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200812.06




9
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Hallo,
Berufsleben und Angst vor Fremden/Bekanten Menschen,angesprochen zu werden,reden zu müssen,wie passt das?
Nach schon etlichen versuchen habe ich mich jetzt wieder seit einigen Wochen ins Berufleben gewagt,heute bin ich an einem Punkt wo ich alles so leid bin,sich immer nur durchs Leben zu quälen....
Ich weiß mir im moment nicht zu helfen,vieleicht tut es mal gut es hier rauszulassen?!
Ich bin ein sehr labiler,sensibler nicht belastbarer Mensch und nehme mir vieleich auch zuviel zu herzen,ich habe auch immer Angst etwas nicht zu schaffen oder falsch zu machen,wird der druck zu groß habe ich das gefühl mir wächst alles über den Kopf und ich verliere den Überblick,was,so glaube ich,die Depressionen auslöst.
Viel zu lang schleppe ich es schon mit mir herrum,ich mag nicht mehr......
lg Rina

Auf das Thema antworten

9 Antworten ↓



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Niedersachsen
  13.06.2008 10:24  
Hallo rina,

als ersten Tipp würde ich dir raten, dich in die Texte, die auf der linken Seite stehen einzulesen...

Ich finde es hilft schon sehr, wenn man merkt, da sind Leute die verstehen einen, die erkenne die Symptome bzw. du erkennst dich wieder in den Beschreibungen...

Ansonsten kann ich dir sehr gut nachempfinden...Letztendlich kannst aber nur du was an der Situation ändern, indem du deine Einstellung zu vielen Dingen änderst, das dauert aber einige Zeit und ist nicht in Tagen oder einigen Wochen zu machen...

Ich hänge damit schon viele Jahre rum und bin seit ca. 3 Jahren dabei mich "umzustellen"...Langsam kann ich die Veränderungen spüren, aber es ist immer noch nicht so wie ich es mir wünsche...Aber ich merke es geht voran..

Ich kann dir nur den Tipp geben, versuche es selbst in die Hand zu nehmen, durch Literatur, Therapie oder Sonstiges...Denn andere können nicht deine Einstellung ändern...das kannst nur du.

lg
nicita





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  13.06.2008 13:34  
Hallo Nicita,
danke für deinen Tip,einwenig habe ich mich dort auch schon eingelesen,es hat mir etwas geholfen mich zu erkennen und in Worte zu fassen.
Meine Einstellung ändern *hm*? ist ja nicht so als wenn ich nicht versucht hätte mich zu ändern indem ich mich meinen Ängsten stelle.Meistens nach kurz oder lang falle ich aber in so ein tiefes Loch und mein anfänglicher "Erfolg" ist hin,ziehe mich dann wieder völlig zurück.
Im moment starte ich ja auch wieder einen versuch,auch hier,von hier erhoffe ich mir zu lernen darüber zu reden.

Du bist seit 3 Jahren in Behandlung,mit "Erfolg",aber bleibt da nicht immer die Angst,das es einen wieder völlig einholt?

lg Rina



258
18
Niedersachsen
  13.06.2008 14:16  
Rina hat geschrieben:

Ich bin ein sehr labiler,sensibler nicht belastbarer Mensch und nehme mir vieleich auch zuviel zu herzen,ich habe auch immer Angst etwas nicht zu schaffen oder falsch zu machen,wird der druck zu groß habe ich das gefühl mir wächst alles über den Kopf und ich verliere den Überblick,was,so glaube ich,die Depressionen auslöst.


Dieses Zurückziehen kenne ich sehr gut und das begleitet einen noch einige Zeit, selbst wenn man die Veränderunge spürt...

Alleine schon dass man darüber redet/schreibt bringt vieles ans Oberlicht und man erkennt sich besser.

Auf dein obige Aussage zurückkommend...
Ich bin kein Therapeut und kann somit nur das weitergeben was ich für mich erkannt habe...

Du schreibst du hast dich schon so oft den Ängsten gestellt, aber es wird nicht besser...Dito...jeden Tag in der Firma, jeden Tag mit den Kollegen..auch ich stellte mich täglich dem ganzen und es wurde nicht besser... weil ich an den Ursache DIESER Ängste nicht gearbeitet habe...nämlich die Einstellung zu vielen Dingen, zu mir selbst...

Du schreibst du nimmst dir vieles zu arg zu Herzen, du hast immer Angst etwas falsch zu machen oder nicht zu schaffen... HIer ist schon der erste Schritt...Wenn du diese Einstellung ändern kannst (das klappt nicht von heute auf morgen! ), dann setzt du dich schon nicht mehr so unter Druck, dann achtest du irgendwann nicht mehr so darauf, ob andere bei dir Fehler entdecken können...

Angst habe ich im Moment zum Teil nur...Ich merke einfach, dass ich einen guten Weg einschlage und immer besser damit zurecht komme, ich müsste im Moment nur mehr "betreut" werden, d.h. mir fehlt der Rückhalt wenn ich mit einer SAche nicht zurecht komme. Dazu ist meine Therapie ja da...nur die Termine sind ja nicht täglich oder wöchentlich, von daher ist das im Moment für mich schwierig.
Ich fange nächsten Monat wieder an zu arbeiten. Meine Erziehungszeit läuft aus. Ich hatte während dieser ein Jahr lang gearbeitet, wegen einem Burn Out aber wieder aufgehört...Ich habe im Moment schon ganz schön Angst vor allem...Ich bin schon froh, dass ich noch in Therapie bin, damit ich diese Zeit unter Betreuung überbrücken kann..

lg



258
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Niedersachsen
  13.06.2008 21:26  
http://www.palverlag.de/Selbstliebe.swf

Hallo Rina,

das hat mich gerade an unser "Gespräch" erinnert...Vielleicht hilft dir das ein bißchen, damit du verstehst was ich meine.

lg
nicita



2
1
  06.11.2008 16:23  
hey,
meiner meinung nach solltest du dich der angst stellen.
klar: leichter gesagt, als getan.
aber gib nicht auf!
okay, ich bin auch ziemlich schüchtern, aber es hat sich die letzten wochen etwas verändert. vor einigen tagen habe ich ein neues thema eröffnet (hab allerdings leider noch keine antwort bekommen) und da hab ich von nem mädchen berichtet und gesagt, dass ich mich nicht traue sie anzusprechen. aber ich habe mir solange mut gemacht und diese komischen atemübungen gemacht, bis ich [UND DAS GANZ LOCKER! ] mich getraut habe.
nun zu einer atemübung:
bevor du aus dem haus gehst und auch dann wenn du angst hast, einfach 2-3 min lang ganz tief einatmen und in einer bewegung wieder ausatmen und dass ohne die luft angehalten zu haben. dann 6-10 sek nicht atmen und dann von vorne. nach 2-3min musst du dir mut machen und schon gehts besser.

du hast angst , weil du ein geringes selbstwertegefühl hast und weil du angst, dass du etwas falsch machst.
die negativen gedanken , die dich davon abhalten etwas zu sagen, musst du los werden. so wie ich. ich habe mir solange mut gemacht, gute-laune-musik gehört und auch beim sorgentelefon angerufen, bis ich es geschafft habe. und jetzt muss ich am ball bleiben. ich habe mich getraut sie anzusprechen. japp. und was ich kann kannst du auch.

du musst die selbst annehmen und daran glauben, dass du es schaffen kannst. du brauchst gar keine angst zu haben. glaub mir .

viel glück!



  07.11.2008 02:33  
hu hu rina,

ich schließe mich dem tipp an: der angst stellen. aber im ernst: weiß ich selba nicht genau, wie das gehen soll.
was ich manchmal versuche: kleine oder ganz kleine schritte nach vorne. nicht alles auf einmal gut machen, klappt nicht. die kleinste hürde ausmachen und dann nehmen.

im berufsleben finde ich ganz wichtig, dass man ein paar kollegen hat, die man mag. sonst kriegt man echt depris, wenn man überall nur feinde sieht.
ziemlich einfach ist es, eigene schwächen zuzugeben, aber nicht sagen: ich kann nix oder so, sondern fragen, kannst du mir vielleicht dabei helfen oder wie läuft das hier sonst so? kannst auch fragen, wie ist das, wenn einer geburtstag hat, sammelt ihr dann alle? wer guckt abends, ob alles aus ist? das kann ich auch mal machen. soll ich auch mal kaffee holen? irgendwie so was, dass die leute merken, du willst kontakt und die gemeinschaft unterstützen und nicht gegen sie arbeiten. dass du schüchtern bist, wissen die eh schon. ist ja nix schlimmes.
fehler machen ist ok, fehler nicht zugeben ist nicht ok. zu viele fehler zugeben, also fehler, die eigentlich keine sind, ist krankheitsfördernd.
ich hoffe, dass war jetzt nicht zu verwirrend. vielleicht hast du auch einfach den falschen job...



1987
25
994

Status: Online online
  10.01.2019 21:09  
Hallo zusammen,

ich bin im moment etwas einsam. Ich habe zwar Freunde, aber die haben im Moment gar keine Zeit. Sie sind mit ihren Beziehungen und Lebensumständen so beschäftigt und wohnen auch nicht in der direkten Nähe. Also ich muss schon so 1 halb Stunden mit Bus und Bahn hinfahren. Aber sie haben seit Monaten keine Zeit. Ich fühle mich so alleine und mir geht es damit echt nicht gut.

Ich würde gerne neue Leute kennen lernen. Gerade auch an meinen Wohnort, damit ich nicht immer so weit fahren muss und man vielleicht auch mal spontan was machen kann. Ich habe auch schon Ideen, was ich machen könnte, damit ich Leute kennen lerne. Ich dachte an einen Verein oder Kochtreff oder so etwas. Das Problem ist ich habe so unglaubliche Angst da hin zu gehen. Ich habe so Sorge, dass die anderen mich nicht mögen könnten, keiner mit mir redet und ich dann nie wieder eingeladen werde und ausgeschlossen bin. Ich schaffe es einfach nicht mich einmal zu überwinden und einfach irgendwo hinzugehen wegen meiner Angst. Wenn ich daran denke wird mir ganz anders. Ich bin auch schon oft irgendwo dann spontan nicht hingegangen. Die Angst vor Ablehnung ist so groß. Ich bin auch ein sehr ruhiger Typ. Ich hatte immer Freunde, aber als beliebt würde ich mich selber auch nicht einstufen und das verunsichert mich.

Liebe Grüße

Coru



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41239
49
  10.01.2019 21:16  
hi coru,

es wäre gut, wenn du in deinem profil mal einträgst, wo du wohnst. ich verstehe dein problem sehr gut. ich habe phasen in denen es mir schlechter und phasen in denen es mir gut geht. in den guten phasen kann ich mich mit anderen menschen treffen und habe keine sorge auf ablehnung zu stoßen. ich finde die app spontacts sehr schön, denn dort scheinen viele zu sein, die stiller sind und keine festen freundschaften haben. probier das doch mal aus. mir hat es schon was gebracht und ich bin zwei mal wandern gegangen mit anderen.

lg
einsamkeit

Danke1xDanke


13050
9
BaWü
9177

Status: Online online
  10.01.2019 22:50  
Hallo Coru, hast doch schon gute Ideen. Wenn du also ein Hobby findest, dann geh dahin, weil dir das Spass machen könnte. Und nicht, weil du jetzt unbedingt jemanden kennenlernen möchtest. Nimm deinen Kochkurs. Dort wird gekocht. Also koche. Und bleib gelassen, auf wen du dann triffst. Gleiche Interessen verbinden.

Alles muss sich entwickeln. Alles kann, nichts muss. Und wenn dir das Kochen alleine schon Spass macht, dann genieße das doch. Neue Menschen kennenlernen dauert eben. Je verkrampfter du suchst, desto verkrampfter kommst du rüber.

Also such nicht, sondern koche. Jetzt nur als Beispiel.



Dr. Reinhard Pichler

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