Schade dass deine Familie dich da nicht einfühlsamer unterstützt.
So wie sich das anhört ist ein Einstieg für dich schwierig. Wahrscheinlich auch aufs Arbeitsamt zu gehen und dort etwas zu suchen und auszuwählen.
Ich glaube für dich wäre eine Reha sehr gut.
Da solltest du mit deinem (Haus)arzt mal drüber sprechen.
Wenn du Depressionen und soziale Phobie hast wäre eine Reha super. Einerseits zum fitt machen für den Berufsaltag und/oder Einstufen ob du dafür fitt bist, und auch als Unterstützung für Berufsfindung. Das Ziel einer Reha ist das unterstützen bei einer Krankheit, stärken für den Alltag, und ggf. beim (Wieder)Einstieg ins Berufsleben zu helfen.
Beim Ärzte finden habe ich mich von meiner Familie unterstützen lassen. Ich habe zwar ein paar Psychotherapeutentermine gemacht, aber das zieht sich, und bis man einen guten gefunden hat auch.
Leider hilft aufschieben überhaupt nicht, und sich Gedanken drüber machen auch nicht.
Daher einfach einen Tag festlegen, und da die Anrufe tätigen. Wenn du es nicht schaffst, akzeptiere das zunächst, brauchst dich dafür nicht fertig machen, mach draußen 30 Minuten einen Spaziergang (vorzugsweise ohne daran zu denken), und versuch es danach nochmal.
Ansonsten wurde ja schon vorgeschlagen kann dich dein Freund vielleicht unterstützen.
Oder vielleicht auch deine Familie, auch wenn sie es nicht versteht/nachvollziehen kann. Kannst du ja trotzdem fragen.
Du solltest auf jedem Fall mit deinem Hausarzt sprechen.
Wenn du dich nicht in der Lage siehst einen Job zu suchen, dann ist eine Krankschreibung vielleicht das richtige.
Vielleicht kannst du dich (oder jemand in deinem Umfeld) auch bei deiner Krankenkasse oder Arbeitsagentur erkundigen welche Möglichkeiten du hast.
Ich hielte mit meinem geringen Einblick Krankschreibung und Reha wie vorhin erwähnt für sinnvoll.
Schade dass du schlechtes in der Arbeitswelt erlebt hast.
Hast du denn noch eine Berufsrichtung die dich interessieren würde?
Vielleicht brauchst du nur ein etwas anderes Umfeld/anderen Arbeitgeber?
(Mal abgesehen von der sozialen Phobie jetzt.)
Ich bin Software Entwickler. Mittlerweile arbeite ich von daheim und fahre alle drei Wochen für zwei Tage ins Büro.
Das ist für die soziale Phobie eher schlecht, weil man seine Ängste nicht konfrontiert, aber in den Jahren davor half mir das auch nicht (damals noch ohne Therapie).

Mit einem anspruchsvollen Jahr kam dann eine Depression, und während der Krankschreibung auch zunehmend ausgeprägt eine soziale Phobie.
Mein Reha Aufenthalt war auf jeden Fall gut. Mein Vorteil war dass ich schon einen sehr guten Arbeitgeber hatte mit dem ich sehr zufrieden war, der mir dann auch (noch) das daheim arbeiten ermöglicht hat (auch weil er meine Arbeitskraft schätzt).