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48

Kimley

Kimley
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...die einen nie enttäuschen.

Wer kennt das auch?

23.05.2015 #1


174 Antworten ↓
Bennie

Bennie
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Zitat:
Benni, du verallgemeinerst das schon sehr oder sitze ich nun auf der "Leitung"?


Hallo Gerd49 Smile
Ich glaube da stehe ich auch gerade drauf.
Was verallgemeinere ich sehr ?

Zitat:
Sehe ich das richtig, dass du einen Hund oder besser ein Tier mehr schätzt als deine Kinder, Familie, Eltern, Freunde...?

Ja das siehst du teilweise richtig !

Meine Freunde wissen, das sie mir zwar sehr viel bedeuten, aber weit hinter den Belangen meines Tieres (ich könnt, aber möchte es nicht anders ausdrücken) stehen.
Meine Familie ? "Mein Tier" ist meine Familie !
Eltern ?
Meine Eltern haben mir sehr viel bedeutet, ich trauere auch sehr oft um die schönen Momente mit ihnen und würde mich wahrscheinlich nichts sehnlicher wünschen als diese wieder in meinem Leben zu wissen.
Leider sind meine Eltern schon verstorben.
Sie hatten für mich vielleicht eine gering höhere Position im Leben als mein Tier..
Bei einem Feuer hätte ich wahrscheinlich erst meine Mutter, dann meinen Hund, dann meinen Vater gerettet.. ja das klingt böse.
Aber da wäre ich mehr als unentschlossen gewesen..

Kinder ?
Sollte ich jemals so etwas wie Kinder haben oder diese als meine betrachten, dann sind sie nicht *beep*, plärren und machen in Windeln, sondern haben Fell und bellen..

Zitat:
Ein Tier macht doch das gleiche, wenn die Möglichkeit besteht, deshalb muss ja der Mensch oft eingreifen, um gewisse Tierarten nicht explodieren zu lassen. Das ist in meinen Augen etwas zu "blauäugig".

Das ist in sofern korrekt !
Aber ein Tier ist sich dessen nicht bewusst, das seine Nachkommen Hunger leiden werden.
Der Mensch kann das abschätzen und nimmt das so gesehen in Kauf..
Ich habe unzählige Berichte gesehen in denen Familien mit 6 Kindern auf 10qm leben, nichts zu essen haben und das ganz ohne Krieg oder Katastrophen.. da frage ich mich immer "warum setzt man Kinder in die Welt wenn man weder Platz noch Nahrung hat ?".
Das Tier sieht in seinem Geschlechtstrieb auch nicht "jetzt setze ich Nachkommen in die Welt" sondern ganz einfach und banal "boah macht Spaß... mach ich jetzt mal".. der Mensch weis was daraus resultiert (zumindest sollte er das spätestens nach dem 2. mal wissen) und dennoch haben gerade in Armutsländern viele Menschen unzählige Kinder die sogar verhungern.
Ich heisse das auf keinen Fall gut.. aber auf der anderen Seite, spreche ich mir da jegwelche Verantwortung ab und sehe auch nicht Bedarf dieses unlogische Verhalten zu unterstützen indem ich irgendwo spende damit der Kreislauf von vorne beginnt.
Was machen wir mit Tieren... wir kastrieren sie damit sie sich nicht maßlos vermehren.. beim Menschen meiner Meinung nach längst überfällig.. oder man muss der Natur ihren Lauf lassen und es verhungern halt viele Menschen.
Aber so lange man unterstützt und füttert, wird sich am Verhalten nichts ändern..
(Entschuldigung, da bin ich sehr herzlos und radikal..)

Ich habe die Passage noch einmal hervor gehoben gehabt..
Im Grunde reguliert sich die Natur selbst. Aber das hat der Mensch zu Nichte gemacht.
Aber was ist mit dem Menschen.. wir "explodieren" selbst extremer als streunende Katzen !
Unsere Population hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt.. warum greifen wir nicht ein ? Smile
Achja ich vergaß der Mensch ist ja etwas anderes/besseres und darf natürlich tun und lassen was er will.
Ich finde China macht es richtig und hat so gesehen eine Geburtenkontrolle eingeführt..
Wir deutschen reden immer davon es gäbe zu wenig Kinder, was ich persönlich für schwachsinnig halte, da wir uns nicht maßlos vermehren sollten. Früher haben Krankheiten und Konflikte unsere Population eingedämmt.. heute stirbt kaum noch jemand an einer Grippe.. Pest und Co. gibt es auch nicht mehr.
Wir kämpfen permanent gegen die Natur an, die nur versucht unsere Population in Grenzen zu halten..
Und diese ist wie bei streunenden Katzen genau so ausser Kontrolle geraten.

Zitat:
Ich bin wirklich auch ein Tierfreund und könnte an die Decke springen, wie zB. beim Stierkampf oder anderen grauslichen Quälereien, da gehört meiner Meinung nach sofort ein Schlussstrich gezogen, jedoch ein Tier höher zu bewerten als die Menschen finde ich nicht richtig. Natürlich auch nur meine Meinung, jede andere Meinung ist selbstverständlich zu akzeptieren.


Im Grunde gebe ich dir da sogar Recht !
Man sollte stets seine eigene Spezies höher einschätzen.
Auch Tiere machen das nicht anders.. die eigene Art bzw. Familie/Gruppe/Rudel steht im Vordergrund, erst danach kommt wenn überhaupt alles andere.
Nur spreche ich mich aus verschiedenen Gründen von diesem natürlichen Verhalten frei.
Nein ich bin kein Hund... halte mich auch nicht sonst für ein Tier etc. Very Happy
Nur ist es so, das ich zu Hunden einen ganz anderen Bezug habe als zu meiner eigenen Spezies bzw. diese auch anders betrachte als wohl die meisten anderen Menschen.

10.04.2015 13:14 • x 2 #61


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A


Tiere - die einzig wahren Freunde.

x 3


Bennie

Bennie
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Zitat:
...das tut mir sehr leid für dich, ich sehe, dir geht, speziell deine Mutter ab knuddeln


Danke Smile
Ja das stimmt.. liegt aber auch daran das meine Mutter einfach mehr Zeit für mich hatte, immer zugehört hat und nicht wie mein alter Herr vor dem TV saß wenn er frei hatte und das sie nicht zu guter letzt mich so akzeptiert hat wie ich bin.. mein Vater hätte er das gewusst, hätte sich damit sicher mehr als nur schwer getan. Von daher war der Dreht zu meiner Mutter einfach immer dicker / besser als zu meinem Vater.
Aber geliebt habe ich beide Smile

Es fehlt einfach "tierisch" mal eben runter zu gehen einen Kaffee zu trinken oder auch bei dem Wetter wie jetzt einfach mal gemeinsam zu grillen. Falls es dich interessiert.. die ganze Story findest du in dieser Tagebuch Ecke..

Zitat:
Benny, ich finde es echt schlimm, dass du aus erlebten Situationen Menschen so ablehnen musst oder tust.

Uff.. ich habe lange überlegt ob und vor allem "wie" ich darauf antworten kann !

Ich versuche es mal so:

Nein, meine Grund-Ablehnung hat nichts damit zu tun das ich irgend etwas erlebt hätte !
Ich habe mich meiner Spezies in dem Sinne noch nie verbunden (nein falsches Wort)... ich könnte jetzt viel sagen (das lasse ich aber) gefühlt. Klar "mag" ich ein paar Freunde und helfe diesen auch wo ich kann, bin für sie da etc.
Nur setze ich den Menschen nicht über Tiere.. Hunde, Wölfe... ja die setze ich in der Tat über den Menschen.
Diese Tiere sind mir wichtiger und wesentlich lieber als der Mensch !
Natürlich würde ich für einen x-Beliebigen hund irgendwo am Ar** der Welt nicht einen guten Freund verhungern lassen.. das ist Fakt ! Für das Leben meines Hundes, würde ich jederzeit und ohne zu zögern auch den besten Freund von der Klippe schubsen.
Darum wissen meine Freunde und nehmen es mir nicht übel, da sie mich kennen.. meine Gründe kennen etc.

Zitat:
Tiere sind wunderbar ohne Zweifel, aber ohne geliebte Menschen zu leben, das wäre schrecklich.

Das ist ein Punkt auf den ich nicht direkt eingehen möchte.
Dazu müsstest du jetzt erst einmal "geliebte Menschen" definieren.
Auf gelegentliche Konversationen oder mal eine Unternehmung möchte ich natürlich nicht verzichten.. mache ich auch nicht.
Aber es gibt keinen Menschen den ich liebe !
Meine Eltern habe ich geliebt wie halt ein Sohn gute Eltern liebt und zu schätzen weis...
Gute Freunde und ein paar nette Leute "mag" ich oder mag ich sehr gerne.. aber von geliebt kann und wird da nie die Rede sein.

Zitat:
Extreme Ansichten, haben ihren Hintergrund. Kannst du therapeutisch daran arbeiten?

Extreme Ansichten haben einen Hintergrund.. stimmt !
Man muss nur die Augen aufmachen und sehen, was man sehen kann..
Die meisten beschäftigen sich immer damit, zu sehen was sie sehen wollen.. nicht zu sehen, was sie nicht sehen möchten.
Schau dir an wie wir Tiere behandeln.. wie gleichgültig uns das Leben das seit Anbeginn mit uns den selben Planeten teilt geworden ist. Soll ich das gut heissen.. noch irgendwem dafür auf die Schulter klopfen ?
Ich habe eben für einen Kunden fotografiert.. da waren 2 Hunde auf dem Gehweg am Spielen und von hinten kam ein Radfahrer an, der zwar langsamer wurde aber ganz bewusst auf die Tiere zu ist. Der hätte die angefahren, wären die nicht an die Seite.. und meinte dann noch "so was unerhörtes.. kein Benehmen die Viecher".. ich kann doch nicht bremsen...
Nein, der Mensch macht sich bei mir mehr und mehr unbeliebt.
Nicht zuletzt, da wir aus den 30er und 40er Jahren nichts gelernt haben.. Gesetze gemacht werden und unschuldige darunter leiden müssen.. das es für den Menschen, menschen 1., 2. und 3. Klasse gibt...
Mit einfachen Worten: Wir sind es nicht wert !

Sicher kann man ALLES therapieren !
Soll ich Pillen schlucken damit die Realität bunter aussieht ?
(Und ich dachte immer man soll keine Dro. nehmen)
Man kann aus einem gleichgeschlechtlich einen Hetero machen, aus einer Nonne eine Satanistin, aus einem Mädchen einen Jungen..
Man kann alles verändern / therapieren.. aber ich ändere nicht mein Leben das ich "im Grunde" mag.
Ich muss mich nicht einer Gesellschaft anpassen auf Teufel komm raus, nur weil diese ein Problem mit mir zu haben scheint.
(Ja mit mir.. nicht ich mit der Gesellschaft. Mir ist die Gesellschaft / Menschheit nur egal.. aber das Problem hat man mit mir.. )

10.04.2015 19:01 • x 1 #64


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S
Tiere sind etwas schönes, und ich könnte mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Habe selber immer Hund und Katze gehabt, und auch manche Kleintiere. In gewisserweise sind sie meine Freunde, enttäuschen mich nicht, geben keine Widerworte und sind immer rund um die Uhr für mich da.
Aber meine Freunde sind Menschen, die mir in gewissen Phasen meines Lebens Kontra geben, die meine Gedanken mit mir Zuende denken, die mir neue Impule geben, die mich aktiv am Leben teilhaben lassen, die meine Neugierde auf Neues wecken und vieles mehr, was mir meine Tiere leider nicht geben können.

#2


Kimley
Menschen tun weh und stoßen weg....

#3


S
hey ho,

finde das ist ein tolles thema, und ich kann da echt nur zustimmen, ohne tiere wäre das leben nur halb so schön, und auch wenn ich nen festen freundeskreis habe, kann ich nur bestätigen das tier, auch wenn sichs blöd anhört die besseren menschen sind.
die nehmen einen einfach so wie man ist, ohne einen zu verurteilen. vorausgestzt natürlich das man sie gut behandelt.
habe selber auch hund und katze und war auch schon immer so, möchte das auch niemals missen:)

gruß matt

#4


S
auch ich hab nur noch zu tieren vertrauen,entweder sie mögen dich,oder eben nicht und das zeigen sie ohne hintergedanken,menschen lachen dich an und wenn du dich umdrehst,hast du,krass ausgedrückt ein messer im rücken.

#5


Anikatz
Hi.
Ich stimme zu: Tiere sind die besseren Menschen!
Wie schon gesagt wurde, weil sie einen so akzeptieren wie man ist.. BEDINGUNGSLOS!
Umso weniger kann ich die Menschen nicht verstehen, die Tiere qwälen. Ich gehe aber nicht weiter auf dieses Thema ein, denn das ist es hier nicht das Hauptthema!

Ich freue mich immer wenn meine Tiere zu mir kommen und mir zeigen wie sehr sie mich mögen. Sogar meine Nagetiere. Eins meiner Degus ist als Junges in einer Hand eingeschlafen, und liegt da heute noch gerne zusammengekuschelt drinn. Sie zupfen ab und an sogar an meinen Händen um Pflege zu betrieben. Wenn das mal kein Liebesbeweis ist! Wink
Und mein Kater merkt auch wenns mir mal nicht gut geht und kommt direkt zu mir um mich zu trösten. Und das alles ohne Worte! -Tiere sind echt toll und verdienen echt mehr Respekt auf Erden!

LG Anikatz

#6


Nev3rMind
Tieren könnte ich auch nie etwas Böses antun. Verstehe auch die Menschen nicht die sowas machen. Was können Tiere tun um dir zu schaden? (Ok, wenn es ein extrem hungriger Wolf ist sollte man sich schon verteidigen. Mr. Green ). Ist genauso wie mit den ganzen päd., genauso krank. Diese Leute zerstören leben und haben Spaß daran. Ich bin mit vielen Tieren aufgewachsen von kleinauf und manche erkennen wie du dich fühlst. Unser Hund damals, als ich noch bei meinen Eltern wohnte und ein kleiner Junge war kam immer wenn es mir schlecht ging und legte sich neben mich. Ich war echt richtig traurig als er starb. Sowieso trauriger als bei Menschen...

#7


Fantasy
Ich verweise da immer gerne auf den Spruch unten in meiner Signatur... Mr. Green

#8


Dennis27
Tiere sind schon was tolles. Hatte bis vor kurzem eigentlich immer Tiere. Hund, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Fische, Reptilien, Hühner....Besonders mein Hund hat mir in depressiven Zeiten viel Kraft gegeben. Jetzt wo ich garkeine mehr habe, merke ich erst wie viel Kraft ein Tiere geben können.

#9


Nev3rMind
Zitat von Dennis27:
Tiere sind schon was tolles. Hatte bis vor kurzem eigentlich immer Tiere. Hund, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Fische, Reptilien, Hühner....Besonders mein Hund hat mir in depressiven Zeiten viel Kraft gegeben. Jetzt wo ich garkeine mehr habe, merke ich erst wie viel Kraft ein Tiere geben können.


Geht mir genauso, hab damals den Tod unseres Hundes nur schwer verarbeiten können und hier in meiner Mietwohnung mit 24-Parteien darf ich natürlich keine halten. Naja nen Goldfisch vllt. Mr. Green
Aber das belastet mich schon sehr.

#10


Dennis27
Mein Hund ist auch erst letzten Dezember ( leider auf unnatürliche Weise ) gestorben. Hab ihn gehabt seit ich 14 war. Also seit meine Depressionen und sozialen Probleme anfingen. Ohne ihn hätte ich diese Zeit niemals überstanden.

In einer Mietwohnung ist das natürlich etwas problematisch. Ich hatte damals das Glück das die Maklerin der Wohnung Hunde liebte und selbst welche hatte und den Eigentümer überredet hat.

#11


A
Mich irritiert die Vermenschlichung von Tieren immer etwas. Tiere sind keine Menschen. Menschen sind keine Tiere. Von der Gleichmacherei, die da manche Menschen betreiben, halte ich nichts. Ich finde, dass es sich da einige zu leicht machen. Natürlich enttäuschen einen Tiere nicht in gleicher Weise wie es Menschen können. Aber sie haben halt auch geringere Ansprüche. Die gehen nicht mehr als ihren Instinkten nach. Befriedige ihre Instinkte und du hast "Freunde fürs Leben" in ihnen. Es ist keine Beziehung auf Augenhöhe, sondern eine in relativer Abhängigkeit. Menschen, die nur oder besser mit Tieren als mit Menschen können, müssen sich fragen, ob das Problem bei ihnen oder den anderen Menschen liegt.

Ich kann auch nicht/nur schwer mit Menschen. Aber deshalb tue ich nicht so, als würde ich eine gleichwertige Freundschaft/Beziehung mit einem Tier führen. Statt ein Tier in eine Abhängigkeit zu mir zu treiben als Ersatz für meine mangelnden sozial-menschlichen Fähigkeiten bleibe ich lieber alleine.

x 1 #12


Fantasy
Zitat von Arbiter:
Tiere sind keine Menschen. Menschen sind keine Tiere

Im Grunde genommen ist der Mensch auch "nur" ein Säugetier, schließlich stammen wir vom Affen ab. Wink

Zitat von Arbiter:
Die gehen nicht mehr als ihren Instinkten nach. Befriedige ihre Instinkte und du hast "Freunde fürs Leben" in ihnen

Ich glaube, da machst du es dir jetzt etwas zu einfach... Confused

Zitat von Arbiter:
Menschen, die nur oder besser mit Tieren als mit Menschen können, müssen sich fragen, ob das Problem bei ihnen oder den anderen Menschen liegt.

Sowohl als auch, denke ich... Neutral

Zitat von Arbiter:
eine gleichwertige Freundschaft/Beziehung mit einem Tier

Davon war, zumindest bei mir, auch nicht die Rede... Dass ich mit meinen Rennmäusen keine "Freundschaft" wie mit einem Menschen führen kann, ist mir durchaus bewusst... Mr. Green

#13


K
Es kommt auch auf die Tierhaltung an. Ich finde, man sollte seinem Tier soviel Freiheit bieten, wie es nur möglich ist. Unsere Katze darf immer raus, wann sie will und sie kommt freiwillig zurück. Ich hatte früher auch mal Tiere im Käfig, das würde ich heute nicht mehr machen.

#14


D
Also...

Ich besitze eine Katze und liebe die über alles. Ich finde aber ebenfalls, dass Tiere die ,,besseren Menschen" sind- nicht in dem Sinne weil sie immer da sind, sondern weil sie einem ganz gut den Spiegel vorhalten- sie sind nämlich selbst meist egoistisch, weil sie nur ihren Instinkten folgen. Ein Tier macht nichts aus Nächstenliebe ohne etwas zurückzuverlangen- ein Tier macht die ganzen Sachen aus Überlebensinstinkt. Die Tier-zu-Mensch-Liebe basiert auf einer Abhängigkeit. Eine Katze würde dich auch verlassen, wenn du ihr kein Futter mehr hinstellen und dich auch sonst nicht um sie kümmern würdest. Sie liebt dich, solange du dich um sie kümmerst, aber tust du es nicht mehr, dann ist sie weg oder wendet sich ebenfalls von dir ab. Genau wie ein Hund- der Hund ist ein Rudeltier, bemerkt er, dass das Herrchen/Frauchen in seiner Alphatier-Rolle stark schwächelt, merkt er das auch und wird entsprechend handeln. Auch wenn der Besitzer weint und die Katze sich zu ihm legt tut sie das nicht weil sie ihn beruhigen will- sie will vor allem sich selbst beruhigen, weil sie die starken Emotionen spürt und das automatisch ,,Eventuelle Gefahr" an ihr Gehirn sendet.

Ich bin meiner Katze wie gesagt sehr zugetan und liebe sie sehr- aber ich weiß auch, dass sie mich verlassen würde, wenn ich mich nicht weiter so um sie kümmere, wie ich es jetzt tue. Und das ihre Liebe zu mir nicht mit der zu ihr zu vergleichen ist, weil sie abhängig von mir ist.

Tiere sind die besseren Menschen weil sie dich so nehmen wie du bist- ja, was bleibt ihnen anderes übrig, die haben keinen Mund zum Reden oder?

Das was Tiere Menschen vorraus haben, ist, dass sie diese Dinge nicht aus Bosheit oder Falschheit machen- sie nehmen die Situation wie sie ist und ziehen ihren Nutzen draus.

Ich finde das Tiere uns extrem ähnlich sind- wir haben uns nur von der Intelligenz her weiterentwickelt. Wir sind dumm und würden noch jahrelang jemandem hinterherrennen, der uns eigentlich nur ausnutzt oder uns manipuliert- einer Katze würde sowas niemals einfallen.

#15


MrsAngst
Also ich muss dir ein wenig wiedersprechen @DieSonneSatans
Ich habe auch Katzen, da stimme ich dir auch zu, eine Katze ist dir so lange "loyal" wie du es ihr bist. Wenn man sich nicht mehr kümmert, sie nicht mehr füttert wird sie sich einfach ein neues Zuhause suchen. Aber Tiere haben Bindungen zu Menschen und Vertrauen sie würde sich warscheinlich trotzdem an dich schmusen, auch wenn sie sich ein neues Zuhause gesucht hat.
Katzen haben diesesn tierischen Egoismus, der ja vollkommen natürlich ist, aber ich würde das nicht mit der Bindung gleichsetzen.

Und Hunde sind keine "Rudeltiere" sie brauchen auch kein Alpha, ich weiß da scheiden sich die Geister (vorallem unter Hundehaltern) aber Hunde sind keine Wölfe. Hunde sind eine völlig eigene Spezies. Das ist wie, wenn man sagen würde "Menschen sind doch auch nur Affen deswegen essen alle Menschen gerne Bananen" ich hoffe ich kann verständlich machen was ich meine.
Ein Hund ist sich durch das lange zusammenleben mit dem Menschen bewusst, dass wir keine anderen Hunde sind. Was bei Hunden das wichtige ist das man ein Mensch-Hund-Team ist. Ich bin zum Beispiel der Mensch von meinem Hund. Mein Hund weiß, dass ich ihm Nahrung bringe, mein Hund weiß das ich ihn beschütze und immer für ihn da bin und das wir uns gegenseitig brauchen. Nur deswegen respektiert er mich und beißt mich nicht.

Freunde

#16


D
Zitat von MrsAngst:
Also ich muss dir ein wenig wiedersprechen @DieSonneSatans
Ich habe auch Katzen, da stimme ich dir auch zu, eine Katze ist dir so lange "loyal" wie du es ihr bist. Wenn man sich nicht mehr kümmert, sie nicht mehr füttert wird sie sich einfach ein neues Zuhause suchen. Aber Tiere haben Bindungen zu Menschen und Vertrauen sie würde sich warscheinlich trotzdem an dich schmusen, auch wenn sie sich ein neues Zuhause gesucht hat. Katzen haben diesesn tierischen Egoismus, der ja vollkommen natürlich ist, aber ich würde das nicht mit der Bindung gleichsetzen.

Und Hunde sind keine "Rudeltiere" sie brauchen auch kein Alpha, ich weiß da scheiden sich die Geister (vorallem unter Hundehaltern) aber Hunde sind keine Wölfe. Hunde sind eine völlig eigene Spezies. Das ist wie, wenn man sagen würde "Menschen sind doch auch nur Affen deswegen essen alle Menschen gerne Bananen" ich hoffe ich kann verständlich machen was ich meine.
Ein Hund ist sich durch das lange zusammenleben mit dem Menschen bewusst, dass wir keine anderen Hunde sind. Was bei Hunden das wichtige ist das man ein Mensch-Hund-Team ist. Ich bin zum Beispiel der Mensch von meinem Hund. Mein Hund weiß, dass ich ihm Nahrung bringe, mein Hund weiß das ich ihn beschütze und immer für ihn da bin und das wir uns gegenseitig brauchen. Nur deswegen respektiert er mich und beißt mich nicht.

Freunde


Ich weiss nicht, ich hab nur mal gehört, dass eine Katze eher ihren Menschen als ihre Wohnung (gewohnte Umgebung) hergeben würde. Ich hab meine Katze ja von einer Bekannten meiner Mama bekommen, die hätte sonst ins Heim gemusst- und schon nach zwei Wochen, wo diese Bekannte mich besuchen kam, hat die Katze sich praktisch vor ihr versteckt. Aber vielleicht kommt es auch immer auf die Katze an- ich denke mir manchmal, das Tiere sich an die Persönlichkeit ihres Besitzers anpassen, aber da bin ich mir mal sicher, mal nicht.

Okay, das ist was anderes- hab ich so noch nie gehört, aber so wie du es sagst, klingt es plausibel. Da werd ich mich mal bei meiner besten Freundin kundig machen- die besitzt ja zwei Hunde ^.^ Freunde

#17

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Nev3rMind
Man kann es nicht einfach mit einem Namen gleichsetzen. Es gibt solche Hunde und solche Katzen, man kann die Charaktereigenschaften nicht derart verallgemeinern. Beim Menschen sagt man ja auch er sei ein Rudeltier,dennoch gibt es viele Einzelgänger, sind sie deshalb keine Menschen mehr?

#18


MrsAngst
Ja ich glaube die Bindung spielt da auch eine Rolle, wenn man nicht so den starken Draht hat, dann wird ein Tier dich schneller "vergessen" Ich war 2 Wochen im Urlaub und hatte meine Katze in der Zeit zu einer Freundin gegeben, als ich sie abholen wollte, kam sie auf mich zugerannt hat sich allerdings nicht anfassen lassen und hat mich "angebrüllt" hat mich mit miauzen vollgelabert als wolle sie sagen "Du alte du gehst einfach schickst mich woanders hin und denkst dann ich lass dich mich anfassen? Wo warst du überhaupt das weniger wichtig war als ich?" Very Happy

Wie gesagt, dass ist meine Meinung zu Hunden, da scheiden sich die Besitzergeister es kommt drauf an wie man das Tier sieht. Es gibt leider viel zu viele Besitzer die immernoch das denken von vor 50 Jahren haben und denken sie seien ein "Rudel".

@Nev3rmind bei Hunden gibt es unter Menschen schlichtweg kein Rudel. Da kannst du deinen Hund noch so sehr unterdrücken und in eine Position unter dir zwingen. Hunde untereinander sind da schon anders, aber sie haben völlig andere Rudelstrukturen wie zb Wölfe.
Menschen sind Gruppentiere das ist was anderes als Rudel

#19


Nev3rMind
Zitat von MrsAngst:

@Nev3rmind Hunde untereinander sind da schon anders, aber sie haben völlig andere Rudelstrukturen wie zb Wölfe.


Nämlich?

#20


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