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Daniel16

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Ich bin 16 Jahre alt und gehe auf das Gymnasium. Ich war vor 2 Monaten (organisch) krank, aber das 3 Wochen lang und ich habe mich stark unter Druck gedetzt wieder hinzugehen. Ich habe 3 Anläufe gemacht, und alle 3 haben unangenehm geendet, nämlich dass ich mich vor der ganzen Klasse abholen lassen musste, und zugeben musste das mir übel ist.

Ich habe mich wieder in die Schule getraut, da haben dann die Panikattacken angefangen: ,,Was ist wenn mir wieder übel wird, und ich mich wieder bloßstellen muss"? Ich kann so definitiv nicht in die Schule.

Jetzt habe ich es meinen Eltern gesagt, und wir haben am Mittwoch ein Beratungsgespräch beim Psychologen. Was ist wenn ich von meinen Eltern und dem Psychologen gezwungen werde zur Schule zu gehen um ,,meine Angst zu überwinden". Denn das funktioniert nicht, und ich möchte mich in der Klasse nicht wieder blamieren.

09.01.2017 16:31 • 21.01.2017 #1


2 Antworten ↓


Kagu

Kagu


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Hallo Daniel16,
ich würde erstmal den Termin beim Psychologen abwarten. Vielleicht wird es ja ein gutes Gespräch und du lernst evtl. neue Aspekte kennen, wie du mit den Panikattacken umgehen kannst. Was wäre denn die Alternative?

Gruß
Paul

10.01.2017 11:01 • x 1 #2


Jesse_Pinkman


Zitat:
Was ist wenn ich von meinen Eltern und dem Psychologen gezwungen werde zur Schule zu gehen um ,,meine Angst zu überwinden"


Nun, früher oder später ist der einzige Weg zur Genesung die Konfrontation mit der Angst. Nur so lernt dein Gehirn wieder, dass die von dir als Gefahr empfundene Situation in Wirklichkeit keine Gefahr darstellt. Erst dein Umgang mit ihr und deine resultierenden Gedanken machen die Situation zu dem was sie für dich ist. Gehe den Weg der Therapie, aber vergiss deine Eigenverantwortung nicht! Kleine Schritte sind hier meistens die beste Lösung was die Konfrontation angeht.

21.01.2017 11:21 • #3



Dr. Reinhard Pichler