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AmyLola
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Hallo Ihr alle da draußen.

Ich bin neu und möchte meinen Weg und meine Situation kurz erläutern.
Ich bin Mitte 30, Single, lebe in einer Großstadt und habe es seit ca 15 Jahren mit der Angst zu tun.

Eine Weile ging es mir gut (nach Therapie und mit 20 mg Citalopram am Tag), aber gerade ist wieder eine schlechte Phase.
Das alles hat natürlich auch Gründe. Ich bin ohne Vater oder weitere Familie bei meiner Mutter aufgewachsen, meine Mutter ist psychisch krank, hat sich aber (bis auf einige Psychatrieaufenthalte) nie in Behandlung begeben. Ich bin auch 2 Monate zu früh geboren und hatte direkt nach der Geburt Hirnhautentzündung. Es war also von Anfang an alles nicht leicht und das ist vielleicht mit ein Grund weswegen ich Ängste habe.

Das erste mal kam es mit voller Wucht nach der überstandenen Krebserkrankung meiner Mutter als ich kurz vorm Abi stand. Ich dachte, ich würde verrückt werden.
Irgendwie hab ich dann alles doch geschafft (mit professioneller Hilfe) und kurz war alles gut.

Die nächste (noch schlimmere) Phase kam im Studium. Bulimie, schlimme Erytrophobie und letztlich Depressionen haben dazu geführt, dass ich eine Therapie gemacht habe. Seitdem nehme ich auch Citalopram.

Zwischendurch musste ich meine Mutter aufgrund einer akuten Psychose (durch Medikamentenmisdbrauch) in die Psychiatrie einweisen lassen. Es war also einiges los.

Trotzdem habe ich irgendwie ein Prädikatsexamen geschafft und irgendwann auch die Dämonen weitestgehend besiegt.

Nun bin ich seit 6 1/2 vergleichsweise ruhigen Jahren im Beruf. Seit einem Jahr habe ich keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter. das ist bitter-süss. Ich genieße die Ruhe vor ihr, aber sie fehlt mir auch. Sehr.

Im Frühjahr hat mich ein Headhunter aus meinem alten Job abgeworben und ich bin jetzt seit knapp 4 Monaten im neuen Job und leider mache ich mir so viel Druck. diese neue Situation triggert alle überstanden geglaubten Ängste! Es ist ein weitestgehend neues Fachgebiet und ich mache Fehler. Hinzu kommt, dass ich für ein Projekt für eine Weile in eine fremde Stadt ziehen musste. eigentlich eine schöne Herausforderung. Aber gerade.

Ich habe heute nicht so gutes Feedback bekommen und das hat bei mir eine Panikattacke ausgelöst und ich will dass es einfach aufhört. In den letzten Wochen hatte ich immer wieder Panik. Meist morgens früh, weil ich dachte, dass ich den Tag nicht schaffe. ich bin einfach erschöpft.

Ach so. Und bevor ihr fragt: Alles klingt sehr Job-orientiert, ich habe aber auch Freunde und Freizeit.

So, da bin ich nun. Fast schon resigniert. Ich weiss ja was mich morgen früh erwartet. :`(
Gibt mir jemand eine virtuelle Umarmung?
AL

13.10.2019 #1


37 Antworten ↓
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WOLF9000
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Hey du Smile

Ich wollte dir sagen, dass ich super beeindruckt bin, wie du das meisterst!
Ich habe ja mehr oder weniger das Gleiche Problem.
Nur vom Niveau her weiter unten.
Also ich nehme dich jetzt auf alle Fälle als Vorbild Very Happy
Das mag dir vielleicht merkwürdig erscheinen,aber du hast ein Studium geschafft;dich fand jemand so gut,dass er dich abgeworben hat und du hast dich getraut das anzunehmen!Du wurdest nicht aufgrund von schlechter Arbeit gekündigt,sondern wolltest eine neue Herausforderung!
Und du bist sogar alleine in eine fremde Stadt gezogen!Das sind alles Dinge,die habe ich noch nicht geschafft.

Ich hatte bei meinen Jobs die gleichen Probleme.Ich bin auch ein Mensch der Routine braucht und mit unvorhergesehenen Ereignissen nicht gut klar kommt.Also alles was neu ist und wo ich Leistung bringen muss->schlecht für mich.ABER das wird besser.
Auch bei mir hat es im Schnitt immer 6-12 Monate gedauert bis ich angstfrei zur Arbeit gehen konnte.
Aber das wird besser ,wenn man durchhält.Irgendwann kennst du die Leute und deine Aufgaben.Und wenn das halt nicht klappt,kannst du dir immernoch was Einfacheres suchen.Als Anwältin bist du mit Sicherheit überall gern gesehen.
Was ich auch beeindruckend finde ist,dass du 50 h gehst.Das würde ich nicht schaffen.Da brauche ich zu viel Zeit um wider runter zu kommen und mich zu sammeln nach der Arbeit.
Dafür kann kein Arbeitgeber was und ich kann da genauso wenig für.Es ist halt ein Teil von mir und da muss ich mit Leben.

Du brauchst doch keine Angst haben...egal was kommt.Es gibt immer einen Weg.
Und wenn du so weit gekommen bist,dann wirst du auch weiter deinen Weg finden.
Aus meiner Sicht ist es auch total irrational zu erwarten,dass man nach 4 Monaten schon eine Superarbeit hin legt.
Das schaffen doch schon so eher die Wenigsten und wenn man dann noch mit dem zu kämpfen hat ,mit was du kämpfst....Erwarte nicht so viel von dir oder dass du funktionierst wie ein gesunder Mensch.
Menschen mit psychischen Problemen ticken eben anders.Wahrscheinlich auch lebenslang.Es gibt Nischen und Feldwege,mit der Psyche klar zu kommen,aber nicht sie komplett zu unterdrücken oder los zu werden.Deine Angst gehört ja zu dir.
Du musst mit ihr Leben.Villeicht hat sie dir jetzt gezeigt,dass es besser ist für dich,dein Umfeld(den Job) nicht zu wechseln und neue Reize und Herausforderungen besser außerhalb zu suchen,wo nicht so viel Leistung von dir erwartet wird?

Ah schon wider so ein langer Text

LG Wolfi

25.09.2019 12:51 • x 1 #22


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Brauche etwas Zuspruch - virtuelle Umarmung bekommen

x 3


W

WOLF9000
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Huhu,

Konntest du deine Miez nicht mitnehmen?
Ja ich würd meinen Hund und meinen Kerl auch vermissen Very Happy

Und ich wäre so oder so (noch) nicht umgezogen.Auch nicht für 6 Wochen><Das ist ein Hindernis für mich,was ich noch bewältigen muss.

Hast du denn in deinem vorherigen Job auch so viel gearbeitet?
Und war es dann auch so,dass du an einem Tag in der woche dann nur Serien gucken konntest?
An sich finde ich das in so stressigen Phasen normal.Gerade wenn man Ängste hat oder Introvertiert ist oder Depressionen hat.Man ist dann einfach alle irgendwann.

Dass dann phasenweise der Job wichtiger ist ,ist auch klar.Nur zum Dauerbrenner solltes nicht werden...das endet nie gut...ich hab schon zu viele Leute gesehn,die sich auf ein Ding in ihrem Leben eingeschossen haben und das kam dann irgendwann zurück.Das waren Menschen,die sich eben über Arbeit definiert haben und ihre ganze Energie darein gesteckt haben.Menschen die nur für ihre Familie gelebt haben oder eben keine hatten weil das Hobby nach der Arbeit den höchsten Rang hätte.Es hat sich immer gerächt.
Heutzutage is die Welt so schnell und wandelhaft,dass man tatsächlich mehrere Dinge braucht,die einem ein Anker im Leben sind.
Natürlich ist jeder anders,aber allgemein kann man sagen,dass es besser ist sich öfter mit Freunden zu treffen,eine Familie zu haben,ein Hobby was einem Spaß macht und wo man vielleicht noch andere Sozialkontakte hat und eine Arbeit.
Pass auf,dass du das nicht aus dem Auge verlierst.

25.09.2019 14:14 • x 1 #27


Zum Beitrag im Thema ↓


Wildrose
Hey ... Trost ... Freunde .... knuddeln

x 1 #2


A
Danke, Cati

#3


T
@Amy Lola:

knuddeln

Darf ich fragen, in welchem Fach das Prädikat?

#4


A
Zitat von Trauriger82:
@Amy Lola: knuddeln Darf ich fragen, in welchem Fach das Prädikat?

Jura. Ich bin Anwältin.

#5


T
@lola: Dann sind wir evtl. irgendwann Kollegen Smile

Aber ich frage deshalb: Ist mit einem Prädikat der Staatsdienst nicht eine stressfreiere Option? Mein Richter hat geschwärmt über seine Arbeitszeiten..

#6


A
Zitat von Trauriger82:
@lola: Dann sind wir evtl. irgendwann Kollegen Smile Aber ich frage deshalb: Ist mit einem Prädikat der Staatsdienst nicht eine stressfreiere Option? Mein Richter hat geschwärmt über seine Arbeitszeiten..

Eigentlich habe ich humane Bedingungen im Job. 50 Std,-Woche, nette Kollegen, gutes Geld... es ist nur der Druck den ich mir mache... Horror.

Bist du im Ref?

#7


S
du kannst stolz auf dich sein, dass du so weit in deinem beruf gekommen bist. Dein koerper sagt dir halt, dass du auf dich acht geben solltest (ich weiss, leichter gesagt als getan). . Hast du einen psychologen?

#8


A
Zitat von portugal:
du kannst stolz auf dich sein, dass du so weit in deinem beruf gekommen bist. Dein koerper sagt dir halt, dass du auf dich acht geben solltest (ich weiss, leichter gesagt als getan). . Hast du einen psychologen?

Danke. Das stimmt.
Ich habe keinen Therapeuten derzeit und es wäre mir ehrlich gesagt gerade zu anstrengend eine Therapie o.ä. zu beginnen.
(Portugal ist schön)

#9


T
@lola: Ja, bin im Ref. Bei mir hat das Studium leider ewig gedauert, bedingt durch diverse Probleme.

Das hört sich ja eigentlich gut an mit den Job.
Der Richter meinte das nicht nur bezogen auf die Arbeitszeit, sondern so allgemein, dass er auch nicht gerne von Mandanten unter Druck gesetzt werden würde bzw. in der Position zu sein, sich nicht "streiten" zu müssen. Aber klingt ja so, als ob dir dein Job grundsätzlich gefällt.

#10


S
kann ich auch nachvollziehen. (therapie im moment zu anstrengend). Viele von uns haben ja auch einen therapeuten, den man mal wieder aufsucht fuer eine session, einfach um rat zu bekommen. Ich meinte jetzt eigentlich nicht, dass du gleich eine therapie machen solltest.

#11


A
Zitat von portugal:
kann ich auch nachvollziehen. (therapie im moment zu anstrengend). Viele von uns haben ja auch einen therapeuten, den man mal wieder aufsucht fuer eine session, einfach um rat zu bekommen. Ich meinte jetzt eigentlich nicht, dass du gleich eine therapie machen solltest.


Ich habe neulich mit jemanden gesprochen (also einer Psychologin). Es hat mich selbst genervt, wieder auf so einem Sessel zu sitzen und rumzujammern Smile

Ich bin an einem Punkt, wo ich einfach genervt von mir selbst bin. Dass ich mir so im Weg stehen muss.

Ich würde gern in die Zukunft schauen können. Und mich dort sehen und wissen, alles wird gut. Ich möchte, dass ich meinen Platz im Leben finde. Ohne Angst.
Gerade bin ich sehr müde. Auch ein bisschen resigniert... ich danke euch für eure Posts.
Ich versuche es jetzt mit einer geführten Meditation.
Gute Nacht.

Und danke nochmal. Es hilft, dass man nicht allein ist.

x 1 #12


A
Jetzt ist es Morgen.
Ich habe ok geschlafen, aber vor mir liegt ein ganzer Tag und mein Magen zieht sich zusammen und ich würde (mal wieder) am Liebsten alles hinschmeißen.

Wenn ich könnte, würde ich nicht über Los gehen, keine 400 Mark einziehen (oder wie viel war das?) und mich einweisen lassen. Nicht mehr funktionieren müssen, alles loslassen, anderen die Verantwortung für mich... für alles überhelfen.
Ich war noch nie in einer psychiatrischen Klinik und habe vermutlich ein falsches Bild... aber so geht es mir gerade.

Stattdessen: Auf in den Kampf. Duschen, Schminken, Lächeln, Winken, Funktionieren, Aushalten.

#13


S
I1.
hab als RAfachangestellte 15 jahre gearbeitet. Ich weiss, wie stressig der job als RAin ist, wenn du zB in einer dieser grosskanzleien arbeitest, noch mehr. Gutes geld aber kein privatleben. ironischerweise hat mich mein damaliger chef in hamburg zum psychologen geschleppt. long story.

2.
Leben in London seit 15 jahren. Ich wuerde alles darum geben, koennte ich jetzt in die tagesklinik. Hier gibt es sowas nicht, leider. Kannst ja mal ueberlegen, ob das was fuer dich waere. Mir hatte sie damals geholfen, aus der depression rauszokommen und mich neu zu ordnen. Am meisten haben mir allerdings die anderen mit-patienten geholfen, die gespraeche mit ihnen. Man isst fruehstueck zusammen, morgenrunde. Da kannst du dann auch sagen, wenn es dir superdreckig geht< ob du mit jemandem sprechen kannst. Jeder sagt, wie es ihm geht, dann gibt es angebote wie yoga, schwimmen, basteln etc. Das schoene ist, dass du zu nichts gezwungen wirst. Das war ja meine groesste angst, wie zb das gemeinsame kochen. Was denken die anderen, wenn kein antrieb da ist, wie soll ich da kochen?
Nix denken sie, verstaendnis ist da. Ist wie hier im forum, jeder weiss, wie man sich fuehlt. und kann es nachvollziehen. Wir waren im sommer sogar im freibad. Habe freunde fuers leben gefunden.

#14


A
Zitat von portugal:
I1. hab als RAfachangestellte 15 jahre gearbeitet. Ich weiss, wie stressig der job als RAin ist, wenn du zB in einer dieser grosskanzleien arbeitest, noch mehr. Gutes geld aber kein privatleben. ironischerweise hat mich mein damaliger chef in hamburg zum psychologen geschleppt. long story.2.Leben in London seit 15 jahren. Ich wuerde alles darum geben, koennte ich jetzt in die tagesklinik. Hier gibt es sowas nicht, leider. Kannst ja mal ueberlegen, ob das was fuer dich waere. Mir hatte sie damals geholfen, aus der depression rauszokommen und mich neu zu ordnen. Am meisten haben mir allerdings die anderen mit-patienten geholfen, die ...


Das klingt toll. Also das mit der Tagesklinik. Nur kann ich nicht alles hinschmeißen. Ich bin in der Probezeit...

Was machst du jetzt in London..? Also beruflich.

Und dein Chef hat dich zum Psychologen geschleppt. Dann ist das aber ein Guter Smile

#15


S
du sollst ja auch nicht ALLES hinschmeissen. Du musst aber auf dich acht geben. Was nuetzt es dir, wenn du zusammenklappst?
Mein Chef war nett aber da ist ironie in der sache: Mir wurde dann nach 7.5 jahren als office manager wgnmeiner depressionen gekuendigt. Das wurde mir natuerlich anders verkauft - heuchel heuchel.

Bin hier haengengeblieben. Diese depression und kuendigung hatten auch was gutes: bin deswegen nach london gegangen und hab meinen mann hier kennengelernt, Portugiese. Arbeite hier als Nanny und liebe es. Arbeite im moment allerdings nicht, wieso weshal< warum kannst du in meinem artikel lesen

x 1 #16


A
Zitat von portugal:
du sollst ja auch nicht ALLES hinschmeissen. Du musst aber auf dich acht geben. Was nuetzt es dir, wenn du zusammenklappst? Mein Chef war nett aber da ist ironie in der sache: Mir wurde dann nach 7.5 jahren als office manager wgnmeiner depressionen gekuendigt. Das wurde mir natuerlich anders verkauft - heuchel heuchel.Bin hier haengengeblieben. Diese depression und kuendigung hatten auch was gutes: bin deswegen nach london gegangen und hab meinen mann hier kennengelernt, Portugiese. Arbeite hier als Nanny und liebe es. Arbeite im moment allerdings nicht, wieso weshal< warum kannst du in meinem artikel lesen


Das lese ich dann heute Abend. Einen schönen Tag für dich!

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Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
dank, dir auch und lass dich nicht aergern Smile

#18


Sells1234
Freunde
Zitat von AmyLola:
Hallo Ihr alle da draußen.Ich bin neu und möchte meinen Weg und meine Situation kurz erläutern.Ich bin Mitte 30, Single, lebe in einer Großstadt und habe es seit ca 15 Jahren mit der Angst zu tun.Eine Weile ging es mir gut (nach Therapie und mit 20 mg Citalopram am Tag), aber gerade ist wieder eine schlechte Phase.Das alles hat natürlich auch Gründe. Ich bin ohne Vater oder weitere Familie bei meiner Mutter aufgewachsen, meine Mutter ist psychisch krank, hat sich aber (bis auf einige Psychatrieaufenthalte) nie in Behandlung begeben. Ich bin auch 2 ...

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A
Der Tag war ganz ok. Das Highlight war der Business English Kurs am Abend im Büro, weil ich gut englisch spreche und das Spass gemacht hat.

Ich wünschte jeder Tag könnte so friedlich sein, wie der heutige. Keine Panik, kein negatives Feedback, kein Gedankenkarussell, keine Müdigkeit, keine blöden Situationen.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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