Zitat von Frozen93:
@-IchBins- ich denke das es daran liegt weil ich wenig Geborgenheit hatte und ich viel auf mich alleine gestellt war. Also überbehütet aufjedenfall nicht.

Das ist auch ein Grund. Dann weißt du, woran es liegen kann. Vielleicht könntest du das mit Unterstützung einer Therapie aufarbeiten?

14.10.2021 09:17 • #6


Frozen93
@-IchBins- ist da tiefenpsychologisch in Ordnung oder

14.10.2021 09:26 • #7


-IchBins-
Zitat von Frozen93:
@-IchBins- ist da tiefenpsychologisch in Ordnung oder

Dass kann ich dir leider nicht beantworten. Ich hatte in der Vergangenheit eine Verhaltenstherapie. Vielleicht solltest du dich einmal genau erkundigen über deinen Hausarzt/Hausärztin...

14.10.2021 09:38 • x 1 #8


Phaedra
Ich vermute daß es darum geht, Verantwortung abgeben zu können. Solang "der Zwang" (die Angst, die Eßstörung, der Briefträger,....) an etwas Schuld sind, hat man selber nicht die Verantwortung für diesen Umstand. Wenn der Zwang plötzlich weg wäre (=man braucht keine Medikamente, die Ärztin bestätigt nicht mehr, daß man eine Zwangsstörung hat) müßte man für jede Handlung und für jede Konsequenz dieser Handlung wieder die volle Verantwortung übernehmen.

14.10.2021 09:45 • x 3 #9


Hedwig
Ich brauche das aber auch ab und an um den Druck abzubauen. Die Leistungsgesellschaft fordert und fordert und ich habe dann immer das Gefühl zu versagen, sagt mir aber ein Therapeut, dass es mit meiner Erkrankung auch unmöglich ist, dann fühle ich mich auch besser.

14.10.2021 09:49 • x 1 #10


Zitat von Hedwig:
Ich brauche das aber auch ab und an um den Druck abzubauen. Die Leistungsgesellschaft fordert und fordert und ich habe dann immer das Gefühl zu versagen, sagt mir aber ein Therapeut, dass es mit meiner Erkrankung auch unmöglich ist, dann fühle ich mich auch besser.

du musst egoistischer werden.....die gesellschaft kann fordern, was sie will-und gebe, was ich kann-wenn das zuwenig ist, dann ist es nicht mein "problem"-ganz einfach

14.10.2021 10:15 • x 2 #11


Icefalki
Zitat von Hedwig:
, dann fühle ich mich auch besser.


Ist doch auch in Ordnung. Ich z.B. kann auch schlecht einschätzen, wann eine Krankschreibung nötig ist. Bevor der Kopf nicht sichtbar unterm Arm getragen wird, komm ich mir blöd vor, zuhause zu bleiben.

Ich lass das immer den Arzt bestimmen. Hat evtl. auch damit zu tun, dass wir generell zu lange gegen unser Befinden angekämpft haben, bis eben nix mehr ging und selbst dann noch das Gefühl haben, "..... eigentlich sollten wir doch......... ".

Wenn ich das erklären sollte, würde ich hier einige Seiten ausfüllen. Ausschlaggebend war aber eine Kindheit, die rein gar nix mit Verständnis und Liebe zu tun hatte. Entweder du hast funktioniert, oder es gab riessen Ärger.

Also funktioniere ich bis zum Niedergang. Grins, oder würde gerne.

Insofern @Frozen93 , kann das viele Gründe haben. Allerdings ist es gut, dass dir das auffällt und du darüber nachdenkst. Wenn man weiss, warum man etwas tut oder fühlt, dann kommt man weiter.

14.10.2021 10:18 • x 2 #12


-IchBins-
So ist es @Hedwig
Die Gesellschaft Gesellschaft sein lassen. Finde deinen Weg, lerne, dein Selbstvertrauen wieder zu erlangen. Ich kann @gerald zustimmen. Denn wenn man versucht, anderen gerecht zu werden, vergisst man sich dabei selbst und wundert sich, warum es einem schlecht geht und man auch noch krank wird.

14.10.2021 10:19 • x 1 #13


Hedwig
Zitat von -IchBins-:
So ist es @Hedwig Die Gesellschaft Gesellschaft sein lassen. Finde deinen Weg, lerne, dein Selbstvertrauen wieder zu erlangen. Ich kann @gerald ...

So einfach ist das leider nicht. Bei Bekannten und Familie ist mir das auch egal. Mein Mann arbeitet voll, wir wohnen aber in einer Region die mitunter die höchsten Mieten fordert. Als ich noch keine Rente bekommen habe, mussten wir tatsächlich mit ALG II aufstocken. Ein psychisch krank anerkannt zu bekommen war extrem schwer und teils wurde ich deshalb sanktioniert, weil ich nicht so funktioniert habe, wie das Amt wollte.

14.10.2021 10:31 • x 2 #14


-IchBins-
Zitat von Hedwig:
So einfach ist das leider nicht. Bei Bekannten und Familie ist mir das auch egal. Mein Mann arbeitet voll, wir wohnen aber in einer Region die mitunter die höchsten Mieten fordert. Als ich noch keine Rente bekommen habe, mussten wir tatsächlich mit ALG II aufstocken. Ein psychisch krank anerkannt zu bekommen war ...

Wenn man lernt, mit sich selbst im Reinen zu sein, ist es einfach. Leider fahren viele immer mit einer "Handbremse" durchs Leben und verbauen sich damit das eigentliche Leben. Ich bin mittlerweile immer auf Lösungen aus. Von einfach ist nicht die Rede zu Beginn, aber man kann lernen, mit den Dingen umzugehen, indem man seine Einstellung ändert.
Ich musste damals ebenso mit ALG II aufstocken und habe gelernt gut damit zu recht zu kommen. Davor habe ich ziemlich gut verdient und das hat mich auch nicht glücklich gemacht. Geld ist nicht alles. Es kommt immer auf die innere Einstellung an. Ich bin damals umgezogen und in eine kleinere Wohnung. Habe vorher mit einen Job gesucht. Habe später für weniger gearbeitet, war aber im Job zufrieden. Es gibt immer Lösungen, man muss sie nur finden und für sich akzeptieren können, dann wird's leichter. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Das ist nur meine Einstellung und eine Erfahrung.

14.10.2021 11:30 • x 2 #15


Frozen93
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Bupropion? Habe seit gestern so Panik innerlich und frage mich ob es davon kommt

Vor 21 Minuten • #16



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