» »

Warnung vor Antibiotikum

201814.02




1462
51
154
1, 2, 3  »
Einige im Forum haben mit diversen Antibiotika zu kämpfen, daher:

https://www.focus.de/gesundheit/ratgebe ... 55646.html

Auf das Thema antworten


9913
1
Steiermark/Österreich
16833
  14.02.2018 14:30  
Es hilft doch nicht, ein Medikament zu verteufeln, nur weil ein Verordner nicht wirklich nachdenkt, wann er diese Antibiotika verschreiben muss (soll) und wann nicht darf.
Fluorchinolone sind wichtige Reserveantibiotika und sollten nur nach strengen Richtlinien (Indikationen) verordnet werden.

Danke1xDanke


9130
133
Bärlin Spandow
3738

Status: Online online
  14.02.2018 14:33  
Gerd52 hat geschrieben:
Fluorchinolone sind wichtige Reserveantibiotika und sollten nur nach strengen Richtlinien (Indikationen) verordnet werden.


Das scheint sich aber noch nicht bis zu den Ärzten herumgesprochen zu haben. Als ich meinen Arzt darauf hinwies, ist der ganz schön stinkig geworden.



9913
1
Steiermark/Österreich
16833
  14.02.2018 14:42  
petrus57 hat geschrieben:

Das scheint sich aber noch nicht bis zu den Ärzten herumgesprochen zu haben. Als ich meinen Arzt darauf hinwies, ist der ganz schön stinkig geworden.

Ja natürlich das stimmt, und es ist auch die Aufgabe der Ärztekammer, die Ärzte darüber zu informieren, weiters auch bei Fortbildungen das Thema anzusprechen.





1462
51
154
  14.02.2018 15:16  
Gerd52 hat geschrieben:
ein Verordner

Der ist gut... :-)

So schnell, wie hier in Deutschland AB verschrieben wird, so schnell kann man gar nicht gucken. Die Zahlen vom RKI (Robert Koch Institut) sagen alles...AB Resistenzen entwickeln sich zu einem echten Problem...und da ist die Massentierhaltung & Co. nur EIN Baustein von vielen...

Aber mit Antidepressiva ist es nicht anders. Jeder Hausarzt verschreibt Dir das Zeugs nach wenigen Minuten der Schilderung von Symptomen. Welches genau und warum, mit welcher Perspektive und was noch zu tun ist, außer das leckere Zeugs zu essen, DAS wiederum erfährt man nicht immer. Soviel dazu.

Danke1xDanke




1462
51
154
  14.02.2018 15:17  
Gerd52 hat geschrieben:
Ja natürlich das stimmt, und es ist auch die Aufgabe der Ärztekammer, die Ärzte darüber zu informieren, weiters auch bei Fortbildungen das Thema anzusprechen.

Fortbildung?
Äh, auf welchem Planeten lebst Du denn?
In Deutschland doch nicht, Hallo?



9913
1
Steiermark/Österreich
16833
  14.02.2018 15:51  
HeikoEN hat geschrieben:
Fortbildung?
Äh, auf welchem Planeten lebst Du denn?
In Deutschland doch nicht, Hallo?

In Österreich leb ich :D , und da sind die Ärzte ca. 3 mal im Jahr bei Fortbildungen für 2-3 Tage.





1462
51
154
  14.02.2018 16:50  
Gerd52 hat geschrieben:
In Österreich leb ich :D , und da sind die Ärzte ca. 3 mal im Jahr bei Fortbildungen für 2-3 Tage.

Österreich scheint damit nicht nur landschaftlich echte Vorteile gegenüber Deutschland zu besitzen.

Gerne würde ich mir Pflichtfortbildungen für alle Hausärzte wünschen in Sachen Antibiotika, aber gehalten von einem Mikrobiologen, der täglich das Elend auf den Intensivstationen vor seinen Augen hat und Patienten krepieren sieht aufgrund AB-resistenzen...vielleicht ginge den lieben Ärzten dann die Augen auf, bereits Kleinkinder zuzupflastern mit AB. Nunja. Selbiges natürlich auch für Antidepressiva, die m.M. nach ohne tiefere Diagnostik gar nicht verschrieben werden dürften...aber wovon sollte dann die liebe Pharmaindustrie leben...



7213
9
4312
  14.02.2018 18:51  
Zu allem Überfluss werden AD auch oft von Hausärzten verschrieben, die herzlich wenig von der Therapie mit diesen Medikamenten verstehen.

Danke3xDanke


2223
13
Kreis Aachen
886

Status: Online online
  15.02.2018 00:41  
Hi!
Ärzte in Dt. gehen auch zu Fortbildungen meine Schwiegermutter arbeitet seid ca 30 Jahren bei einem allgemein Mediziner und der macht das auch.
Diese Antibiotika sind trotz allem gut auch wenn es einige Fälle gab die sie vielleicht nicht vertragen konnten, und Folgeschäden davon tragen ( lief übrigens letzte Woche in Stern TV das Thema). Ich hab auch schon welche davon genommen und immer gut vertragen. Wenn es danach geht darf man gar nichts mehr einnehmen und sollte am besten Ärzte meiden ;)
Jedes Medikament egal welcher Gruppe kann bei gewissen Menschen Komplikationen auslösen!

Ich glaube das auf AD, Neuroleptika usw öfter was negatives passiert als auf diese Antibiotika und diese Medikamente ( AD usw werden heutzutage schneller verschrieben als ein Antibiotika), die werden ja mittlerweile verteilt wie Smarties und das nicht nur vom Fach sondern von mehreren Ärzten für jeden Furz!


LG!

Danke2xDanke

« Für alle die mit Blasenentzündungen zu tun haben Bessere Versorgung mit neuer Medikamenten-App » 

Auf das Thema antworten  23 Beiträge  1, 2, 3  Nächste

Foren-Übersicht »Weitere Themen »Small Talk, Plauderecke & Offtopic


 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Warnung vor Neuroleptika

» Agoraphobie & Panikattacken

34

4291

04.08.2010

Warnung vor Kortisonspritzen

» Small Talk, Plauderecke & Offtopic

5

257

25.10.2017

Antibiotikum

» Medikamente bei Angst- & Panikattacken

8

5690

06.02.2010

Antibiotikum und AD

» Medikamente bei Angst- & Panikattacken

14

219

14.05.2018

Sertralin und Antibiotikum

» Medikamente bei Angst- & Panikattacken

3

3062

28.04.2014







Weitere Themen