puzzle1992

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Hallo an alle,

ich wende mich an euch, weil ich eure Hilfe brauche. Dringend.
Ich habe ein Problem, über das ich mich auch schon informiert habe, in vielen Foren gesucht und gegoogelt habe.
Es war bei mir schon immer so, dass ich mich davor geekelt habe, wenn sich jemand übergeben musste. Das ist ja auch nicht verwerflich, sondern eine, wie ich denke, normale menschliche Reaktion. Allerdings habe ich in den letzten Monaten gemerkt, dass ich Panik bekomme, wenn ich denke, dass sich jmd. in meiner Gegenwart erbrechen könnte. Das mag sich bescheuert anhören, und ich was auch, dass meine Angst in keinem Verhältnis zu dem steht, was passieren könnte. Ich weiß auch nicht, wovor ich genau Angst habe, ob es das Gefühl ist, mich selber übergeben zu müssen, oder das bewusstsein zu verlieren, oder was auch immer. Ich weiß e seinfach nicht. Aber die Angst ist inzwischen so groß, dass ich nicht mehr mit dem Bus in die Schule fahre, sondern lieber eine Stunde früher den Zug nehme. Dass ich mir lieber ein eigenes Taxi rufe, als mit angetrunkenen Freunden mitzufahren, die sich ja vielleicht übergeben könnten.
Ich möchte keine Therapie machen, ohne das Einverständnis meiner Eltern wäre das sowieso nicht möglich, und ich war vorher schon in Behandlung (s. Vorstellungsforum), und ich will einfach nicht mehr.
Hat hier vielleicht irgendjemand eine Tip für mich, wie ich in akuten Situationen damit umgehen kann?
Mein Traum ist es, Medizin zu studieren, ich liebe es, als Sanitäter aktiv zu sein, aber seid die Angst schlimmer ist, geht das nicht mehr richtig. Allerdings weiß noch niemand davon. Und es soll auch niemand wissen. Man, ich will nicht alles aufgeben, was ich so gerne mache, nur, weil ich so eine schei. habe! Weiß irgendjemand eine Rat? Bitte?

28.06.2009 16:30 • 12.07.2010 #1


24 Antworten ↓


nachtleben


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Hallo Puzzle, was für ein passender Nick denn du bist mein Gegenstück. Ich habe Angst zu brechen und hab immer Schuldgefühle deswegen..... das wäre ja ein schöner schei., wenn wir befreundet wären

Klar, vor Kotze ekelt sich jeder das ist in dem Sinne schon eine natürliche Reaktion. Das du vermeidest, nicht. Überleg dir, für was diese Angst stehen könnte. Gibt es jemanden, der dich "ankotzt"?

Alles Liebe für dich,
Nachtleben

28.06.2009 23:03 • #2


Nicky82


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huhu, also ich gehöre auch zu denen die Angst vorm eigenem Übergeben haben. Daher ist es mit den Tips oder Ratschlägen etwas schwerer. Ich denken auch, dass es ganz wichtig wäre zu schauen für was die Angst stehen könnte. Ist dir denn so etwas schon einmal passiert? Ich meine das sich in deiner umgebeung jemand übergeben hat und du dich vielleicht mit übergeben mußtest? Also ich hatte lange Zeit auch sehr angst davor so etwas zu sehen, weil ich immer dahcte, dann muss ich mit *kotzen*. Allerdings ist dieses nie eingetreten genauso wenig wie ich seit 10 jahren nie in der öffentlichkeit mich übergeben mußte (aber angst davor habe) Seit wir einen Hund haben (3jahre) und dieser öfters mal Gras frißt um den magen zu reinigen (völlig normal) und er sich dann übergibt, hat sich diese angst ziemlich gelöst. Genauso hat mein freund mal einen über den durst getrunken und sich zu hause übergeben. Ich muss sagen das ich nie gedacht hätte das ich so wenig probleme damit hätte, eben weil ich ja selber unheimlich angst davor habe mich zu übergeben. Ich kann mich ohne probleme neben unseren hund setzten und ihn streicheln und das ganze weg machen. Man wächst in vielen dingen doch mehr über sich hinaus als man denken würde. Ich mußte in meiner Therapie versuchen heraus zu bekommen für was diese angst stehen könnte. Was verbindest du denn mit übergeben? Für mich war es immer: Bloß gestellt zu sein. Schwach zu sein, im schlimmsten moment (dem kotzen) von anderen gesehen zu werden. Angst dadurch abgelehnt zu werden (ekel). Und ich finde es ist auch viel daran, wenn man es im übertragenem sinne sieht. Oft belasten mich dinge die ich zum *kotzen* finde und vielleicht es nicht imemer schaffe dieses richtig zum ausdruck zu bringen. Meine Therapeutin sagte mir mal, das es ja auch sein könnte das ich anderen gerne mal mein inneres vor die füße *kotzen* würde um zu zeigen wie es eigentlich in mir aussieht. Tja tips wie gesagt ist etwas schwer da diese sich immer nur auf das eigene übergeben sind (zumindest meine) Ich habe mal gelesen man soll sich mit Bilder oder videos (von übergebenden) konfrontieren. So lange bis nur noch ein normales ekelgefühl (menschlich) da ist. Allerdings hatte ich dafür nie den mut und kann nicht sagen ob es hilfreich ist. Finde es etwas krass. Aber bei allen Ängsten hilft ja konfrontation wohl am besten. Und bei betrunkenen kann ich das ganze übrigens sehr gut verstehen, dass finde ich auch ziemlich schlimm besonders bei menschen die mir nicht nah stehen. Ich würde mich auch serh ungern mit betrunkenen in ein taxi setzen. Mir hat übrigens auch geholfen mit freunden über ihre *kotzgeschichten* zu reden. Schade das du damit nicht so offen umgehen möchtest. Ich war sehr erstaunt wie anderst die ansichten zu diesem thema doch sind. Da wird über alte geschichten gelacht und erzählt als ob es gar nichts furchtbares ist. Ich denken nur wir sehen es als so schlimm an, die meißten mitmenschen haben kaum probleme damit. Übergeben ist was ganz menschliches und körperlich gesund (wäre ja schlimm wenn dem magen etwas nicht bekommt und es drinne bleiben würde)Das es unangenehm und oft eklig ist, ist klar. Allerdings sollte es uns nicht unserem leben so einschränken. Aber leichter gesagt als getan.

29.06.2009 09:54 • #3


puzzle1992


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Hallo ihr beiden,

erstmal danke für eure Antwort. Ich werde mal versuchen, euer Fragen zu beantworten.
Liebes nachtleben, (oder lieber nachtleben?)
So eine Freundschaft wäre zwar ein schei., aber wie du schon sagtest, ein schöner =)
Es ist schwer zu sagen, warum die Angst da ist. Oder was sie mir sagen will. Weil es bei angst ja eigentlich nie so ist, dass es 'nur' die Angst vor eben dieser Sache ist, sondern das etwas anderes dahintersteht. Wie du schon gemerkt hastm ist es bei uns genau andersherum. Wobei mir 'deine' Seite auhc nicht unbekannt ist. Blöderweise setzten Magen-Darm-Sachen bei mir immer Nachts ein, und dann habe ich Angst, mich übergeben zu müssen, aber diese Angst habe ich unter Kontrolle. Hört sich blöd an, aber sie wird weniger, wenn ich mit Licht schlafe. Oder ganz bewusst atme. Oder wenn mir meine Mama so homöopatisches Zeug gibt. Kann Einbildung sein, aber mir hilft es.

Liebe Nicky82,
ich habe einen kleinen Bruder (6), der übergibt sich manchmal, wenn er durcheinander gegessen hat. Als er als Baby gespukt hat, hatte ich damit kein Problem, aber wenn er richtig bricht, geh ich in mein Zimmer, steck mir Kopfhörer ins Ohr, und versuche an etwas anderes zu denken. Es gab aber so gesehen keinen 'Auslöser', falls du das meinst.
Ich möchte mich bei dir auch für den Satz bedanken:
Man wächst in vielen dingen doch mehr über sich hinaus als man denken würde.
Solche Sätze hört man oft, aber in diesem Zusammenhang fand ich ihn irgendwie unheimlich tröstlich.
Du kannst stolz auf dich sein, dass du schon so weit bist!
Du hast eine Therapie gemacht? Hast du denn da etwas gelernt, was dich im akuten Angsfall beruhigt hat?
Ich werde mich morgen wieder melde, um noch das zu sagen, was mir vielleicht gerade nicht einfällt. Falls ihr mir nochmal antworten wollt: Gerne!

Liebe Grüße

puzzle1992

29.06.2009 18:56 • #4


Nicky82


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huhu nochmal puzzle,

Oft sind es *platte* antworten aber ich bin davon wirklich sehr überezeugt, denn oft traut man sich selber viel zu wenig zu. Es freut mich das du was tröstliches finden konntest. Ich habe einen langen weg hinter mir und auch noch einen langen vor mir, wie fast alle hier. Ich persönlich habe nach meiner therapie die größten erfolge erzielt. Ich habe sehr viel gelernt und auch viel ausprobiert und umgesetzt. Ich kann wirklich nur jedem raten, sich selbt diese chance zu geben. Hört sich auch platt an, aber für mich war es das beste was mir passieren konnte. Ich habe mich jahre geweigert zur therapie zu gehen, heute könnte ich mich selber dafür treten. Bei solchen geschichten ist es sehr wichtig schnell zu reagieren, damit sich gar nicht erst was *automatisiert* oder richtig tief fest setzt. Ich war auch in einer 8 wochen langen kur, inder ich in einer *angstgruppe* unheimlich viel lernte. Es dauert seine zeit aber ich habe so sehr profitiert von meiner therapie. Mann kann niemanden zwingen aber denoch lege ich es dir wirklich ans herz. Du tust es für dich und dein leben. Nimm dir diese chance nicht.
Ich kann mich noch gut an meine schwester errinern, die als baby auch sich viel übergeben hat und ich selber hatte auch sehr oft magen darm probleme. Ich denke all unsere ängste haben ihre ursache und eine begründung irgendwo meißt tief verborgen liegen. Es ist unangenehm sich ihnen zu stellen aber es ist es wert. Ich habe im übrigen wirklich sehr viel gelernt zum thema *akute situationen* ob nun zu hause (panikattacke) oder unterwegs (magen problematik) Ich habe mein ganz eigenes tempo dabei gehabt die dinge an zu nehmen. Ich hielt atemübungen für schwachsinn und alles was mit entspannung zu tun hatte. Ich hatte oft solche schlimmen ängste und panikanfälle das ich dachte ich sterbe und ich halte es nicht mehr aus und das es so kein leben mehr ist sondern nur qual. Aber mit jeder neuen schlimmen sitaution oder panikanfall habe ich mehr gelernt. Heute atme ich sie oft innerhalb von 5 minuten weg. Früher habe ich wochen gebraucht um mich zu erholen. Jeder muss aber seinen eigenen weg damit um zu gehen finden. Ich lege mich immer auf den dicken teppich im wohzimmer und konzentriere mich darauf so langsam wie möglich zu atmen.Und wenn ich unterwegs bin mache ich manchmal die augen zu und stelle mir vor ich liege zu hause auf meinem lieblingteppich (übrigens auch der lieblingsteppich von unserem hund

29.06.2009 23:26 • #5


puzzle1992


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Hallo Nicky82,

heute war ein schrecklicher Tag. Hatte in der Schule grundlos einen Panikanfall. Es kam ganz plötzlich, mein Herz hat immer schneller geschlagen und meine Beine haben sich richtig verkrampft. Vielleicht habe ich hyperventliliert, ich weiß es nicht, jedenfalls konnte ich nur so 'lallen'. Meine Lehrerin hat mich dann ins Krankenzimmer schleifen lassen. Die im Sekreteriat wissen noch von früher, dass ich manchmal Panik hatte, und waren immer genervt. Heute habe ich gesagt, dass es vom Kreislauf kommt, und da waren sie voll fürsorglich. Ungerecht. Psychische Probleme sollen GENAUSO ernst genommen werden!
Jedenfalls war das in der 2. Stunde, und danach war ich einfach nur müde. Müde und kaptt. Aber ich bin in der Schule geblieben, mich der Angst stellen, auch wenn ich nicht weiß, woher sie kam. Aber wenn ich jetzt dran denke, bekomme ich schon wieder Herklopfen.
Leider bringe ich nicht den Mut auf, in der Klnik anzurufen, um einen Termin auszumachen. Ich habe mir überlegt, meiner früheren Psychologin zu schreiben, was mein Problem ist. Da kann ich mich irgendwie besser ausdrücken. Aber ist das überhaupt erlaubt? Oder ist dann schon das Verhältnis gestört, ist es dann nicht mehr offiziel genug? Das sehe ich momentan als meine einzige Möglichkeit.
Ich habe Angst, dass es so weiter geht. Ich nehme jetzt schon zwischendurch so Einschlaftabletten, um mich zu beruhigen. Ich weiß, dass das nicht der richtige Weg ist, aber es geht nicht anders. Nich heute Abend. Vielleicht morgen wieder, aber heute ist zuviel passiert.

Ich wünsche dir eine gute Nacht, vielleicht höre ich wieder von dir, was mich sehr freuen würde

puzzle1992

30.06.2009 20:44 • #6


Nicky82


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huhu, hab dir mal ne nachricht geschickt....

30.06.2009 22:04 • #7


Susi83


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hallo

ich hatte bzw habe die probleme auch , die angst zu erbrechen "emetophobie". ich habe sie mit Atemübungen und progressive muskelentspannung in den Griff bekommen. Wenn ich Termine habe, jabe ich sie noch, aber nicht mehr so stark. Jedenfalls steckt da meine soziale phobie dahinter. Mein Körper fährt immer so schnell hoch. Was hast du denn in der Schule gedacht als du den Panikanfall bekommen hast? Das es dir nicht schlecht werden soll und es dir peinlich wäre vor anderen sich zu übergeben?

02.07.2009 23:29 • #8


RoteDecke


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hallo Ihr lieben...

Habe auch angst vor dem erbrechen bei mir und das es bei anderen passiert!
Selbst wenn einer in meiner umgebung nur sagt das er nur bauchschmerzen stelle ich mir schon das schlimmste vor und drehe durch...

Denke mal das das bei mir auf meinen Psychosomatischen störungen beruht die sich früher in bauchschmerzen und erbrechen geäußert haben

Würde mich über antworten freuen

Lg RoteDecke

14.08.2009 11:46 • #9


puzzle1992


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Hallo an alle,

tut mir leid, dass ich mich länger nicht mehr gemeldet habe, aber ich war im Urlaub.
Da es immer wieder zu Missverständnissen kommt, werde ich versuchen, mein Problem nochmal zu erklären. Ich habe z.B. in Bussen Angst, dass sich jemand übergeben könnte. Ich habe auch Angst davor, mich selber zu übergeben, aber diese Angst ist erträglich.
RoteDecke, du hattest auch mal psychosomatische Probleme? Die wurden bei mir auch 'diagnostiziert', inzwischen aber weiß ich, dass ich ein anderes Problem habe. Naja, egal, wie wurdest du denn behandelt?
Liebe Grüße

15.08.2009 15:40 • #10


RoteDecke


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Hey...

du sagt die Angst das du er erbrechen musst ist erträglich? was tust du denn dafür?

Welxhe Ursache hat es denn bei dir? Die psychosomatischen wurde versucht mit ner therapie zu behandeln, die aber nichts gebracht haben, habe mir im laufe der jahre selbst beigebracht damit umzugehn...
Und die erythophobie habe ich nie erwähnt in ner thertapie..


Liebe Grüße

15.08.2009 15:46 • #11


puzzle1992


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Hallo RoteDecke,
also eigentlich kann ich gar nicht so genau sagen, was es für mich erträglich macht, aber wenn mir schlecht ist, und ich Angst bekomme (meistens nachts), dann atme ich ganz gleichmäßig und zähle dabei mit, und irgendwann geht die Angst weg und ich schlafe ein. Aber bei der angst die ich habe, dass andere erbrechen könnten, funktioniert das leider nicht.
Ich wurde auch wegen psychsomatischer Störungen behandelt, aber inwischen weiß ich, dass ich das 'Münchhausen-Syndrom' habe, ber das wird dir wahrscheinlich nichts sagen, ist eher unbekannt. Ich habe eine Überweisung von meinem Hausarzt an einen Psychologen, und wenn ich den Mut habe, da mal anzurufen, werde ich nochmal eine Therapie machen, die mir hoffentlich wirklich hilft. Und dann kann ich vllt. auch men Angstproblem ansprechen.
Liebe grüße

16.08.2009 09:15 • #12


RoteDecke


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Huhu,

das mit dem zählen und ruhig atmen habe ich auch schon probiert, klappt aber nur mäßig in dieser Sache...

Münchhausen-Syndrom ist mir bekannt, arbeite im Krankenhaus ^^

Ds mit der Therapie bin ich im mom auch in angriff am nehmen...habe freitag angerufen aber alles voll...naja vielleicht hätte ich vor nem jahr da anrufen solln als ich die nummer vom meinem psycholgen bekommen habe!!

LG

16.08.2009 20:48 • #13


anina


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Hallo Leidgenossen !

Ich kenne das Problem auch nur zu gut, wobei meine Angst stärker ist, sich selber übergeben zu müssen als bei anderen...naja aber irgendwie hängt das aber auch zusammen. Wenn ich mitbekomme, dass irgendwer in meiner Umgebung was mit Magen-Darm hat, habe ich Angst, dass ich es auch bekomme. Ich kann aber nicht sagen, woher diese Angst kommt.
Hat irgendwer von euch in diesem Zusammenhang schon Erfahrungen mit Hypnose gemacht? Ich habe gelesen, dass es bei Phobien ganz hilfreich sein soll...
LG Anina

21.09.2009 19:42 • #14


Doreen7853


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Hallo an alle
habe immer gedacht das es anderen nicht so geht. kam mir schon immer richtig blöd vor, wurde nie ernst genommen mit diesem problem. Mir geht es genauso habe angst das sich jemand in meine Nähe übergeben muss oder ich selber, da ich dies auch noch nie musste. Was macht Ihr gegen eure Angst? Ich bekomme richtig Panik- selbst wenn mein Partner nur ein komisches Geräusch im Schlaf von sich gibt.
Würde mich freuen wenn mir jemand erzählen kann, ob irgendwelche Therapien geholfen haben oder auch nicht.

LG Doreen

27.09.2009 18:01 • #15


Nightvoice


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Hallo hallo,

ich kenne das auch... wenn ich selbst erbrechen muss (ich hatte letztes Jahr den netten Norovirus), dann rast mein Herz, ich bekomme Schweißausbrüche, versuche es krampfhaft runterzuschlucken und weine danach... ich weiß auch nicht, woher das kommt.
Wenn ich merke oder denke, jemand muss sich in meiner Nähe übergeben, dann suche ich ganz ganz schnell das Weite. Bei Kleinkindern oder Säuglingen habe ich komischerweise gar kein Problem damit. Bei kranken Menschen hält es sich relativ in Grenzen, weil ich es mir so versuche zu erklären, dass diese Leute ja nichts dafür können.
Am Schlimmsten ist es für mich, bei betrunkenen Menschen. Da ich eh Panik vor Betrunkenen habe (siehe Thread Potophobie (??)), suche ich auch dort verdammt schnell das Weite.
Selbst wenn es irgendwo nach Erbrochenem riecht oder ich den Geruch einfach nur in der Nase habe, hab ich ständig ein Bild vor Augen, wie sich jemand erbricht... (pfui). Was ich dagegen genau machen kann, weiß ich aber auch nicht...

02.12.2009 18:36 • #16


Sonic85


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Hallo,hab hier bei euch mal reingeschaut und dachte mir ich schreib einfach mal was...also ich leide auch unter emetophobie,das heißt der angst sich übergeben zu müssen oder das andere sich übergeben,allerdings ist meine "selbstkotzangst" um einiges größer...bei anderen denk ich meistens nur gott sei dank bin ich das nicht.....
ich mache seit ca zwei jahren eine verhaltenstherapie die auf jeden fall sehr sehr doll geholfen hat...ich kann wieder leben,bis auf einige rückschläge,aber man muss halt auch stätig dran arbeiten...also wenn noch jemand hier an dem thema interessiert ist,ich feu mich von euch zu hören!!LG SoNiC85

19.01.2010 20:04 • #17


SansSouci147


Hallo puzzle,

ich kann dir nur raten auf jeden Fall eine Therapie zu machen und auf deine Angst zu sprechen zu kommen. Ich habe diese Angst ("Selbst"- und "Fremdkotz") seit ich 7 bin. Bei mir gab es ein Auslöserereignis in der Grundschule und seitdem hat sich alles schleichend verschlimmert. Man bekommt es gar nicht mit. Ich habe z. B. angefangen die Schule zu schwäntzen, aus Angst. Oder ich fahre morgens auch nicht mehr mit dem Bus zur Schule, es könnte ja jemandem übel werden. Man bemerkt das eigentlich gar nicht richtig, aber die Angst nimmt einen ein. Und wenn man's bemerkt, steckt man schon so tief drin, dass es schwer ist alleine einen Weg nach draußen zu finden. Also: Therapeuten ansprechen

Übrigens: Das ganze Problem trägt den Namen "Emetophobie", lassen sich auch schöne Sachen bei Google finden. Unter anderem auch, dass sich diese Phobie NICHT mit Konfrontation behandeln lässt. In anderen Foren wird dafür die kognitive Verhaltenstherapie empfohlen, selbst ausprobiert habe ich das allerdings nicht.

lg
Sans

20.01.2010 14:46 • #18


kleine mami

kleine mami


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huhu sans!

ich bin sehr überrascht zu lesen das du anderen zu einer therapie rätst. ich hoffe sehr das du dir aus dem GT-Forum unsere worte dir zu herzen genommen hast und auch den mut gefnden hast eine therapie zu beginnen. ich hoffe auch sehr das es dir schon viel besser geht. hab mir echt sorgen um dich gemacht, zumal du schon länger nichts mehr hast hören lassen.

sei ganz lieb gedrückt.

25.01.2010 21:09 • #19


SansSouci147


hallo kleine mami,

Zitat:
ich bin sehr überrascht zu lesen das du anderen zu einer therapie rätst.
Nummer 428 die das zu mir sagt Ich habe das eigentlich nur geschrieben, weil sie ja geschrieben hatte sie beginnt eh schon eine Therapie...

Zitat:
ich hoffe sehr das du dir aus dem GT-Forum unsere worte dir zu herzen genommen hast und auch den mut gefnden hast eine therapie zu beginnen.
Ehm... Ja.. Lies dir doch mal meinen Thread durch..

Zitat:
ich hoffe auch sehr das es dir schon viel besser geht.
Nein gehts mir ehrlich gesagt leider nicht. Im Bezug auf die Emo nicht und auf das andere auch..

Zitat:
hab mir echt sorgen um dich gemacht, zumal du schon länger nichts mehr hast hören lassen.
Im GT jetzt? Ja, weil im Moment eigentlich eher die sozialen Probleme im Vordergrund stehen.

kleine mami darf ich fragen wie du im GT heißt? (darfst auch per PN antworten *neugierig bin*)

Komm mir gerade vor wie ne kleine Forenberühmtheit xD

lg
Sans

25.01.2010 21:35 • #20




Prof. Dr. Borwin Bandelow

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