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Tja...

...da will man wegen den diversen Ängsten (auch vor Verlust, usw.) zur Therapie... und erfährt von 3 verschiedenen Therapeuten, dass sie nicht die richtigen seien... JEDES MAL knallt man seine Geschichte in der ersten Stunde runter, ist fertig, ABER hat Hoffnung... nur um dann wieder eine Ablehnung zu bekommen nach der es mir JEDES MAL noch schlechter geht als vorher... wie geht man damit um? Grauenhaft, wirklich, man fühlt sich als eine Art "Sonderfall" ohne Aussicht auf Hilfe - ausser vielleicht mit irgendwelcher "Hau mich weg-Chemie"... ;((

24.03.2013 15:15 • 04.04.2013 #1


6 Antworten ↓


Hi Nello:-)

Was plagen dich denn nach den Therapiestunden für Sorgen, fühlst du dich abgestoßen oder im Stich gelassen und inwieweit fließen diese Urteile in deinen Alltag ein und belasten dich weiter.
Und was haben die Therapeuten für Gründe angegeben, dass sie für dich angeblich nicht die richtigen Ansprechpartner wären, würde nämlich fast sagen, dass du solche Therapeuten in die Tonne kloppen kannst;-)

Was sind das denn ganz allgemein für Ängste weswegen du in Therapie möchtest, ist es nur die Angst vor Verlust oder beschäftigen dich auch andere Sorgen?

LG Phlippi:-)

24.03.2013 20:10 • #2



Es sind zum Heulen: Ablehnung macht mich fertig ABER

x 3


Das hier aufzuwühlen würde den Rahmen sprengen, ich denke ich falle wohl durch das Raster der "Lehrbuchtherapie"...

24.03.2013 20:22 • #3


Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn das der Grund ist, dass ein Therapeut nicht fähig ist eine Therapie mit dir zu führen, ist dieser unfähig und wohl vollkommen fehl in seinem Beruf, DU hast dir aber nichts vorzuwerfen.
Ist vllt. ein ziemlich typischer Rat, aber gib die Hoffnung nicht auf und such weiter. Du wirst schon jemanden finden, der bereit ist mit dir zu arbeiten und der dir helfen kann;-)

LG phlippi:-)

01.04.2013 20:54 • #4


Bei mir hat eine Therapeutin auch mal nach ca. 12 Therapiestunden abgebrochen - einfach so! Sie stand plötzlich auf und sagte: "Wir beenden das hier." Ohne Angabe von konkreten Gründen. Ehrlichgesagt, ich war aber auch froh drum, da ich mir vorher auch schon meine Gedanken machte, ob sie wohl die richtige Therapeutin ist... Sie wirkte die ganze Zeit auf mich sehr nervös, ließ offensichtliche Ängste bei mir außen vor und machte ständig meine Familie madig. Ständig zupfte sie an ihrem Pullover herum und hatte sehr wenig positive Ausstrahlung. Sie rief in mir sogar etwas wie Schuldgefühle hervor.
Ich fragte mich schließlich, ob sie nicht auf der falschen Seite saß und eher Behandlung bräuchte...
Also, gib Dir nicht die Schuld und such weiter. Vermutlich studieren manche Psychologie, um sich selbst zu therapieren... Vielleicht hast Du ausgerechnet solche "Exemplare" erwischt!
Es gibt aber auch sehr gute Therapeuten, die einem weiterhelfen! Bei denen fühlst Du Dich wohl, wenn Du kommst und freust Dich sogar auf die Stunde, weil Du einiges loslassen und erkennen kannst.
LG und viel Erfolg,
Agnetha67

01.04.2013 21:07 • #5


HeikoEN
Schade, dass das so in Deutschland ist.

Der "unmündige" Patient irgendwie, kommt mir bei der Geschichte von Agnetha67 so in den Sinn. Dabei sollte es umgekehrt sein.

Und Schade, wenn man so lange braucht, um zu erkennen, dass der Gegenüber nicht der Richtige ist.

Hier sind ein paar Tipps zur richtigen Auswahl eines Therapeuten:

http://www.ratgeber-panik.de/therapeutenwahl.php

Dass der Therapeut vielleicht mal Gefühle hervorruft, kann u.U. gewollt sein. Denn wozu dient das? Es dient ausschließlich der Selbsterkenntnis. Und wenn man es nicht anders gelernt hat, dann lehnt man natürlich erstmal ab.

Denn alles beruht auf der subjektiven Interpretation. Wir erleben ein Ereignis und interpretieren subjektiv dieses Ereignis. Beides fügen wir kognitiv zusammen, also Ereignis und Interpretation und erfinden dabei eine größtenteils unzutreffende Geschichte des Geschehens. Diese Geschichte wird zum Glaubensmuster, zu unserer Wahrheit, die wir auch verteidigen gegenüber anderen Meinungen.

Und diese Warheit ist es dann, die uns glauben macht, der Therapeut ist gegen uns.

02.04.2013 16:00 • #6


Das war bei mir genauso... habe mich bei 6 Therapeuten vorgestellt und jedes mal gehört sie würden ja gerne helfen aber das würde nicht gehen weil ich Kassenpatient bin und die da beschränkte Stunden im Monat haben...

Mittlerweile habe ich einen Heilpraktiker/Diplom Psychologen gefunden der Hypnotherapie anbietet und eine mini Praxis bei sich zuhause betreibt. Bezahle zwar 60 € pro Sitzung aber das ist es mir Wert.

Vielleicht kannst du es bei so einem ja auch mal versuchen:)

04.04.2013 19:45 • #7




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