Pfeil rechts
2

Hallo, ich bin 16 Jahre alt und leide seit Februar 2010 an Emetophobie. Bei mir wurde körperlich alles untersucht: von Blut abnehmen, Ultraschall, MRT bis Magenspiegelung. Ich bin körperlich vollig gesund. BIn also seit knapp 5 Jahren psychisch krank und leide sozusagen unter einer "24-Stunden Übelkeit". Mal stärker, mal leichter. Hatte auch schon zahlreiche Therapien im jahr 2010, 2011 und 2012 haben jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die meisten meiner Pschologen nicht einmal die Krankheit kennen. Im Jahr 2010 war es extremst schlimm. Die Krankheit habe ich durch ein traumatisches Erlebnis mit dem Erbrechen bekommen. Seit diesem Tag habe ich mich nicht mehr übergeben, habe jedoch täglch Angst davor. In der Zeit von 2011 bis 2012 gab es immer wieder bessere und schlechtere Zeiten. Eine deutliche Besserung hat sich gegen Ende 2013 gezeigt, welche bis November 2014 anhielt. Dort konnte ich sozusagen wieder ein normales Leben führen. Meine Übelkeit tritt nur noch in seltenen Fällen auf und ich konnte wieder richtig "leben". Hatte im November dann einen Rückfall. Ich vermute, dass der Stress in der Schule ein möglicher Grund war, bin mir aber nicht sicher. Am Anfang gings mir wieder richtig dreckig. Mittlerweile hat es sich ein bisschen verbessert, aber es belastet mich extremst. Gerade während der Schule oder vor dem Schlafengehen ist es sehr belastend. Besonders ein Übelkeitsgefühl empfinde ich nach dem Essen. Komischerweise ist es bei manchen Speisen schlimmer als bei anderen. Da ich erst 16 bin hat mir diese Krankheit sozusagen die Jugend zum Teil richtig verdorben. Ich wünsche mir so sehr wieder ein normales Leben zu führen und ich vermisse das Gefühl, dass es mir gut geht und dass ich richtig glücklich bin. Habt ihr vielleicht schon Erfahrungen damit gemacht und Tipps für mich? Kennt ihr vielleicht jemanden der diese Krankheit überwunden hat. Ich würde alles dafür tun, wieder ein normales Leben zu führen. Danke im Vorraus.

17.01.2015 21:07 • 11.02.2015 #1


22 Antworten ↓


Ich habe auch schon seit dem Jugendalter. Suche dir am besten einen Psychologen für Verhaltenspsychologie. Emetophobie kennen wohl die wenigsten Therapeuten, aber es ist ne panikstörung egal wie man es nennt. Ob du jetzt Angst vorm übergeben hast oder vorm ersticken es ist das selbe nur eine andere Symptomatik. Ich habe leider zu spät angefangen etwas dagegen zu unternehmen und kämpfe bin jetzt 23 immer noch sehr damit. Es gibt aber die Chance auf Heilung, da glaube ich ganz fest dran. Ich wünsche dir alles gute

18.01.2015 12:09 • #2



Emetophobie - eine Chance auf Heilung?

x 3


pinkgirl09
Hallo Ich habe. auch schreckliche Angst vorm Erbrechen bzw. es zu sehen wie
jemand anders erbricht.Inmoment hat meine kleine Tochter Magen Darm und ich
leide unter großer Angst mich anzustecken. Mein Mann muß sich jetzt auch um sie
kümmern ich bin nicht dazu in der lage was kann ich nur tun um diese Panik in
den Griff zubekommen? Habt ihr einen Tip?

18.01.2015 22:25 • #3


nilu
Hallo cara_12

erstmal herzlichen willkommen! Ich leide auch an dieser Angststörung. Sie war irgendwie schon immer da und hat sich durch die Geburt meiner beiden Kinder verschlimmert. Ich kann dir nur raten psychologische Hilfe aufzusuchen um dein traumatisches Erlebnis aufzuarbeiten und zu lernen mit der Angst besser umzugehen.

@pinkgirl09

auch dir ein herzliches Willkommen. Liegt die Angst bei dir auch in einem Erlebnis begründet? Hast du dir schon Hilfe gesucht? Mir geht es auch immer dreckig, wenn meine Kinder erbrechen müssen. Zum Glück passiert es nicht oft. Ich bin seit einem Jahr in psychologischer Behandlung und mache langsam Fortschritte. Beim letzten Mal bin ich nicht davon gerannt sondern konnte meinem Sohn die Schüssel halten.

21.01.2015 03:16 • x 1 #4


Hi
Mit dieser Übelkeit usw hab bzw hatte ich auch so meine Probleme. Allerdings wusste ich, bis ich auf dieses Forum gestoßen bin, nichtmal, dass es nen Fachbegriff dafür gibt. Ich würd jetzt auch nicht so wirklich behaupten, dass ich wirklich "Angst" davor hab, aber mir wird bei ner aufkommenden PA eben extrem schlecht, weshalb ich NICHTS esse, wenn ich zb zum Arzt muss oder so. Die ersten 3-4 Monate (vor 6 Jahren), wo sich diese Angststörung an sich bei mir festsetzte, war mir auch 24/7 schlecht und ich hab mich oft übergeben müssen, äußerte sich aber nicht in PA, es war einfach nur unangenehm. Aber sobald ich dann eben die Komfortzone verlassen musste, schlug es um, ich hatte dann eben Sorge, dass ich meinen Magen nicht mehr im Griff hatte, woraufhin sich dieses "Essverhalten" entwickelte.
Mir sagte dann damals in der ersten Klinik, wo ich war, die Psychologin, dass ich diese Übelkeit sozusagen annehmen soll, dass sie zu mir gehört. An sich ist das jetzt kein besonders aufschlussreicher Satz, aber ein paar Tage danach (war an meinem Entlassungstag dort) lag ich abends im Bett und hab darüber nachgedacht und hab mir so gesagt, dass es eben so ist. Dass es mir nix bringt das zu verteufeln und man das eben akzeptieren muss. Ich habs ja selbst kaum geglaubt, aber am nächsten Tag war es weg. Mir war nicht mehr schlecht, das war unheimlich befreiend, wie man sich denken kann Ich hab zwar immer noch diese Übelkeit bei PA und ich hab mein komisches Essverhalten bisher nicht ändern können, aber diese STÄNDIGE Übelkeit ist absolut weg
Vielleicht hilft euch das ja irgendwie, zumindest ein bisschen

21.01.2015 03:52 • #5


pinkgirl09
Hallo
Ich wusste auch nicht das es ein Fachbegriff für diese Angststörung gibt und das es so
viele Leute gibt den es ähnlich geht wie mir. Aber allein das hilft denke ich schon wenn man sich austauschen kann. Danke dafür ! Personen die nicht an dieser Angst leiden
können es nicht verstehen wie man in Panik geraten kann bei zB.MagenDarm. Ich denke
auch das ich mir Hilfe holen sollte habe mich bisher aber noch nicht so wirklich getraut.
Ich mach mir große vorwürfe das ich meinen Kids nicht beistehen kann wenn sie am
Erbrechen leiden wenn sich das bessern würde wäre es natürlich super was ich mir inmoment nicht vorstellen kann das ich das je in Griff bekommen werde . Aber wenn ich eure Beiträge lese schöpfe ich wieder hoffnung.Ich weiß nauch nicht woher diese Angst bei mir kommt sie ist irgendwie schon immer da auch ich kann in den schlimmen Phasen nichts essen aus Angst zu erbrechen. Wie sieht so eine
psychologische Behandlung den aus ich habe gelesen das man sich Bilder anschauen
muß vom Erbrechen sozusagen Konfrontationstherapie? Das macht mir große Angst !

22.01.2015 21:23 • #6


Woher das bei mir kam weiß ich auch nicht so recht.. Könnte sein, dass es damit zusammenhängt, dass sich ca ein Jahr, bevor das bei mir alles anfing, meine damalige Austauschschülerin im Bus übergeben musste. An sich fand ich das gar nicht so dramatisch, da hatte mich das alles noch nicht gejuckt, ich hab das dann aufwischen müssen (der Busfahrer war echtn A*sch^^) und das Leben ging weiter sozusagen, ich hab mir darüber gar keinen Kopp gemacht weiter. Und als diese PA dann bei mir anfingen hab ich eben Essen+Bus fahren zb gemieden als würde mein leben davon abhängen.. Wer weiß, was das Unterbewusstsein so treibt, wenn man mal nicht aufpasst..

Dass das mit deinen Kindern dann so schwierig ist, ist natürlich blöd.. Meine erste Psychologin meinte bzgl Bus+Angst/Übelkeit ich solle mich mal bewusst in die Situation begeben, also ordentlich Mittag essen und dann mitm Bus fahren und da dann einfach mal reinbrechen.. Hätt der fast nen Vogel gezeigt Habs auch nicht gemacht ^^ Mir hats gereicht, dass ich mich Stück für Stück damit konfrontiert hab, also alleine, ohne "Anleitung" oder so. Mal nach dem Frühstück einkaufen gehen zb, so recht "harmlose" Sachen eben, die für mich kalkulierbar waren. Hat an sich auch wunderbar geklappt, nach 1-2 Wochen hab ich mich damit gar nicht mehr so beschäftigt, sondern bin einfach dann auch mal abends einkaufen gegangen, statt wie sonst direkt nach dem aufstehen. Hat sich dann aber bei mir generell wieder massiv verschlechtert gehabt mit PA, da war auch das sonst problemfreie "nüchterne" Einkaufen ein riesen Problem, damit hatte sich das dann erstmal erledigt.. Hat mich wahnsinnig geärgert, weil ich das Gefühl hatte, dass ich ein Stück vorwärts gekommen bin. Das war erst Ende letzten Jahres..

Vor 3 Wochen ca hatte ich Freitag abends heftige Atemprobleme und bin das erste Mal in meinem Leben zum Notdienst gefahren. Und da war ich ganz auf mich gestellt, ich hatte den Tag ja völlig "normal" verbracht, also hatte ganz normal gegessen usw.. Und dann gings mir so schlecht, dass ich vorsichtshalber zum Arzt wollte, hatte zuvor wegen Atemproblemen gedacht, ach das geht auch noch Montag", aber wurde mir dann eben zu heftig. Habe kein Auto, wohne alleine, musste aber dann iwie abends um 8 zum Notdienst kommen und da war diese Atemnot so viel schlimmer als die generelle Panik die ich sonst vorm Busfahren usw hab, dass es mir sowas von egal war, ob ich jetzt mit dem Bus fahre, dass ich mich echt in den Bus gesetzt hab und zum Arzt gefahren bin. Während ich da drin saß kam mir dann so der Gedanke "oooh mein Gott, du hast gegessen, du sitzt im Bus und du hast keine Panik" Hat mir wenigstens gezeigt, dass ich mich in "Extremsituationen", was das in dem Fall im Verhältnis auch für mich war, auf meinen Kopf und meinen Magen verlassen kann.

22.01.2015 21:56 • x 1 #7


Hallo ihr Lieben,
ich hab gerade mal in eurem Beitrag geschnüffelt und bin gerade froh das ich nicht alleine bin mit diesem Problem.
Ich hatte im Oktober 2014 eine schwere Gastritis, die aber schon Ende August anfing.
In der Zeit hatte ich 2x im Zug zur Arbeit eine PA, ich hatte Herzrasen, starke Übelkeit, zittern...alles aufeinmal. So das ich mich 2x an einem Bahnhof abholen lassen musste, weil gar nichts mehr ging. Hab meine Geschichte kurz hier im Forum beschrieben wo man sich als Neuankömmling vorstellt. Jetzt war ich wieder 3 Wochen arbeiten und alles war gut. Letzten Freitag fing es wieder an mit Magenproblemen und jetzt bin ich die Woche wieder krankgeschrieben, weil ich Montag auf der Rückfahrt wieder eine PA hatteweil mir so unglaublich schlecht war.

Habt ihr Tipps wie man mit der Übelkeit umgehen kann? Ich hatte schon immer Probleme mit Erbrechen, aber wurde vorher nie jeden Tag damit konfrontiert
Im Moment fühl ich mich echt hilflos..

30.01.2015 15:49 • #8


Wenn du im Zug bist, sind doch da Toiletten oder nicht? Mir hat das Wissen um ein Klo in der Nähe allein schon ganz gut geholfen, falls mir schlecht wird. Habs aber nie "gebraucht" Naja ansonsten kann man da wohl nur versuchen sich abzulenken. Ich hab immer nen Knetball und ein Buch dabei, Musik.. Es vertreibt die Übelkeit nicht, aber ich hab was anderes, worauf ich meinen Fokus richten kann und das ist ganz gut. Wobei ich selbst ja die "hart" Schiene fahre und einfach rein gar nichts esse, auch wenns dann eben mal nen ganzen Tag sein muss. Nicht förderlich was die Konfrontation angeht, aber mir gehts da in erster Linie ums "funktionieren", Termine einhalten usw. Da riskier ichs nicht, dass es schief geht.

30.01.2015 23:48 • #9


Hallo VanNelle,
Danke für deine Antwort
Mir reicht leider nicht zu wissen das ein Klo im Zug ist.
Ich glaub die Tatsache kotzen zu müssen versetzt mich
in Panik.. Hatte die 1. drei Wochen im Jahr nur wenig Magenprobleme,
war richtig Glücklich das der schei. endlich weg war.
Bis es wieder anfing...
Wird dir nicht auch schlecht wenn du den ganzen Tag gar nichts isst?

Liebe Grüße

31.01.2015 08:43 • #10


Bei mir ist das oft so, wenn ich ne PA kriege, wird mir schlecht dabei, aber es ist oft auch umgekehrt.. Wird mir schlecht, bekomm ich ne PA.. Wobei das dann eben so ist, wenn ich nichts gegessen hab, ist da auch nix was raus kann Und da kann ich schonmal wesentlich besser mit leben. Und mit nem leeren Magen fühl ich mich da immer etwas auf der sicheren Seite. Das ist manchmal ziemlich schwierig umzusetzen, wenn ich zb nachmittags um 5 nen Termin hab oder so, aber das nehm ich dann eben in Kauf. Es erhöht eben in dem Moment die Wahrscheinlichkeit, dass ich XY auf die Reihe kriege Hatte das bis vor 2-3 Monaten wesentlich besser im Griff, hab mich da mehr und mehr mit konfrontiert (Essen+einkaufen, normalerweise unmöglich gewesen für mich), aber das ist dann allgemein alles wieder etwas schief gegangen, somit steh ich da grad wieder am Anfang.

Weißt du denn woher die Angst davor bei dir kommt?

lg

31.01.2015 16:32 • #11


Ganz genauso ist es bei mir auch. Hab auch 3 Wochen vor der Zugfahrt morgens nichts gegessen und nachmittags auch so 3 Std vorher nicht. Leider hat es Montag nicht funktioniert.
Manchmal wenn ich vorher daran denke wird mir schon etwas anders.
Das zeigt mir ja das es nicht nur der Magen ist. Obwohl jetzt war es erst Magen dann Panik.
Hab ich keine Magenprobleme kriege ich auch keine Panik.
Warum ich anscheinend Angst vor dem erbrechen hab weiß ich nicht.
War nie wirklich ein Thema. Ich weiß aber, als ich klein war fand ich Übelkeit schon schlimm...
Hört man ja oft das zwischen Kopf und Magen eine Verbindung besteht..

Hast du schon mal einen Termin bei einem Psychotherapeuten gehabt?
Ich hab alle angerufen, vor 6-9 Monate Wartezeit ist da nichts zu machen.
Man steht ja auch unter Druck weil man auf der Arbeit nicht immer fehlen will...

31.01.2015 16:45 • #12


Ja mich hat das auch völlig überrascht damals.. Ich glaub verschlimmert hat es das bei mir, als ich meinen "Zusammenbruch" hatte vor 6 Jahren, dass ich 2 Stunden beim Arzt warten musste (als Notfalltermin) und mich die vollen 2 Stunden nur übergeben hab, weil ich vorher noch was gegessen hatte. Da hatte ich o ca 3 Wochen lang schon PA, aber hab das mit dem Essen vermeiden überhaupt nicht wirklich in Betracht gezogen bzw nicht so eng gesehen. Ich hab schon immer son paar Unverträglichkeiten gehabt, aber nichts wo ich sagen würde "OMG PANIK". Ist mir halt auch völlig unverständlich gewesen alles..

Ja bei den Therapeuten ist das echt ätzend, ich bin seit 6 Jahren in Behandlung, das ging bei mir zum Glück recht schnell, kam innerhalb der ersten 4-6 Wochen ca in ne Klinik, war dann bis ich 18 oder 19 war ca bei ner Psychiaterin, dann hieß es ich wär zu alt, obwohl sie mir wenige Wochen zuvor auf meine Nachfrage noch sagte bis 21 kann ich bei ihr bleiben.. Da musste ich dann auch zusehen.. Hatte parallel ne ambulante Psychotherapie laufen, aber auch nur durch Vitamin B (war im Heim zu der Zeit, war der Mann einer Betreuerin da), mit dem kam ich aber einfach nicht zurecht, habe nach einem Jahr bei ihm abgebrochen und es dann erstmal ganz sein lassen. Schule lief auch wieder, ich kam halt erstmal so klar. Dann kam aber wieder der böse Einsturz, Ende 2012 war dann wieder völlig vorbei, Schule abgebrochen usw.. Und dann hab ich auch wieder die Therapeuten abgeklappert.. Bestimmt 20 angerufen und bei 3 n Vorgespräch bekommen. Die ersten 2 waren nix, bei dem 3. hatte ich MEGA Glück, da bin ich bis heute.. Der meinte auch ursprünglich 9-12 Monate Wartezeit aber hat mich dann tatsächlich sofort einfach mit dazwischengeschoben, er meinte halt auch, dass es nicht sein kann, dass man mit 20 zu hause sitzt und nix machen kann, weder Schule, noch arbeiten, noch das Haus groß verlassen..
Hast du denn wenigstens ein Vorgespräch iwo bekommen? Ich mein nachher wartest du n Jahr auf den Therapeuten und dann findest den sofort total blöd..Das wär ja auch nix..

31.01.2015 17:00 • #13


Ein Gespräch hatte ich schon, Sie hatte mir dann ein Buch empfohlen, das hab ich auch gelesen.
Hat mir auch viel gebracht, aber nicht wenn ich eh schon Magenprobleme hab, dann ist nichts mehr mit beruhigen. Als ich die Gastritis akut hatte, konnte ich vor lauter Übelkeit auch kein Auto fahren oder einkaufen gehen. Hab einmal den Einkaufswagen stehen lassen, war noch nichts drin, und bin wieder raus. Was ein Theater.. Danach war ich immer total unruhig innerlich. Schon morgens nach dem aufstehen war ich total nervös und angespannt. Hab dann Opipramol gekriegt und es wurde besser.
Irgendwas ist falsch gelaufen... Nach der Magenspiegelung sollte ich 5 Wochen 80 mg Omeprazol nehmen, welches als Nebenwirkung Übelkeit hat.. Naja nach 5 Wochen so hochdosiert war es dann erst richtig schlimm. Bis jetzt hab ich 7 kg abgenommen.
Ich überleg Montag zum Hausarzt zu gehen und mir eine Überweisung für die Tagesklinik hier zu geben. Ich kann nicht bis Juli/November warten, macht doch kein Arbeitgeber mit.
Wie fühlst du dich denn am Wochenende wenn du zuhause bist? Hast du da auch Magenprobleme?
Da hattest du echt Glück, so schnell einen Termin zu kriegen ist fast schon ein Wunder.
Liebe Grüße

31.01.2015 17:34 • #14


Ich hab innerhalb meiner "Komfortzone" gar keine Probleme, keine Übelkeit, keine Ängste, gar nix einfach. Das kommt alles erst, sobald ich diese eben verlasse.
In ner Tagesklinik war ich auch 6 Monate, ob das einfach per Überweisung vom Hausarzt geht weiß ich aber nicht, bin nach 3 Monaten Klinikaufenthalt da direkt hingekommen, aber fragen kostet ja nix, ist ja auch allemal besser, als die nächsten Monate untätig durchzuhängen.. Aber da wärst du dann auch krankgeschrieben oder nicht? Also arbeiten wär doch dann auch nicht dirn oder kann man das kombinieren?

31.01.2015 17:52 • #15


Hi VanNelle,
wenn ich Magenprobleme habe, dann auch wenn ich zuhause bin. Viele sagen, dass es Zeit brauch bis der Magen sich nach einer schweren Gastritis erholt hat, da kann Phasenweise immer was sein. Durch die PA denke ich aber, dass ich es zwischendurch garantiert durch meine Gedanken schlimmer mach. Irgendwie hat man keine Ahnung mehr, wann bin ich es selber und wann ist es wirklich der Magen. Ich ess ja auch nichts vor dem Einkaufen und sowas, einfach um die Wahrscheinlichkeit der Übelkeit zu senken.
Bei der Tagesklinik steht, dass wenn es wichtig ist das Menschen ihr Umfeld beibehalten sie direkt in der Tagesklinik aufgenommen werden. Dann würde ich halt jetzt etwas auf der Arbeit fehlen, aber danach icht es hoffentlich besser. Die Aussicht, dass ich alle paar Wochen immer mal wieder fehle finde ich schlimmer. Zu mal ich dann ja immer noch nichts gegen meine PA gemacht hab. Kombinieren kann man das glaub ich nicht.
Manchmal glaub ich echt ich bin im falschen Film. Vorher war nie sowas langwieriges gewesen, man fühlt sich irgendwie hilflos weil man keine schnelle Hilfe kriegt und treibt sich mit seinen Gedanken an die PA doch irgendwie wieder selber ins Schlamassel..

Liebe Grüße

31.01.2015 20:28 • #16


Dieses Problem, wann ists der Kopf und wann ists der Magen ist auch fies.. Ich hatte nie ne Gastritis oder sonstwas mit dem Magen, bei mir ist es IMMER der Kopf, ich kannte das von früher schon, dass mir bei großer Aufregung einfach schlecht wurde, aber ich hab das nie als so extrem empfunden wie dann zu den ersten PA.. Mein damaliger Therapeut meinte mal, was denn stärker wäre.. der Kopf + Wille oder der Kopf + Magen.. Leider hat der Magen öfter den Kampf gewonnen
Ja das klingt doch nicht verkehrt, hauptsache die nehmen dich auch zügig da auf, damit die Sache schnell angegangen wird, da drück ich dir echt die Daumen, falls dus machst. Gib mal Rückmeldung dann
Im falschen Film hab ich mich auch lange gefühlt, hat ewig gedauert, bis ich endlich realisiert hab, was Sache ist. Das fällt unheimlich schwer, wenn man merkt, dass sich eigl alles gegen den eigenen Willen plötzlich ändert.. Die Hilflosigkeit, die Wut, die Angst vor der Ungewissheit ja irgendwie auch.. Das zermürbt auf Dauer und jagt einen in diesen Teufelskreis. Aber man darf sich da nicht unterwerfen.. Bei mir gibt es immer wieder Phasen, da will ich einfach hinschmeissen, habe einfach keinen Bock mehr und frage mich "wofür denn eigentlich?" und da wieder rauszukommen ist anstrengend und dauert jedes Mal wieder lange, aber die Alternative ist viel schlimmer. Ich hoffe für dich wirklich, dass es bei dir gar nicht erst soweit kommt und dir da gut geholfen wird

lg

31.01.2015 21:19 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hi VanNelle,

da sieht man mal wie unterschiedlich die Probleme sind.
Seit der Gastritis kommt mein Magen und Darm nicht klar. Dadurch kam ja erst der sch... mit den PA. Vorher war ich nie so und weil mein Magen noch nicht in Ordnung ist, hab ich das auch zu Hause.
Zusätzlich macht der Gedanke an die Übelkeit und die Zugfahrt das natürlich nicht besser.
Ich muss das mit dem Magen auf jeden Fall nochmal abklären lassen, bin heute Nacht wieder kurz vor 4 wachgeworden weil ich tierische Oberbauschmerzen hatte bis zum Rücken. Die letzte Mahlzeit war abends um halb 9.
Ich werde morgen schreiben wenn ich was neues weiß.

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag

Liebe Grüße

01.02.2015 17:57 • #18


Ich warte geduldig

02.02.2015 10:59 • #19


So ich war gerade beim Arzt. Da ich in den letzten Tagen wieder starke Oberbauchschmerzen hatte und auch nachts davon wach geworden bin, hat er gesagt ich soll ins Krankenhaus gehen für eine Magen- und Darmspiegelung. Gleichzeitig haben die da auch Psychologen und Psychotherapeuten.
Werde gleich da anrufen, mal gucken wann ich kommen kann.

Hoffentlich hat der sch.... dann ein Ende...

Liebe Grüße

02.02.2015 13:35 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler