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Habe mal eine Frage bzw. Ihr könnt diese ja schon am Thema erkennen.
Wenn ich Leute um mich rum habe geht es mir gut. Ich denke dann immer sollte mir was passieren ist ja wer da der es mitbekommt und mir helfen kann bzw Hilfe holen kann.
Sobald ich allein bin bekomme ich sehr sehr oft PA. Schon der Gedanke daran das mein Mann zb auf Montage muss oder ich den ganzen Tag allein bin mit unserem Sohn (2) versetzt mich in Panik. Gibt es sowas wie Angst vorm alleine sein? Kennt das wer? Ist das eine Art der Agoraphie?

18.08.2010 01:10 • 26.08.2010 #1


13 Antworten ↓


Denke schon das es das gibt, hab seit kurzem auch immer ein schlechtes Gefühl wenn ich ganz alleine bin.

Dabei war es in meinem ganzen Leben vorher anders. Ich mochte es alleine zu sein.

Was fühlst Du dann? Hasr Du bestimmte Ängste?

18.08.2010 01:17 • #2



Gibt es sowas ? Angst vorm alleine sein

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Nabend,

geht mir genauso. Mochte es früher auch gern allein.
Was ich fühle? Mein Herz + Puls rast, mir wird schwindelig, ich hab Angst zu sterben, habe Angst meinen Sohn nicht aufwachsen zu sehen, Angst das er sich nicht an mich erinnern kann (er ist jetzt 2), ich habe Angst was zu verpassen, Angst das ich nen Herzinfarkt bekomme und keiner bekommt es mit und findet mich.

18.08.2010 01:26 • #3


Für mich sind das heftige Ängste, anders als meine.Du empfindest das so.Natürlich wird das nicht passieren. Aber warum ist das so? Kannst Du mir das sagen?

Mir fehlt das Hintergrundwissen. Ist es krankeheitsbedingt? Oder eine Kopfsache?

18.08.2010 01:34 • #4


Ich würde auch gerne wissen warum das so ist (lache und weine gerade gleichzeitig - aber nicht schlimm)
Ich habe seit letztes Jahr November Panikstörung und Depresssion. Kam von einem auf den anderen Tag und war gleich so heftig das ich in stationäre Behandlung gegangen bin. 6 Wochen. Mir gehts besser aber nicht viel.Finde keinen Therapeuten da die Wartelisten sooooooooooooo lang sind. Gehe jetzt ab Anfang nächsten Monats in eine Tagesklinik.
Ich glaube bei mir ist der Tod meines Vaters Schuld. Und natürlich kommen dann noch tausend ander kleine Dinge die das Fass zum überlaufen gebracht haben. Die Seele schreit dann irgendwann und sagt bis hier her und nicht weiter.

18.08.2010 01:40 • #5


Hmnaja, bin bestimmt ehr die schlechte Hilfe, da ich nichts davon kenne. Aber Du erwähnst den Tod Deines Vaters. Der Tod eines geliebten Menschen ist immer schlimm (unter Umständen sogar eines vermeintlich verhassten Menschen).

Ist der Tod in Deinem denken allgegenwärtig? Natürlich ist er immer da, doch wir dürfen nicht vergessen das wir das geschenk bekommen haben hier sein zu dürfen.

Deine Ängste sind so direkt. Gibt es nichts was Dir Stärke und Halt vermitteln kann? Widerstand? Vielleicht sogar aus Wut heraus?

Und weine ruhig, aber nicht zuviel. Die Tränen sind irgendwann verschwendet wenn sie niemand von der Wange wischt.

18.08.2010 01:55 • #6


eisblume44
guten morgen, ich geselle mich mal dazu....

@bienemaja
würde sagen das es das gibt....
ich kenne das auch und habe das gleiche problem, bin seit vier jahren alleinerziehend von zwei teenies....
meine herzneurose macht alles noch schlimmer, wenn ich allein bin habe ich panik, wenn mir was passiert ist keiner da, weil meine kinder ja auch schon recht oft ihre eigenen wege gehen und ich oft tagsüber allein bin.
am schlimmsten ist es wenn sie bei freunden/freundinen übernachten dann weiss ich das niemand mehr nach hause kommt !
ich kann nicht schlafen, und gehe erst ins bett wenn ich total erschöpft bin, damit ich schlafen kann....am besten mit licht und fernsehen an, dann komme ich vllt zur ruhe...

lg eisblume

18.08.2010 03:00 • #7


Danke für Eure lieben Worte. War das ne Horrnacht ! Aber irgendwann gegen 2 Uhr muss ich doch eingeschlafen sein, mit meinem Sohn an meiner Seite
Jetzt hab ich natürlich schon wieder Angst vor dieser Nacht. Ja ja ich weiss, dass ist falsch....................seufz. Verdammter Teufelskreis

18.08.2010 09:28 • #8


Horrornacht meinte ich

18.08.2010 09:30 • #9


eisblume44
@bienemaja

...das stimmt es ist ein teufelskreis aus dem man sich schwer befreien kann...
also so geht es mir, ich verusche es jeden tag auf´s neue, mal geht es einigermaßen und mal komme ich da nicht raus.
da meine kinder aber schon gut auf sich allein aufpassen können und nicht so auf mich angewiesen sind, wie dein kleiner, kann ich am tage etwas kraft schöpfen....
ich sage mir immer dann, ich bin immer wieder aufgewacht und so wird es auch morgen sein !

18.08.2010 16:55 • #10


hallo,

ich kenne das auch nur zu gut . wenn ich weiss das mein mann arbeiten muss oder verreist , bereite ich mich innerlich tage oder wenn es geht wochenlang seelisch darauf vor.
ich finde es furchtbar denn eigentlich will ich es geniessen wenn mein kleiner sohn in der kita ist und mein mann auch auf axe ist. aber selbst die vorbereitung ist schwer. wobei ich sagen muss wenn ich mich erstmal daran gewöhnt habe geht es auch eingermassen gut.

liebe grüsse kathrin

18.08.2010 17:12 • #11


ich habe diese angst auch, ich denke dann auch immer wenn ich jetzt einen herzinfarkt bekomme ist keiner da der helfen kann. die kids sind noch zu klein, der grosse meisst ausser haus.
abends im bett ist es besonders schlimm, aber gott sei dank bin ich da so gut wie nie alleine. kenne das aber noch von früher wo mein mann nachtschicht gegangen ist, war schrecklich für mich.
aber auch tagsüber kommen so neg. gedanken, bin im moment auch alleine und habe schon wieder gedanken gehabt, was wäre wenn...

20.08.2010 09:41 • #12


eisblume44
@xxsissi

diese gedanken sind echt nervend, also für mich ist es sehr anstrengend immer dagegen anzukämpfen.....
ich nehme mir dann immer etwas zeit um autogenes training zu machen, und höre entspannungsmusik.
zum einschlafen mache ich das auch um runter und zur ruhe zukommen, das hilt mir ganz gut im moment....kann zwar immer noch nicht durch schlafen, aber es vertreibt etwas diese schlimmen gedanken...

lg eisblume

26.08.2010 01:12 • #13


xxsissi

Genauso geht es mir auch. Zum Glück noch eine Nacht allein und dann is mein Mann wieder da.

26.08.2010 17:10 • #14



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