Hallo,
ab morgen möchte ich das Medikament Trevilor gegen meine Panikattacken einnehmen. Vor zwei Monaten habe ich Zoloft ausprobiert, habe es aber nicht vertragen, und es wieder abgesetzt.
Habt ihr Erfahrungem mit Trevilor retard 75mg? (Nebenwirkungen wie zb. Durchfall, Kopfschmerzen)
Mache schon seit einem Jahr eine Therapie, die mir zwar auch hilft, aber die Panikattacken sind immer noch da (wenn auch weniger).

Gruß Katharina

20.10.2003 19:30 • 08.02.2004 #1


2 Antworten ↓


Hallo Katharina,
ich weiß jetzt nicht wie aktuell meine Meinung zu Deiner Frage ist, aber ich kann Dir meine Erfahrung mit Trevilor schildern. Ich habe Trevilor gut vertragen und habe seit Oktober eine verdammt hohe Dosis von 300mg rtd bekommen, was letztendlich viel zu hoch war. Aus meiner Situation habe ich diese Hilfe so angenommen und eingenommen. Das Medikament habe ich gut vertragen, nur Studien sagen das Travilor nicht gegen Angstzustände helfen, es ist ein "Zweitewahl Medikament", ich war schockiert, trotzdem bin ich immer noch der Meinung das diese erste Hilfe "Trevilor" gut für mich war. Ich habe angefangen innerhalb von drei Wochen das Medikament abzusetzen. Meine Depression und die Angstzustände habe ich dank Therapie ganz gut im Griff. Meinen Entzug lebe ich gerade durch und muss sagen es ist nicht einfach, es geht mir verdammt schlecht und das schon seit fast einer Woche. Ich fühle mich in einem Rückfallstadium meiner Krankheit, aber es sind "nur" Entzugserscheinungen. Das beruhigende ist das ich momentan noch in einer Klinik bin wo man mich ganz liebevoll unterstützt um wieder "NORMAL" zu werden. Puh, ich könnte noch viel erzählen....
Also, es ist kein Medikament was hilft, und wenn ich nochmal die Wahl hätte dann würde ich da ohne durch, denn der Entzug macht mir mehr zu schaffen, da ich selber nicht`s tun kann um diesen köperlichen Zustand zu beeinflussen, nicht mit Gesprächen und auch keinerlei Entspannung. Trevilor setzt sich im Fettgewebe ab und wirkt noch gering bis zu 10 Tagen im Körper bis es ganz und gar ausgepauert ist und da man nicht mehr die Tagesration erhält kommt man voll auf Entzug. Ziehmlich Kacke! Das ist nicht nur bei Trevilor so sondern bei allen Antidepressivas.
Also wie schon gesagt, es ist egal welches Mdeikament, ich bin der Meinung das man da PUR durch muß, da der Medikamentenentzug ein Rückfall sein kann.
So, jetzt habe ich Dich genug zugeblubbert und hoffe eigndlich das es Dir schon viel besser geht seit Du diese Nachricht geschrieben hast und meine Meinung gar nicht mehr akut ist.
Lieben Gruß und alles Gute für Dich,
Heike.

30.01.2004 19:52 • #2


Hallo Katharina,
ich weis nicht was ich davon halten soll, was Heike dir da geschrieben hat! Solche derartigen Entzugserscheinungen wie sie geschildert hat, kommen normalerweise nur vor, wenn man diese Medikamente aprupt absetzt!! Wenn man es aber ausschleichen lässt, dürfte das nicht sooooo extrem sein. Ich habe selber schon einige Medikamente hinter mir u.a. auch Neuroleptika, Psychopharmaka und Antidepressiva. Aber so was extremes ist mir noch nicht passiert.

Liebe Grüße, Tanja

08.02.2004 11:49 • #3





Dr. Reinhard Pichler