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28.10.2007 01:03 • 05.03.2020 #1


159 Antworten ↓


Hallo Trisha,

ich finde, du kannst dich gut mitteilen, und das ist schon mal viel wert.

Und ich sehe es auch nicht als ein Drama an, wenn ein sehr hübsches Mädchen mit 19 noch keinen "Freund" hatte. Möglicherweise hast du einfach ein sehr feines Gefühl dafür, welche Beziehung funktionieren kann und welche nicht? Und möchtest dich nicht auf Beziehungen einlassen, von denen du schon spürst, dass sie letztlich ein Flop werden? Ich denke, du solltest deinem Gefühl vertrauen.


Aber eine Frage: Kannst du mal erzählen, was damals war, als du 8 Jahre alt warst?
Denn offenbar kannst du dich da an etwas Bestimmtes erinnern, nicht wahr?
Vielleicht hat deine Ablehnung jetziger Freier etwas mit dieser früheren Sache zu tun?
Erzähl doch mal davon.

Lieben Gruß,
GastB

28.10.2007 20:41 • #2



Angst vor Menschen

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Ja, ich schliesse mich dem Vorredner an,dass das eine Rolle spielen kann.

Aber es spricht auch dafür, dass du zu Hause keinen Mittelpunkt hast als das Fernsehen.
Verstehst du, dass du deshalb so auf einen Freund fixiert bist.......

Dein Selbstwertgefühl ist angeknackst und an dem solltest du mal dran
arbeiten, deine Vorteile mal hervorheben, was du kannst........


lg Seelchen

30.10.2007 22:31 • #3


hi leute,

ich hab grade dieses Forum entdeckt und war erschrocken, als ich den ersten Beitrag gelesen habe. Mir kams fast so vor als hätt ich das geschrieben bin auch 19 und mein Mittelpunkt is auch der Fernseher (manchmal das Keyboard/Zeichenblock), habe auch keinen Freund(will keinen) und habe genau 2 Freunde mit denen ich Kontakt habe.

Erstmal: Ich bin froh dass ich kein Einzelfall bin... klingt zwar blöd: "schön dass es noch wen gibt der durchgeknallt ist" ist aber so...

ich weiß nicht ob ich über meine dummen Probleme quatschen soll, würd mir sicher gut tun aber dann fühl ich mich schuldig weil ihr den mist lesen müsst

Achja: Lob an die Moderatoren ich finds supa dass es mal ein Forum gibt in dem man über Probleme schreiben kann! Ich würd ja zu nem Psychiater gehn, mir fehlt aber die knete und der mut...

hmm dafür dass da nur paar Zeilen stehen, hab ich ziemlich lange überlegen müssen..wie ich was formuliere, was ich schreibe ohne dass es blöd klingt. hab mich grade ganz schön überwinden müssen, überhaupt zu schreiben und auf Absenden zu klicken. Ich glaub ich habn Problem

02.11.2007 13:58 • #4


wollt mich noch entschuldigen falls mein Beitrag nervt oda so...

02.11.2007 14:17 • #5


hier is Nuss nochmal

02.11.2007 15:43 • #6


Ich fände es sehr gut wenn du dich mitteilen würdest. ich weiss, es zerrt in dir innen wenn du aufgefordert wirst über deine Probleme zu sprechen. Geht mir ja da genau so. Es fühlt sich an als wenn man keine Luft kriegt und total *beep* da steht. man muss aber immer denken: Sch***" drauf was die anderen denken könnten. Es ist doch eigentlich egal ob es nun jemanden interessiert was du schreibst oder nicht. Die Leute die es nicht interessiert, werden es ja gar nicht lesen und die leute die es dann interessiert werden es eben lesen...
Hm in der Theorie bin ich eigentlich gut. Das heisst ich kann den leuten immer praktische Lebenstricks geben welche sie dann auch oft anwenden und so. Tja aber ich selbst weiss das ganze zeug nur aber tun kann ich nichts. Geht es dir da genau so? ich meine weisst du was du ändern solltest aber du kannst es aus welchen gründen auch immer nicht?Willst du überhaupt etwas an deiner jetzigen lebenssituation ändern?kann auch sein dass du einfach zu viel angst vor dem leben hast, so wie ich. angst verletzt zu werden, angst gedemütigt zu werden, angst nicht akzeptiert oder gar ausgestossen zu werden usw....
einmal wacht man aber auf, voller panik und demut über all die verlorenen jahre. ich weiss das. das wird mal so sein...
liebe Grüsse

03.11.2007 17:45 • #7


hi Trisha,

danke für die Antwort ja du hast recht, es wär sicher gut wenn ich über alles mal reden würde...und ich finds unglaublich, dass du so gut schreiben kannst *Respect* und ja, mir ist es einmal so gegangen. Ich hab auch immer theoretisch gewusst was jemand anderer ändern sollte, und auch wenn der Rat, den ich gegeben habe auch auf mich selbst zutraf, hab ich ihn nicht befolgen können...so was ist schon eigenartig.

Seit ca nem halben Jahr(!) denk ich mir fast jeden Tag "könnt ich doch die Zeit zurückdrehen und alles richtig machen". Jedesmal wenn mir mal wieder was passiert, das mir peinlich ist oder wo ich genau weiß, so bin ich eigentlich nicht, denk ichs mir :/

sogar jetzt denk ich mir das und zwar weil ich mir grade wünsche, dass ich dieses Forum mit 16,17Jahren gefunden hätte. da hab ich noch gedacht dass ich was ändern kann. Heute glaub ich das auch noch,nur nicht mehr so stark und irgendwann in den letzten paar jahren hab ich mal aufgehört, mir Hoffnungen zu machen und meine Träume zu verfolgen... hab quasi meinen Dienst quittiert.

Weiß nicht, hab mir oft gewünscht dass mal jemand ein offenes Ohr für mich haben würde, das war aber nie der Fall... manchmal hab ich einfach meine Freunde mit meinen Problemchen belästigt, aber die sind in meinem Alter und da beschäftigt man sich einfach mehr mit den eigenen Problemen

Meinen Vater hab ich nicht recht was erzählen können, naja er ist nicht der Typ zum anlehnen... und meine Mutter ist...hmm,, ehrlich ich kann sie nicht leiden. Sie hat n Alk. das sich schon zieht seit ich 14 war... hab ihr mal aus lauter Wut, als sie grade nicht im Raum war, in den Wein Himbeersirup gegossen *HA*. nja und seit sie fixe Saufzeiten hat(nämlich dann wenn der Ehemann nicht im Hause ist -.-) überleg ich mir immer wieder ob ich sie drauf ansprechen soll. paarmal hab ichs mich getraut, als sie B. gesoffen hat. Ich sagte:"Ich mag es nciht wenn du B. trinkst" (daraufhin hat sie zum Wein gewechselt), einmal hab ich gesehn wie sie den Alk vor mir verstecken wollte, als ich ins Zimmer kam. Ich sagte"brauchstes eh nimmer verstecken, ich weiß eh was du da trinkst."

Das war als ich den ganzen Tag für Abschlussprüfungen lernte, die am nächsten Tag waren. Hatte keinen Nerv mehr mich über sie aufzuregen da is mir das rausgerutscht daraufhin hat sei lange nichts zu mir gesagt, erst am Abend. Und zwar dass ich mich für diese dumme Meldung entschuldigen soll.

boah das is schön

ich könnte noch unendlich weiterschreiben, was mich betrifft, aber das wär ein ganzer Roman

Das gefühl, die Jahre verloren zu haben , kenn ich nur zu gut. aber es gibt einen Trick wie man es umgeht: Denk an nichts. hör auf die Umgebung, ob ein Radio läuft, was gerade um dich passiert. es hilft auch, wenn du deine Gedanken auf nur ein Ding konzentrierst. ZB schau dir einen Gegenstand an und beschreib ihn in allen Details. welche Farben, welche Konsistenz, wie fühlt es sich an... glaub mir es hilft weil du dich in die Gegenwart zurückholst.

03.11.2007 18:40 • #8


Habe ANGST VOR MENSCHEN UND BRAUCHE HIFE ALLES WAS HINTER
MIR PASSIERT BRINGT MICH ZUM WEINEN UND KOTZEN------
pu

11.11.2007 23:02 • #9


Rina
Hallo,
Berufsleben und Angst vor Fremden/Bekanten Menschen,angesprochen zu werden,reden zu müssen,wie passt das?
Nach schon etlichen versuchen habe ich mich jetzt wieder seit einigen Wochen ins Berufleben gewagt,heute bin ich an einem Punkt wo ich alles so leid bin,sich immer nur durchs Leben zu quälen....
Ich weiß mir im moment nicht zu helfen,vieleicht tut es mal gut es hier rauszulassen?!
Ich bin ein sehr labiler,sensibler nicht belastbarer Mensch und nehme mir vieleich auch zuviel zu herzen,ich habe auch immer Angst etwas nicht zu schaffen oder falsch zu machen,wird der druck zu groß habe ich das gefühl mir wächst alles über den Kopf und ich verliere den Überblick,was,so glaube ich,die Depressionen auslöst.
Viel zu lang schleppe ich es schon mit mir herrum,ich mag nicht mehr......
lg Rina

12.06.2008 12:50 • x 2 #10


Hallo rina,

als ersten Tipp würde ich dir raten, dich in die Texte, die auf der linken Seite stehen einzulesen...

Ich finde es hilft schon sehr, wenn man merkt, da sind Leute die verstehen einen, die erkenne die Symptome bzw. du erkennst dich wieder in den Beschreibungen...

Ansonsten kann ich dir sehr gut nachempfinden...Letztendlich kannst aber nur du was an der Situation ändern, indem du deine Einstellung zu vielen Dingen änderst, das dauert aber einige Zeit und ist nicht in Tagen oder einigen Wochen zu machen...

Ich hänge damit schon viele Jahre rum und bin seit ca. 3 Jahren dabei mich "umzustellen"...Langsam kann ich die Veränderungen spüren, aber es ist immer noch nicht so wie ich es mir wünsche...Aber ich merke es geht voran..

Ich kann dir nur den Tipp geben, versuche es selbst in die Hand zu nehmen, durch Literatur, Therapie oder Sonstiges...Denn andere können nicht deine Einstellung ändern...das kannst nur du.

lg
nicita

13.06.2008 11:24 • #11


Rina
Hallo Nicita,
danke für deinen Tip,einwenig habe ich mich dort auch schon eingelesen,es hat mir etwas geholfen mich zu erkennen und in Worte zu fassen.
Meine Einstellung ändern *hm*? ist ja nicht so als wenn ich nicht versucht hätte mich zu ändern indem ich mich meinen Ängsten stelle.Meistens nach kurz oder lang falle ich aber in so ein tiefes Loch und mein anfänglicher "Erfolg" ist hin,ziehe mich dann wieder völlig zurück.
Im moment starte ich ja auch wieder einen versuch,auch hier,von hier erhoffe ich mir zu lernen darüber zu reden.

Du bist seit 3 Jahren in Behandlung,mit "Erfolg",aber bleibt da nicht immer die Angst,das es einen wieder völlig einholt?

lg Rina

13.06.2008 14:34 • #12


Zitat von Rina:

Ich bin ein sehr labiler,sensibler nicht belastbarer Mensch und nehme mir vieleich auch zuviel zu herzen,ich habe auch immer Angst etwas nicht zu schaffen oder falsch zu machen,wird der druck zu groß habe ich das gefühl mir wächst alles über den Kopf und ich verliere den Überblick,was,so glaube ich,die Depressionen auslöst.


Dieses Zurückziehen kenne ich sehr gut und das begleitet einen noch einige Zeit, selbst wenn man die Veränderunge spürt...

Alleine schon dass man darüber redet/schreibt bringt vieles ans Oberlicht und man erkennt sich besser.

Auf dein obige Aussage zurückkommend...
Ich bin kein Therapeut und kann somit nur das weitergeben was ich für mich erkannt habe...

Du schreibst du hast dich schon so oft den Ängsten gestellt, aber es wird nicht besser...Dito...jeden Tag in der Firma, jeden Tag mit den Kollegen..auch ich stellte mich täglich dem ganzen und es wurde nicht besser... weil ich an den Ursache DIESER Ängste nicht gearbeitet habe...nämlich die Einstellung zu vielen Dingen, zu mir selbst...

Du schreibst du nimmst dir vieles zu arg zu Herzen, du hast immer Angst etwas falsch zu machen oder nicht zu schaffen... HIer ist schon der erste Schritt...Wenn du diese Einstellung ändern kannst (das klappt nicht von heute auf morgen! ), dann setzt du dich schon nicht mehr so unter Druck, dann achtest du irgendwann nicht mehr so darauf, ob andere bei dir Fehler entdecken können...

Angst habe ich im Moment zum Teil nur...Ich merke einfach, dass ich einen guten Weg einschlage und immer besser damit zurecht komme, ich müsste im Moment nur mehr "betreut" werden, d.h. mir fehlt der Rückhalt wenn ich mit einer SAche nicht zurecht komme. Dazu ist meine Therapie ja da...nur die Termine sind ja nicht täglich oder wöchentlich, von daher ist das im Moment für mich schwierig.
Ich fange nächsten Monat wieder an zu arbeiten. Meine Erziehungszeit läuft aus. Ich hatte während dieser ein Jahr lang gearbeitet, wegen einem Burn Out aber wieder aufgehört...Ich habe im Moment schon ganz schön Angst vor allem...Ich bin schon froh, dass ich noch in Therapie bin, damit ich diese Zeit unter Betreuung überbrücken kann..

lg

13.06.2008 15:16 • #13


http://www.palverlag.de/Selbstliebe.swf

Hallo Rina,

das hat mich gerade an unser "Gespräch" erinnert...Vielleicht hilft dir das ein bißchen, damit du verstehst was ich meine.

lg
nicita

13.06.2008 22:26 • #14


19.07.2008 19:26 • #15


Huhu,


ich komme auch aus Bochum

Ich heiße Dich hier herzlich willkommen

19.07.2008 19:52 • #16


Hallo!

Seltsam, nicht wahr? Da rennt so ein Dicker rum und ist happy wie sonst was und hat vielleicht noch ne wahnsinnig hübsche Freundin? Oh und er scheint nichtmal nach geld zu stinken? Seltsam ja... Nein eigentlich nicht.

Ach wenns nur das Aussehen wäre, das dachte ich auch mal, das war vor nem Jahr oder ne zwei Jahren, da habe ich beschlossen abzunehmen, hab dann binnen eines Jahres rund 30 Kg verloren. Und natürlich auch gehalten, rein aus Überzeugung, von 109kg auf 79(von XL auf S -bin gleich groß wie du 1.80m), ist nicht schwer, wenn du abnehmen willst sag ich dir die kleinigkeiten auf die du achten musst und mit denen du auch auf nem normalen Niveau bleibst, das funktioniert aber nur bis zu nem gewissen grad, an dem musst du so weiter essen/leben wie vom start der "diät" weg(bei mir sinds eben 79Kg weiter runter komm ich ohne ne Yoyo Diät nicht die ich nicht machen werde ^^), das fällt mir aber auch nicht mehr schwer weils nie etwas war das schwer war und man kann sich sogar ab und an ne Packung Chips oder Schokolade zusätzlich gönnen :)

Wie gesagt an deinem Gewicht liegt das nicht, du tickst ähnlich wie ich und das ist nicht gut ;) - Bist nicht auf sozialen Kontakt angewiesen, merkst aber langsam dass du ihn eventuell doch brauchst und bist im freien Fall. Ich rate dir das selbe was ich auch mache seit neuestem: Frag was deine Kollegen am Wochenende machen und mach das auch, klingt zwar sicher katastrophal aber es ist der einfachste Anfang für dich und ganz wichtig, da du übergewichtig bist und nicht so gut von dir denkst: Bau dein Selbstbewusstsein auf, wenns nicht klappt, dann nimm ab und baus dann auf, denn dann haltet dich nichtsmehr davon ab mit dir zufrieden zu sein...

19.07.2008 21:51 • #17


Hat sich denn in deinem Leben, durch das Abnehmen, etwas verändert?

19.07.2008 23:06 • #18


Wie ich schon sagte, das Abnehmen hilft dir vielleicht dabei später dein Leben leichter zu verändern, aber das wars dann schon, egal wieviel du wiegst, du bist noch immer du selbst ;)

19.07.2008 23:11 • #19


Hallo Crisis,

wie gehts Dir ? Mir ganz gut.Hatte viele Jahre massive Angst und Panikzustände und das täglich den ganzen Tag über.War sehr verschlossen und sprach kaum.Kann dein Problem sehr gut verstehen.Ich bin selber übergewichtigt.Meine schlimme Angst konnte ich letztendlich nur mit einer stationären Therapie in den Griff bekommen.Ich habs geschafft,ich hab gelernt mit der Angst umzugehen und Sie überwunden.Klar hab ich ab und zu Sitioationen wo ich sehr aufgeregt bin und denke ich schaff es nicht,doch ich mach mir dann selbst Mut.Hab z.B.massive Prüfungsangst.Bin schon zweimal durch die praktische Führerschein Prüfung gefallen.So mache ich mir keine Gedanken mehr darüber was andere über mich denken.Ich hoffe ich konnte Dir etwas Mut machen,Du darst nicht an Dir zweifeln.


Gruß Scout

27.07.2008 19:14 • #20



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