Hier ein Einstieg ins Thema mit einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom 18.3.2000:
Klaus Minges
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#2
A
Medikament Paxil und die Wirkung
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G
Gast Gast
Ein schöner Einstieg
Wenn der letzte Absatz es nicht wieder etwas relativieren würde, hätte ich diesen Artikel als 'sehr krass' bezeichnet.
Ich will nicht abstreiten, dass die Pharmaindustrie Schüchternen versucht zu suggerieren, sie würden unter einer Sozialphobie leiden, aber unter Schüchternheit und einer sozialen Phobie ist m.E. sehr stark zu trennen.
In meinen Augen kann man von einer sozialen Phobie sprechen, wenn sich die Angst in physischen Reaktionen zeigt. Bestimmt hat auch nicht jeder, der mal rot wird, wenn man ihn anspricht eine Sozialphobie; da spielen einfach viele Faktoren eine Rolle.
Ich kann mich noch erinnern, als ich vor einem Jahr oder so in der Tageszeitung einen Artikel mit der Überschrift: "endlich, die Pille gegen Schüchternheit" las. Da wurde einem auch zu verstehen gegeben, dass man durch dieses Medikament wieder Rendezvous haben könnte (und es ging wirklich 'nur' um Schüchternheit) .... so was regt mich echt auf.
Kann man nur hoffen, dass hier in Deutschland durch die Medien nicht ein ähnliches Bild wie in Amerika vermittelt wird.
Viele Grüße!
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#3
G
Gast Gast
Kennt jemand das im Artikel angesprochene Medikament Paxil (Wirkungsweise etc.)?
Gibt's das bereits in Deutschland?
Bye,
Sven
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#4
G
Gast Gast
Ja, Paxil heißt bei uns Seroxat und besteht aus dem Wirkstoff Paroxetin.
Seroxat sagt mir auch schon mehr. Aber das gibt's ja schon länger auf dem Markt. Hatte mich schon gewundert, was für ein Medikament da 'kürzlich' auf den Markt gekommen sein soll, wie's im Artikel hieß.