Zitat von Freak on a leash:Jedoch hab ich seit der Behandlung sehr krass verstörende Träume, die mich nach dem Aufwachen auch sehr beschäftigen.
Ich träume Spielfilme, wenn ich mir den Kram merken könnte, täte sich vielleicht eine Karrierechance als Drehbuchautorin auf... Verstörend finde ich es nicht, aber das Traumgeschehen ist schon ausgesprochen lebhaft.
Zitat von Freak on a leash:Außerdem hab ich manchmal das Gefühl wie unter ner' Käseglocke zu Leben, sodass alles nur noch "gedämpft" bei einem ankommt. Könnt ihr Ähnliches bestätigen? Bin eigentlich recht neu auf dem Gebiet... .
Nein, gar nicht. Ich nehme seit eineinhalb Jahren Trevilor in der Standarddosis von 150 mg.
Zitat von Freak on a leash:Hat Venlafaxin bei euch eigentlich spürbare Auswirkungen auf das Magen-Darm-Gebiet? Ich habe oft ein komisches Gefühl im Unterbauch, mit Blähungen und gleichzeitigem Verstopfungsempfinden, wobei ich mir nicht mehr sicher bin ob ich das nicht schon vor der Behandlung mit Venlafaxin hatte...
Bei mir nicht.
Zitat von Freak on a leash:Wenn ich die Geschichte mit den Leberwerten so lese, da frag ich mich ob ich die evtl. auch mal kontrollieren lassen sollte, oder bist du da irgendwie "vorbelastet"?
Unbedingt! Viele Ärzte gehen damit offensichtlich recht lasch um, aber eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte ist eigentlich Pflicht. Nach drei Monaten sollte man schon mal schauen... Das sind nunmal mögliche Nebenwirkungen, nicht jeder verträgt jedes Medikament auf Dauer und bis die Leber von selbst durch Symptome auf sich aufmerksam macht, dauert es einfach viel zu lange.
Zitat von Freak on a leash:Was das Absetzen betrifft, so kann ich nur folgendes sagen:
Als ich mal vergessen hatte meine "Pille" morgens einzuwerfen, hab ich das Tagsüber auf jeden Fall gespürt, meine Gemütslage war da schon depressiver, auch hatte ich ähnliche Symptome wie bei der ersten Einnahme, z.B. Hitzewallungen. Jedoch war das alles in nem erträglichen Rahmen, da ich wußte das es eben Absetzreaktionen sind. Normal wird das ja an jedem weiteren Tag besser, oder seh ich das falsch?!
Tatsächliche Absetzerscheinungen innerhalb eines Tages sind bei Retardkapseln eigentlich sehr unwahrscheinlich. Das würde ich der Psyche anlasten. Und ein Absetzsyndrom kann erstmal ein paar Tage schlimmer und schlimmer werden, bevor es wieder besser wird - das kann wohl richtig unangenehm werden, so dass das Wissen, es ist nur vorübergehend, nur ein schwacher bis gar kein Trost ist. Man sollte unbedingt langsam ausschleichen, auf den Vorschlag, einmal 37,5 mg und dann nichts mehr zu nehmen, hätte ich mich auch nicht eingelassen.
Liebe Grüße
Christina