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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

17

T

Trisha
Mitglied

Beiträge:
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Sammelthema
Hi. Ich bin neu hier und weiss gar nicht ob dieses Thema überhaupt in dieses Forum reinpasst aber ich werde jetzt einfach mal mein Problem schildern. Also ich bin 19 Jahre alt und psychisch total gestört. Womit fange ich an? Als erstes habe ich schon nur mal angst hier überhaupt was reinzuschreiben weil ich befürchte man könnte herausfinden wer sich hinter dem Nicknamen versteckt. Es ist mir richtig unwohl dabei...Also ich hatte noch nie einen Freund. Viele sagen dass sei nicht so schlimm und es wird sich mal ergeben aber das Problem ist nur dass ich schon einen Freund haben wollte, da war ich gerade mal 8 Jahre alt. Seitdem habe ich Sehnsüchte nach Liebe usw. Ich war seitdem öfters mal verliebt aber ich habe mir immer eingeredet dass das alles Einbildung sei und somit hat sich nie was ergeben. Einige Männer haben sich schon in mich verliebt und mir sogar Liebesgeständnisse gemacht aber ich bin nie darauf eingegangen weil ich mir auch da eingeredet habe, er bildet sich das nur ein. So ist es auch vorgekommen das ein Typ mir gesagt hat dass er mich "liebt" und ich ihn einfach abblitzen lies obwohl ich etwas für ihn empfand. Ich kann von mir sagen dass ich ziemlich hübsch bin weil sich die Leute auf der Strasse nach mir umsehen. Trotzdem rede ich mir auch da ein dass sie es sich nur einbilden, ich wäre hübsch und wenn sie erst mal hinter die Fasade blicken würden dann würden sie sehen wie hässlich ich bin. Ach ja mein soziales Umfeld existiert gar nicht. Ich habe mal gerade 1-2 Freunde. Meine Freizeit verbringe ich zu Hause vor dem fernsehen und beim träumen von einem schönen Leben. Ich habe wirklich angst vor all dem was mit Menschenkontakt zu tun hat. So meide ich alle Situationen, in denen ich mich mit neuen Menschen auseinander setzen muss. Ich bin sehr einsam und was dazu kommt ist, dass ich denke ich wäre sooo anders als alle anderen. Ich klammere mich an meine Andersartigkeit regelrecht fest. Einfach nur diesem Grund, weil es das einzige ist an das ich mich festhalten kann...
So ich wollte jetzt einfach mal ein paar Dinge von mir loswerden und hoffe dass ich das Geschriebene am Ende wirklich absenden werden kann.

12.10.2021 #1


174 Antworten ↓
B

Benigna
Mitglied

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Hallo ihr alle.
Der erste Beitrag in einem Forum fällt mir wirklich sehr schwer und dies hier ist wohl der erste, den ich auch wirklich mal abschicken werde.
Ein Leben ohne Ängste kenne ich nicht. Schon als Kleinkind hatte ich panische Angst vor Spinnen, lauten Geräuschen, Feuer... Vor alledem bin ich damals wortwörtlich schreiend davongelaufen oder war wie gelähmt.
Doch die größte Angst und die einzige, die mich bis heute wirklich begleitet, ist die vor dem Umgang mit anderen Menschen. Als Kind und bis noch vor einigen Jahren konnte ich nicht mit Menschen sprechen. Sprach mich jemand an, brachte ich kein einziges Wort heraus, lief rot an, brach fast in Tränen aus, etc. Folge waren schlechte Noten, totale soziale Isolation und Selbstmordgedanken.
Mittlerweile habe ich mich mit Hilfe von einigen wenigen Freunden schon sehr aus meiner Misere herausgekämpft. Ich habe seit kurzem einen Job, in dem ich mit vielen verschiedenen Menschen zusammen arbeiten muss und es macht mir tatsächlich Spaß! Ich schaffe mittlerweile sogar mal, einen Scherz zu machen oder ein bisschen Smalltalk zu führen. Allerdings fehlt mir noch irgendetwas, um wirklich engere Beziehungen aufbauen zu können und manchmal schleicht sich die alte Angst wieder ein.


Ich hoffe einerseits, hier Menschen zu finden, die mir noch Tipps und Tricks für meinen weiteren Weg geben können. Andererseits habe ich aber auch das Gefühl, jetzt so weit gekommen zu sein, dass ich vielleicht auch anderen helfen oder Rat geben könnte. Und natürlich würde ich auch gern einfach nette Kontakte knüpfen.

Danke, wenn ihr euch die Zeit genommen habt, das hier zu lesen.

Benigna

08.02.2019 21:16 • x 3 #151


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A


Angst vor Menschen

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D

Danny94
Mitglied

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Themen:
19
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818
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Ich kann dir nur denn Rat geben, in eine Klinik zu gehen. Tagesklinik reicht für das erste.
Und hier spricht jemand, mit einer Latte voll Problemen. Und jaaa, auch Sozialphobie ist dabei Smile Also ich verstehe dich sehr gut.

Aber eben, weil ich dich verstehe, weiß ich das jedes aufbauende Wort vergeudet ist. Darum gehe ich nicht all zu sehr darauf ein.
Aber um Selbstwert wieder zu bekommen, sich selbst lieben zu lernen, braucht es manchmal Hilfe von außenstehenden, Neutralem, Professionellen Menschen.

In meiner 4 Woche Sucht Klinik, habe ich abgründe gesehen, dagegen ist mein Problem nahezu ein Witz.
(Denn ich habe mich nur aus meinem Loch getraut, wenn ich Betrunken und unter Dro. stand usw. )
Sicher wiegt das eigene Problem für einen selbst oft am Schwersten, aber es tut gut, nicht nur zu "hören" sondern zu sehen, um zu verstehen, wie unnötig unsere sorge im vergleich ist. Das man noch was ändern kann ! Denn leichter wird es mit denn Jahren nicht... eher im gegenteil
Damit will ich deine Problematik nicht runter Spielen, sondern dir den Tipp geben, die dinge mal aus einem anderen licht zu betrachten.


Zitat von Fantasiegebilde:
ich hasse meine Stimme, meine Art zu reden ach, einfach alles an mir. Ich hasse es, dass mein Kopf voller Ideen steckt aber ich nicht in der Lage bin, diese einfach mal umzusetzen, ich hasse es, dass ich nicht in der Lage bin, mir ein richtiges Ziel für mein Leben zu setzen. Stattdessen lasse ich mich einfach treiben und tue nichts produktives außerhalb meines Jobs.


Das ist was ich mit Selbstwert meine. Dir fehlt eine Reflexion.


Zitat von Fantasiegebilde:
Mittlerweile bin ich 28 Jahre alt und habe irgendwie nichts vorzuweisen und werde wahrscheinlich einsam sterben wenn ich nichts ändere.


Soll ich dir mal Lustiges erzählen. Ich bin 3 Jahre Jünger als du, stecke NOCH im Gleichen Wirrwarr. Doch uns unterscheidet etwas wesentliches. DU nimmst keine berauschenden Substanzen. Also ist in dir doch noch ein Kämpfer, ein funke.
Ich hätte mich fast tot gesoffen. DU bist stark, bleib das auch, und lass dir helfen, ehe es zu ende geht.
Die Teppe nach unten hat viele Stufen, dreh um solange es noch geht.

Zitat von Fantasiegebilde:
Und selbst wenn ich das irgendwie hinbekommen würde, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich plötzlich besser mit anderen Menschen kann, i


Eine Frage an dich, wie sollen dich andere Menschen denn sehen, wenn du dich selbst Hasst ?
Was erwartest du von Leuten, wie sie dir entgegen kommen, wenn du dir SELBST mit Verachtung entgegen kommst ?

Behandel dich SO, wie DU von ANDEREN behandelt werden WILLST, und du wirst sehen, das sich viel ändern wird !

05.03.2020 18:38 • x 2 #158


Zum Beitrag im Thema ↓


G
Hallo Trisha,

ich finde, du kannst dich gut mitteilen, und das ist schon mal viel wert.

Und ich sehe es auch nicht als ein Drama an, wenn ein sehr hübsches Mädchen mit 19 noch keinen "Freund" hatte. Möglicherweise hast du einfach ein sehr feines Gefühl dafür, welche Beziehung funktionieren kann und welche nicht? Und möchtest dich nicht auf Beziehungen einlassen, von denen du schon spürst, dass sie letztlich ein Flop werden? Ich denke, du solltest deinem Gefühl vertrauen.


Aber eine Frage: Kannst du mal erzählen, was damals war, als du 8 Jahre alt warst?
Denn offenbar kannst du dich da an etwas Bestimmtes erinnern, nicht wahr?
Vielleicht hat deine Ablehnung jetziger Freier etwas mit dieser früheren Sache zu tun?
Erzähl doch mal davon.

Lieben Gruß,
GastB

#2


S
Ja, ich schliesse mich dem Vorredner an,dass das eine Rolle spielen kann.

Aber es spricht auch dafür, dass du zu Hause keinen Mittelpunkt hast als das Fernsehen.
Verstehst du, dass du deshalb so auf einen Freund fixiert bist.......

Dein Selbstwertgefühl ist angeknackst und an dem solltest du mal dran
arbeiten, deine Vorteile mal hervorheben, was du kannst........


lg Seelchen

#3


N
hi leute,

ich hab grade dieses Forum entdeckt und war erschrocken, als ich den ersten Beitrag gelesen habe. Mir kams fast so vor als hätt ich das geschrieben bin auch 19 und mein Mittelpunkt is auch der Fernseher (manchmal das Keyboard/Zeichenblock), habe auch keinen Freund(will keinen) und habe genau 2 Freunde mit denen ich Kontakt habe.

Erstmal: Ich bin froh dass ich kein Einzelfall bin... klingt zwar blöd: "schön dass es noch wen gibt der durchgeknallt ist" ist aber so...

ich weiß nicht ob ich über meine dummen Probleme quatschen soll, würd mir sicher gut tun aber dann fühl ich mich schuldig weil ihr den mist lesen müsst

Achja: Lob an die Moderatoren ich finds supa dass es mal ein Forum gibt in dem man über Probleme schreiben kann! Ich würd ja zu nem Psychiater gehn, mir fehlt aber die knete und der mut...

hmm dafür dass da nur paar Zeilen stehen, hab ich ziemlich lange überlegen müssen..wie ich was formuliere, was ich schreibe ohne dass es blöd klingt. hab mich grade ganz schön überwinden müssen, überhaupt zu schreiben und auf Absenden zu klicken. Ich glaub ich habn Problem

#4


N
wollt mich noch entschuldigen falls mein Beitrag nervt oda so...

#5


F
hier is Nuss nochmal

#6


T
Ich fände es sehr gut wenn du dich mitteilen würdest. ich weiss, es zerrt in dir innen wenn du aufgefordert wirst über deine Probleme zu sprechen. Geht mir ja da genau so. Es fühlt sich an als wenn man keine Luft kriegt und total *beep* da steht. man muss aber immer denken: Sch***" drauf was die anderen denken könnten. Es ist doch eigentlich egal ob es nun jemanden interessiert was du schreibst oder nicht. Die Leute die es nicht interessiert, werden es ja gar nicht lesen und die leute die es dann interessiert werden es eben lesen...
Hm in der Theorie bin ich eigentlich gut. Das heisst ich kann den leuten immer praktische Lebenstricks geben welche sie dann auch oft anwenden und so. Tja aber ich selbst weiss das ganze zeug nur aber tun kann ich nichts. Geht es dir da genau so? ich meine weisst du was du ändern solltest aber du kannst es aus welchen gründen auch immer nicht?Willst du überhaupt etwas an deiner jetzigen lebenssituation ändern?kann auch sein dass du einfach zu viel angst vor dem leben hast, so wie ich. angst verletzt zu werden, angst gedemütigt zu werden, angst nicht akzeptiert oder gar ausgestossen zu werden usw....
einmal wacht man aber auf, voller panik und demut über all die verlorenen jahre. ich weiss das. das wird mal so sein...
liebe Grüsse

#7


F
hi Trisha,

danke für die Antwort ja du hast recht, es wär sicher gut wenn ich über alles mal reden würde...und ich finds unglaublich, dass du so gut schreiben kannst *Respect* und ja, mir ist es einmal so gegangen. Ich hab auch immer theoretisch gewusst was jemand anderer ändern sollte, und auch wenn der Rat, den ich gegeben habe auch auf mich selbst zutraf, hab ich ihn nicht befolgen können...so was ist schon eigenartig.

Seit ca nem halben Jahr(!) denk ich mir fast jeden Tag "könnt ich doch die Zeit zurückdrehen und alles richtig machen". Jedesmal wenn mir mal wieder was passiert, das mir peinlich ist oder wo ich genau weiß, so bin ich eigentlich nicht, denk ichs mir :/

sogar jetzt denk ich mir das und zwar weil ich mir grade wünsche, dass ich dieses Forum mit 16,17Jahren gefunden hätte. da hab ich noch gedacht dass ich was ändern kann. Heute glaub ich das auch noch,nur nicht mehr so stark und irgendwann in den letzten paar jahren hab ich mal aufgehört, mir Hoffnungen zu machen und meine Träume zu verfolgen... hab quasi meinen Dienst quittiert.

Weiß nicht, hab mir oft gewünscht dass mal jemand ein offenes Ohr für mich haben würde, das war aber nie der Fall... manchmal hab ich einfach meine Freunde mit meinen Problemchen belästigt, aber die sind in meinem Alter und da beschäftigt man sich einfach mehr mit den eigenen Problemen

Meinen Vater hab ich nicht recht was erzählen können, naja er ist nicht der Typ zum anlehnen... und meine Mutter ist...hmm,, ehrlich ich kann sie nicht leiden. Sie hat n Alk. das sich schon zieht seit ich 14 war... hab ihr mal aus lauter Wut, als sie grade nicht im Raum war, in den Wein Himbeersirup gegossen *HA*. nja und seit sie fixe Saufzeiten hat(nämlich dann wenn der Ehemann nicht im Hause ist -.-) überleg ich mir immer wieder ob ich sie drauf ansprechen soll. paarmal hab ichs mich getraut, als sie B. gesoffen hat. Ich sagte:"Ich mag es nciht wenn du B. trinkst" (daraufhin hat sie zum Wein gewechselt), einmal hab ich gesehn wie sie den Alk vor mir verstecken wollte, als ich ins Zimmer kam. Ich sagte"brauchstes eh nimmer verstecken, ich weiß eh was du da trinkst."

Das war als ich den ganzen Tag für Abschlussprüfungen lernte, die am nächsten Tag waren. Hatte keinen Nerv mehr mich über sie aufzuregen da is mir das rausgerutscht daraufhin hat sei lange nichts zu mir gesagt, erst am Abend. Und zwar dass ich mich für diese dumme Meldung entschuldigen soll.

boah das is schön

ich könnte noch unendlich weiterschreiben, was mich betrifft, aber das wär ein ganzer Roman

Das gefühl, die Jahre verloren zu haben , kenn ich nur zu gut. aber es gibt einen Trick wie man es umgeht: Denk an nichts. hör auf die Umgebung, ob ein Radio läuft, was gerade um dich passiert. es hilft auch, wenn du deine Gedanken auf nur ein Ding konzentrierst. ZB schau dir einen Gegenstand an und beschreib ihn in allen Details. welche Farben, welche Konsistenz, wie fühlt es sich an... glaub mir es hilft weil du dich in die Gegenwart zurückholst.

#8


P
Habe ANGST VOR MENSCHEN UND BRAUCHE HIFE ALLES WAS HINTER
MIR PASSIERT BRINGT MICH ZUM WEINEN UND KOTZEN------
pu

#9


Rina
Hallo,
Berufsleben und Angst vor Fremden/Bekanten Menschen,angesprochen zu werden,reden zu müssen,wie passt das?
Nach schon etlichen versuchen habe ich mich jetzt wieder seit einigen Wochen ins Berufleben gewagt,heute bin ich an einem Punkt wo ich alles so leid bin,sich immer nur durchs Leben zu quälen....
Ich weiß mir im moment nicht zu helfen,vieleicht tut es mal gut es hier rauszulassen?!
Ich bin ein sehr labiler,sensibler nicht belastbarer Mensch und nehme mir vieleich auch zuviel zu herzen,ich habe auch immer Angst etwas nicht zu schaffen oder falsch zu machen,wird der druck zu groß habe ich das gefühl mir wächst alles über den Kopf und ich verliere den Überblick,was,so glaube ich,die Depressionen auslöst.
Viel zu lang schleppe ich es schon mit mir herrum,ich mag nicht mehr......
lg Rina

x 2 #10


N
Hallo rina,

als ersten Tipp würde ich dir raten, dich in die Texte, die auf der linken Seite stehen einzulesen...

Ich finde es hilft schon sehr, wenn man merkt, da sind Leute die verstehen einen, die erkenne die Symptome bzw. du erkennst dich wieder in den Beschreibungen...

Ansonsten kann ich dir sehr gut nachempfinden...Letztendlich kannst aber nur du was an der Situation ändern, indem du deine Einstellung zu vielen Dingen änderst, das dauert aber einige Zeit und ist nicht in Tagen oder einigen Wochen zu machen...

Ich hänge damit schon viele Jahre rum und bin seit ca. 3 Jahren dabei mich "umzustellen"...Langsam kann ich die Veränderungen spüren, aber es ist immer noch nicht so wie ich es mir wünsche...Aber ich merke es geht voran..

Ich kann dir nur den Tipp geben, versuche es selbst in die Hand zu nehmen, durch Literatur, Therapie oder Sonstiges...Denn andere können nicht deine Einstellung ändern...das kannst nur du.

lg
nicita

#11


Rina
Hallo Nicita,
danke für deinen Tip,einwenig habe ich mich dort auch schon eingelesen,es hat mir etwas geholfen mich zu erkennen und in Worte zu fassen.
Meine Einstellung ändern *hm*? ist ja nicht so als wenn ich nicht versucht hätte mich zu ändern indem ich mich meinen Ängsten stelle.Meistens nach kurz oder lang falle ich aber in so ein tiefes Loch und mein anfänglicher "Erfolg" ist hin,ziehe mich dann wieder völlig zurück.
Im moment starte ich ja auch wieder einen versuch,auch hier,von hier erhoffe ich mir zu lernen darüber zu reden.

Du bist seit 3 Jahren in Behandlung,mit "Erfolg",aber bleibt da nicht immer die Angst,das es einen wieder völlig einholt?

lg Rina

#12


N
Zitat von Rina:

Ich bin ein sehr labiler,sensibler nicht belastbarer Mensch und nehme mir vieleich auch zuviel zu herzen,ich habe auch immer Angst etwas nicht zu schaffen oder falsch zu machen,wird der druck zu groß habe ich das gefühl mir wächst alles über den Kopf und ich verliere den Überblick,was,so glaube ich,die Depressionen auslöst.


Dieses Zurückziehen kenne ich sehr gut und das begleitet einen noch einige Zeit, selbst wenn man die Veränderunge spürt...

Alleine schon dass man darüber redet/schreibt bringt vieles ans Oberlicht und man erkennt sich besser.

Auf dein obige Aussage zurückkommend...
Ich bin kein Therapeut und kann somit nur das weitergeben was ich für mich erkannt habe...

Du schreibst du hast dich schon so oft den Ängsten gestellt, aber es wird nicht besser...Dito...jeden Tag in der Firma, jeden Tag mit den Kollegen..auch ich stellte mich täglich dem ganzen und es wurde nicht besser... weil ich an den Ursache DIESER Ängste nicht gearbeitet habe...nämlich die Einstellung zu vielen Dingen, zu mir selbst...

Du schreibst du nimmst dir vieles zu arg zu Herzen, du hast immer Angst etwas falsch zu machen oder nicht zu schaffen... HIer ist schon der erste Schritt...Wenn du diese Einstellung ändern kannst (das klappt nicht von heute auf morgen! ), dann setzt du dich schon nicht mehr so unter Druck, dann achtest du irgendwann nicht mehr so darauf, ob andere bei dir Fehler entdecken können...

Angst habe ich im Moment zum Teil nur...Ich merke einfach, dass ich einen guten Weg einschlage und immer besser damit zurecht komme, ich müsste im Moment nur mehr "betreut" werden, d.h. mir fehlt der Rückhalt wenn ich mit einer SAche nicht zurecht komme. Dazu ist meine Therapie ja da...nur die Termine sind ja nicht täglich oder wöchentlich, von daher ist das im Moment für mich schwierig.
Ich fange nächsten Monat wieder an zu arbeiten. Meine Erziehungszeit läuft aus. Ich hatte während dieser ein Jahr lang gearbeitet, wegen einem Burn Out aber wieder aufgehört...Ich habe im Moment schon ganz schön Angst vor allem...Ich bin schon froh, dass ich noch in Therapie bin, damit ich diese Zeit unter Betreuung überbrücken kann..

lg

#13


N
http://www.palverlag.de/Selbstliebe.swf

Hallo Rina,

das hat mich gerade an unser "Gespräch" erinnert...Vielleicht hilft dir das ein bißchen, damit du verstehst was ich meine.

lg
nicita

#14


C

Angst vor Menschen: Einsam

Hi
Da ich neu in diesem Forum bin möchte ich mich erst kurz einmal vorstellen.
Also, ich bin 23 und verdiene mein Geld als Kaufmann im Einzelhandel.
Im Beruf komme ich sehr gut klar und bin bei Kollegen und Kunden sehr beliebt, aber privat habe ich keine sozialen Kontakte.
Hauptsächlich mache ich meine Übergewicht dafür verantwortlich (180cm 115Kg)
Doch im Beruf begegnen mir immer wieder Leute die viel dicker sind als ich und trotzdem eine "normales" Leben führen.
Privat habe ich Komplexe/Angst/Panik auf Fremde zuzugehen und hoffe in diesem Forum auf Gleichgesinnte zu treffen.

#15


S
Huhu,


ich komme auch aus Bochum

Ich heiße Dich hier herzlich willkommen

#16


M
Hallo!

Seltsam, nicht wahr? Da rennt so ein Dicker rum und ist happy wie sonst was und hat vielleicht noch ne wahnsinnig hübsche Freundin? Oh und er scheint nichtmal nach geld zu stinken? Seltsam ja... Nein eigentlich nicht.

Ach wenns nur das Aussehen wäre, das dachte ich auch mal, das war vor nem Jahr oder ne zwei Jahren, da habe ich beschlossen abzunehmen, hab dann binnen eines Jahres rund 30 Kg verloren. Und natürlich auch gehalten, rein aus Überzeugung, von 109kg auf 79(von XL auf S -bin gleich groß wie du 1.80m), ist nicht schwer, wenn du abnehmen willst sag ich dir die kleinigkeiten auf die du achten musst und mit denen du auch auf nem normalen Niveau bleibst, das funktioniert aber nur bis zu nem gewissen grad, an dem musst du so weiter essen/leben wie vom start der "diät" weg(bei mir sinds eben 79Kg weiter runter komm ich ohne ne Yoyo Diät nicht die ich nicht machen werde ^^), das fällt mir aber auch nicht mehr schwer weils nie etwas war das schwer war und man kann sich sogar ab und an ne Packung Chips oder Schokolade zusätzlich gönnen :)

Wie gesagt an deinem Gewicht liegt das nicht, du tickst ähnlich wie ich und das ist nicht gut ;) - Bist nicht auf sozialen Kontakt angewiesen, merkst aber langsam dass du ihn eventuell doch brauchst und bist im freien Fall. Ich rate dir das selbe was ich auch mache seit neuestem: Frag was deine Kollegen am Wochenende machen und mach das auch, klingt zwar sicher katastrophal aber es ist der einfachste Anfang für dich und ganz wichtig, da du übergewichtig bist und nicht so gut von dir denkst: Bau dein Selbstbewusstsein auf, wenns nicht klappt, dann nimm ab und baus dann auf, denn dann haltet dich nichtsmehr davon ab mit dir zufrieden zu sein...

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

C
Hat sich denn in deinem Leben, durch das Abnehmen, etwas verändert?

#18


M
Wie ich schon sagte, das Abnehmen hilft dir vielleicht dabei später dein Leben leichter zu verändern, aber das wars dann schon, egal wieviel du wiegst, du bist noch immer du selbst ;)

#19


S
Hallo Crisis,

wie gehts Dir ? Mir ganz gut.Hatte viele Jahre massive Angst und Panikzustände und das täglich den ganzen Tag über.War sehr verschlossen und sprach kaum.Kann dein Problem sehr gut verstehen.Ich bin selber übergewichtigt.Meine schlimme Angst konnte ich letztendlich nur mit einer stationären Therapie in den Griff bekommen.Ich habs geschafft,ich hab gelernt mit der Angst umzugehen und Sie überwunden.Klar hab ich ab und zu Sitioationen wo ich sehr aufgeregt bin und denke ich schaff es nicht,doch ich mach mir dann selbst Mut.Hab z.B.massive Prüfungsangst.Bin schon zweimal durch die praktische Führerschein Prüfung gefallen.So mache ich mir keine Gedanken mehr darüber was andere über mich denken.Ich hoffe ich konnte Dir etwas Mut machen,Du darst nicht an Dir zweifeln.


Gruß Scout

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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