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Icefalki
Besser wäre es, dich damit zu beschäftigen, warum bei dir diese Angst besteht. Im Hintergrund lauert auch nur das Problem, niemanden wirklich trauen zu können. Und warum das so ist, wäre doch viel sinnvoller, sich damit auseinander zu setzen.

07.12.2020 13:30 • #81


20.01.2021 23:37 • #82



Angst vor Vergiftung

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Lottaluft

20.01.2021 23:40 • x 2 #83


Islandfan
Ich hatte eine ähnliche Angst, ich konnte auch nur Essen und Trinken zu mir nehmen, wenn ich die Leute, die es mir anbieten, so gut kenne, dass ich ihnen vertrauen konnte, aber auch heute kommen diese Gedanken manchmal hoch. Im Lokal habe ich das regelmäßig, deswegen bin ich immer möglichst unauffällig und sehr nett zu den Kellnern. Vom Verstand her weiß ich, dass es Quatsch ist und durch meine Therapie hat sich diese Angst so weit gelegt, dass ich trotz allem essen gehen kann und auch bei anderen in den meisten Fällen was essen und trinken kann.

21.01.2021 11:07 • x 1 #84


18.04.2021 19:50 • #85


Calima
Das ganze Leben ist krebserregend, weil ständig Zellen entarten und meist wieder vom Körper repariert werden.

Das bisschen Nagellackentferner wird das nicht beschleunigen.

18.04.2021 20:11 • #86


Ich leide ebenfalls mal mehr mal weniger unter Vergiftungsängsten, seit ich vor einigen Jahren einen schlimmeren Chemieunfall bei der Arbeit hatte. Davor habe ich ziemlich unbedarft (also nicht unvorsichtig, aber angstfrei) mit Chemikalien gearbeitet und hatte meine Ängste/Zwänge in anderen Bereichen.
Leider habe ich als Naturwissenschaftlerin im Chemiebereich auch noch viel zu viel Hintergrundwissen und den Zugang zu sämtlicher Fachliteratur, den ich, sobald ich "im Film" bin auch exzessiv nutze, um mich weiter rein zu steigern. Trotz jahrzehntelanger Therapie hilft leider dann auch nur abwarten, bis die Ängste wieder abklingen oder mein spinnderdes Hirn "die nächste Sau durchs Dorf treibt."

Unterm Strich ist es laut meiner Therapeutin fehlendes Vertrauen ins Leben, in Andere (dass nicht jeder nur böse ist oder anderen Schlechtes will) und auch in mich selbst (also dass (m)ein Körper durchaus in der Lage ist, mit gewissen Mengen an Ungesundem klar zu kommen, ohne dass ich gleich tot umfalle).

Mir hilft Sport (damit fühle ich mich stärker und widerstandsfähiger) und Ablenkung durch nette, mir zugewandte Menschen. Schwierig während der Pandemie aktuell.
Gänzlich kontraproduktiv ist zu den Themen zu recherchieren, auch, wenn mein Zwang mir sagt, ich solle das tun, um mich zu beruhigen und ich es nicht immer schaffe, die Finger von Google zu lassen.

Ist manchmal einfach nur traurig, dass es solche Krankheitsbilder gibt und es einem das Leben so schwer macht. Insofern tut es mir gut zu lesen, dass ich nicht alleine bin. Vielleicht ergibt sich ja der eine oder andere nette Austausch?

02.05.2021 14:39 • #87


ich habe diese Angst auch, mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Habe diesen Beitrag auch schon vor längerem mal gelesen, jetzt habe ich ihn nochmal gesucht weil es gerade wieder sehr aktuell ist.

Ich hatte von meiner Therapeutin eine Hausaufgabe aufbekommen bezüglich meiner Agoraphobie, und während ich meine Story aufschrieb, ist mir aufgefallen, dass ich super viele "Zwangshandlungen" vollziehe, u.a. aus der Angst heraus, vergiftet zu werden:

- Kaufe ich bspw. eine Dose Kichererbsen, öffne Sie und sehe "vermeintlich" etwas komsiches (und ich sehe ständig komische Dinge am Essen), sei es nur eine dunkler gefärbte Kichererbse die sich von den anderen abhebt, so muss ich das Lebensmittel wegschmeißen (und das als Mensch der sonst super nachhaltig lebt, geht gegen meine Moral...). Das schlimmste ist, an schlechten Tagen kaufe ich dann 2 Dosen weil ich weiß dass ich mit hoher wahrscheinlichkeit 1 nicht essen kann. Das is soooo krank!

- Medikamente nehm ich nicht, aus Angst, in der Fabrik hat jemand zB Dro. untergemischt oder falsch dosiert und ich werde zufälliges Opfer

- Oder im Joghurt ist ein Punkt. könnte ja von der Vanilleschote sein, aber nein, es könnte was schlimmes sein.

- Bei Bekannten die eine "Verbindung" zu Dro. haben (zB kennen Leute, die Dro. nehmen, nehmen aber selbst keine) fühle ich mich unwohl, habe Angst dort was zu trinken und zu essen usw.

- Bei außerhalb essen und trinken immer Angst, jemand macht mir Dro. ins Getränk

u.v.m.

20.06.2021 17:52 • #88


12.08.2021 15:34 • #89


monochrom
Vermutlich redest Du dir das wirklich nur ein, weil Du nicht richtig gekaut hast. Da kann es schon mal passieren, dass Du deine Speiseröhre etwas zu sehr gedehnt hast. Das geht aber schnell wieder weg, also ruhig durchatmen

Was soll Selolin sein?

LG, Mono

12.08.2021 15:39 • x 1 #90


portugal
Keine Angst:

Das ist normalerweise harmlos. Ist das Stückchen aus der Luftröhre verschwunden oder in Richtung Magen weitergewandert, lassen die Beschwerden nach wenigen Minuten wieder nach.

12.08.2021 15:41 • x 2 #91



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