Ich bin imemr so extrem angepsannt hab den totalen Tunnelblick beim Autofahren, andererseits hab ich null Vertrauen in die Erfahrung und Reaktion der anderen Verkehrsteilnehmer und muss meine Aufmerksamkeit penibelst auf den gesamten Verkehr um mich herum lenken (bzw streuen). Ich hab schon Schiss vorm Tretroller fahren weil ich jemanden zum Krüppel fahren könnte (früher wars komischerweise nich so extrem, vielleicht weil ich jung und nicht so strafbar war wie heute). All die Aufmerksamkeit, das ist ein enormer Stressfaktor und da mach ich wahrscheinlich so einiges an Fehlern. Bevor ich mein Mistrauen in dem Bereich nicht überwinde werd ich sicher nicht wirklich fähig mich ohne Fahrlehrer auf der Strasse aufzuhalten.

Ich fahr ganz anständig mache kaum Fehler, aber der Stressfaktor, das Mistrauen und der Kontrollzwang, der Versuch immer alles genauestens zu überblicken und mehrfahc zu überprüfen kostet viel Kraft und ich komm immer recht verschwitzt nachhause. Es is als würd ich auf nem Minenfeld fahren. Ich hab ohnehin ein feindliches Menschenbild und die Leute sind im Verkehr recht hektisch überholen rücksichtslos (als würd die Strasse ihnen gehören, die glaubn wohl da ist alles schön weich ausgestofpt oder wie? Und ein Unfall wär wie ne lustige Runde in der Hüpfburg?) die fühlen sich wesentlich sicherer als ich und woher diese Sicherheit kommt ist mir ein Rätsel. Es is also das Selbe wie soziale Phobie nur eben im Verkehr. Und ich bin imemr total ausgepowert und leergeschwitzt wenn ich am Ende der Fahrstunde ausm Auto steig. Denke nicht dass es normalen Autofahrern so geht. Ich denke auch nicht dass ich so nen Zustand einfach akzeptieren sollte. Ich denk, wie gesagt, dass ich so niemals ein normaler Vekrehrsteilnehmer sein könnte. Schon klar dass sich das ändenr muss wollts nur mal hier dokumentieren. Keine lsut zuhause jemand damit vollzulabern.

30.04.2009 12:15 • 14.05.2009 #1


24 Antworten ↓


Hallo Craven,

du bist als Fahrschüler noch lange kein "normaler" Autofahrer! Der heutige Verkehr ist dreimal so viel wie vor 20 Jahren, d.h. sehr viele Autos auf sehr engem Raum

Ich habe kürzlich nach einer längeren Fahrpause auch ein paar Fahrstunden genommen, und ich habe genau die gleiche Erfahrung gemacht wie du. Schrecklich viele Autos, und was mich am meisten entsetzt hat, die stark angewachsene gedankenlose Rücksichtslosigkeit vieler Autofahrer. Aber auch Radfahrer fahren vielfach extrem egozentrisch, nehmen keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.

Mein Vorschlag: Nimm bitte NICHT alle deine Gefühle und Wahrnehmungen als Zeichen von Krankheit und Unfähigkeit. Du siehst vieles RICHTIG und auch deine Reaktionen darauf halte ich für völlig angemessen. Gesteh dir außerdem eine Entwicklungsmöglichkeit zu.

Und was meinst du, weshalb es den Führerschein auf Probe gibt? Die Fahranfänger verursachen die meisten Unfälle. Vermutlich, weil sie noch sehr ungeübt sind, aber auch, weil viele von ihnen viel zu sorglos mit ihrer Verantwortung umgehen, also viel zu schnell fahren, womöglich auch noch Alk. oder übermüdet nach einer langen Disconacht. Ich finde es gut, dass du nicht so sorglos bist.
Wie wäre es, wenn du es auch gut finden würdest?

30.04.2009 14:10 • #2


Hallo Craven!Mir scheint du besitzt nicht allzuviel Vertrauen in Dich selber.Dauernd musst Du Dich in Frage stellen,und darüber bekommst Du dann Unsicherheit.So wirkt es jedenfalls auf mich.
Das mußt du aber nicht,Du bist klasse so wie du bist.Du bist überlegt,machst Dir Gedanken und du bist bemüht-Dich und dein Umfeld zu verstehen.Das ist ne ganze Menge,was Du kannst.
Bitte seh dich mal positiv.Und für dein Alter scheinst du schon sehr Erwachsen.Also verlange nicht so viel von Dir,lass mal etwas locker,und ich denke Dein Gefahrensehen wird sich auch ein wenig reduzieren.Das wünsche ich dir,dann kannst vielleicht ganz entspannt und übersichtlich Auto fahren.Grüße

30.04.2009 14:33 • #3


So schwer kann das doch nich sein. Is doch nur Autofahren, jeder Depp kann Autofahren.

30.04.2009 15:11 • #4


Zitat von Craven:
So schwer kann das doch nich sein. Is doch nur Autofahren, jeder Depp kann Autofahren.


Eben. Da du auch ein Depp bist, wirst du das auch lernen.





Hör bitte auf, dermaßen auf dir herumzuhacken, Craven. Wann hast du dir das angewöhnt, dich selbst schlechtzumachen?

30.04.2009 15:35 • #5


Hi Craven

Dir ist ein Irrtum unterlaufen...
Zitat:
So schwer kann das doch nich sein. Is doch nur Autofahren, jeder Depp kann Autofahren


Richtig muß es heißen ....jeder Depp fährt heute Auto....

Aber mal Schmerz beiseite

Autofahren ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Man muß viele Dinge Gleichzeitig machen und sobald Verkehr dazu kommt wird es unvorhersehbar. Du mußt dann auf sich ständig wechselnde Reaktionen Dein gelerntes Wissen anwenden. Das ist Anfangs sehr anstrengend, da es Deine ganze Konzentration kostet. Aber das wird sehr schnell in Routine übergehen und sich automatisieren. Dann kannst Du zB Vorfahrtsregeln klären, ohne noch drüber nachdenken zu müssen. Auch die Geschwindigkeit wirst Du schätzen können, ohne immer auf den Tacho schauen zu müssen. Ich dennke mal jetzt meckert jedesmal Dein Fahrlehrer wenn Du mal in der Ortschaft über 50 kommst. Und wenn Du später mal wirklich alleine unterwegs bist und nicht jedesmal bei einem Fehler einen in den Nacken bekommst fährt sichs auch schon viel angenehmer, versprochen

Ich kann mich noch an meine Zeit erinnern und dachte noch , selbst als ich den Führerschen schon hatte , wie anstrengend das ist und das ich wohl keinen Spaß daran haben würde. Heute bin ich Berufskraftfahrer

LG Chris

30.04.2009 15:53 • #6


Zur Zeit kann ich mir nicht vorstellen mit der Fahrsicherheit der ''rücksichtslosen'' und überholenden Fahrer mitzuhalten. Das war heut meine 6. Fahrstunde. War jetzt also 6 mal 90 Minuten Autofahren. So weit die Bilanz.

30.04.2009 16:20 • #7


Hallo Craven

Der Strassenverkeht hat auch in den letzten Jahrzehnten sehr stark zugenommen.
Viele Fahren heute unter grossem Zeitdruck, sie verhalten sich dadurch oftmals wirklich Rücksichtslos.
Ich selber habe schon eine kleine Phobie vor LKW's auf der Autobahn entwickelt, denn ich sehe da in Gedanken immer einen übermüdeten Fahrer am Steuer, der fast eingeschlafen ist.

LG, omega

30.04.2009 16:28 • #8


Zitat von Craven:
Zur Zeit kann ich mir nicht vorstellen mit der Fahrsicherheit der ''rücksichtslosen'' und überholenden Fahrer mitzuhalten. Das war heut meine 6. Fahrstunde. War jetzt also 6 mal 90 Minuten Autofahren. So weit die Bilanz.

6 Stunden!

Craven, Craven, du bist süchtig nach Selbstabwertung.

Versuch doch mal darauf zu achten. Und versuch mal, diese automatischen Abwertungen in ihr Gegenteil umzukehren. Dein kleiner fieser Mann im Ohr schwatzt dir ständig sowas rein. Widersprich ihm.

Was würde passieren, wenn du akzeptieren würdest, dass du eigentlich ein intelligenter, fähiger und netter Mensch bist? Welche Gefühle würden dann kommen, Craven?

30.04.2009 16:29 • #9


Das was Du jetzt ausdrückst, haben diese "Rücksichtslosen " auch mal gedacht. Du darfst aber auch nicht vergessen das Du ein Großes Schild am Auto hast wo drauf steht " Überhole mich so schnell Du kannst denn ich bin Fahranfänger und selbst wenn ich schneller fahren könnte wird mein Fahrlehrer mich nicht schneller fahren lassen" Dieses Schild hat eine gewisse Signalwirkung

Was die Fahrsicherheit der anderen angeht kann es mit der nicht soweit her sein, denn dann gäbe es ja keine Unfälle

30.04.2009 16:32 • #10


Hallo Craven

Die bisher nur 6 Fahrstunden hatte ich zuerst ganz überlesen.

Autofahren ist eine Sache der Routine. Am Anfang ist man noch mit der Steuerung des Autos selbst beschäftigt. Klar, dass man dabei etwas Angst hat, im Strassenverkehr etwas zu übersehen. Dazu ist dann ja auch der Fahrlehrer da.

Du wirst aber sehen, nach einiger Zeit bekommst du diese Routine, du musst dich dann nicht mehr auf das Auto konzentrieren, sondern kannst deine volle Aufmerksamkeit auf den Verkehr richten. Dann wird auch die Angst immer weniger.

LG, omega

30.04.2009 16:40 • #11


Zitat von Craven:

Ich fahr ganz anständig mache kaum Fehler, aber der Stressfaktor, das Mistrauen und der Kontrollzwang, der Versuch immer alles genauestens zu überblicken und mehrfahc zu überprüfen kostet viel Kraft und ich komm immer recht verschwitzt nachhause.

Es is als würd ich auf nem Minenfeld fahren. Ich hab ohnehin ein feindliches Menschenbild und die Leute sind im Verkehr recht hektisch überholen rücksichtslos (als würd die Strasse ihnen gehören, die glaubn wohl da ist alles schön weich ausgestofpt oder wie? Und ein Unfall wär wie ne lustige Runde in der Hüpfburg?) die fühlen sich wesentlich sicherer als ich und woher diese Sicherheit kommt ist mir ein Rätsel. Es is also das Selbe wie soziale Phobie nur eben im Verkehr.
Das hast Du erfunden-STIMMTS

Und ich bin imemr total ausgepowert und leergeschwitzt wenn ich am Ende der Fahrstunde ausm Auto steig. Denke nicht dass es normalen Autofahrern so geht. Ich denke auch nicht dass ich so nen Zustand einfach akzeptieren sollte.

hallo Craven!
Oben steht ich fahr ganz anständig,das ist sehr positiv oder?Das hast du richtig erkannt-denn du denkst mit.
Auch richtig ist,dass man Fehler machen darf wenn man Auto fahren lernt.Du solltest also nicht zu streng mit Dir sein Meine Fehler beim fahren lernen zähl ich gar nicht auf.
Eines nur,ich hab mal einen Bus übersehen-es war die Fahrprüfung.
So und jetzt kommst Du

30.04.2009 16:47 • #12


Vielleicht hatt ich ja etwas unrealistische Vorstellungen, ich hatte nicht vor mehr als 8 Fahrstunden zu benötigen. Das mit den 60 Fahrstundne klingt für mich aber übertrieben, da müsste man schon auf einem Auge blind sein und halbseitig gelähmt... (oder ne Frau )

30.04.2009 16:48 • #13



Obacht du Frecher,es gibt hier vielleicht auch Frauen

30.04.2009 16:50 • #14


Zitat von Craven:
Vielleicht hatt ich ja etwas unrealistische Vorstellungen, ich hatte nicht vor mehr als 8 Fahrstunden zu benötigen.
:lol: Ist ohne vorheriges "Schwarzfahren" wohl kaum zu bewerkstelligen.

Zitat von Craven:
Das mit den 60 Fahrstundne klingt für mich aber übertrieben, da müsste man schon auf einem Auge blind sein und halbseitig gelähmt... (oder ne Frau

Zur ersterem hier:
Zitat:
wenn ich so rumfrage gibt es da eine spanne von 26 - 50 und die fahren alle gleich - also anfängermäßig ;-)

http://www.fahrschulforum.de/?reload=/f ... 0_msg.html

und hier:
Zitat:
Nach Erhebungen der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände kann die durchschnittliche Anzahl an normalen Fahrstunden aus dem Lebensalter und dem Faktor 1,6 errechnet werden.
http://www.fahrschule-neuschwander.de/kosten.html

Ich schätze, dann brauchst du dir vor Ablauf von 35 -40 Stunden keinen Kopp zu machen. Höchstens wegen der Kosten.

30.04.2009 16:59 • #15


Hallo

Ich glaube (ist bei mir schon eine Weile her), heute sind mindestens 20 normale Fahrstunden absolute Pflicht. Dazu kommen dann noch Sonderstunden für Autobahn- und Nachtfahrten.

LG, omega

30.04.2009 17:02 • #16


Zitat von Craven:
.... halbseitig gelähmt... (oder ne Frau )


@Wild
Wo er recht hat , hat er recht

30.04.2009 17:06 • #17


Zitat von Chris:
Zitat von Craven:
.... halbseitig gelähmt... (oder ne Frau )


@Wild
Wo er recht hat , hat er recht


Bisher hatte ich sone gute Meinung von dir, Chris!

30.04.2009 17:08 • #18


Ja,der Frauenfeind.

Gott sei dank sieht Craven das jetzt anderst

30.04.2009 17:12 • #19


@ Wild und gastB

Ich bin kein Frauenfeind...gar nicht. Meine Mutter ist zB eine Frau
und überhaupt, wieso ist das jetzt meine Schuld das ihr so komisch Auto fahrt

@ Craven

ich kann mich noch an Deine ersten Postings erinnern, bevor Du zur Fahrschule gingst. da machtest Du Dir Sorgen darüber wie wohl die Fahrstunden sein würden , da Du keine Lust hättest Dich dann mit jemanden zu unterhalten und ich meinte zu Dir: Wenn es mal soweit wäre, hättest Du ganz andere Sorgen als das Gespräch mit dem Fahrlehrer"

30.04.2009 17:27 • #20




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