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Hallo allerseits!

Dann stell ich mich auch mal kurz vor.

Mein Name ist Jennifer, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Ostfriesland

Ich bin hier, weil ich momentan ziemlich einsam bin. Ich kann ja eigentlich nicht die einzige sein, die eher ruhig und schüchtern ist und sich nicht traut auf andere zuzugehen.

Na ja und wenn doch, versuch ich hier eben Hilfe zu bekommen und mich irgendwie zu ändern

LG
schennschenn

18.08.2013 21:23 • 07.12.2013 #1


21 Antworten ↓


Hi, Jennifer.
Ich heiße dich herzlichst in unserem Forum Willkommen.

19.08.2013 03:02 • #2



Traue mich nicht auf andere zuzugehen / schüchtern

x 3


Skye
Hey schennschenn

wow Ostfriesland Muss toll sein dort zu wohnen.
Nein du bist sicherlich nicht die einzige. Kann ein Lied davon singen. *g*

lg, Skye

19.08.2013 03:09 • #3


Dankeschön für die Willkommensgrüße

@Skye: nein eigentlich überhaupt nicht toll. Ist ganz schön hier, aber ich hätte auch gern mal die Möglichkeit irgendwo hinzugehen, ohne mir sicher zu sein, dass mich da jemand kennt

19.08.2013 09:15 • #4


Skye
Dann ab in die Großstadt, da kannst du untertauchen, bist anonym. Aber ich glaub das ist auch nichts für dich, oder?

19.08.2013 09:21 • #5


Ehrlich gesagt weiß ich das nicht ...

Ich würde echt gerne in eine Großstadt ziehen, aber ich weiß nicht, ob ich mich traue. Ich würde gerne irgendwas studieren, aber ich habe total Angst, dass ich damit total auf die Nase falle ...

Naja, im Moment stecke ich für die nächsten 2 Jahre eh noch hier fest wegen meiner Ausbildung :/

19.08.2013 10:52 • #6


Skye
Was genau für eine Störung hast du denn?
Da muss man dann nämlich immer genau abwegen, ob ne Großstadt wirklich das richtige ist. Hat nämlich auch ziemlich viele Nachteile. Ich weiß wovon ich rede. Und ne Kleinstadt tut es ja auch zum studieren und da kennt man auch nicht jeden, vorallem nicht am Anfang. Und schuckeliger sind die auch. *g*

19.08.2013 18:07 • #7


mhh also eine genaue Diagnose hab ich auch nicht.

Aber selbst diagnostizieren würde ich Einsamkeit, leichte bis mittelschwere Depressionen, soziale Ängste (Angst zu enttäuschen, es nicht jedem Recht machen zu können, ausgelacht zu werden, zu versagen, jemandem eine Last zu sein, riesige Verlust - und Bindungsängste etc.) und zu guter Letzt eine schlimme Angst vor Ärzten ...

Joa ... ich weiß nicht, was sind denn die Nachteile an einer Großstadt?

19.08.2013 19:50 • #8


Skye
mhh ist ja doch allerhand. ist das erst seit kurzem so bei dir, oder wieso hast du noch keine offizielle diagnose?

also natürlich ist es so, dass wenn du in einer großstadt bist, ständig permanenten lärm ausgesetzt bist. kommt natürlich drauf an wo du wohnst, aber sobald du mal in die dichter besiedelte wohngebiete musst, ist das einfach so. du bist ständig auf die öffentlichen verkehsmittel angewiesen, mal eben mit fahrrad irgendwo hin, ist nicht. selbst mit auto ists schwierig. durch die hohe anzahl an menschen, bist du natürlich auch immer dem großen strom an passanten und einkäufern ausgeliefert wenn du mal eben was einkaufen möchtest. du bist ständig umgeben von neuen eindrücken. je mehr menschen, desto höher auch das risiko angesprochen zu werden. wenn du irgendwelche termin hast, muss man auch oft längere wege in kauf nehmen. nicht jedes amt ist in der nähe. sobald man also seine wohnung verlässt ist man umgeben von lärm und massen. aber man is eben anonym, keiner kennt dich. man merkt sich nie die tausenden gesichter.

19.08.2013 20:27 • #9


nee, ist schon länger so, aber ja ... Angst vor Ärzten

Ich weiß, Psychologen sind keine richtigen Ärzte, aber ich dreh echt durch, wenn ich nur daran denke. Das schlimmste ist, wenn ich nicht genau was passiert und was die machen und am Ende feststellen werden. Ist irgendwie ein bisschen kompliziert ... wenn ich ein Attest brauche, weil ich ne Erkältung hab oder so bin ich nur ein bisschen nervös, aber zum Beispiel als ich die ärztliche Untersuchung vor Ausbildungsbeginn machen musste (war noch minderjährig) da hätte ich fast nen Nervenzusammenbruch gehabt ... ich müsste auch eigentlich die Weisheitszähne rausbekommen und ein paar Impfungen sind überfällig

Aber genug zu meinem Ärzteproblem

Eigentlich hab ich gar kein Problem mit großen Menschenmengen oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn mich jemand anspricht und nach dem Weg fragt, kann ich das auch ganz normal erklären und freu mich, wenn ich helfen kann.

Ich hab eher ein Problem unter weniger Menschen, wenn die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ich irgendwie auffalle oder dass mich jemand kennt, der dann über mich urteilen könnte ... dank meiner Ausbildung kann ich mittlerweile aber fremde Leute ansprechen und anrufen, das war vorher auch noch so ein Problem bei mir.

Solang es einfach nicht um mich geht, geht's mir gut

20.08.2013 23:05 • #10


Geht mir sehr ähnlich, das nennt sich Sozialphobie !

Daran ändert sich aber auch nix, wenn Du in ne Großstadt ziehst. Allerdings würde ich in OSTFRIESLAND am Rad drehen !

Hol Dir da mal Hilfe. Vielleicht bei Frauen (Ärztinnen oder Therapeutinnen), die sind, nach meiner Erfahrung, meistens einfühlsamer und menschlicher. Vielleicht mildert das ja Deine Angst davor....

20.08.2013 23:23 • #11


Skye
Also als ich das erste mal beim Psychologen war hat der monatelang erst mal gar nichts festgestellt sondern einfach nur zugehört und dann und wann mal nen Ratschlag gegeben. Wir haben halt erstmal so eine Art Vertrauensverhältnis aufgebaut. Da passiert also lange erstmal gar nichts. Is wien Kaffeeklatsch. *g* Irgendwann fällt es einem dann auch leichter sich zu öffnen.

Ich hab leider die Erfahrung machen müssen, dass Frauen nicht unbedingt immer die freundlicheren und einfühlsameren sein müssen. Ich gehe dennoch lieber zu Frauen, weil ich es schwierig finde mit Männern über so intime Dinge zu reden.
Wenn du allerdinge ein Problem damit hast, wenn sich alles um dich dreht, mhh schwierige Situation. War mir anfangs auch net so geheuer, aber tut echt gut sich den ganzen Mist mal von der Seele zu reden und es ist auch interessant mal zu merken wie das ankommt. Ich würde dir erstmal ne klassische Gesprächstherapie empfehlen, da passiert gar nichts schlimmes, außer dass sie vielleicht mal ne Frage stellt.

Ach wegen den Impfungen mach dir mal keine Sorgen, die sind überbewertet *g* Ich hol mir meine auch nicht mehr ab. Das ist eh alles nur Gift und macht erst recht krank, aber wegen den Weisheitszähnen solltest du schon was machen. Hab die Prozedur auch durch und bis dahin waren Zahnärzte für mich die schlimmsten Ärzte auf dem Planeten. Danach nicht mehr. War echt überrascht wieviel Panik ich mal wieder um Nichts gemacht habe. Ist sicher keine schöne OP, gibt aber echt schlimmeres.

Mhh ja das Problem, wie andere Menschen über einen denken und was sie in ihrem Kopf für Meinungen über einen bilden könnten. schei. Paranoia und Komplexe.
Wurdest du früher viel gehänselt oder woher denkst du kommt das?

20.08.2013 23:56 • #12


@Holgerson: Also wirklich, wir haben hier sehr schöne Kühe mit denen man sich unterhalten kann, wenn einem langweilig wird :p

Nein, aber mal ehrlich, es muss ja nicht unbedingt eine Großstadt sein, ein bisschen größer würde mir schon reichen Ich muss wirklich einfach raus hier ...

@Skye: Danke erstmal für die Erläuterung, was da so alles passiert bei der Therapie
Ach ja, die guten alten Weisheitszähne. Ist nur so, dass ich das zum Beispiel auf gar keinen Fall ohne Vollnarkose machen lassen werde (ohne würde ich wahrscheinlich in Ohnmacht fallen oder so ), leider vertrage ich Vollnarkosen aber absolut gar nicht und ich in eine absolute Memme, was Schmerzen angeht und vorm Fäden ziehen hab ich jetzt schon Angst und die ganzen Komplikationen, die es geben könnte, wollen auch nicht aus meinem Kopf. Also solange mir die Zähne noch keine unendlichen Schmerzen bereiten, bleiben sie wohl drin

Ich wurde schon früher gehänselt irgendwie, seit dem Kindergarten eigentlich, aber nie übermäßig viel oder so, dass es ins Mobbing über ging, wurde auch ab der 9./10. Klasse weniger und ich hatte immer Freunde in der Zeit.
Kann schon sein, dass es daran liegt, vielleicht auch ein bisschen an meinen Eltern, weil ich nie so richtig die Aufmerksamkeit bekam, die ich mir gewünscht hätte, weil meine Geschwister anscheinend mehr Aufmerksamkeit brauchten als ich (meine Geschwister hatten alle öfter mal schulische und andere Probleme, während bei mir irgendwie alles so mitlief). Außerdem wurde mir schon immer gesagt wie viel dünner doch meine kleine Schwester sei und obwohl ich immer die Verantwortung für meine 1 und 2 Jahre jüngeren Geschwister übernehmen musste, durften die beiden meistens mehr als ich.

Ich fühl mich, als wäre ich immer der Puffer für meine kleinen Geschwister gewesen. Mein großer Bruder hat immer mich angeschrien, wenn wir laut waren, nicht sie. Meine Mutter hat immer mir davon erzählt, dass wir Geldprobleme hatten oder dass sie total sauer auf meinen Vater war und es da in der Ehe ein bisschen kriselte.

Mit 16 habe ich mal versucht was durchzusetzen. Meine kleinen Geschwister und ich mussten alle um 10 ins Bett oder so, als ich dann meinte, dass das unfair sei, haben meine Eltern mich ausgelacht und meinten, dass meine Schwester dann um 5 vor 10, mein Bruder um 10 und ich um 5 nach 10 ins Bett gehen sollten. So und so ähnlich noch ein paar andere Vorfälle.

Ich durfte auch nie feiern gehen, was ziemlich förderlich für den Desozialisierungsprozess war. ^^

Ach keine Ahnung, ich bin einfach eifersüchtig, glaube ich ...




Ich muss mir das mit der Therapie aber noch überlegen ... ich müsste sowieso zu meinem Hausarzt gehen deswegen, weil ich keine Ahnung von Therapeuten hier habe Nach dem ersten googeln sind es nicht besonders viele. Das mit dem Hausarzt ist aber noch das geringste Problem, ich muss mich nur an den Gedanken gewöhnen, dass er mir sagen kann, dass ich verrückt bin und mir das alles nur einbilde (meine größte Sorge dabei). Außerdem muss ich das irgendwie so machen, dass es keiner mitbekommt (ok, wahrscheinlich ist doch das meine größte Sorge)

21.08.2013 01:32 • #13


Skye
Glaub mir, die OP ist noch das harmloseste an dem Ganzen. Lass dir echt die stärksten Schmerzmittel danach zur Vorsicht mitgeben. Nicht jeder hat Schmerzen danach, ich hatte nur beim ersten Mal Schmerzen. Hatte zwei OPs. Und normale Schmerzmittel helfen da gar nicht, mir zumindest nicht. Ich hatte dann extra welche bekommen, die für OP-Patienten sind. Die dröhnen einen weg. Würde an deiner Stelle auf die Narkose verzichten, dein armer Körper. Hau dir lieber Musik in die Ohren und mach die Augen zu. Ich hatte selbst so viel Angst, dass ich fast abgeklappt bin, hab mir aber jemanden mitgenommen, der mir das Händchen gehalten hat. lol

Deine Geschichte kommt mir total bekannt vor. Hab selbst nen jüngeren Bruder der immer bevorzugt wurde und die große Schwester musste immer alles ausbaden.
Und in der Schule wurde immer auf den Mädels bzw. schwächeren rumgehackt. Blöden Jungs. *g* Ich war auf ner Idiotenschule.

Ich durfte feiern gehen und bin deshalb genau wie ich jetzt bin. Gestört. *g* Aber das ganze hat auch was Gutes. Ich seh viele Dinge klarer.
Man kann das also so oder so betrachten. Vielleicht hättest du das gleiche Problem dennoch, selbst wenn du feiern gegangen wärst oder sogar schlimmere Probleme. Solltest mal drüber nachdenken. Menschen wie wir sind sehr sensibel und haben nicht umsonst andere Sichtweisen als andere.

Musst nicht eifersüchtig sein. Hast nichts verpasst. Die Birne zusaufen, anderen beim rummachen zusehen, dummes Gelaber anhören, blöd angebaggert werden, schlechte Musik hören etc. pp darauf kann man doch wirklich verzichten

Wieso darf keiner mitbekommen, dass du ne Therapie machen willst? Merken deine Eltern nicht, dass irgendwas mit dir nicht stimmt? Wohnt du denn noch zu Hause?

21.08.2013 04:24 • #14


ahhh Schreckensgeschichten. Ich will lieber erst gar nichts von irgendwelchen Schmerzen lesen *grusel*

Waren wir nicht alle auf Idiotenschulen?

Also meine Eltern ... keine Ahnung, ich verbringe nicht so viel Zeit mit ihnen und wenn, dann eigentlich nur beim Abendessen und da ist normalerweise gute Stimmung. Wenn es mir schlecht geht oder sich jemand zu Hause lustig über mich macht oder mich beleidigt, reiß ich mich zusammen und geh auf mein Zimmer, um zu heulen. Kommt aber drauf an, wie ernst das gemeint war, Spaß versteh ich wohl und kann dann auch Konter geben, aber bei einigen Sachen/Sprüchen geht das echt gar nicht, egal ob ernst gemeint oder nicht ...
Einige Situationen hätten meinen Eltern aber schon auffallen können, ich bin 2 Mal vor meiner Mutter und 1 Mal vor meinem Vater heulend zusammengebrochen. Einmal meinte ich sogar, dass ich mein Leben total schei. finde und nicht mehr kann und will und dass alles keinen Sinn mehr hat, ich glaube, das wurde als Teenager-Gefühlsausbruch abgetan oder so.

Oder manchmal kommen Unterhaltungen zu stande, wo ich nicht einfach weggehen kann. Als mein Vater mich fragte, ob ich auch Freunde zu meinem Geburtstag einladen würde. Meine Antwort war einfach, ne, ich hab keine Freunde, dann kann ich auch keinen einladen. Mein Vater hat mich dann die ganze Zeit gefragt, was denn mit meinen alten Freundinnen wäre und ob nicht bei der Arbeit Leute sind oder aus meinem alten Jahrgang, das war halt so eine Situation, wo ich schon Tränen in den Augen hatte und kaum noch reden konnte.

Meiner Meinung nach könnte man es merken, aber ich weiß auch nicht, wie es für andere aussieht und selbst wenn sie es gemerkt haben, würden sie wahrscheinlich nichts sagen. Ernste Themen werden bei uns gerne in irgendeine Ecke geschoben.

Aber um auf die Frage zu kommen, warum es keiner mitbekommen darf. Ganz einfach, es würden sich alle über mich lächerlich machen.
Erst würden es meine Eltern erfahren, die würden dann so tun als würden sie es ernst nehmen, um sicher zu gehen, dass alle Bescheid wissen und keine Ahnung besser mit mir umgehen oder was auch immer, wird dann noch meinen Geschwistern Bescheid gesagt und spätestens die lachen mich dann deswegen aus.

Und wenn meine Elterm feststellen, dass ich nicht selbstmordgefährdet bin und noch lachen kann, werden sie auch anfangen das ins Lächerliche zu ziehen.

Das ist nicht einmal übertrieben. Vor ein paar Wochen war es so, dass ich total weinen musste, weil ich hatte was von mir kaputt gemacht und mein Vater war dann dabei das zu reparieren, hat alles nicht so geklappt, Ersatz hat auch nicht funktioniert. Na ja, Ende vom Lied war, dass mein Vater total genervt von alldem war und ich das absolut nicht aushalten konnte, dass er genervt war, weil er etwas versucht hat für mich zu reparieren, was ich kaputt gemacht hab.
Meine Mutter hat gemerkt, dass ich weine, ich musste ihr erklären, dass ich es nicht aushalten kann, wenn jemand wegen meiner Fehler wütend, genervt, belästigt oder sonst irgendwas wird, weil ich das ja falsch gemacht hab und nicht er.

10 Minuten nachdem meine Mutter dann wieder gegangen war und ich mich wieder beruhigt hatte, bin ich aus meinem Zimmer gekommen und fast das erste, was ich mir anhören durfte, war von meinem Bruder ein blöder Spruch darüber, dass ich ja so blöd wäre und nicht mal Hilfe annehmen könne ohne anzufangen zu heulen.

Und das musste er von meiner Mutter haben, er und mein Vater dachten nämlich vorher, ich würde um mein kaputtes Handy trauen.

Mal ehrlich, wenn sie schon sowas nach 10 Minuten an alle weitergegeben hat, glaube ich nicht, dass ein Therapie länger geheim bleiben würde. Besonders wenn mein Bruder davon erfahren würde, wäre das als würde ich mir ein Schild vor die Stirn tackern auf dem steht Ich bin labil, ärgere mich bis ich anfange zu heulen


Skye, darf ich fragen wie das bei dir abgelaufen ist? Bist du zu deinem Hausarzt gegangen und hat der dir dann eine Überweisung gegeben oder hast du direkt bei einem Psychologen angerufen? Wie lang war die Wartezeit bei dir bis du einen Termin bekommen hast?

21.08.2013 21:24 • #15


Skye
Sorry wollte dich net gruseln. Aber is wirklich halb so schlimm. Wenn ich sogar meine Angst vor Zahnärzten dadurch verloren hab.

Mhh, da hast du auch wieder recht. Die Jugend wird auch immer dämlicher von Generation zu Generation.

Alter Schwede, was hast du denn für ne Familie? Ich wäre ja so Konsequent und hätte schon längst mit denen gebrochen. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn man mich nicht ernst nimmt. Familie hin oder her. Aber dazu will ich dir natürlich nicht raten. Da is einfach jeder anders.
Aber die Verhältnisse bei dir sind schon echt mies. Kein Zusammenhalt und nichts. Traurig. Kein Wunder wenn man so wird.
Gegenüber deinen Geschwistern solltest du allerdings echt anfangen härter durchzugreifen. Denen würde ich aber was husten. Lass dich net so rumschubsen.
Können gerne gemeinsam daran arbeiten wenn du magst.

Mhh, oh man wie ich es liebe wenn die Menschen, Probleme aus ihrem Sichtfeld drängen und so tun als sei alles in Ordnung. Gerade bei Menschen die sie eigentlich lieben und unterstützen sollten. Das macht mich echt wütend. Und jetzt sollst du dir auch noch selber helfen, obwohl deine Eltern wahrscheinlich ne Teilschuld trifft. Tolle Welt. *daumen hoch*

Aber Kopf hoch, wenn du erst mal jemanden hast mit dem du über alles reden kannst, läuft alles automatisch in die richtige Richtung. Muss nur eben der oder die richtige sein.

Meine Mutter hat mich damals zum Hausarzt geschleppt und der hat sofort nen Schaden bei mir festgestellt *g*. (Sorry ich geh mittlerweile ziemlich humorvoll damit um.) Der hat mir dann ne Überweisung gegeben und ich hab mir dann selbst ne Psychologin in der Nähe gesucht. Hat allerdings 2-3 Monate gedauert bis ich da nen Termin bekommen hab. Is aber normal, war ein kleines Kaff und daher war die Anfrage groß. In meiner jetzigen Heimat wars einfacher. Hab schon ein paar Psychologen durch, wegen Umzug und so. Hoffe ich konnte dir alles gut beantworten.

21.08.2013 21:59 • #16


Hey! Ich schreibe dir mal eine PN

23.08.2013 21:25 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

imkindofsick
hi, ich bin 20 und hab ganz ähnliche probleme, erstmal wilkommen im forum.
na kopf hoch du scheinst doch zumindest eine gesunde positive einstellung zum leben zu haben und du bist dir auch über deine eigenen probleme im klaren,
kann nur besser werden wenn du dir hilfe suchst^^
lg:imkindofsick

23.08.2013 21:34 • #18


Danke, du bist ja auch ganz neu, also dir auch ein ganz herzliches Willkommen

Meine Einstellung zum Leben an sich ist bestimmt nicht die schlechteste. Ich kann auf jeden Fall noch lachen und mich aufgegeben hab ich auch noch nicht ganz.

Ich hoffe einfach mal, dass ich hier Hilfe bekomme, denn wahrscheinlich muss es erst noch schlimmer werden, damit ich mich zu einem Arzt traue und das wäre schon blöd.
Ist es nicht unlogisch, dass man erst seine Angst überwinden muss, um bei nem Arzt/Psychologen beigebracht zu bekommen wie man seine Angst überwindet?

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute auf deinem Weg

23.08.2013 23:54 • #19


imkindofsick
Zitat von schennschenn:
Danke, du bist ja auch ganz neu, also dir auch ein ganz herzliches Willkommen

Meine Einstellung zum Leben an sich ist bestimmt nicht die schlechteste. Ich kann auf jeden Fall noch lachen und mich aufgegeben hab ich auch noch nicht ganz.

Ich hoffe einfach mal, dass ich hier Hilfe bekomme, denn wahrscheinlich muss es erst noch schlimmer werden, damit ich mich zu einem Arzt traue und das wäre schon blöd.
Ist es nicht unlogisch, dass man erst seine Angst überwinden muss, um bei nem Arzt/Psychologen beigebracht zu bekommen wie man seine Angst überwindet?

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute auf deinem Weg


ich rate dir es mir nicht gleich zu tun und zu warten bis es schlimmer wird, ich verstecke meine psychischen probleme schon seit meiner kindheit und inzwischen bin ich ein ziemlicher härtefall, rückblickend hasse ich mich letztendlich am meisten dafür das ich mir nicht gleich helfen lassen wollte.
ich wünsche dir natürlich ebenso das beste für die zukunft lg:imkindofsick

24.08.2013 01:29 • #20



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