Ich werde zum 1.3.25 mit 63 in Rente gehen und einen Abschlag von 13,2% hinnehmen. Das ist nur möglich, weil ich von Anfang an privat immer gespart und in mehrere zusätzliche Rentenversicherungen eingezahlt habe. Das wird eine immer größere Rolle spielen und es ist jedem angeraten, das zu tun. Gesundheit macht mir insofern wenig Sorgen, weil ich bisher nur sehr wenig davon in Anspruch nehmen musste.
•
x 3#2
A
Zukunftsgedanken - Gesundheit Rente usw
x 3
L
Lonewolf_ Gast
Ich bin noch jung, aktuell krankengeld und weiss danach auch nicht weiter.. Den alten Job kann ich nichtmehr machen. Des bereitet mir noch zusätzlich Angst
•
x 1#3
Windy Mitglied
41888
5
69098
Zitat von Schlaflose:
Ich werde zum 1.3.25 mit 63 in Rente gehen
Hey super, daß es endlich soweit ist! 👍
•
x 2#4
sun7 Mitglied
494
18
357
@Schlaflose toll, dass du sicher in rente gehen kannst. genieß es!
•
#5
sun7 Mitglied
494
18
357
@TobiHa
verstehe dich sehr gut. für manche ist es schwer das richtige zu finden.
•
#6
W
WayOut Gast
@sun7 Genau deswegen gehst du in Rente, brachial gesagt. Weil du in deinem Kopf in deinem „was wäre wenn“ bist, statt im hier und jetzt zu bleiben. Du weißt nicht was kommt, wie du klar kommen wirst, welche Türen sich öffnen…das sind ungelegte Eier, worüber du dir Gedanken machst. Im hier und jetzt kommst du klar, deine Gesundheit ist soweit ok dass du nicht bettlägerig bist und hier kommunizieren kannst… Im hier und jetzt bleiben ist der Schlüssel. Auch wenn’s schwieriger getan ist als gesagt. Aber dieses „über ungelegte Eier nachdenken“ macht das Leben halt (noch) kaputter als es vielleicht sowieso schon ist. Und beschützen oder retten tut es dich auch nicht. Es ist nutzlos und macht dich nur noch kränker.
•
#7
sun7 Mitglied
494
18
357
@WayOut ich versuche mir schon zu überlegen was ich JETZT alles tun kann, damit es später nicht allzu schlimm wird. da haste recht
•
#8
JniL Mitglied
2203
5
2398
Zitat von sun7:
wie geht ihr mit diesem thema um?
Das belastet mich auch sehr. Ich schwanke zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Wünsche zurück schrauben, Ignoranz. Reichen Onkel in Amerika habe ich keinen und der Prinz der mir aus Afrika immer Millionen zukommen lassen will ist wohl doch nur ein Frosch. Ach wär das schön diese Gedanken zu verbannen.
•
#9
sun7 Mitglied
494
18
357
@JniL
danke, dass du deine gedanken teilst!
•
#10
sun7 Mitglied
494
18
357
ich finde es gut, wenn man sich einfach mal äußern kann. wir alle kennen unser eigenes leben, umstände, situationen selbst am besten. man muss hier nicht alles detailreich berichten.
gibt halt leute die haben jetzt schon pläne für die zukunft. zb: in einem wohnprojekt leben...weil die geminschaft für einen da sein kann. auswandern im alter rentner wg gründen (jetzt schon zusammen ziehen, weil die mieten ja eh schon hoch sind)
es gibt bestimmt noch unzählige ideen
•
#11
JniL Mitglied
2203
5
2398
Mein Nachbar ist in Südamerika für den ganzen Winter, das ist billiger als die Heizungsrechnung sagt er.
•
x 2#12
sun7 Mitglied
494
18
357
@JniL
ohhh das klingt gut. viele leben auch in asien. ich kenne mich mit all diesen auslandsgeschichten nicht so sehr aus. aber es scheint eine gute option zu sein. danke für deinen beitrag!
•
#13
W
WayOut Gast
@sun7 Ja, aber du weißt doch jetzt noch gar nicht, ob es später schlimm wird. Das Problem ist ja, dass du das im Hier und Jetzt alles komplett schwarz malst. Und dir dadurch Gedanken um ungelegte Eier machst. Klar, das wichtigste ist natürlich, dass die der Grundbedarf gedeckt ist. Wenn das nicht so ist, dann muss man natürlich, da hast du recht, frühzeitig intervenieren. Das aber dann bitte komplett rational und logisch. Ist die Miete zu hoch, braucht man eine kleinere, günstigere Wohnung. Natürlich ist das dann sc***e,, wenn die weiter weg ist, weil der aktuelle Wohnort teuer ist. Aber das Problem löst sich nicht dadurch, dass man sich wochenlang da hinsetzt, sich darüber den Kopf zerbricht, und das alles sch***e findet. Davon wird so eine Wohnung ja nicht günstiger.
Das klingt jetzt alles total hart, glaub mir, ich weiß wie schwer das ist, sich um solche Sachen keine Gedanken zu machen. Oder zu mindestens nur rein rational Gedanken zu machen, ohne schwarz malen. Aber das ist halt wirklich leider das einzige, was da hilft.
Ich bin jetzt knapp 46 Jahre alt, langzeitarbeitslos mit schweren Vermittlungshemmnissen. Mich begleiten die Gedanken und die Hin- und Hergerissenheit auch.
Beide Wege sind nicht leicht. Aber keine Entschuldigung zu treffen, für mich persönlich das Schwerste.