Idefix13
Mitglied
- 7218
- 8
- 9923
Da ich neu hier bin und es üblich ist sich vorzustellen, so will ich dies auch machen.
Ich komme aus Bayern, bin 35 Jahre alt und leide seit frühester Kindheit an Schüchternheit und Ängsten.
Es hat mehrere Tage gedauert, bis ich meine Ängste unter Kontrolle hatte, um dies zu verfassen und es bei euch online zu stellen.
Man spricht immer von der Anonymität des Internets, aber die Wahrheit sieht anders aus und deshalb muss ich erst die Risiken abwägen, muss meine Ängste beruhigen, muss Gelassenheit vorgaukeln, um dann schlussendlich wieder alles zu löschen um von vorne anzufangen, bzw. es dann doch wieder einzustampfen und sich etwas anderem zu widmen, nur vor der Flucht, was "ihr" über mich denken könntet. Alles was für den Durchschnittsbürger leicht erscheint, fällt mir sehr schwer, bis unmöglich. (Habe es jetzt schon vier oder fünfmal umgeschreiben, bis mir mein sehr kleines Selbstbewusstsein gesagt hat, so könnte man es hinausschicken.Trotzdem hader' ich noch immer...)
Ich habe keine gesicherten fundierten Aussagen von den Ärzten dieser Welt, unter welchen Störungen und Phobien ich leide. Jedoch befasse ich mich seit mehr als 7 Jahren damit, vielleicht nicht mit meinen Ängsten, aber mit etwas anderem. Mit irgendetwas beginnt man und man arbeitet sich voran und im Moment bin ich bei meinen Ängsten angelangt. Man findet sich langsam selbst. Bei der Depression die ich damals hatte, hab ich begonnen.
Die "SozialePhobie" hindert mich zurzeit sehr daran einen Therapeuten aufzusuchen und ihm meine Beschwerden mitzuteilen.
Auch bin ich ein Mensch der nicht gerne, bzw. sehr ungern "Nicht können" preisgibt. Ausschlaggebend dafür, bestimmt eine meiner Störungen, aber trotzdem komme ich nicht weiter.
Ich kann mich immer sehr gut selbst analysieren, jedoch den nächsten Schritt, um das Problem anzugehen scheitert dann an irgendeiner Phobie oder Zwang, der mich einschränkt und ich mich doch mit was anderem befasse.
Mein Freundeskreis besteht aus einer ganzen Person. Was aber nichtmal so schlimm ist, ich bin gerne allein, vielleicht weil ich es schon immer so war. Selbst im Kindesalltag konnte ich mit mir am Besten spielen. Vielleicht lag es auch am Mobbing, aber das ist ein anderes Thema. Zusätzlich hab ich noch meine Familie, zu der ich regen Kontakt habe, aber weitere Kontakte sind nicht existent.
Nachdem ich jetzt schon seit mehr als 4 Tagen mitlese, natürlich in dem "meiner Meinung nach, richtigen Unterforum", komm ich zu dem Schluss, den richtigen Ort gefunden zu haben. Den richtigen Ort, um - womöglich über euch - mehr über mich herauszufinden.
Irgendwo in einem der Threads wurde es angesprochen - HSP. Es war schön zu sehen, dass auch andere Menschen, des gleichen Schlages, so etwas finden konnten. Ein Grund mehr mich euch anzuschließen, wenn ihr erlaubt.
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht Musik höre. Am liebsten Background, Ambient-Musik, Soundtrack oder einfach nur Piano.
Nun das sollte wohl reichen, zu Beginn.
• • 20.03.2020 x 3 #1
.
