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04.05.2015 14:37 • 17.07.2020 #1


11 Antworten ↓


Icefalki
Also, erstmal herzlich willkommen bei uns.

Um gleich zur Sache kommen, ja, gehe zum Psychiater (der darf medis verschreiben) oder zum Psychologen, der ohne medis arbeitet.

Egal, du wirst nicht darum herumkommen, deinem Grundproblem ins Auge zu schauen.

Wie sieht es mit dem arbeitsplatz aus, kannst du es jemanden deines Vertrauens sagen, damit ein gewisses Verständnis herrscht.

Da du an einer Krankheit leidest, musst du dich nicht schämen. Weiß es deine Frau oder trägst du alles alleine mit dir herum.

Wir sind auf jeden Fall für dich da.

04.05.2015 17:00 • x 2 #2



Angst und Schüchternheit in Gesellschaft

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Hallo Icefalki,

danke für deine Antwort!

Schätze auch, dass ich um einen Arztbesuch definitiv nicht mehr drumherumkomme.

Nein, das könnte ich nie jemanden sagen - möchte ich auch nicht - meiner Frau am allerwenigsten - aus Scham, keine Schwäche zeigen, usw.

Obwoh das mit "keine Schwäche zeigen" eh schon eine Zeit lang nicht mehr möglich ist weil es einfach schon zu offensichtlich ist - aber ich kann NOCH so gut schauspielern, dass die Leute wahrscheinlich meinen, dass ich sehr schüchtern oder der Gleichen bin - das große Ganze kann ich noch irgendwie verbergen.

Ich hoffe einfach das sich das wieder irgendwie einpendeln kann - momentan ist es schon sehr schwer.

Bis dann

04.05.2015 17:29 • #3


Icefalki
Nee, von alleine kommst du da nicht raus. Ach, es ist immer das gleiche. War bei mir auch so. Nur keine Schwäche zugeben. Frage, wer hat dir das gelernt?

Was insgesamt gut ist, dass du kämpfst. Und jetzt sage ich dir mal, wer sooo kämpft ist auch stark. Waaaahhhhhnnnnsinnig stark.

Bloß kämpfst du noch ein bisschen falsch. Den wahren Kampf darfst du noch ausfechten, wenn es darum geht, dir Schwäche einzugestehen. Das wird dich in deine Grundfeste erschüttern, aber auch helfen.

Aber das wird Therapiearbeit sein. Das mit Schwäche zeigen ist so eine Sache, aber diese Stärke und Mut zu haben, genau sich seinen problematiken stellen zu wollen, wird dein Leben bereichern.

Glaube mir da jetzt einfach. Später, wenn du verstanden hast, denk an diese Worte:

Gott (oder wer auch immmer) liebt uns ganz besonders, er schenkt uns die Möglichkeit zu einem 2. Leben.

04.05.2015 17:45 • x 1 #4


Hey Icefalki,

danke für deine Worte!

Der erste Schritt (den ich schon ewig hinausziehe) ist getan - nächste Woche einen Termin bekommen.

Bis dann

05.05.2015 13:31 • #5


Ilovechocolate
Hallo,

aus Erfahrung kann ich Dir eine Selbsthilfegruppe empfehlen. Schau doch mal in Deiner Umgebung ob es so sowas gibt. Dort findest Du viele Gleichgesinnte. Es kostet natürlich Überwindung dort hinzugehen, vielleicht wäre das erstmal eine Alternative zu Medis (die kannst Du später auch noch probieren). Allein schon die Auseinandersetzung mit der Situation ist eine gute Therapie.

Grüße

ilovechocolate

06.05.2015 21:45 • #6


Bougainville
Der Gang zum Psychiater ist eine gute Idee.
Ja, er kann dir Medikamente verschreiben, aber wozu?
Ich litt seit meiner Kindheit unter einer extremen Sozialphobie, die ich mit einer Verhaltenstherapie in den Griff bekommen habe. Aber nur weil ich das Glück hatte, mal an eine gute Therapeutin geraten zu sein.
Ich war vor jener Dame bei drei verschiedenen anderen Therapeuten, jedoch erfolglos. Obwohl alle Verhaltenstherapeuten waren, hatte jeder andere Methoden.
Bei der vierten Therapeutin hat es dann endlich geklappt. Nur nicht aufgeben.
Alles Gute für dich!

24.05.2015 20:08 • #7


Hallo stundhartwigler,

dein Problem scheint wirklich sehr ernst zu sein und du kommst wahrscheinlich nicht ohne professionelle Hilfe weiter. Ich starte gerade ein Projekt, dass sozusagen eine Vorstufe zum Psychiater sein soll. Dabei soll man erstmal mit einem professionellen Psychologen bzw. Psychiater chatten können, da es viele Menschen doch oft sehr viel Überwindung kostet einen Therapeuten aufzusuchen und dies oft auch gar nicht so einfach ist wie man meinen könnte. Auch habe ich einen kleinen Artikel (talktree de unter Blog) geschrieben, der deine Angst ein bisschen aufgreift. Dieser wird dir wahrscheinlich nicht sonderlich helfen, da dein Problem wirklich schwerwiegend zu sein scheint, aber vielleicht findest du doch etwas Inspiration.

02.06.2015 20:42 • #8


17.07.2020 17:21 • #9


Herzlich willkommen, vielleicht solltest du es mit deinem Arzt besprechen,ich kenne solche Symptome von meiner sozialen Phobie.

17.07.2020 17:24 • #10


Danke für deine Antwort.
Ich war schon bei mehreren Äzten, haben mir auch unterschiedliche Medikamente und Homöopathische Produkte verschrieben aber nichts hat mir geholfen.
Infern hat sich denn deine soziale Phobie geäußert und was hat bei die geholfen?

17.07.2020 17:46 • #11


Hatte auch Angst wenn ich eingeladen wurde,habe mich unter Menschen unwohl gefühlt,teilweise bin ich gar nicht aus dem Haus,dass war aber in meiner schlimmsten Phase.
Mache immer noch eine Therapie und nehme Medikamente,zur Zeit ist es Okay kann mich aber durch Stress auch wieder zurück werden. Liebe Grüße

17.07.2020 17:58 • #12



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