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hallo,

ich bin neu hier und fange gleich mal mit meinem problem an und zwar zittere ich.es hat ungefähr vor 4 jahren angefangen,war damals aber für mich noch kein problem weil es nur selten auftrat.dann hatte ich mal eine zeit wo es extrem war und dann aber mal über längere zeit überhaupt nicht.jetzt ist es aber deutlich schlimmer geworden so das ich merke das ich immer mehr situationen meide wo es auftreten könnte und mich mehr und mehr isoliere.ich bin mir bewusst das ich was machen muss, ich habe auch schon erste schritte eingeleitet.jetzt aber zu meinem jetztigen hauptproblem ich muss in den nächsten tagen eine geschäftsreise machen und fühle mich irgendwie nicht in der lage dazu,aber ich muss.kann man irgendwelche medikamente für 5-6 tage nehmen und es zu unterdrücken?

gruss chris

30.12.2008 18:07 • 17.12.2013 #1


10 Antworten ↓


Hallo Chris,

bist du dir denn sicher, dass das Zittern durch eine Phobie entsteht? Du solltest auf jeden Fall mit einem Arzt deines Vertrauens reden. Er kann dir auch ein Mittel verschreiben. Aber von Medikamenten gegen Ängste wird man alzu schnell abhängig, sie sollten nur übergangsweise genommen werden!
Auch wenn du dich schämst, du solltest eine Therapie machen. Ich habe mich auch lange genug geschämt, dadurch wird es aber nicht besser.
Ich habe auch einige Bücher zum Thema gelesen, was ich sehr hilfreich fand.
Ich wünsche dir alles Gute!

Gruß
Katerin

31.12.2008 16:09 • #2



Zittern oder angst vorm zittern

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Hi Chris

Ich habe das Problem auch mit dem Zittern. ich versuche, in diesem moment mich auf ein schönes erlebnis zu erinnern z.b. am Strand, usw. und nehme auch johanniskrautextrakt. kann noch nicht sagen, wie das wirkt, da ich es erst ein paar tage eingenommen habe. es gibt sicher auch notfallmedikamente, da würde ich mal mit deinem Arzt sprechen.

grüsse

04.01.2009 13:57 • #3


Hallo, Ihr Lieben!

Es ist gut zu wissen, dann ich nicht der einzige bin, der Angst hat, vor anderen zu zittern.
Ich habe u.a. eine regelrechte "Schreib-Phobie" und gehe schon seit langer Zeit - wenn möglich - allen Situationen, wo ich schreiben oder unterschreiben muss, aus dem Weg.
Bin sehr verzweifelt, leide unter Depressionen und bin schon lange krank geschrieben. Habe über die Jahre schon viele Medikamente und Therapien (früher Gesprächstherapie, zur Zeit erfolglos VT) ausprobiert.

Dabei weiß ich genau, worauf es ankommt:
Sich der Angst stellen. Schritt für Schritt.

Aber es ist so sauschwer

17.01.2009 20:13 • #4


elster
hast du denn schon einmal aufgepaßt, in welchen Situationen dieses Zittern für gewöhnlich auftritt ? Was passiert davor ? Ich denke, Zittern ist nur ein Paniksymptom und eine Reaktion auf irgendetwas, was vorangegangen sein muß. Ich bekam zittrige Knie z.b. beim Autofahren in der Dunkelheit oder beim Vorlesen früher in der Schule. Das Problem bei mir war aber eher die gesammte Situation und nicht insbesondere das Zittern als Einzelsymptom. Wann hast du dieses Zittern zum ersten Mal beobachten können?
Gruß elster

18.01.2009 14:41 • #5


Hallo zusammen

ich merke nun die wirkung von johanniskrat ein wenig. es ist entspannend auf natürliche art. sicher nicht so hart wie medikamente, aber es hilft. ich habe nun einen kleinen trick für das zittern vor anderen leuten: ich denke an einen vogel, der vorbeifliegt und "FREUDE" sagt. zudem stell ich mir kurz vorher die Situation vor, wie ich erfolgreich mein glas hebe und locker anstossen kann und dies mit einem lächeln auf den lippen.

viel glück! übrigens mir wurde gesagt, dass die andern das zittern gar nicht bemerken, wieso muss man sich denn so sorgen machen?

grüsse

22.01.2009 23:22 • #6


Ja, es kommt auf die positiven Gedanken an!

Leider steigere ich mich immer so richtig in die unangenehme Situation hinein. Ich erschaffe meine Ängste selbst.

Immer wieder kommen die Gefühle und Erlebnisse in mir hoch, bei denen ich versagt habe.
Es fing mit dem Vorlesen in der Schule an. Bekam vor Aufregung kein Wort heraus. Es war mir so peinlich vor allen Mitschülern!
Leider haben sich nur die negativen Erlebnisse in mein Gehirn eingebrannt.

Ich weiß so viel über die kognitive Verhaltenstherapie!
Kann sie bloß nicht umsetzen!
Positive zu denken fällt mir so schwer!

Ich glaube übrigens auch, dass die meisten Menschen gar nicht bemerken, wie ängstlich ich bin oder das ich zittere.

Es muss weitergehen! Ich will kämpfen!

R.

23.01.2009 11:59 • #7


Sokratessa
hallo Selini,
ich glaub das Denken an den Vogel hilft dir noch mehr als das Johanniskraut, ich hab mir auch so ein Placebo zugelegt, Baldrian&Hopfen-Dragees, bin aber überzeugt davon, dass der Glaube an die Dragees mehr hilft, als diese selbst. Das einzige was wirklich hilft, ist die Gedanken von der Angst wegzubringen, dann hört der Körper auch auf irgendwelche Stresshormone zu produzieren.
meine Devise, das Gehirn ablenken von der Angst,
blöderweise ist das viel leichter gesagt bzw. hier geschrieben als getan,

23.01.2009 12:12 • #8


Hallo Sokratessa

Du hast recht, der Vogel hilft bei mir an den meisten Tagen. Dann gibt es auch Tage, bei denen alle positiven gedanken verschwinden. es ist eine schwierige aufgabe, aber nicht unlösbar. ich denke, je agressiver man mit der arbeit vorgeht, d.h. immer mehr positive gedanken haben, auch wenn es mal müde ist vom "ablenken", desto schneller kann man sich heilen. hast du auch dasselbe problem?

liebe grüsse

23.01.2009 18:07 • #9


hab hier schon so vieles gelesen.... also brauch ich auch einen arzt... mein problem hab seid 16 jahren keinen hausarzt.. kann ich trotzdem hilfe bekommen?

17.12.2013 23:48 • x 1 #10


@mona1234 Klar du gehst einfach zu einem niedergelassenen Allgemeinmediziner, der kann dir dann bei Bedarf helfen den passenden Spezialisten zu finden.

17.12.2013 23:55 • #11



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