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Ich bin jetzt völlig am Ende und suche deshalb hier Hilfe.

Geschieden seit 2 Jahren. Grund war unter anderem ein anderer
Mann, den meine Ex über mich kennengelernt hatte. Extremer
Scheidungskrieg hat zum aboluten Verlust meines Selbstvertrauen geführt. Dadurch muss ich nun auch noch mein Geschäft aufgeben. Meine Tochter lebt bei der Frau, in dem ehemals gemeinsamen Haus. Jetzt bin ich einsam und finde keinen Ausweg.

Finanzielle Probleme kommen auch noch dazu. Unterhaltszahlungen und einiges mehr. Manchmal denke ich, es hat alles keinen Sinn mehr.

In psychologischer Behandlung incl. Tabletten war ich auch schon, hat nur absolut nichts gebracht. Gibt es jemanden, der
mir hierzu Ratschläge erteilen kann?

07.05.2007 15:32 • 29.05.2007 #1


6 Antworten ↓


Hallo,
wenn man wie du alles verloren hat, dann ist es wirklich schwer, sich wieder hochzuhangeln. Ich habe auch durch eine Trennung meine Kids und mei Haus verloren. Meine Ex wollte mich nur fertig machen, mich ausbluten lassen. Ich hasste sie für ihre Gemeinheiten.Ost habe ich mich auch gefragt, wofür das alles. Dann bin ich in eine Trennugsgruppe gegangen und fühlte mch nicht mehr so allein.Die anderen hatten auch so einen Sch.... am Bein.Erst habe ich nur immer meiner Ex die Schuld gegeben, dass sie mein Leben kaputt gemacht hat. Dann kapierte ich, dass ich jetzt was tun muss. Ich muss mir überlegen, wie es weitergehen kann.So habe ich langsam gelernt, mir wieder eine Perspektive aufzubauen.
Das schaffst du auch. Schau mal beim familienhandbuch.de , da findest du viel zum Thema trennung.
garry

08.05.2007 15:19 • #2



Neuanfang aber wie?

x 3


Danke Garry,

hab ja schon fast alles durchprobiert,
es ist wirklich zum k....
man glaubt, es ist ein kampf gegen windmühlen,
einfach umsonst. der schmerz sitzt so tief,
der hass, wie du es ausdrückst.

und für einen neuanfang fehlt mir absolut der
mut. auch der glaube, dass ich nochmal glück-
lich werden kann. natürlich liegt es an mir
selbst, das weiß ich, aber es fehlt auch die
initiative, etwas zu ändern.

ich hätte nie gedacht, einmal so weit nach unten
zu sinken. stehe kurz vorm abgrund und es
will einfach nicht besser werden.

08.05.2007 16:31 • #3


Hallo Ihr einsamen,

ich kenne euer Leid aus eigener Erfahrung. Es hat mich Jahre gekostet, bis ich zu der Erkenntnis gekommen / gebracht worden bin: Ich tue mir mein Leid selbst an. Es sind nicht "die anderen", die Ex, die bösen Kollegen, die "machen", daß ich leide. Nein. Ich bin es selbst. Wenn ich denke, daß ich nichts wert bin, nichts tauge usw. geht's mir schlecht. Logisch. Denke ich, daß ich ein guter, liebenswerter Mensch bin und erreiche oder übertreffe ich meine Ziele, geht's mir gut. Positives Feedback von außen, was meine gute Meinung über mich bestätigt, nehme ich gerne an. Aber ich begebe mich nicht in diese gefährliche Abhängigkeit davon, indem ich mein ganzes Handeln nur danach ausrichte, Lob von anderen zu bekommen. Denn dann täte ich, was die anderen von mir wollen, dann bin ich nicht ich.

Manchmal bin ich auch jetzt noch traurig, weil ich lieber mehr Gesellschaft hätte. Dann denke ich mir - wen der liebe Gott unglücklich machen will, dem erfüllt er jeden Wunsch.

In diesem Sinne!

09.05.2007 18:32 • #4


Lieber Leidenskollege,

du hast es genau getroffen, leider
sehe ich aber jetzt überhaupt keinen
Ausweg mehr.

Am einfachsten wäre es, dem ganzen
ein Ende zu bereiten.

Oder gibt es einen anderen Ausweg?

10.05.2007 11:16 • #5


Einfacher wäre das. Ja. Aber auch feige. Und: Es gibt einen Ausweg - durchhalten. Hab ich auch gemacht. (Und viele, viele andere vor mir auch.)

11.05.2007 07:08 • #6


Hallo Ihr...

bin ganz Neu hier und lande direkt hier...ist wohl nur ein Zufall, vielleicht aber auch nicht. Ich habe zwei ältere Schwestern und eine Mutter: insgesamt macht das 5 Scheidungen bzw. Kriege, etlich nicht-eheliche Trennungen (die durchweg Katastophen waren), 7 Nichten und Neffen (von denen zwei Nichten auch geschieden sind)...was soll ich sagen: Bin auch ne Frau, hatte auch schon Beziehungsstress etc...aber bis Heute verstehe ich nicht, warum die Frauen in meiner Familie es völlig "normal" und selbstverständlich finden, dass jede Trennung (auch wenn sie sie wollen und provoziert haben) jedesmal in einem fürchterlichen Gemätzel enden muss...gerade wenn sie eindeutig und unzweifelhaft die Jenigen waren, die richtig Mist gebaut haben...da werden die eigenen Kinder als Waffe und Schutzschild benutzt, alle Register der psychologischen und juristischen Kriegsführung angewandt...nur nicht wenigstens am Ende nach Kompromissen suchen, nur nicht der Kinder zuliebe, dem Ex ein Rest Würde lassen...alles tun, damit "DER" bloss nicht wieder auf die Beine kommt...Rufmord, Verleumndungen, Lügen, Anklagen etc...ehrlich, wär ich nicht dabei gewesen, würde ich auch denken "Mein Gott, die armen Frauen"...aber nach jahrzehntelangem Logenplatz und Familienjob als Therapeut, Babysitter etc, kann ich nur sagen: Es geht nicht um die Männer an sich, von denen Gott sei Dank keiner Gewaltätig war

es geht einzig um ihre enttäuschten Mädchenträume...in denen sie verwöhnt, ohne Bemühen und Anstrengung auf Händen getragen, angebetet und verpeppelt werden...so läuft nun mal keine Beziehung in Echtigkeit...aber sich alleine ihre "Träume" zu erfüllen hatten sie auch nicht als Plan B auf der Karte...einer muss Schuld sein, und da sie es nicht sind, bleibt eben nur der Mann...oft leider auch die Kinder, aber das ist ne andere Tragödie...Passt nur auf, dass Eure Kinder (wenn vorhanden) sich dieses Verhaltensmuster übernehmen...und die sind´s auch für die´s sich von Vater´s Seite aus um einen Neuanfang zu kämpfen lohnt...auch wenn ihr pleite, arbeitslos oder buckelig seid...für Eure Kinder seid ihr genauso wichtige Menschen und Einflüsse wie ihre Mütter...

Sorry, ich bin Euch auch keine Hilfe...wollte nur mal sagen, dass ich das auch als Frau, Schwester, Tante und Tochter unglaublich und erschreckend finde...

29.05.2007 16:23 • #7




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