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ginger20
Hallo,
ich habe hier schon ein paar Mal geschrieben, wo ich mich Ratlos fühlte, und es hat ein bisschen geholfen.
Deshalb hoffe ich, das es diesmal wieder so ist.
Ich habe vor etwa 2 Jahren mich dazu entschlossen einen Neu Anfang zu starten.
Ich habe Kontakt mit Menschen an den mir einiges lag, hinter mir gelassen, da es ganz offensichtlich war, dass genau diese Menschen mir nicht gut taten.
Ich habe mich etwa ein Jahr lang in mich eingeschlossen, habe zugenommen, was psychisch und physisch am ende. Obwohl ich nicht sonderlich sportlich war. Doch irgendwann, als ich eine neue Arbeitsstelle antritt, fing ich an immer stärker zu werden.
Ich hatte freunde am Leben, ich hatte keine Augenringe mehr, keine Kopfschmerzen. War irgendwie FREI!
Das einzige was mich zurück warf, war meine Familie und als ich jemandem aus meinem früherem Leben traf.
Aber ich wurde stark.
Bis heute.
Leider
..................



Ich weiß nicht so genau wo ich Anfangen soll, meine Familie war schon immer sehr speziell.
Ich war nie gewillt mich meinen Eltern unterzuordnen. Vor allem wo ich nie Hilfe von Ihnen bekam, durch die ich Ihnen etwas mehr vertrauen und somit etwas mehr Gefügigkeit entgegen bringen könnte. Ich war mein ganzes Leben auf mich selbst gestellt, keiner half mir oder stellte sich auf meine Seite. Ich habe eine ältere Schwester, sie ist sehr klug und unglaublich liebenswert. Aber sie ist auch extrem egoistisch. Sie war immer die Nummer 1 in der Familie , da sie mehr auf die Reihe bekam als ich. Naja früher eben, im Moment weiss sie nicht wirklich was sie mit ihrem Leben anfangen soll.
Meine Eltern sind noch von der alten Schule, und mein Vater sagt mir immer, wenn ich ihn frage warum er immer nur mekern und fies sein kann, dass Eltern dazu da wären über ihre Kindern zu mekern und alles zu bemängeln.
Ich persönlich, sollte ich jemals ein Kind kriegen würde ich ihn immer sagen wie sehr ich es Liebe und das ich alles für es tun würde, aber anscheinend gehen da die Meinungen auseinander.
Meine Mutter ist nie mit ihrem Leben zufrieden, sie will immer mehr, und gibt meinem Vater die schuld daran wie ihr Leben ist, oder wie es verlaufen ist.
Sie beide sind keine Gefühlvollen Menschen, und wenn ich erlich sein soll, ich glaube das letzte mal als einer von Ihnen mich so richtig lieb im arm hatte, so dass ich das Gefühl hatte mich sicher zu fühlen und daran dachte wie lieb ich meine Eltern hätte, naja erlich ich weiss es garnicht mehr. Ich glaube da war ich 5 Jahre alt. Es ist also etwa 15 Jahre her.

Egal was ich tue, es ist immer nicht gut genug für meine Familie. Selbst wenn ich Milionärin wäre und mit einem neuem Haus mit Pool zu meinen Eltern käme, wären sie immer noch nicht zufrieden, sie würden fragen : " Und wo bleibt die Villa?"
Irgendwie klingt das absurd, aber ich hab jetzt genug über meine Eltern geklagt, vielleicht sollte ich etwas über mich noch hin schreiben.

Also:
Ich bin 20 Jahre alt. Bin etwas seltsam, man könnte sagen etwas freaky, aber ich probiere mir immer treu zu bleiben. ich bin unglaublich unsicher. Ich habe Angst die kleine Bewegung könnte ich falsch machen. Ich bin auch sehr starköpfig, ich habe meine Meinung und die vertrete ich auch, aber äußert jemand eine gutes Argument bin ich von meiner Meinung abzubringen. Ich höre anderen sehr gerne zu, und lache gerne,obwohl ich es sehr selten tue. Ich muss immer disciplin über meinen Körper und meine Gedanken haben, deshalb gestate ich mir nur selten über etwas was schmerzt lange nachzudenken. Ich verzeihe sehr schnell, da ich der Meinung bin dass jeder das Recht für Fehler hat.

Das ist meine Meinung über mir. Nebenbei finde ich bin hässlich und es nicht Wert einen zweiten Blick oder einen zweiten Gedanken an mich zu verschwenden. Es gibt interessanteres.

Die Meinung meiner Familie über mich:
Ich bin starköpfig, muss immer das letzte Wort haben. Bin nicht blöd aber auch nicht sonderlich schlau. Mache mich persöhnlich zum Opfer, und bin teatralisch. Meine Mutter findet ich wäre kein umgänglicher Mensch. Mein Vater dafür findet ich wäre ein Versager und werde die Ausbildung so wie mein ganzes Leben völlig versauen.
( Ist immer wieder nett es zu hören)

Was ist heute passiert:
Wie saßen im Wohnzimmer, und ich habe meinen Vater gefragt ob wenn er im Baumarkt ist, nach einer Farbe gucken kann, da ich eine Wand in meinen Zimmer neu Streichen wollte. Naja daraufhin meinte er mich anzuschnautzen, ob ich wüsste wie groß der Baumarkt ist und dass ich das alleine machen soll und ich genauso im Internet gucken kann. Und was für eine Unverschämheit es wäre überhaupt zu fragen. Naja ich habe darafhin zu ihm gesagt ich hab nur gefragt, aber ist okey, ich brauche keine Hilfe mehr.
Ich kriegs alleine hin, genauso wie alles andere.

Naja dann haben wir Mittag gegessen, die Stimmung hat sich etwas gelockert, und das Leben war für 5 Minuten in Ordnung. Bis meine Mutter mir mal wieder einen Vortrag darüber halten musste, wie schwer es ja ist etwas im Internet zu bestellen, und in der Bank die Sofort Überweisung abzuschicken. Weil es ja auch so schwer ist! Meine Mutter geht immer gerne bei so was den leichten Weg, ah Natalia macht mir das schon, natürlich ohne bitte zu sagen. Sie macht es basta, wenn nicht macht sie einen Aufstand.
Naja ich habe daraufhin ein paar Komentare abgegeben, woraufhin meine Mutter ja ausrassten musste, mich anschreien und aus dem Zimmer raus gehen musste.
Meine liebe ah so kluge Schwester musste natürlich, ihre 5 groschen dazu packen, da sie überall ihre Finger rein stecken muss.
Sie meinte mich, anschreien zu müssen, und mir zu sagen dass ich ja so viel Geld hätte und wie ich ja so mit Eltern reden könnte. Ha HA HA ah stimmt wie ICH es könnte. Sie muss sich ja einschleimen bei Eltern indem sie mich ja anschnautzt. Bei dem Wort Geld bin ich ausgerasstet und habe ihr mit der Zeitung die vor mir lag auf den Arm gehauen. Meine Schwester ist seit einem Jahr eifersüchtig auf mich, und das lässt sie mich immer spüren, da ich Geld verdiene und es naja für mich ausgeben kann und sie es für ihre Wohnung und sonst was braucht und nun mal nicht so viel wie ich habe , obwohl der unterschied da bei 100 euro etwa liegt, im Monat.

Naja auf jeden Fall meinte Sie mir dann eine Ohrfeige zu verpassen. Was natürlich sehr schön war, ich bin daraufhin raus gegangen und habe mich in meinem Zimmer eingeschlossen, und muss mir anhören was meine Familie von mir hällt, das so etwas mir Spaß machen würde.
Ich ja der Teufel persöhnlich wäre etc, und ich an allem Schuld bin und ja nie was mache.
Ich glaube ich sollte wirklich ausziehen, aber naja ich weiss dass ich dann ganz alleine auf der Welt wäre und das tut weh. Es tut weh so sehr von der eigenen Familie verachtet zu werden.

Bin ich wirklich so ein schrecklicher Mensch , den wenn ja dann kann ich damit und mit mir selbst nciht mehr Leben und beende es, bevor ich mich selbst als ein Monster sehe.

27.07.2014 14:34 • 12.08.2014 #1


14 Antworten ↓


Hey Ginger,

Warum bist du denn der Meinung das dieser kleine Mikrokosmos in dem du lebst, schon alles ist was man vom Leben erwarten kann, mach die Tür auf, lass dir die Sonne ins Gesicht scheinen, und dann geh raus und fang an zu leben.

Wer entscheidet denn, was gut und böse ist, oder hübsch und hässlich, machst du das, oder deine Eltern...oder die anderen Menschen?

Eltern sollten uns eigentlich auf den richtigen Weg bringen, da haben deine versagt, was solls, ist jetzt leider nicht mehr zu ändern, was aber zu ändern ist ist deine Zukunft, und wie du dich selbst in ihr siehst, und daran solltest du arbeiten.

Es ist an der Zeit Erwachsen zu werden, steh auf und geh deinen Weg, wo auch immer er hinführen sollte, mit etwas Abstand wird vielleicht auch das Verhältnis zu deine Familie wieder besser werden.

27.07.2014 15:07 • #2



Ein Neuanfang

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ginger20
Hallo MADMAN,
danke für die Antwort, du hast recht es ist Zeit, dass ich erwachsen werde und meinen eigenen Weg gehe.
Ich denke darüber schon seit meinem 18 Lebensjahr nach, jedoch so sehr ich es auch will, so sehr habe ich auch Angst davor.
Ich wäre dann wirklich ganz alleine, und das macht mir Angst.

Die Frage ist mehr als berechtigt, für jeden bedeutet das Wort gut oder böse, was ganz anderes. Jedoch hat jeder seine eigene Meinung und diese macht die Menschen manchmal kaputt, vor allem wenn man es immer und immer und immer wieder wiederholt.

Jedes mal wenn ich mich nach einer Wohnung umsehe, kommt meine Mutter und redet es mir aus, und wird auf einmal richtig lieb. Doch es ist nichts weiter als eine weitere Masche, doch ich falle da immer wieder rein.

Mein einziger Wunsch ist es jemandem zu finden der mich versteht und der mich nicht kritisiert wegen jedem " schei.", aber dieser Wunsch ist zu groß als dass er erfüllt werden kann, denke ich.

Danke nochmal für die liebe Antwort

27.07.2014 22:09 • #3


Grauer Wanderer
Sei gegrüsst Ginger,

zunächst einmal möchte ich mein Mitgefühl für dich aussprechen (ich hoffe es erscheint nicht unangebracht), denn man liest deutlich deinen Schmerz aus all deinen Beiträgen heraus und wie sehr es dich zusetzt auf diese mir unverständliche Art und Weise von der eigenen Familie behandelt zu werden.

Ich möchte mir nicht anmaßen zu verstehen was grade in dir vorgehen mag; ich kann es höchstens erahnen. Dennoch (oder vielleicht grade deshalb) möchte ich mit folgenden Worten meinem Vorredner zustimmen: Es ist eine konstante Wahrheit, dass Küken irgendwann flügge werden; einzig der Zeitpunkt ist variabel.
Wann es für dich Zeit wird, musst schlussendlich du entscheiden.
Die Angst vor dem Alleinsein scheint zunächst ein triftiger Grund zu sein das Nest noch nicht verlassen zu wollen, aber so wie ich es herauslese schadet es dir mehr im Elternhaus zu verbleiben, mit all seinen feindlichen Gefühlen dir gegenüber. Vielleicht ist es das Risiko wert es einfach zu wagen und das Beste zu hoffen... denn früher oder später muss jedes Küken den Sprung ins Ungewisse wagen...

Noch ein Wort zu deiner Selbstwahrnehmung: Ich kenne dich zwar nicht persönlich und möglicherweise zählt das Wort eines gesichtslosen Schreiberlings aus den wirren Weiten des Netzes nicht sonderlich viel. Aber nach allem, was ich von dir gelesen habe, behaupte ich einfach mal, dass du keine Merkmale eines schrecklichen oder gar bösartigen Menschen an dir hast, ganz im Gegenteil.
Meiner Meinung nach ist es dein gutes Recht dich zu Wehr zu setzen, wenn du angefeindet wirst. Lass dir deswegen bloß nicht einreden du wärst ein schlechter Mensch. Denn das bist du nicht.

LG, der Fremde aus der Ferne

29.07.2014 18:00 • #4


Hallo ginger
Das hört sich echt gemein an wie du von deiner Familie behandelt wirst. Eigentlich sollte man meinen die familie ist immer für einen da und geht gut mit einem um. Aber du scheinst ja wegen nix angemeckert zu werden. Ich kann sehr gut verstehen das du gerne zu hause weg möchtest. Ist es dir denn finanziell möglich eine eigene Wohnung zu mieten? Was wäre denn mit einer WG dann bist du nicht ganz allein hast direkt Anschluss oder ist das nichts für dich?
Wenn du nicht mehr zu hause wohnst entspannt sich vielleicht auch die familiäre Situation wenn ihr nicht so viel zusammen seit.
Lieben Gruß und lass dich nicht unterkriegen

29.07.2014 20:19 • #5


ginger20
Wow,
ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich so viel Feedbacks bekomme.
Danke, Herzlichen Dank.
Irgendwie fühlt sich das verdammt gut an, so als würde ich wieder frei atmen können.

So mein lieber "Grauer Wanderer",
danke für die verständnisvollen Wörter, ich finde es großartig,dass jemand das was ich empfinde nachvollziehen kann.
Es gibt einem das Gefühl, doch nicht so ganz verrückt zu sein, weil man ein ganz anderes Bild von sich selbst hat.
Du hast recht, irgendwann muss man raus aus dem Nest, bei mir ist nur die frage ob jetzt sofort. Dafür aber kann ich mir dann kein Auto leisten, oder aber ich warte noch etwa 2 Jahre, wenn ich die Ausbildung fertig habe und dann eh wegen Studium ausziehen muss.
Die Entscheidung ist nicht so einfach, den sollte ich die 2 Jahre zu Hause bleiben, dann kann ich mehr Geld zur Seite legen.

Die Meinung eines "geschlossenen Schreiblings" im Netz ist manchmal wirklich weit mehr Wert als die einer Person die real vor mir steht.

Danke nochmal.

soooooooo


Hallo "Lucy1",
ich freu mich über deinen Feedback, du scheinst genauso wie der " Grauer Wanderer" mein Problem mit nüchternen Augen zu betrachten. Du hast recht eine WG wäre eine Möglichkeit, jedoch wie ich vorhin geschrieben habe, ich habe ein Neu Anfang gewagt, und mit ganz fremden so zusammen zu ziehen. Ich glaube nicht dass es etwas für mich wäre, da ich die Menschen eher ziemlich meide. Das klingt verrückt, aber ich will nicht wieder verletzt, ausgenutzt etc werden. Deshalb binde ich mich nicht an Menschen. Meine ganzen " Freunde" (wenn man sie so nennen kann) habe ich hinter mir gelassen. Deshalb hab ich nicht wirklich jemandem mit dem ich zusammen ziehen könnte.

Ich danke auch dir ganz herzlich für den Feedback.

LG

Ginger20

01.08.2014 21:41 • #6


Grauer Wanderer
Nabend Ginger.

Was gestern als verrückt galt, kann schon morgen die Normalität sein.

Ich glaube, es ist ganz natürlich von sich selbst ein verzerrtes Bild zu zeichnen. Dies hängt vielleicht damit zusammen, dass es schlicht unmöglich ist uns mit neutralen, objektiven Augen zu betrachten ohne von unseren eigenen Gedanken beeinflusst zu werden. Deshalb ist das Feedback aus dem nahen Umfeld ein wichtiges Regulativ, um unser Bildnis von unserem Selbst wieder zurecht rücken zu können.

Die rationalste Entscheidung wäre tatsächlich weiterhin im Elternhaus zu wohnen und Geld beiseite zu schaffen, damit der künftige Auszug unter finanziell günstigen Voraussetzungen geschehen kann. Allerdings hat, ganz offensichtlich, dein nahes Umfeld als Regulativ versagt.
Ich weiß deshalb nicht ob es klug ist deine Familie als einzig verbliebene Feedback-Quelle weiterhin anzuzapfen, was zwangsläufig geschehen wird bei einem Verbleib im Elternhaus, ohne auf kompetente Alternativen zurückgreifen zu können (in Form von Freundschaften und dergleichen). Aber da auch derartige Kontakte aus ähnlichen Gründen unterbrochen worden sind...

Du schriebst die Arbeit würde dir neue Kraft geben. Gibt es dort vielleicht nette Kollegen/Kolleginnen, mit denen ein Ansatz für neuerliche Kontaktknüpfungen möglich sind?
Ich weiß, du meidest in der Regel die Menschen, aber ich glaube du brauchst wenigstens zu einem Menschen Kontakt, der in der Lage ist dir das nötige konstruktive Feedback geben kann, damit du dein Bild von dir selbst stets ins rechte Licht rücken kannst. Und das geht wohl am besten mit einer Person aus Fleisch und Blut, Aug in Aug in realer Umgebung. Möglicherweise kann dir deine Arbeit als zugänglichste Anlaufstelle dienen, denn die dortigen Personen sind dir zumindest schon bekannt und nicht mehr fremd, die Hürde Überwindung somit nicht mehr ganz so hoch.

Das wären soweit meine (hoffentlich nicht allzu wirren) Gedanken dazu.
Wünsche eine geruhsame Nacht an alle mitlesenden Leidgeplagten und Hoffnungssuchenden.

LG, der Fremde aus der Ferne

04.08.2014 22:37 • #7


ginger20
Danke meine Lieben für die lieben Worte,
jedoch mein Leben ist mit dem heutigem Tag völlig zusammengebrochen.
Meine Eltern haben mich raus geschmissen, es fing damit an dass ich mein Zimmer ein bisschen renovieren wollte, um ein bisschen mehr platz für meine Bücher zu haben. Naja und gestern habe ich mit meinem Vater Regale geholt, naja und während ich heute in der Arbeit war, meinte meine Familie mein Zimmer völlig zu verunstalten. Da alles ja nach deren Geschmack sein muss, und selbst mein Zimmer nicht MEINS sein soll.
Naja war ja logisch dass ich sauer wurde, aber naja ich bin ja die blöde. Wen interessiert was ich will?
Darauf hin meinte mein Vater mich raus zu schmeissen.
Das heißt nicht sofort aber ich soll von hier schnellst möglich verschwinden.

Ich weiss nicht recht was ich dazu jetzt noch sagen soll.
Außer dass ich völlig fertig und innerlich zerbrochen bin.
Ich bin ja immer die blöde und unnötige Person.

....................

06.08.2014 16:33 • #8


Naamah
Liebe Ginger,

das tut mir so unendlich leid für dich. ich kenne das nur zu gut. hast du freunde, bei denen du erstmal unter kommst?
oder hast du oma und opa, die dich aufnehmen würden?

ich kann dir nur einen rat geben. such dir eine eigene wohnung oder eine wg. glaub mir es macht vieles besser.
sicher ist es hart, sein leben völlig allein stemmen zu müssen, aber es ist machbar.

als ich daheim ausgzogen bin, hat sich im grunde nix gändert. das verhältnis zu meiner mutter ist tot.
aber das verhältnis von meinem mann zu seiner mutter wurde mit seinem auszug deutlich besser. vorher hat sie ihn immer als kranken psycho bezeichnet. er gehört in letzte loch weg gesperrt. und er solle sich doch endlich umbringen.
heute verstehen sie sich gut. ich versteh ihn da zwar nicht, aber mir soll es egal sein. ist seine mutter.
ich bin mit meiner fertig... du seihst, es kann so und so laufen.
fakt ist deine momentane situation ist kein zustand.
wenn du was ändern willst, musst du selbständig werden. das schaffst du nur mit dem auszug.

wie auch immer, noch ist nicht aller tage abend. du kannst es schaffen, du darfst nicht den mut verlieren.

denk drüber nach.

06.08.2014 21:31 • #9


Grauer Wanderer
Hallo Ginger.

Da fehlen einem schlicht die Worte.

Ich kann mich da nur den Worten Namaah´s anschließen und wünsche dir einen raschen Erfolg bei der Wohnungssuche. Lass den Kopf nicht hängen, denn Hoffnung findet sich überall.

LG, der (etwas ratlose) Fremde aus der Ferne

07.08.2014 20:43 • x 1 #10


boomerine
Hallo Ginger, auch möchte die sagen wie leid mir das tut. Bei mir war es ähnlich´, nur ohne Rausschmiß, ich ging von alleine. Ich gebe nur einen guten Rat, stell dich auf deine eigenen Beine, so das du nicht mehr angewiesen bist. Deine Schwester wird nach wie vor die Nummer eins bleiben ( auch wenn sie ausziehen würde, und du zuhause bleiben würdest ) du würdest arbeiten verrichten und deine Schwester die hin und wieder kommt ist und bleibt die größte und beste. Stelle dich auf deine eigenen Beine und nable dich ab wenn es dir möglich ist, du wirst sehen, mit der Zeit, dir geht es besser. Auch wenn man glaubt und hofft, vergiss es, das wird nichts. Ich möchte dir mit Sicherheit nichts mies machen, es kann bei dir auch anders ausgehen. liebe Grüße sendet dir boomerine

08.08.2014 18:05 • #11


ginger20
Hallo,
boomerine danke für deine Antwort, ist das Leben nicht einfach ungerecht?
Die Familie soll doch alles darstellen was schön ist, Zusammenhalt, liebe, glücklich sein, Geborgenheit etc.
Aber wie es scheint ist das nur wieder so ein Blödsinn, dass uns als Kinder eingeredet wird.
Ich habe seit ein paar Tagen keine Kraft mehr, ich kann einfach nicht mehr.
Ich habe lust einfach egal wo ich gerade bin zusammenzubrechen und anzufangen zu schreien, aber ich kann nicht.
Schließlich warum soll man alle an seinem Leid teil haben lassen. Stattdessen lächel ich jeden an und stehe aufrecht, obwohl ich innen drin immer mehr auseinander falle.
Diese Maske wird mich umbringen, ich fühle mich schon tot, also wo ist der Unterschied zwischen wahrem Tot und dem der Seele?

Ich finde einfach die Kraft nicht mehr aufrecht zu stehen.

08.08.2014 19:19 • #12


Zitat von ginger20:
Diese Maske wird mich umbringen, ich fühle mich schon tot, also wo ist der Unterschied zwischen wahrem Tot und dem der Seele?

Ich finde einfach die Kraft nicht mehr aufrecht zu stehen.


Der Unterschied ist das der Tod endgültig ist, Deine Seele fühlt sich im Moment nur tot an, das kann sich von einer Sekunde zur andern ändern, Ein Lächeln, ein Wort, eine Geste, ein neuer Mensch in deinem Leben, Ein Gedanke der dir durch den Kopf geht, Ein Sonnenaufgang.....such es dir aus, die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Und da wo du dir Grenzen gesetzt hast, fängt deine wahre Kraft erst an, du musst sie manchmal überschreiten um wieder Licht zu sehen, schlimm ist nicht das du nicht mehr aufrecht stehen kannst, schlimm ist es nicht mal zu fallen, schlimm ist nur wenn du nicht wieder aufstehst...

08.08.2014 19:54 • x 1 #13


boomerine
Hallo Ginger, ich glaube das es dir bescheiden geht, aber es wird der Tag kommen und dann stehst du über Ihnen, es dauert, es geht leider nicht von heute auf morgen, es kommt ein Stück Arbeit auf dich zu. Geh zu einem Therapeuten sprich mit ihm und lasse dir ein Medikament geben das dir ein wenig Kraft gibt. Schreib dir alles von der Seele, wenn es ist, hundertmal das gleiche, gehe in die Natur, wo du alleine bist und brülle bis du heiser bist und umfasse eine Baumstamm und lehne dich an ihn, mir hat das mal eine wildfremde Person erzählt, die ich beobachtet hab, die hab ich angesprochen, das Gespräch hat echt gut getan. Wenn mir heute mal wieder danach ist dann mache ich es auch. Mir tut das gut. Ich würde dir echt gerne helfen, weil ich weis das das bescheiden ist. Es ist ein schwieriger Prozess. lg boomerine

09.08.2014 17:27 • #14


Zitat von MADMAN:
Zitat von ginger20:
Diese Maske wird mich umbringen, ich fühle mich schon tot, also wo ist der Unterschied zwischen wahrem Tot und dem der Seele?

Ich finde einfach die Kraft nicht mehr aufrecht zu stehen.


Der Unterschied ist das der Tod endgültig ist, Deine Seele fühlt sich im Moment nur tot an, das kann sich von einer Sekunde zur andern ändern, Ein Lächeln, ein Wort, eine Geste, ein neuer Mensch in deinem Leben, Ein Gedanke der dir durch den Kopf geht, Ein Sonnenaufgang.....such es dir aus, die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Und da wo du dir Grenzen gesetzt hast, fängt deine wahre Kraft erst an, du musst sie manchmal überschreiten um wieder Licht zu sehen, schlimm ist nicht das du nicht mehr aufrecht stehen kannst, schlimm ist es nicht mal zu fallen, schlimm ist nur wenn du nicht wieder aufstehst...




hm das lied von den onkelz hat mich durch ne schwere zeit begleitet...

12.08.2014 12:21 • #15



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