Danke @moo, für dieses schöne Bild. Ich kann es mir deutlich vorstellen, dass auch schweigen sich verändert und somit auch die Stimmung insgesamt im Cafe.
😊 Zitat von moo: Interessanterweise denke ich so gut wie nie darüber nach, wie ich wohl auf die Anderen wirke.
Ich stelle bei mir über die Jahre dort eine Veränderung fest. Früher habe ich auch viel darüber nachgedacht, wie ich denn sein müsste, dass es passend ist (was die Allgemeinheit so erwartet) und wenn ich dachte, dass das und das doof war, dann kam eben ein Gefühl hoch, was die anderen jetzt wohl denken?
Doch mit den Jahren lerne ich immer mehr zu mir zu stehen, meine eigenen Eigenschaften anzunehmen. Es ist nicht wichtig, was die anderen denken, sondern was ich über mich denke.
Zitat von Azure: mich als abgerundete Persönlichkeit zu sehen.
Davon bin ich weg (oder zumindest auf dem Weg weg zu kommen, habe so wenig Kontakt, dass ich das jetzt nicht wirklich einschätzen kann. Aber in mir arbeitet es noch. Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, wo ich noch ein bisschen Probleme habe, sie auch nach außen hin zu vertreten).
Ich bin ich. Ich bin eckig und darf so sein. Ich muss nicht passend sein, nicht allgemeingültig. Es ist doch viel besser besonders zu sein.
Welche Menschen bleiben denn einem am Besten in Erinnerung? Die, die aus dem Rahmen fallen. Ob es dann eine positive oder negative Erinnerung ist, das liegt dann an dem, der sich erinnert und es bewertet. Aber das sollte doch nicht mein Problem sein.
Meine Aufgabe ist es, mich so anzunehmen, wie ich bin. Und wenn ich rot anlaufe, hey dann ist das so. Warum sollte ich mich für etwas schämen, wofür ich eigentlich gar nichts kann? So eine gute Durchblutung hat nicht jeder.
😅