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Virginia26
Mitglied
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Hey,
Ich versuche hier einfach mal meinen Kummer nieder zu schreiben. Zum Anfang möchte ich raus hauen das ich Moment nur den Wunsch habe diese Welt zu verlassen.
Ich leider unter Sp und Ävps (soziale Phobie u. Ängstlich vermiedene Persönlichkeitsstörung)
Das dieses Leiden bei mir genetisch wie auch durch die Erfahrungen die ich im Laufe des Lebens gemacht habe entstanden ist, weiß ich.
Mit 19 ist mir dann zum ersten Mal bewusst geworden, das ich nicht mit den anderen mithalten kann (Beruf, Beziehung, Hobbys). Mir ist natürlich auch vorher schon aufgefallen, das ich mich nicht sehr wohl in meiner Haut fühle und Schwierigkeiten mit meinem Selbstbewusstsein habe, aber der Knackpunkt kam dann mit 19.
Ich habe dann im Internet von der Ävps gelesen und habe schnell gemerkt, das dieses Krankheitsbild mein Leiden beschreibt. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Mit meiner Familie darüber zu sprechen ging und geht bis heute nicht. (Psychische Krankheiten sind für sie nicht wirklich nachvollziehbar.)
Ich versuche mal in Stich Punkten festzuhalten was diese Krankheit seither für mich darstellt:
- kein Geschlechtsverkehr
- Keine Freundschaften
- Keine Hobbys
- Keine Ausbildung
- Schlechter Schulabschluss
- Keine liebe
- Keine Freude
- Dro. Konsum
- Alk. Konsum
- Fress Attacken
- Hass
- Wut
- Depression
- Arbeitslosigkeit
- Verzweifelte Psychologen
- Verzweifelte Familien Mitglieder
- Stillstand in jeder Lebenssituation
Kann mir bitte einer sagen wie ein Mensch mit dieser Störung jemals glücklich werden soll?
Ich sehe überhaupt keinen Sinn mehr im weiter leben. Jeder Tag ist ein Krampf!
Und wir leben nun mal in einer sehr lauten Gesellschaft. In der zurückgezogene und stille Menschen untergehen!
(Mal davon abgesehen, dass das stille und zurückgezogene ja die Angst ausmacht und nicht das was wir wirklich sind!)
Ich weiß nicht ob es bei mir einfach ein Härtefall ist oder ob ander mit dieser Krankheit genauso große Schwierigkeiten haben?!?!? Bei mir betrifft es wirklich jede Lebenslage. Ich weiß nicht mal mehr wie ich mit Familien Mitgliedern umgehen soll. Als wäre ich in einem Dschungel aufgewachsen und soll jetzt in dieser Gesellschaft klar kommen. Entschuldigt, aber mich macht das alles sehr wütend.
Ich hoffe ein paar Leser zu finden, die vielleicht Rat haben oder sich auch einfach auslassen möchten.
Liebe Grüße V
Ich versuche hier einfach mal meinen Kummer nieder zu schreiben. Zum Anfang möchte ich raus hauen das ich Moment nur den Wunsch habe diese Welt zu verlassen.
Ich leider unter Sp und Ävps (soziale Phobie u. Ängstlich vermiedene Persönlichkeitsstörung)
Das dieses Leiden bei mir genetisch wie auch durch die Erfahrungen die ich im Laufe des Lebens gemacht habe entstanden ist, weiß ich.
Mit 19 ist mir dann zum ersten Mal bewusst geworden, das ich nicht mit den anderen mithalten kann (Beruf, Beziehung, Hobbys). Mir ist natürlich auch vorher schon aufgefallen, das ich mich nicht sehr wohl in meiner Haut fühle und Schwierigkeiten mit meinem Selbstbewusstsein habe, aber der Knackpunkt kam dann mit 19.
Ich habe dann im Internet von der Ävps gelesen und habe schnell gemerkt, das dieses Krankheitsbild mein Leiden beschreibt. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Mit meiner Familie darüber zu sprechen ging und geht bis heute nicht. (Psychische Krankheiten sind für sie nicht wirklich nachvollziehbar.)
Ich versuche mal in Stich Punkten festzuhalten was diese Krankheit seither für mich darstellt:
- kein Geschlechtsverkehr
- Keine Freundschaften
- Keine Hobbys
- Keine Ausbildung
- Schlechter Schulabschluss
- Keine liebe
- Keine Freude
- Dro. Konsum
- Alk. Konsum
- Fress Attacken
- Hass
- Wut
- Depression
- Arbeitslosigkeit
- Verzweifelte Psychologen
- Verzweifelte Familien Mitglieder
- Stillstand in jeder Lebenssituation
Kann mir bitte einer sagen wie ein Mensch mit dieser Störung jemals glücklich werden soll?
Ich sehe überhaupt keinen Sinn mehr im weiter leben. Jeder Tag ist ein Krampf!
Und wir leben nun mal in einer sehr lauten Gesellschaft. In der zurückgezogene und stille Menschen untergehen!
(Mal davon abgesehen, dass das stille und zurückgezogene ja die Angst ausmacht und nicht das was wir wirklich sind!)
Ich weiß nicht ob es bei mir einfach ein Härtefall ist oder ob ander mit dieser Krankheit genauso große Schwierigkeiten haben?!?!? Bei mir betrifft es wirklich jede Lebenslage. Ich weiß nicht mal mehr wie ich mit Familien Mitgliedern umgehen soll. Als wäre ich in einem Dschungel aufgewachsen und soll jetzt in dieser Gesellschaft klar kommen. Entschuldigt, aber mich macht das alles sehr wütend.
Ich hoffe ein paar Leser zu finden, die vielleicht Rat haben oder sich auch einfach auslassen möchten.
Liebe Grüße V
• • 10.04.2018 x 1 #1
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