Pfeil rechts
2

PeterParker
...weiß nicht ob ich hier in der richtigen Kategorie bin?

Hat jemand Erfahrungen mit einer Abhängige Persönlichkeitsstörung?

Mein Therapeut hat heute so was erwähnt, ist sich aber nicht sicher.

Weiß auch nicht, erst Agoraphobie, vielleicht bisschen Depression, vielleicht Trauma, BurnOut. jetzt das?
Irgendwie weiß keiner eine genaue Diagnose zu stellen.
Wenn ich nicht die Ursache weiß wie kann ich dann die richtigen Mittel finden um wieder gesund zu werden?
Letztendlich ist es mir auch egal welchen Name es hat.

Auffällig ist das ich zuerst Probleme beim alleine Autofahren hatte.
Jetzt da ich weniger fahre, Probleme bei Aktivitäten draußen, alleine. Meine Wohnung ist immer so etwas sicherer.
Und in Begleitung mit nahe stehenden Menschen gelingen mir viele Dinge einfacher.

Die Frage ist was war zuerst? Ich denke wenn ich Angst habe Dinge draußen alleine zu erledigen, begebe ich mich natürlich in eine Abhängingkeit zu anderen damit mir das besser gelingt.
Oder Begebe ich mich in eine Abhängigheit mit anderen und darauß entstehen die Ängst?

Bisher kann ich nicht sagen das ich eine Beziehungsstörung habe. Oder ich Aktivitäten ohne andere bevorzuge.

Hmmm. Er hat zwei Wochen Urlaub, vielleicht weiß ich dann mehr. Oder hier ist jemand der mir weiter hilft.

Vermutlich ist alles wieder zu komplex?

10.04.2020 00:56 • 11.04.2020 #1


4 Antworten ↓


Greenhouse
Hallo. Ich habe auch solche Probleme. Bei mir ist manchmal so schlimm dass ich alleine zuhause nicht bleiben kann. Ich bin 47 Jahre alt.

Keine Ahnung was helfen kann, meine Therapeutin ist nach 9 Sitzungen kein schritt weiter, hat keine Ahnung womit sie anfangen soll.

Ich muss sagen dass ich extreme Ängste habe von meiner Frau versaßen zu werden und bin auch sehr eifersüchtig.

10.04.2020 14:12 • #2



Meinungen zur Abhängigen Persönlichkeitsstörung

x 3


PeterParker
Schau mal in google unter
Abhängige Persönlichkeitsstörung
ob dir das weiter hilft?
Bei mit ist das anders, glaube ich

11.04.2020 01:43 • #3


Calima
Zitat von PeterParker:
Wenn ich nicht die Ursache weiß wie kann ich dann die richtigen Mittel finden um wieder gesund zu werden?


Manchmal kann es hilfreich sein, das Kind beim Namen nennen zu können. Es zeigt, dass man damit nicht allein ist und dass man seiner Wahrnehmung vertrauen kann. Was Verhaltensänderungen betrifft, spielt das nach meiner Erfahrung aber nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Im Gegenteil: Nicht selten ziehen sich Menschen nach einer Diagnose erst recht in die Untätigkeit zurück, weil sie nun ein prima Alibi dafür haben, dass sie ja nichts für ihren Zustand können. Dabei vergessen sie, dass es nicht um Schuld oder Unschuld geht sondern darum, dass man sich auch aus einer "unverschuldet" entstandenen Notlage nur aus eigener Kraft befreien kann.

Deshalb: Wenn dir Dinge schwer fallen/ Angst machen, gibt es immer mindestens zwei Wege: Diese Dinge meiden oder sie erst recht tun. Letzteres ist möglicherweise unglaublich anstrengend, weswegen oft der Weg des Meidens eingeschlagen wird.

Wenn man damit dann dauerhaft einigermaßen zurecht käme, wäre das ja eine echte Lösung. Das Problem ist aber, dass Ängste eine deutliche Tendenz haben, sich auszuweiten und mehr und mehr Raum zu nehmen, je öfter man ihnen nachgibt. Je kürzer Angstzustände bestehen, umso leichter ist es tatsächlich, sich aus diesen wieder herauszuarbeiten.Das heißt aber nicht, dass es nicht auch gelingen kann, wenn man schon länger in der Angst lebt.

Meine Idee wäre, in kleinen Schrittchen an deiner Unabhängigkeit zu arbeiten. Das funktioniert wie beim Ausdauertraining: Man beginnt mit einer gerade noch zu verkraftenden Herausforderung und steigert diese sukzessive. Jede gelungene Mini-Etappe schafft Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und auch darin, dass sich die Situation überleben lässt.

11.04.2020 12:38 • x 1 #4


PeterParker
...weißgarnicht bei was ich mich abhängig fühle. ?
Ich habe Ängst, vorrangig beim alleine Autofahren.
Es gelingt besser wenn ich jemanden anrufen kann, und es geht mir beser wenn ich weiß da ist jemand der mich im Ernstfall retten würde.
Ich fühle mich sicherer und habe damit weniger Ängste. Zuhause fühle ich mich auch sicherer.
Bin ich damit abhängig von der Person?
Oder abhänging vom Ort?
Weil ich unsicher bin habe ich Ängste?
Oder weil ich abhängig bin habe ich Ängste?

Da beißt sich die Katze in den *beep*. Weiß nicht wo ansetzen, muß zwei Wochen warten.....

11.04.2020 21:30 • x 1 #5




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler