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201508.03




1009
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Aachen
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Ich denke jedesmal dran mit svhluvken und atmen ist grauenhaft und bekomme
es einfach nicht weg. Da kommt man sich scjon blöd vor :(

Auf das Thema antworten


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  09.03.2015 14:52  
hast du schon mal von der "klopftherapie" gehört, soll auch gegen angstzustände helfen, habe dies in einem Forum gelesen und werde jetzt mal danach googlen, man probiert alles...

Danke1xDanke


1009
2
Aachen
30
  09.03.2015 16:54  
Hallo muri. Gehört habe ich schon davon ; habe es aber noch nicht ausprobiert.
Könnte ja auch helfen. Muss ich auch msl schauen gehen



3
  20.04.2015 12:48  
Hallo zusammen,
ich habe auch die PhagoPhobie ,auch schon seit ca. 2006(jahr)

Besonders schlimm wurde es im Jahr 2010!
Vorher konnte ich noch relativ gut essen, hatte zwar irgendwie immer so Schwindelanfälle oder leichte Pankattacken und das komische, immer Abends hatte ich stark diese Probleme.
Da konnte ich nichts mehr essen, außer Flüssig Nahrung.

*Angst das ich ersticke, wenn ich feste Nahrung esse, oder das sie auf halben Weg in der Röhre stecken bleibt, oder dass das Essen in die Luftröhre gelangt...*
Komische Vorfälle hab ich damals auch gehabt, wo ich dachte, das essen bleibt einfach im Hals stecken.
Naja, wie gesagt, 2010 wurde es dann schlimmer.
Morgens hab ich ab und an geschafft Brot zu essen, ansonsten hab ich Kartoffelpüre mit soße gegessen, Suppen, oder Königsberger Klopse.
Größe: 160cm
Gewicht damals: 38Kg
Ich bin zwar ein dünner Mensch, aber das war schon sehr heftig.
Ich hatte angst zu sterben, weil ich nichts mehr essen konnte, ich wusste gar nicht mehr was ich machen sollte.
Ich war schwach, mein Bauch, total dünn, das hat sich schon ekelig angefühlt.

2009 war ich bei ner Neurologin, hab ich von Problemen erzählt, das es schwer ist, sie hörte kaum zu und hat mir sofort "Risperidon" gegeben, das hat nix gebracht, hab nur 25 Kg zugenommen, aber die hab ich ja 2010 dann wieder abgenommen...

Ende 2011 hab ich dann eine Therapie gemacht, Stationär 3 Monate.
Ich musste jeden Tag versuchen mein Essen zu essen, Tag für Tag hab ich es auch geschafft.
In der Mitte der Zeit bekam ich Seroquel.
Davon wurde ich immer müde und benommen.
... Als ich die Therapie erfolgreich abgeschlossen habe, hatte ich danach noch eine Ambulante Therapie gemacht.
Aber ich hatte sie nicht lange nötig, da mir es gut ging.
Vorgenommen hatte ich mir nach der Therapie eine Ausbildung zu beginnen, eine Wohnung zu haben und den Führerschein zu machen, das alles hatte ich auch nach sehr kurzer Zeit geschafft.
******************************************
Wie ich das alles geschafft hab, weiß ich auch nicht, aber ich hab nie aufgegeben und jeden Tag gegessen, auch Abends.
Immer der Angst gestellt, Panikattacken wurden weniger.

Kurz vor Ende der Therpie bekam ich andere Tabletten, hatte keine Lust mehr auf Benommenheit, weil ich ja auch Arbeiten musste.
Ich bekam *Paroxetin*
Damit kam ich auch super gut klar.
Mein Gewicht habe ich erfolgreich auch geschafft.
*
2013
Ich habe die Tabletten vor ca. 2-3 Monaten abgesetzt, weil ich nicht mehr Tabletten nehmen wollte und gucken wollte,. ob ich es auch so schaffe.
Aber irgendwie gehts wohl doch nicht.
Die erste Zeit war ganz gut.
Aber als ich 2 Wochen Urlaub hatte wurde es schlimmer.
Insgesamt hab ich 4 Kg abgenommen.
Viel Stress hatte ich auch auf Arbeit mit einer Mitarbeiterin und ich kämpfte seit ca. 2 Jahren auch mit Beziehungsproblemen.

Der letzte Abschnitt war 2013, nun Berichte ich, wie es von 2013 bis jetzt 2015 ist

Wie es mir in den letzten 2 Jahren ergangen ist und wie der stand heute ist, könnt ihr jetzt lesen :

*Ausbildung gewechselt und erfolgreich beendet*
*Trennung vom damaligen Freund*
*Nach der Ausbildung zu meinem jetzigen Freund gezogen(bin nun 1 Jahr mit ihm zusammen)
*Nach dem Ende der Ausbildung war auch eine längere Zeit ohne Tabletten, war es schwieriger mit dem Essen*

Als ich zu meinem Freund zog, wurde das Schlucken wieder viel besser.
Genauso, wie ich vor 4 -5 Jahren zu meinem damaligen Freund gezogen bin.
Ich konnte mal wieder besser essen und das ohne Tabletten.
Ich konnte Abends(abends essen war bei mir schwieriger) Essen was ich wollte, ohne Soße und ohne dabei zu trinken.
Leider hielt das natürlich nicht so lange an.
Mein Gewicht war aber noch okay, ich glaube ich hatte da 46 Kg.Ja, nicht so viel.
Mein Freund war natürlich mit meiner Erkrankung vertraut.
Ich konnte mich ab Sommer 2014 bis jetzt auf fast 60 Kg bringen.
Das war echt super und sogar schon zu viel auf den Rippen :D
Aber wenn ihr denkt, das ging einfach so, nein, leider nicht.

Ich bin hier zu einer neuen Ärztin gegangen, habe mein Paroxcetin wieder genommen.
Allerdings nicht regelmäßig, ich weiß auch nicht warum :( Daher hat die Tablette auch nicht gewirkt.
Jedes Essen muss ich mit Flüssigkeit im Mund runter schlucken.
Egal was ich esse, ich muss dabei trinken , um es runter zu bekommen.
Es ist echt Quälend.

Morgens kann ich besser essen, wie im laufe des Tages, aber auch da habe ich mich wohl dran gewöhnt, Tee im Mund zu halten und dann mein Brot dabei runter zu schlucken.
Die Tabletten haben mir zu viele Nebenwirkungen gebracht , ein großes Problem, S. empfinden.
Deshalb bin ich wieder zum Arzt, das war im November 2014, ich bekam neue Tabletten verschrieben, Moclobemid.
Jetzt ist es schon April und was ist?
Ich habe die Tabletten nicht genommen aus folgenden Grund:
In meinen Augen sind die Tabletten Monstertabletten, ich kann ja keine feste Nahrung schlucken, wie soll ich dann bitte kleine und große Tabletten schlucken.
Ich wollte sie zu Pulver verarbeiten, dann stelle ich mich allerdings wie ein kleines Kind an und nehme es nicht, es könnte ja schädlich sein, oder unangenehm schmecken.
Wenn ich überlege, ich muss die ersten 10 Tage eine halbe Tablette nehmen und dann soll ich eine ganze nehmen und wer weiß wie hoch das Dosiert wird.
Dann hab ich mir noch durchgelesen, wofür die Tabletten angewendet werden und das sie bei einer Phagophobie eher nicht angewendet wird.
Warum bekomme ich dann diese?
Soll ich sie austesten?
Gibt es die aus Schmelztablette, oder irgendwas anderes?

Ich bin jetzt wieder bei 54-55 Kg, es wird bestimmt immer weniger.
Ich esse wieder in sehr kleinen Mengen und immer mit Flüssigkeit dabei.
Am Wochenende sind wir immer bei den Eltern meines Freundes, die wissen von nix, es ist mir sehr unangenehm dort zu essen, sie bemerken schon, dass ich mich öfters Räuspere und huste.

Es ist einfach schwer mit dieser Erkrankung zu leben.
Ich möchte essen, ich liebe essen und es geht nicht.
Immer die Angst zu haben, zu ersticken, immer diese klemmung.
Man möchte schlucken, aber es geht einfach nicht.
Selbst die eigene Spucke klemmt manchmal.

Kennt ihr das?
Ihr habt trinken im Mund und wollt schlucken, aber es geht irgendwie nicht?
Oder es passiert ein Vorfall, ihr habt essen, oder eventuell auch was zu trinken im Mund, wollt noch nicht schlucken, aber auf einmal passiert es?
Bei mir fühlt es sich dann so an, dass ich keine Luft bekomme(oder denke) dann kurz hektisch werde, aufm Stuhl zappel und dann geht das essen runter?
So ein Gefühl hab ich dann immer.
In der Situation habe ich Herzrasen und panische Angst.
Danach muss ich mich überwinden auf zu essen.

Momentan macht mir auch der ewige Schleim wieder Sorgen.
Ich weiß bis heute nicht, was es ist.
Er trat einfach nach einer Nasennebenhölenentzündung auf und ist nie wieder weg gegangen.
Immer Schleim im Hals, einfach so, morgens und nach dem Zähne putzen schlimmer.
Muss ich mein Lebenlang mich von Tabletten, Flüssignahrung ernähren und immer ins Taschentuch spucken?
Keine Allergien, nichts ist vorhanden, Chronische Sinuitis wohl auch nicht, keinerlei Anzeichen in der Nase, Druckgefühle Stirn, Kopf bereich.
Vielleicht eine Chronische Bronchitis?
Vielleicht doch die Psyche?
Aber wie soll meine Psyche mir denn bitte Dauerschleim im Hals geben...

Es ist einfach zum verrückt werden.
Ich möchte keine Angst mehr vor dem Essen habe, was ist wenn ich irgendwann auch keine Flüssig Nahrung essen kann, daran mag ich garnicht erstmal denken.
Muss man wirklich immer mit den Beschwerden Leben, muss man immer Angst haben zu ersticken, oder angespannt zu essen?
Muss man immer auf Tabletten angewiesen sein?
Die Krankheit ist vielleicht auch noch nicht weit genug entforscht.
Es gibt nicht so viele Menschen mit diesen Ausmaß wie wir.
Und wo kommt die Erkrankung her?
Muss in der Kindheit oder egal wann etwas vorgefallen sein?
Welcher Auslöser, ist es eine Veranlagung oder doch einfach nur eine Krankheit die einen zufällig trifft?
**************
- Welche Tabletten nimmt ihr und helfen sie?
- Was sagt ihr zu Moclobemid?
- Erfahrungen mit dem Dauerschleim, oder Vorschläge ect.?
- Wurde jemand geheilt, der mind. 4 Jahre die Erkrankung hatte?

Info an andere:
Welche Methoden ich habe meine angst zu bekämfen...
Ich habe mich anfangs immer jeden Tag hingesetzt mit einem Zettel vor mir, wo drauf stand*Ich kann essen und alles ist normal*
Bevor ich essen wollte, einfach nicht ans Essen denken.
Ganz normal an die Sache ran gehen.
Ich höre immer Radio beim Essen, wenn nicht, dann esse ich einfach aber versuche nicht drauf zu achten, wie das Essen in die Speiseröhre rutscht, auch wenn das sehr schwer ist.
Ob es dir,euch helfen kann, weiß ich nicht, wenn ihr es noch nicht versucht habt, dann macht testet es aus, vielleicht hilft es.
Aber wie ihr sicherlich auch wisst, gibt es immer mal gute Tage und leider auch schlechte Tage.

Heute habe ich noch nichts gegessen, bestimmt könnte ich , u.a. auch mit trinken runter spülen, aber diesmal wird mir der Schleim zum Verhängnis.
Jetzt habe ich nicht nur angst an Essen zu ersticken, sondern auch am Schleim...

Ich hoffe ihr habt Tips, Erfahrungsberichte oder irgendwas anderes.
Ich freue mich über jeden etwas zu lesen



  03.05.2015 20:38  
Hallo firangel0815! Auch Hallo an alle anderen Betroffenen!

Ich habe diese Krankheit bereits über 10 Jahre. Ich persönlich halte nichts von Tabletten, bzw. als ich mal welche genommen habe die mir verschrieben wurden, war ich völlig neben der Spur. Das war nichts für mich.

Du wirst wohl nicht um eine weitere Therapie rumkommen. Oder Du solltest es zumindest nochmal mit einer Therapie versuchen. Ich mache zur Zeit auch eine Tiefenpsychologische Therapie. Noch nicht so lange und ich weiß auch nicht ob es etwas bringen wird, aber man muss es ja versuchen.

Deine Therapien schienen Dir ja gut geholfen zu haben, dann brauchst Du eben wieder eine, vielleicht auch mal länger.
Oder möchtest Du keine mehr machen?

In meiner Therapie wird auf die Kindheit (Bezugspersonen, Konflikte usw.) geschaut um mögliche Ursachen zu finden. Also verdrängte Gefühle, die wir jetzt scheinbar nicht mehr schlucken können/wollen.

Das Schleimgefühl kenn ich auch, vermehrt abends. Aber ich kann auch abends schlechter essen. Deswegen denke ich, dass das Schleimgefühl einfach daher kommt das man sich mehr auf den Hals konzentriert (auf die Gefühle im Hals). Dass gleiche beim Zähneputzen, man ist beim putzen und spülen und gurgeln, hat also eine höhere Konzentration auf den Mund/ Hals. Ich glaub man hat immer etwas Schleim im Hals, nur weil wir so sensibel sind fühlen wir den so stark. Und durchs ständige räuspern wird es auch nicht besser. Also der Schleim ist nicht schlimm. Es ist ganz normal, nur wir nehmen den stärker war.

Das plötzliche Schlucken, welches Du beschreibst, ist der ganz normale Schluckreflex. Genug Nahrungsbrei ist weit genug hinten angekommen, dass löst den Schluckreflex aus, und das ist auch nicht schlimm. Aber fies ist es schon, man sagt ja Schluckreflex. Also es passiert automatisch, aber irgendwie entscheidet man sich ja meistens doch selber dafür. Also es ist so ein Wechselspiel. Und weil wir unseren Schluckreflex nicht mehr vertrauen, trauen wir uns nicht den zu starten durch das nachhinten befördern des Essens im Mund. Oder? Also ich hab das auch komplett verlernt.

Also ich esse schon feste Nahrung aber es dauert immer sehr lange. Als Tipps kann ich noch sagen, dass ich Meditation sehr gut finde. Die heilt zwar nicht die Phagophobie aber macht ruhiger und das hilft auf jeden Fall ein bisschen. Und wenn Du Panik hast, ist langes Ausatmen gut. Richtig lange Ausatmen. Manchmal atmet man nämlich auch zu viel ein, will dann weiter einatmen, aber das geht ja dann natürlich irgendwann nicht mehr und man denkt dann man bekäme keine Luft mehr. Dabei muss man eben auch mal ausatmen (Immer dieses Atmen:-) ) Und es entspannt den Körper, weil es ihm das Zeichen gibt Puuh! die Gefahr ist vorbei, Puuh! der Tiger ist weg.

Hast Du denn schonmal Selbsthilfe-Bücher über Angststörungen gelesen? Die helfen ja auch sich selbst besser zu verstehen. Bitte nicht falsch verstehen. Du scheinst mir in deinem Beitrag nur so sehr auf Tabletten (als einzige Hilfe) fixiert zu sein.

Meine Frage and Dich oder an andere Betroffene ist, geht Ihr arbeiten? Denn ich komme zwar relativ gut klar mit der Krankheit, aber auch nur weil ich den ganzen Tag zu Hause bin und genug Zeit habe um in Ruhe zu essen. Wenn ich 8 Stunden arbeiten gehe, bin ich abends so fertig das nichts mehr bzw. nur noch flüssig geht. Auf Arbeit kann ich auch nicht in Ruhe essen. Also wenn ich arbeiten gehen würde, würde ich komplett abmagern.
Und wenn ihr arbeiten geht, wie macht ihr das mit dem Essen?

Mich interessiert auch noch ob andere Betroffene, welche die Krankheit schon über 2 Jahre haben auch sichtbaren Haarausfall haben. Den habe ich nämlich.

Die Phagophobie ist eine der schlimmste Phobien die es gibt, denn alles fängt mit dem Essen an. Essen ist das Wichtigste. Andere entspannen sich beim Essen und wir kämpfen uns dabei ab :(

Auch ich freue mich über weitere Beiträge zu dieser seltenen Phobie.

MfG
phagophobie

Mit freundlichen Grüßen phagophobie? Hm, ich muss mal schauen ob ich meinen Benutzernamen nochmal ändern kann.

Danke1xDanke


3
  04.05.2015 08:57  
Hey Phagophobie,
komisch, dass ich dich jetzt wirklich mit "Hallo Phagophobie" ansprechen muss :D Naja^^

Also ich bin jetzt nicht auf Tabletten fixiert, aber als ich sie genommen habe, habe ich gemerkt, dass ich gut essen kann.
Seit ich sie im November abgesetzt habe, habe ich nun 6 Kg verloren.
Ich esse feste Nahrung, aber mit trinken dabei im Mund.
Ich esse aber auch weniger, nicht mehr so viel.
Dennoch bin ich auch der Meinung, dass die Tabletten auch etwas zur Gewichtszunahme beigetragen haben.
Dass ich jetzt so viel abgenommen habe, finde ich nicht schlimm.
Jetzt darf es nur nicht weniger sein.
Bin nun bei 54 Kg mit 1,60 M

Das mit dem Haarausfall kenne ich, kann dir aber nicht sagen, ob es von der Krankheit kommt.
Denn ich habe meine Haare öfters mal gefärbt und hatte Haarausfall.
Eine Zeitlang nicht gefärbt und weniger Haarausfall.
Aber Haarausfall kann auch von schlechter oder einseitiger Ernährung kommen, da man die ganzen Vitamine ect. nicht zu sich nimmt.
Oder wenn man nicht an die Luft geht.

Bücher, Videos ect. über Angst , habe ich auch schon durch.
Aber hilft mir nicht.
Ich verstehe die Krankheit, die Angst ect. ich weiß was passiert, ich weiß wie der ganz Schluckvorgang abläuft.
Ich trau mir nur einfach nicht Feste Nahrung ohne etwas Trinken im Mund runter zu schlucken.

Über eine weitere Therapie habe ich mir auch schon Gedanken gemacht und auch schon mehrere Therapeuten angefragt.
Ich suche eine Tiefentherapeutische Therapie, aber irgendwie gibt es hier kaum welche, die das anbieten.

Das mit den Arbeiten gehen ist so eine Sache...
Bis Sommer 2014 war ich Arbeiten, dort konnte ich aber nicht immer etwas essen,da ich nur eine halbe Stunde Pause hatte.
Mal hatte ich auch 1 Stunde pause.
Ich konnte mir manchmal was von zu Hause mitnehmen und auf meiner Arbeit aufwärmen.
Ansonsten musste ich irgendwas in meinem Laden finden.
Bei Spätschicht konnte ich nur morgens etwas Frühstücken und das wars dann.
Denn Abends war ich dann ca. 21 Uhr zu hause und da ging nichts mehr mit essen.
Manchmal ja, manchmal nein.
Da war ich dann bei 46 Kg.
Aber auch ohne Tabletten.

Bin dann auch im Sommer 2014 umgezogen, dann lief es viel besser und habe auch angefangen Tabletten wieder zu nehmen(jedoch unregelmäßig)
Aber ich konnte mich bis auf fast 60 Kg hocharbeiten, das mir schon wieder etwas zu viel war :D

Jetzt ist 1 Jahr vergangen und ich muss wieder arbeiten gehen.
Ich habe Arbeitslosengeld 1 bezogen und wollte erstmal das Jahr nicht arbeiten gehen und habe gehofft, ich kann etwas an der Erkrankung arbeiten.
Aber da ich nun ins Hartz 4 falle(noch nicht beantragt) muss ich jetzt arbeiten gehen.
Ich will auch garnicht vom Amt leben und Hartz 4 bekommen.
Ich weiß garnicht, wie ich dann überhaupt leben könnte mit so wenig Geld.
Mein Freund ist Student( bekommt bald kein Bafög mehr) und ich würde dann von Hartz 4 leben?
Das kann nicht klappen...
Jetzt gehen natürlich die Gedanken los...
- habe mein Auto verkauft, komme ich Geldmäßig aus, wenn ich mit Öffentliche Verkehrsmitteln fahre?
- Halte ich die Belasstung aus, dauer stehen, oder dauer Kassieren(habe Armschmerzen vom dauer kassieren)
- Was esse ich in den Pausen, wie lange habe ich Pause
- Wie viel werde ich abnehmen
- Was sagen die Eltern von meinem Freund, wenn sie sehen, wie dünn ich werde(sie wissen nichts von der Erkrankung)

Tja, da muss ich dann wohl durch und hoffe, dass es nicht so schlimm wird, ich mag garnicht wieder so dünn werden-.-


Ich habe gemerkt, in diesem Forum schreibt kaum einer, daher bin ich noch in einem anderen, um mich aus zu tauschen, ihr könnt dort gerne mal vorbei schauen.
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-f ... 25#p783825



  04.05.2015 13:59  
Hallo fireangel0815!

Ehrlich mir ist meine Gesundheit mittlerweile wichtiger. Bitte achte Du auch auf Deine Gesundheit.
Das ist doch kein Leben, arbeiten gehen ( dann noch der harte Job als Kassiererin) und nicht richtig essen können.
Das ist ja nur noch Qual. Ich wiege übrigens 47 kg :(

MfG

Der Profilname lässt sich nicht mehr ändern.
Muss ich mal Admin oder Mod anschreiben.



3
  04.05.2015 15:29  
Klar ist mir mein Leben auch wichtig, aber vom Hartz4 kann und will ich nicht leben.
Im Einzelhandel arbeiten ist hart, aber nicht wenn man an der Kasse nur arbeiten muss, oder im Klamottenladen etwas Sortieren.
Und jenachdem wie viele Stunden am Tag.



  13.08.2015 20:34  
Hallo!

Interessanter Link / Beschreibung einer Verhaltenstherapie/ Konfrontationstherapie bei Schluckangst

http://www.kli.psy.ruhr-uni-bochum.de/k ... ndlung.pdf

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nochmal zum Thema Arbeiten gehen. Wer "geht" mit dieser Krankheit arbeiten und wie macht ihr das?
Ich kann mir das nicht vorstellen. Arbeitslos und 47 kg. Das Gewicht kann ich doch mit Arbeit und Stress (= Verstärkung der Phobie) niemals halten.

Grüße
phagophobie



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  10.11.2015 12:32  
Hallo ihr lieben,

Wenn ich diese Beiträge so lese, bin ich echt erleichtert, dass es nicht nur mir so geht. (Was nicht heißen soll das ich nicht jeden von euch wünsche gesund zu sein).
Ich bin 25 Jahre alt und leide seit 15 Jahren unter phagophobie. Ich habe so viele Arztgänge hinter mir, weil ich ständig das Gefühl Habe es ist etwas in meinem Hals.

Leider habe ich mich nie wirklich getraut jemandem anzuvertrauen, freunde habe ich keine :( , weil mit mir kann man ja nicht essen gegen USW.. Ich muss dazu sagen ich hab auch eine Panickstörung und kann halt nicht immer so alles machen wie ich will.

Wenn ich Zeiten hab in denen es mir gut geht kann ich tagsüber relativ normal essen, nur abends da geht nur flüssig aber daran hab ich mich gewöhnt. Es sei den ich habe Alk. getrunken, dann kann ich alles essen und egal wann.

Im Moment habe ich leider wieder eine sehr schlechte Phase, Kriege kaum was runter, immer dieser schleim im Hals, das räuspern und diese Angst zu ersticken, besonders am essen. Es macht mich alles nur noch fertig. :(
Nehme im Moment 30 mg Paroxetin und 2 halbe Tavor am Tag.
Aber so kann es nicht weitergehen :( , habe eben bei mehreren Therapeuten angerufen und hoffe auf schnelle Antwort, so will ich nicht mehr leben.

So jetzt erst mal genug geschrieben hab so einem Hunger aber wird leider wieder nur ein Pudding : :cry:

Lg denise


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