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Sabrina994

Sabrina994

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Hallo Zusammen,

Ich bin seit heute neu hier.
Ich weiß das es sehr viele Themen zu der Sozialphobie gibt.
Mein Problem ist ich weiß einfach nicht wie ich anfangen soll zu schreiben und bei welchen Thema ich mein Problem schildern kann.
Seit zwei Jahren gehe ich nicht mehr alleine aus dem Haus nur mit Begleitung.
Meine Sozialphobie hat sich durch meine Dro.abhängigkeit erst entstanden und entwickelte sich immer extremer.
Jetzt wo ich clean bin ist es sehr stark geworden so das ich nicht mehr allein rausgehen kann und folgende Symptome wie Herzrasen, Unsicherheit, Zittern ,Schweiß ausbrüche, angestarrt zu werden, Panik an tacken in dem man das Gefühl hat keine Luft zu bekommen und angst zu reden.
Ich bin seit kurzen erst nach Marburg gezogen in eine kl Wohnung und verbringe die zeit nur daheim. Ich hab zurzeit keine Arbeit da ich es durch die Sozialphobie ,borderline Persöhnlickeitsstörung und Depressionen nicht schaffe =(
Ich hab 2011 eine Ausbildung angefangen hab sie im zweiten Lehrjahr abrechen müssen wegen Mobbing am Arbeitsplatz seit dem an fing es mit den Dro. Konsum erst richtig so das ich es fast Täglich nahm..
Folgende Sachen nahm ich; Speed, Grass, Dro., Amphetamine, , Crystal Meth, Meth, Mdma, Dro. und Hasch.
Meth hab ich mit 16 angefangen zu konsumieren. Das zog sich durch die ganzen Jahren und auf das zeug war ich sehr schnell abhängig.
Ich weiß nicht wie ich meine Sozialphobie weg bekomme es belastet mich sehr, da ich unbedingt eine Therapie brauche.
Ich verzweifel langsam daran und meine Probleme werden immer mehr.
Vielleicht kann mir jemand einen Tipp Geben oder hat selber das Problem..

ICH Danke im voraus

liebe Grüße
sabrina994

27.06.2016 01:48 • 11.07.2016 #1


8 Antworten ↓


meinemackeundich

meinemackeundic.


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ich würds mit ner konfrontationstherapie versuchen .. das heisst du traust dich nicht raus .. dann musst du raus ..du traust dich nicht unter leute dann musst du unter leute ..nicht alleine raus dann geh alleine .. aber in erster linie die Dro. weg lassen dann wirds auch besser .. und immer dahin gehen wovor du angst hast ... das is wie fahrrad fahren lernen...man hat angst vorm hinfallen aber man macht es trotzdem ..und am ende fährst du fahrrad ohne die angst das du hinfählst .. konfrontationstherapie..

das wichtigste schritt für schritt ..und meld dich dann für eine therapie an ..und immer schöne die angst zu lassen und immer da hin wo die angst größer wird .. das gucken von menschen legt sich bald ..liegt drann wie lange du schon clean bist ..is aber von deiner eigenen arbeit an dir abhängig..

viel glück

27.06.2016 12:19 • #2


Sabrina994

Sabrina994


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Hallo meinemackeundich

Ich neme seit ein Jahr keine Dro. mehr.
Ich versteh das es nach ner zeit weg geht aber sich der Angst zu stellen und einfach raus gehen unter leuten ist leichter
gesagt als getan da ich jetzt zwei Jahre nur daheim war.
Ich bin momentan nicht stark genug um das zu tun oder umzusetzten.
Ich merke einfach das ich alleine so nicht rausgehen würde da es noch zu extrem ist .=(

aber danke für dein rat =)

Liebe grüße

27.06.2016 12:30 • #3


meinemackeundich

meinemackeundic.


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ja ich kenn das ,,war selbst 18 jahre abhängig .. und seit 15 jahren super psyschich krank ..

ich kann dir sagen nur das hilft ,,so schlimm es auch ist ..versuch erstmal mit ner freundinn raus zu gehen und trennt draussen eure wege für ein paar minuten ,,einzeln um blog laufen etc.. wie gesagt kleine schritte, jeden tag etwas..

aber wenn du dich weiter hinter der tür versteckst wirds immer schlimmer und du kommst gar nicht mehr raus und verlierst dich in störungen..

lg

27.06.2016 12:41 • #4


Reenchen


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Hallo Sabrina,
bei dir spielt eine borderline Störung mit, d.h. eine Therapie kann nicht nur auf die soziale Phobie abgestellt sein und die Eigeninitiativen zur Bekämpfung der Angst sind nicht so steuerbar, als würdes du keine Persönlichkeitsstörung haben. Dennoch kannst du probieren, ob Konfrontation etwas für dich ist. Achte aber darauf, daß du dich nicht sinnlos in Konfrontation begibst (das kann schnell passieren) und dabei nur die Angst jedes mal hochkochst. Du mußt über diesen Punkt drüber kommen und in der Konfrontation erfahren, daß du in Sicherheit bist und keine Angst haben mußt. Schaffst du letzteres nicht, laß es bitte sein.
Beispiel: versuche in kleinen Schritten zu beginnen, dir ein Stück Sicherheit wiederzuholen, indem du kleine Wege planst. Nimm dir also vor, die Straße entlang allein bis zur Ecke zu gehen. Geh nicht weiter, wenn du das geschafft hast. Auch nicht, wenn du dich gerade so fühlst, als könntest du noch zur nächsten Ecke gehen, sondern geh den selben Weg zurück und versuche, dich darüber zu freuen, wo du gerade warst und das ganz allein. Vermeide das Gefühl 'schnell nach Hause' und geh langsam, solange dieses Gefühl 'schnell nach Hause' vorherrscht, ist der Kampf noch lange nicht gewonnen.

Wenn das nicht klappt, kannst du andere Strategien versuchen. Es gibt Menschen, die brauchen kleine Sicherheiten - ich bin so ein Mensch. Ich habe Agoraphobie, also die absolute Angst aus dem Haus zu gehen, aber auch Angst, wenn Menschen in mein Haus gehen oder überhaupt Menschen"massen". Eine Gruppe fängt bei 3 Personen an und ich halte schon schwer nur einen anderen Menschen im selben Raum aus. Ich brauche lange innere Vorbereitung, wenn ich unter Menschen gehe oder überhaupt aus dem Haus gehe. Mir hat es geholfen, kleine Sicherheiten mitzunehmen. Also zum Einkaufen nehme ich immer einen Einkaufszettel mit. Nicht weil ich mir nicht merken könnte, was ich einkaufen will, sondern weil es das Stück Papier ist, auf daß ich drauf starre, um bei mir zu bleiben und das ich in der Hand habe, um etwas festzuhalten. Ich habe auch immer einen Kugelschreiber in der Tasche. Zu Hause packe ich auch nichts aus meiner Handtasche aus, was ich nicht sofort wieder rein tue, ohne es irgendwo abzulegen. Ich kontrolliere auch jedes mal vor dem Rausgehen, obligatorisch meine kleinen Sicherheiten.
Dahinter steckt ein ganz einfacher Mechanismus. Jeder hat schonmal was vergessen und kennt den Moment, wenn einem das im Supermarkt oder sonstwo einfällt. Wenn es nur eine Kleinigkeit ist und keine Geldbörse ist das weiter nicht schlimm, Schwamm drüber, egal. Aber dieser Moment kann ein Auslöser für heftige Panikattaken sein. Wenn man das so schon mal erlebt hat, dann paßt man auf, daß das einfach nicht passiert.

Hast du seit dem Umzug einen Psychiater, der dich behandelt? Du brauchst ja auch für eine Psychotherapie einen Arzt fürs ärztliche Konsil. Das ist kurz gesagt der Auftrag an den Psychotherapeuten.

Grüße

27.06.2016 14:35 • x 3 #5


Sabrina994

Sabrina994


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hallo Reenchen

Danke für dein Tipp ich versuch es das nächste mal um zu setzten.
Bei mir ist es nicht anderster drei leute sind mir schon zu viel.Ich achte immer drauf das ich nicht in Menschenmassen oder überhaupt zu viele leute um mich sind. Tags über alleine mal rauszugehen ist schon zu viell. Was ich mal geschaftt habe ist Ganz spät am Abend so um 23 Uhr zum zigartten automat zu laufen der zum glück in der nähe ist. Und das war für mich schon Belastung pur ich hab schnell gemerkt das ich panik , zitter und ich schweiß Ausbrüche von feisten bekommen habe.
Ich bin Heute mit meiner Begleitung beim Arzt gewesen und hab mir eine Überweisung geholt für einen Pychotherapeuten der leider bis zum 20 Juli in Urlaub ist. Ich muss jetzt im internet schauen wo ich mich wenden kann.

Gibt es für die Angstzustände oder panik antacken Medikamente ?

liebe grüße
sabrina

27.06.2016 16:20 • #6


Reenchen


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Zitat von Sabrina994:

Gibt es für die Angstzustände oder panik antacken Medikamente ?

Es gibt Medikamente zur Behandlung von Angst und Panikattaken. Bei Depression hauptsächlich aber zur Antriebssteigerung. Allerdings sind bei Dro.Erfahrung bestimmte Medikamente wohl tabu. Aber das mußt du ärztlich besprechen. Es gibt auch nicht abhängigmachende Medis. Die Wartezeit auf einen Platz für Psychotherapie kann länger dauern. Laß dich davon nicht abschrecken und bleib dran!

Das ist doch toll, daß du heute geschafft hast, zum Arzt zu gehen. Weiter so! Nimm dir eisern vor, es nicht soweit kommen zu lassen, daß du nicht mehr aus dem Haus kommst. Mach in kleinen Schritten und mit Plan, und hol dir soviel Sicherheit zurück, daß du dich in allem um dich selbst kümmern kannst.

27.06.2016 16:39 • #7


Sabrina994

Sabrina994


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Zu dem Thema Dr. ich bin seit ein Jahr clean hab keinen einzigen Rückfall gehabt (zum glück):
Ich werde es mal mit meiner ärtzin besprechen welche Medikamente ich in meiner Lage nehmen darf und welche nicht gut sind =)

Danke ich hoffe ich bekomm das in den griff mit meiner sozialphobie

liebe grüße

27.06.2016 16:58 • x 1 #8


Kathleena

Kathleena


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Hallo Sabrina,
erstmal muss ich sagen das ich es toll finde das Du es geschafft hast von den Dro. weg zu kommen.Und auch weiterhin Abstinenz lebst.Ja es gibt Angstlösende Medikamente.Die solltest Du wirklich mit Deiner Behandelnden Ärztin besprechen ich denke Sie ist da die Fachperson und kann Dich gut beraten.
Das ist eine lange Zeit und glaub mir mit weitere Vermeidung wird es nicht besser.Ich habe ebenfalls das Problem das ich ebenfalls unter einer Borderline Störung leide.In der Klinik musste ich mir auch die Konfrontation stellen.Ich musste ein Aktivitäts Plan führen.Allerdings was sich dann bei mir verschlechtert hatte war die Borderline Störung.Ich musste mich dann selbst bestrafen wenn ich etwas nicht geschafft hatte was sich dann so zeigte wenn ich es nicht in den Speiseraum schaffte zum Essen.Habe ich eBen gehungert.Wenn ich es in einem Geschäft geschafft hatte musste ich mich selbst verletzen usw.Denn wir Bordis überfordern uns schnell selbst da wir viel zu hohe Anforderungen an uns stellen.Deshalb rate ich Dir wirklich immer nur kleine Schritte zu gehen.Und alles Step bye Step.Also wirklich erstmal ein Ziel vornehmen und dieses langsam ausbauen.Alles andere kann Dich schnell überfordern ohne das Du es merkst.Deshalb ist es vielleicht auch Ratsam das ganze unter Fachanleitung durch zu führen.Der Dir auch immer wieder Deine Erfolge vor Augen führen kann.Auch wenn Du denkst was darauf soll ich stolz sein?Ich fand es Hilfreich das man mir meine Erfolge deutlich vor Augen führte.Bis ich es selbst annehmen konnte zu mindestens Teilweise .Das war für mich Hilfreich.Doch jeder Mensch ist anders.Ich merke aber auch jetzt wo ich auf mich allein gestellt bin.Sehe ich oftmals nur das negative was ich nicht geschafft habe.Und fange wieder an zu vermeiden.Was wiederum meine Depressionen verschlimmert.mir mein Ansporner fehlt.Doch vielleicht können das bei Dir Deine Freunde vielleicht überbehmen?
Ich wünsche Die Viel Erfolg
Gruß Kathleena

11.07.2016 23:10 • x 1 #9



Dr. Reinhard Pichler


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