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Hi ich träume seit jahren schon das ich sex mit meinem vater hab um ehrlich zu sein schon seit ich überhaupt richtig weiß das das sexträume sind. Die träume haben mein leben sogar so beeinflusst das ich an ihn denke wenn ich mit meinem freund schlafe. Ich hab noch nie darüber gespeochen weil ich angst habe das mich alle für verrückt halten.

Zu meinem vater kann ich sagen er ist ein mensch den man als typisches Ar. bezeichnen kann. Er hat meine mutter geschlagen. Und mich hat er immer wieder sitzen lassen. Und hat sich über die hälfte meines lebens nicht bei mir gemeldet.

Seit kurzem haben wir wieder sowas wie kontakt und war auch schon bei ihm und seit ich ihn wieder in meinem leben habe ist es noch schlimmer mit den träumen.

Bitte helft mir und sagt mir eure meinung dazu.

03.05.2019 21:48 • 02.06.2019 #1


14 Antworten ↓


igel
Ich würde professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

03.05.2019 22:11 • x 1 #2


Safira
Würde ich auch sagen

03.05.2019 22:13 • x 1 #3


igel
Ein sehr ernstes Problem. Ich fürchte, hier kann Dir niemand direkt helfen.

03.05.2019 22:44 • x 1 #4


Gleichklang
Unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen! ! !

03.05.2019 22:56 • x 4 #5


Bauer-Jani
Schliesse mich den vorherigen Beiträgen an!

04.05.2019 06:45 • #6


Ich finde die bisherigen Reaktionen ein wenig daneben, auch wenn der Rat professionelle Hilfe zu suchen natürlich richtig ist, muss man dies nicht so überdeutlich wiederholen.

Hi AnneSophie,
ich halte dich nicht für verrückt, schon weil du ja selbst merkst, dass solche Träume nicht richtig sein können. Vor allem scheinst du auch trotz dieser Träume nicht vor zu haben dies in die Realität umsetzen zu wollen.
Ich habe schon hin und wieder darüber gelesen, dass es vor kommen kann, dass Menschen davon träumen bzw. phantasieren mit der eigenen Mutter oder Vater Sex haben zu wollen. So etwas ist also gar nicht so ungewöhnlich, und noch lange nicht verrückt, und kommt währen und kurz nach der Pubertät wohl sogar häufiger vor als es die meisten Menschen zugeben würden. Psychologisch wird dies oft damit erklärt, dass die Betroffenen eine problematische Beziehung zu diesem Elternteil haben oder hatten.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass du ja selbst schreibst, dass dein Vater ein typischer Ar. ist, deine Mutter geschlagen hat und auch dich oft sitzen gelassen hat und du lange mit ihm keinen Kontakt hattest. Dies klingt schon sehr nach so einer problematische Beziehung, die so etwas auslösen kann.
Um so etwas wirklich aufzulösen, wäre sicherlich professionelle Aufarbeitung und Unterstützung hilfreich, weil nur die wenigsten Menschen es schaffen sich mit der nötigen inneren Distanz und Objektivität mit solchen Dingen auseinanderzusetzen.
Ich denke, dass du erst noch genauer verstehen lernen musst, wofür diese Träume wirklich stehen, um zu lernen sie inhaltlich weniger ernst zu nehmen. So kann so ein Traum dafür stehen, dass du dich als Kind und in deiner Jugend einfach nur nach Liebe, Geborgenheit und Vertrautheit zu deinem Vater gesehnt hast - was auch völlig normal war. Da dies aber nie erfüllt wurde, hat sich irgendwie dieser Traum wohl während deiner Pubertät geprägt, der dich nun nicht mehr los lässt, weil du diese damaligen unerfüllten Bedürfnisse eben bis heute nicht verarbeitet hast. Auch müsste man das damalige Verhalten deiner Mutter betrachten, die womöglich damals trotzdem versucht hat immer bei deinem Vater zu bleiben oder ihn an sich zu binden. Womöglich hat deine Mutter dir dadurch etwas vor gelebt, was du als Kind unbewusst für dich übernommen hast?
So ein Erklärungsmodell auszuarbeiten kann sehr helfen solche Dinge zu verstehen, so dass man immer verständnisvoller und gelassener damit umgehen kann, da sie ja nun funktionaler bewertet werden. Dann müsstest du vielleicht noch lernen diese damaligen unerfüllten Bedürfnisse in deiner heutigen Beziehung zu deinem Freund erfüllt zu sehen und zu erleben. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass du lernen müsstest dir solche Träume von deinem Vater bewusst vorzustellen, um sie dann bewusst so zu stören, so dass sie mit einem negativen Gefühl verknüpft werden. Dies wäre wie die sprichwörtliche kalte Dusche, wo man bei unangebrachten sexuellen Erregungen kalt duschen soll, um sich wieder zu normalisieren. Man kann so eine kalte Dusche durchaus auch auf der gedanklichen-gefühlsmäßigen Ebene mit etwas Übung anlegen, wobei man allerdings schon sehr bewusst und intelligent daran gehen muss. So darf man sich auf keinen Fall für solche Gefühle und Gedanken verurteilen oder schämen, nur weil man glaubt auf diese Weise entsprechende negative Gefühle damit verknüpfen zu können. Sinnvoller wäre es diese Gedanken und Gefühle bewusst hoch kommen zu lassen, um dann daran zu denken, dass sie für etwas anderes stehen, und um dann an etwas ekliges oder unangenehmes zu denken, anfangs vielleicht sogar mit einem realen Impuls, altem Obst oder so. Die Schwierigkeit besteht dabei dies dann wirklich auf das Objekt zu beziehen, also in deinem Fall auf deinem Vater, nicht der Sex im allgemeinen.
Ein guter Psychotherapeut hat sicherlich ähnliche oder noch bessere Ansätze, um daran arbeiten zu können.

Ich hoffe, dass ich dir damit etwas helfen konnte.

04.05.2019 08:24 • x 5 #7


Icefalki
Ich würde da auch mal mit einem Fachmann darüber reden.

Als Laie könnte ich mir auch vorstellen, dass dahinter mehr eine ambivalente Liebe steckt. Den Vater eigentlich ablehnen wollen, weil er die Mutter geschlagen hat, sich nicht um dich gekümmert, und dadurch für dich irgendwie eine "verbotene Liebe" daraus wird.

Lass mal den Sex weg, übrig bleibt doch die Sehnsucht nach Wärme und Zuneigung.

Aber wie gesagt, ist auch nur ein Versuch einer Erklärung.

04.05.2019 09:35 • x 6 #8


Jochanan
Ich glaube auch, dass es die ambivalente Liebe ist. Du magst dein Vater nicht, weil er schlimmes getan hast, aber du sehnst dich nach väterlicher Liebe.

04.05.2019 16:28 • x 1 #9


Bauer-Jani
Zitat von Jochanan:
Ich glaube auch, dass es die ambivalente Liebe ist. Du magst dein Vater nicht, weil er schlimmes getan hast, aber du sehnst dich nach väterlicher Liebe.

Starker Kommentar!

04.05.2019 16:33 • x 1 #10


Veritas
Konnte man dir weiterhelfen?

07.05.2019 18:14 • #11


Misplaced Childhood
@Chris72

100 Punkte für Deinen Kommentar !
Da hat sich einer mal richtig Mühe gemacht !

26.05.2019 10:02 • x 2 #12


Jan_
Hallo AnneSophie,

als Kind sucht und erhofft man sich die Liebe seiner Eltern.
Gerade weil du ein schwieriges Verhältnis zu deinem Vater hattest, und dieser dich nicht geschätzt hat ist die körperliche Liebe eine Idee und Assoziation diese Nähe zu suchen.

Menschen mit gestörtem Verhältnis zu den Eltern tendieren häufig dazu Liebe auch sehr körperlich zu suchen. Auch weil sie nicht gelernt und vorgelebt bekommen haben wie man emotional und sozial Liebe sucht und bekommt. Dies ist auch ein Grund warum sich solche Menschen häufig schlechte Partner suchen; weil sie nicht intuitiv erkennen können was für eine gute Beziehung wichtig ist.

Eine andere Erklärung wäre dass du als Kind Missbrauchsopfer warst. Aber da du nichts dergleichen erwähnt hast oder scheinbar nicht vermutest denke ich eher es ist das zuvor beschriebene.

Ich wünsche dir alles Gute.

02.06.2019 10:27 • #13


Hallo,

Du hast sicherlich vieles erlebt und vieles verdrängt.
Ich habe davon gehört ,dass ein Trauma., sich so verestigen kann ,dass man es für Normal hält
Deine Träume sagen bestimmt.eoniges aus was du im Unterbewusstsein den taglang erlebst.
ich rate dir eine Therapeutin aufzusuchen mit ihr ,wenn die Chemie stimmen.sollte ,zwischen euch beiden,
kannst du entscheiden ob eine Trauma therapie dir helfen kann oder eine Kombi.
es kann etwas.in dir sein.waad.du als Kind erlebt hast ,dich dafür schuldig fühlst.

.

02.06.2019 10:45 • #14


med
Chris72 hat eigentlich schon alles gesagt. Wichtig ist, dass Du Dich deswegen nicht schuldig fühlst!

02.06.2019 10:58 • #15




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