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Ich bin eher jemand der selten ein Thema erstellt. Jedoch will ich wissen, wenn ihr euch outen wagt, wie lange waren eure Beziehungen? Halten sie immer noch? Wenn nicht, was war der Grund zu Trennung? Habt ihr eine neue Liebe wieder gefunden? Seid ihr auf der Suche? Habt ihr schon aufgegeben?
Wie lange waren die bisherigen Beziehungen? Würdet ihr zurück zu eurem Partner wollen?

24.11.2017 19:29 • 27.11.2017 #1


36 Antworten ↓


Meine jetzige Beziehung ist meine zweite in meinem Leben. Meinen ersten Freund hatte ich mit 14, wir waren 5 Jahre zusammen. Meinen jetzigen Mann lernte ich mit 20 kennen, heute bin ich 44 und wir sind verheiratet und haben einen Sohn (23).

Ich bin jeden Tag dankbar für mein Glück. Es gibt so viele traurige Schicksale, da sollte man Gesundheit, Liebe und seinen Lebenspartner hoch zu schätzen wissen. Es gibt nichts was wichtiger ist als das.

24.11.2017 19:37 • x 1 #2



Wie lange habt eure Beziehungen gedauert ?

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Mal überlegen...

Die erste ging über 12 Jahre, aus dieser stammt auch mein Sohnemann.

Dann lange nichts.

Dann paar Kleinigkeiten, da hab ich mich bißchen ausgetobt, mit Anfang 30...ha ha.

Die jetzige läuft seit 2003, ist zur Zeit aber mehr platonisch, aber wer weiß schon, was noch kommt?

Wollte mich immer mal schon mit dem Kama. beschäftigen oder gibt es noch was anderes für Bewegungsmuffel?

25.11.2017 00:12 • x 2 #3


suekre
Die längste Beziehung, die ich hatte, hat knapp zweieinhalb Jahre gedauert. Nicht sehr lang. Ansonsten war immer nach wenigen Wochen, vielleicht auch mal "erst" nach 3-4 Monaten Schluss.

Meinen "2 1/2"-Jahre-Ex habe ich (trotz des Grundsatzproblems, dass er sich eigentlich nie richtig für mich interessiert hat) abgöttisch geliebt; dachte auch für eine Weile "DER isses!", aber dann war er's eben doch nicht. Hab' nach der Trennung fürchterlich gelitten (er hatte auch direkt zwei Wochen später 'ne Neue, obwohl er mir am Tag der Trennung noch unter Tränen seine Liebe erklärt hat, blablabla), mittlerweile geht es wieder und ich fühl' mich eigentlich ganz wohl. Aber durch diese Geschichte (und auch eine darauffolgende, die dieses Jahr passiert ist) hab' ich wirklich 'nen Knacks bekommen: Einerseits will ich mich SO gerne wieder mal so richtig verlieben und dann endlich mal eine schöne, lange Beziehung führen - aber gleichzeitig schnürt sich mir die Kehle zu, wenn mir jemand auch nur ansatzweise emotional zu nahe kommt, selbst wenn ich diese Person mag und sympathisch finde. Also: Entweder war der Richtige noch nicht dabei oder ich hab' tatsächlich 'nen Schuss abgekriegt.

Denke aber mittlerweile auch ganz oft, dass das für mich wohl einfach nicht sein soll. Hab' also eigentlich auch ein Stück weit schon aufgegeben. Dann wiederrum ist die Hoffnung aber auch noch nicht GANZ tot. Meine Gedanken sind ganz oft ganz wirr und auch gelegentlich widersprüchlich. Den einen Tag fühle ich so, den anderen wieder ganz anders. Zwischendrin isses mir auch oft genug einfach schei.ßegal. Weiß noch nicht, wie ich den Mist aufdröseln soll. Vermutlich kann ich das gar nicht. Von daher warte ich einfach mal ab und mach' in der Zwischenzeit das Beste aus dem, was ich habe!

25.11.2017 00:31 • #4


Schlaflose
Ich hatte noch nie eine.

25.11.2017 08:07 • #5


Meine hält jetzt schon 13 Jahre aber auch nur weil ich geduldig bin und nicht wegen jeder Kleinigkeit das Handtuch werfe..
Man braucht Geduld, Verständnis und Liebe wenn du das befolgst klappt es meine Erfahrung.

25.11.2017 08:10 • #6


Zitat von Schlaflose:
Ich hatte noch nie eine.

Wie kommt es dazu?Hattest du nie Lust auf einen Partner oder hattest du Angst?

25.11.2017 08:13 • #7


tommilu
Ich war zweimal verheiratet. Meine erste ehe hielt 19 Jahre und wir haben drei Kinder. Meine zweite 10 jahre und wir leben getrennt. Eine neue Beziehung möchte ich nicht

25.11.2017 08:42 • #8


Zitat von JPreston:
wie lange waren eure Beziehungen?


Zwischen paar Monaten und einigen Jahren war alles dabei. Die längste dauerte 14 Jahre.


Zitat von JPreston:
Halten sie immer noch?


Nein. Seit einigen Monaten "frei".


Zitat von JPreston:
Wenn nicht, was war der Grund zu Trennung?



Na ja, bei recht vielen Beziehungen sind die Gründe auch immer wieder andere, verschiedene.
Wenn ich versuche, eine Art roten Faden darin zu suchen, würde ich sagen, es war meistens die Einstellung, die meine Partnerinnen der Gesellschaft gegenüber hatten.

Ich brauche Menschen, die - innerlich - sehr frei sind. Einen eigenen Kopf haben. Sich nicht nachdem orientieren, was andere von ihnen erwarten. Einfach Menschen, die ihr eigenes "Ding" machen, ganz egal, was andere davon halten.
Da ich selber so bin, löst das manchmal eine Art Faszination aus und Frau traut sich dann auch selber frei zu sein, aber nach einer Weile fallen dann manche wieder in ihre alte Muster zurück, wollen kontrollieren, werden unterwürfig (auch mir gegenüber) usw..
Ich kann aber mit einer Frau, die sich mir gegenüber unterwürfig verhält, gar nichts anfangen Das ist dann für mich der Anfang vom Ende, auch wenn es ein leidvoller Gang ist.

Die Trennung ist dann eine Art natürliche Folge: Entweder halte ich die Unterwerfungsneigung der Partnerin nicht mehr aus oder sie leidet zunehmend unter meiner Art, nie darauf zu achten, was andere von mir erwarten.
Meistens kommt es zu beidem gleichzeitig.


Zitat von JPreston:

Habt ihr eine neue Liebe wieder gefunden? Seid ihr auf der Suche? Habt ihr schon aufgegeben?



Nein. "Angebote" gibt es zwar zuhauf, aber nachdem ich zig Mal diese Erfahrung gemacht habe (erst meine Freiheit ganz toll finden und mitgehen, dann wieder zurückfallen in alte Muster), nachdem ich das immer und immer wieder erlebt habe, stehe ich seit einiger Zeit allen Annäherungsversuchen skeptisch gegenüber und schaue sehr genau hin.
ist jemand fasziniert von dieser Freiheit, dann ist das für mich mittlerweile ein Warnzeichen und ich reagiere eher nur sehr zögerlich, wenn überhaupt.
Mittlerweile denke ich, dass das so richtig ist, denn ein Mensch, der genauso frei wäre wie ich, hätte auch gar keinen Grund davon fasziniert zu sein, da das ja auch für ihn etwas vollkommen natürliches wäre, etwas, was er selber so lebt und kennt.



Zitat von JPreston:

Würdet ihr zurück zu eurem Partner wollen?



Nein. Kein Zurück-Wollen.
Nur manchmal denke ich an eine Frau, bei der der Grund der Trennung - bezeichnenderweise! - nicht das Problem der Freiheit war.
Wenn ich zurückdenke, meine ich, mit ihr hätte es vielleicht was werden können. Sie war in der Rückschau die einzige, die wirklich frei war, einen eigenen Kopf hatte und sich nie davon beirren ließ, was andere denken. Sie war auch die einzige, die eben von meiner Freiheit nicht fasziniert war, weil sie eben auch für sie eine Selbstverständlichkeit war.
An sie denke ich manchmal. Aber es ist kein Zurück-Wollen.
Die Liebe für die Freiheit ist eben nicht ausreichend, um gemeinsam durchs Leben zu gehen, da gehört mehr dazu.


Die Hoffnung aufgeben?
Das ist Quatsch.
In Sachen Beziehung die Hoffnung aufzugeben kann nur, wer sich irrt.
Und selbst dann befindet man sich in einem doppelten Irrtum, denn auch wer die Hoffnung aufgegeben hat, kann trotzdem noch jemanden finden und eine Beziehung leben, die er/sie niemals auch nur annähernd für möglich gehalten hätte.
Im Grunde ist Hoffnung in diesem Zusammenhang belanglos. Man kann sie haben oder auch nicht.
Allenfalls könnte es vielleicht die Chancen ein bisschen erhöhen, wenn man die Hoffnung nicht aufgegeben hat, weil man dann entweder aktiv wird, etwas dafür tut und/oder nicht eine Dauer-Düsternis ausstrahlt, die viele Leute das Weite suchen lassen kann.

25.11.2017 09:45 • #9


Schlaflose
Zitat von Sertralin 83:
Wie kommt es dazu?Hattest du nie Lust auf einen Partner oder hattest du Angst?


In erster Linie Angst, später auch keine Lust.

25.11.2017 14:21 • #10


BergBlume
Ich bin Single seit vier Jahren, damals gingen eine Beziehung von drei Jahren zu ende aus dem Grund das wir sehr verschieden waren, beide waren wir sehr explosiv. Bei ihm war noch die eiversucht sehr extrem. Ein toller Mann war er schon, aber es ging einfach nicht mehr, da zu viele Szenen mir gemacht wurden, wegen der Eifersucht. Obwohl er keinen Grund hatte eifersüchtig zu sein, aber das rechtfertigen wollte und will ich nicht.
Zu ihm zurück, ne. Denn er wird das nie an sich ändern können, das haben mir die drei Jahre gezeigt.

25.11.2017 14:33 • #11


BellaM85
Ich habe auch schon Beziehungen gehabt klar, die längsten beliefen sich auf so 4 Jahre. Gescheitert sind sie daran weil ich mich anders entwickelt habe als meine Partner. Ich hab auch nicht so die Geduld im Leben um immer zu hoffen usw und daran scheitert es im Endeffekt auch. Wenn man Dinge bespricht und sie werden nach dem x. Mal immer noch nicht so durch geführt wie man es besprochen hat, verliere ich Geduld und komm mir ziemlich verarscht vor, dann kann es nämlich auch keine Liebe sein finde ich. Das Ende vom Lied ist die Trennung und danach wird vieles bereut ( meistens von dem Mann aus), jedoch ist es dann zu spät.
Ich finde mit sowas sollte man seine Zeit nicht vergeuden, klar viele denken jetzt krass die Einstellung aber ich denke eben so. Es gibt genug Menschen auf der Welt und bestimmt auch welche die einen dann wirklich glücklich machen könnten warum also sich weiter im gefangenen Boot aufhalten dafür ist das Leben zu schade! Und Stress fördert nur Herz- Kreislauf- Erkrankungen von daher


LG

25.11.2017 15:07 • #12


Grashüpfer
Meine längste Beziehung hat 9,5 Jahre gedauert und ging im Juli 2014 zu Ende (nach 2 extrem schwierigen Jahren, und ich hätte sie früher beenden müssen). Nun hatte ich in diesem Jahr einen neuen Freund, aber leider hat die Beziehung nur 6 Monate gehalten. Seit 5 Monaten bin ich wieder Single, und im Moment weiß ich gar nicht, ob ich zu einer neuen Beziehung bereit bin bzw. ob meine Lebensumstände und -pläne sich überhaupt in nächster Zeit mit einer neuen Partnerschaft vereinbaren lassen.

26.11.2017 11:59 • #13


Meine längste Beziehung/Partnerschaft ging 4 Jahre. Wir haben umständehalber weitere 2 Jahre zusammen gewohnt.
Der Trennungsgrund war u.a., dass er so wenig gesprochen hat. Ihm hat es ausgereicht, wenn "jemand" da war. Das hat sich
dann später herausgestellt. Er hat sich außerdem zum spießigen Schwaben entwickelt.
Er ordnete sich mir unter, nicht auf Augenhöhe, ist natürlich uncool, so dass ich mit ihm nicht mehr ... wollte.

Ich habe dreimal zusammengewohnt und war in jungen Jahren mal verheiratet.
Das war ein Riesenfehler gewesen mit dem Heiraten, denn "dieser Mensch" war für einige Zeit spielsüchtig
und hat mein Konto mit gefälschten Schecks geplündert.
Gewalttätig wurde er auch mal, weil ein Bekannter zu ihm gesagt hätte, er wäre ein A.r.s.c.h.l.o.c.h.
Eigentlich hätte man den damals wegen Körperverletzung anzeigen müssen.
Später hatten wir noch ein paar zufällige Begegnung, und ich kann nur sagen,
dass Leben hat sich an ihm gerächt! Bravo.

Zusammen wohnen würde ich nie mehr wollen. Ich möchte jederzeit flüchten können.

26.11.2017 12:20 • #14


Wir sind 26 Jahre zusammen und 25 Jahre verheiratet. Wir haben 2 Töchter von 25 und fast 21 Jahren. Ich möchte mich auf diesem Wege nochmal bei meinem Mann bedanken, auch wenn er es nicht lesen kann, das er die 13 Monate bis jetzt zu mir gehalten hat.
Die meisten wären schon längst weg.

26.11.2017 12:30 • x 2 #15


Die erste knapp 2 Jahre.
Danach gab es eine Geschichte, wo man dachte es könnte sich eine neue Beziehung anbahnen, aber hat sich schon nach einigen Wochen als falsch herausgestellt.
Die nächste Beziehung ging dann ca. 5 Jahre und war die erste, wo man dann auch zusammen gezogen ist.
Danach hatte ich wieder eine nur sehr kurze Beziehung, wir kannten uns schon lange, aber hier wurde nach kurzer Beziehungsdauer klar, dass wir auf der Ebene nicht zusammen passen.

Meinen jetzigen Freund habe ich 2012 kennengelernt. Wir hatten gleich am Abend unseres Kennenlernens S., ich dachte zu dem Zeitpunkt an einen ONS, aber wir haben uns fortan immer öfter gesehen. Ich sagte aber immer, dass ich keine Beziehung möchte, aber naja, er hat mich eines Tages doch rumgekriegt.
Wir sind bis zum heutigen Tage zusammen, führen mittlerweile aber eine offene Beziehung. Diese Beziehung werte ich eindeutig als meine schönste

26.11.2017 13:42 • #16


Ich hatte noch nie aus meiner Sicht eine. Vor zwei Jahren habe ich mal jemanden kennegelernt, der dachte, wir wären zusammen. Ok, ich habe auch mit mir alles machen lassen, habe aber trotzdem nach 2,5 Schluss gemacht, konnte ihn einfach nicht riechen.

26.11.2017 13:50 • #17

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Danke für eure Antworten. Sehr interessant, bei jedem ist es unterschiedlich gelaufen..
Zu mir: war 5 Jahre verheiratet mit einem Deutschen, der verstarb. Wir trennten aber uns schon während unserer Beziehung, trotzdem lag ich 6 Monate platt da mitder schwersten Depression meines lebens als er von uns plötzlich ging. Danach ca. 10jährige Beziehung mit meinem Ex. Und seit dem- Stille... Ist schon beinah 5 Jahre her, als ich in einer festen Beziehung war.
Die Hoffnung einen passenden Partner dennoch zu finden, habe ich nicht aufgegeben, obwohl jünger und hübscher wird man ja nicht. Aber wer weiß.

26.11.2017 13:59 • #18


Zitat von JPreston:
Die Hoffnung einen passenden Partner dennoch zu finden, habe ich nicht aufgegeben, obwohl jünger und hübscher wird man ja nicht. Aber wer weiß.


Ähm ja, und die gleichaltrigen Männer werden auch nicht jünger und hübscher.
Bin aber der Meinung man kann auch "im Alter" knuschprig aussehen.

26.11.2017 14:18 • x 1 #19


@jpreston, kann das sein dass du zu sehr auf Äußerlichkeiten fixiert bist? Es gibt ja auch Menschen die weniger attraktiv sind und dennoch die große Liebe gefunden haben und ewig zusammen sind.

Man strahlt immer das aus, wie man sich von innen fühlt. Ist man mit sich selbst und mit seinem Leben unzufrieden, dann sieht man auch genau so äußerlich aus. Da nützt auch das beste Make Up und die tollste Bluse nichts

Wahre Schönheit kommt von innen, selbst wenn man eine zu lange Nase hat oder dick oder sonstwas ist. Es gibt Leute die strahlen und leuchten richtig, obwohl sie nicht dem Schönheitsideal entsprechen. Der Zustand wäre mir viel wichtiger als krampfhaft nur hübsch zu sein....

26.11.2017 14:36 • x 3 #20



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